CeBIT 2015: Auf Entdeckungstour mobiler Trends für lokale Verzeichnismedien

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Ich war auf der CeBIT 2015 auf Entdeckungstour, um die neuesten mobilen Trends für lokale Verzeichnismedien ausfindig zu machen. Dabei habe ich so einiges erlebt. Die Bandbreite neuer Innovationen ist riesig, von Smart Home mit neuer Blockheizbrennstofftechnologie bis hin zu den kleinsten Microchips, ist alles vertreten. Weiterlesen ›

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Qi – Wireless Charging: Mit IKEA-Möbeln den Akku aufladen

Inter IKEA Systems B.V. 2015

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Diese Situation kennt jeder: Am Abend vergessen, dass Smartphone aufzuladen und am nächsten Morgen ist der Akku komplett leer. Und weil man sich beeilen muss, zur Arbeit zu kommen, hat man vor lauter Hektik auch noch vergessen, wo man das Ladekabel hingelegt hat und muss zwangsweise mit leerem Akku los. Abhilfe schaffen da kabellose Ladetechniken wie das Qi – Wireless Charging.

Smartphone und Tablet aufladen ohne Kabelsalat

Auf dem vergangene Woche stattfindenden Mobile World Congress in Barcelona war das kabellose Aufladen von Smartphone, Tablet und Co. eines der Hauptthemen. Einer der größten und technologisch am weit entwickeltsten Anbieter ist The Wireless Power Consortium mit dem Qi-Ladestandard. Damit könnte der Kabelsalat Zuhause womöglich bald ein Ende haben.

Die Qi-Ladetechnik überträgt Strom per Induktion vom Sender zum Empfänger. Bekannt ist das Prinzip der Induktion von Herden und elektrischen Zahnbürsten. Es verwendet eine resonante induktive Kopplung zwischen dem Sender (Ladestation) und Empfänger (Smartphone oder Tablet). Während des Ladens bleiben Ladestation und Smartphone bzw. Tablet ständig in Verbindung und wechseln automatisch in den Standby-Modus, sobald das mobile Endgerät komplett geladen ist. Der Qi-Ladestandard wird derzeit von über 80 Unternehmen weltweit genutzt, seit kurzem ist auch IKEA mit an Bord. Dafür konzipiert IKEA eigens Möbelstücke, die mit Qi-Modulen ausgestattet sind und das Aufladen von Mobile Devices vereinfachen. Das lästige Akkuladen von Smartphone und Tablet via Ladekabel hat somit bald ein Ende und die Wohnräume werden ohne den ganzen Kabelsalat auf Fußböden oder Möbeln auch schöner.

Dafür designt IKEA eigens Lampen, Tische und andere Ablageflächen, die mit Qi-Modulen ausgestattet sind. Alles was man für das kabellose Laden benötigt, ist ein Smartphone mit Qi-Modul. Knapp 80 Modelle, darunter die gesamte Windows Phone-Serie und Googles Nexus-Geräte, sind bereits mit der Technik ausgestattet. Wer ein Samsung oder iPhone besitzt, dem bietet IKEA eine spezielle Ladehülle, die ganz einfach an den Micro-USB-oder auch Lightning-Anschluss gesteckt wird. Alle kabellosen Ladestationen verfügen über einen entsprechenden USB-Anschluss, weshalb problemlos mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden können. Die Preise sind moderat. So zahlt man für eine Tischlampe mit kabelloser Ladestation 59,00€, für eine Stehlampe 99,00€ und Ablagetische liegen preislich zwischen 49,00€ und 89,00€. Eine einfache Ladestation kostet 35,00€, die Variante für drei Smartphones kostet 59,00€. Ab 15. April bietet die schwedische Möbelhauskette IKEA die Möbel mit integrierter Ladestation in Deutschland an.

Vor- und Nachteile von Qi Wireless Charging

Wie jede Technologie hat auch das Qi – Wireless Charging Vor-und Nachteile. Neben dem Verhindern von Kabelsalat und der Möglichkeit, sein Handy überall aufzuladen, ist Qi die am häufigsten eingesetzte kabellose Ladetechnik überhaupt. Sie wird bereits in tausenden Hotels, Restaurants, Flughäfen und an öffentlichen Standorten weltweit verwendet. Weiterhin trägt das kabellose Aufladen zu einer längeren Gerätehaltbarkeit bei, da beim Aufladen mit Ladekabel durch das häufige Einstöpseln des Ladekabels an der Ladebuchse Schäden verursacht werden können. Mit den kabellosen Ladestationen von IKEA lassen sich bis zu drei verschiedene Geräte auf einmal aufladen, das spart Platz.

Gegen die kabellose Ladetechnik spricht vor allem die Ladezeit. Da der Wirkungsgrad der induktiven Energieübertragung weniger effizient ist als über ein normales Ladekabel, dauert das Aufladen von Smartphone und Tablet wesentlich länger. Auch ist der Stromverbrauch durch das kabellose Aufladen höher. Hinzu kommt, dass Qi mit der kabellosen Ladetechnik nicht der einzige Anbieter auf dem Markt ist. Konkurrenten wie Power Matters Alliance (PMA) und die kabellose Technik „Rezence“ von der Alliance Wireless Power, welche die Absicht haben zu fusionieren, stehen ebenfalls mit kabelloser Ladetechnik bereit. Es ist ein Kampf um die Vorherrschaft. Es bleibt abzuwarten, welcher Hersteller sich durchsetzt. Fakt ist aber, dass es zurzeit deutlich mehr Qi-Ladegeräte als Induktionslademöglichkeiten anderer Hersteller gibt.

Zukunft von Wireless Charging

Kabellose Ladetechniken wie Qi, wenn sie sich dauerhaft am Markt etablieren können, versprechen vor allem dem Mobile Marketing eine goldene Zukunft. So finden sich beispielsweise in Europa mehrere McDonalds-Filialen, die mit der Qi – Wireless Power Charging Technik ausgestattet sind und ihren Gästen kostenlos das kabellose Aufladen ihrer Smartphones ermöglichen. In Zukunft könnten sie so auch ihre Speisen und Getränke bequem am Tisch bestellen und bezahlen. Wireless Charging ist aber auch in lokaler Hinsicht ein echter Gewinn für Gewerbetreibende und Kunden. So könnten beispielsweise auch die Supermärkte um die Ecke mit Qi ausgestattet werden oder das kleine Café in Fußnähe, wo man gern seine Mittagspause verbringt. Wäre doch echt cool, wenn man beim Essen sein Smartphone kabellos auf dem Tisch aufladen könnte oder? Ähnlich könnten die Technik auch an öffentlichen Plätzen wie Sportstadien oder Shoppingcentern zum Einsatz kommen. Denn wer trägt schon gern seine Ladekabel für unterschiedliche Mobile Devices mit sich herum? Außerdem können Kunden so länger an einen bestimmten Ort gebunden werden und konsumieren dadurch eventuell auch mehr.

Wirklich revolutionäre Akku-Technologien lassen weiter auf sich warten. Häufiges Aufladen zwischendurch bleibt uns erstmal nicht erspart, doch mit Qi – Wireless Charging wird es uns vereinfacht.  Egal wo, ob Zuhause, am Arbeitsplatz, im Einkaufscentrum oder im Restaurant: Das Potenzial für Qi Wireless Charging und andere Hersteller kabelloser Ladetechnik ist riesig. Wir müssen abwarten, welcher Anbieter sich durchsetzen wird. Derzeit aber liegt Qi – Wireless Charging vorne. 

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Mobile Marketing: E-Commerce und Mobile Commerce

http://de.statista.com/infografik/3059/anteil-der-mobilen-ecommerce-transaktionen/

Quelle: Statista

Mobile Shopping ist 2015 eines der Trendthemen im Bereich Mobile Marketing. Doch trotz des enormen Potentials scheinen viele Online-Shopbetreiber die Wichtigkeit eines nutzerfreundlichen mobilen Online- Shops noch nicht erkannt zu haben. Dabei ist es gar nicht so schwer und aufwendig, den Online-Shop für Kunden „mobile-friendly“ zu gestalten.

26 % aller Onlinekäufe werden mobil getätigt

Laut einer Untersuchung von Criteo, einem Technologieunternehmen für Performance-Marketing, wurden im Jahr 2014 30 % der Onlinekäufe weltweit via Tablet oder Smartphone  gemacht, in Deutschland immerhin bereits 26 %. Vorreiter in Sachen Mobile Shopping sind jedoch die asiatischen Länder, allen voran Japan, wo beinahe die Hälfte aller Online-Transaktionen mit Tablets oder Smartphones vollzogen werden.

Einkaufslust statt Käuferfrust

Die Umsätze im stationären Handel sind weiter rückläufig. Riesige Online-Shops und Versandhändler wie Zalando und Amazon machen den (potentiellen) Kunden das bequeme Einkaufen via Smartphone und Tablet schmackhaft. Die Zeit ist demnach längst reif für ein Umdenken bei anderen, kleineren Online-Shop-Betreibern. So müssen diese die Notwendigkeit eines mobile optimierten Online-Shops begreifen und umsetzen. Sonst laufen sie Gefahr, ihre Kunden dauerhaft zu verlieren. Die Optimierung der Customer Experience für mobile Shops stellt die Shopbetreiber demnach vor eine echte Herausforderung. Wesentliche Gründe dafür sind die enorme Vielfalt der Geräte, die sehr unterschiedlichen Größen und verschiedenen Seitenverhältnisse der Smartphone-und Tablet-Bildschirme. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In nur wenigen Schritten kann der Shop bei den Kunden so Einkaufslust statt Einkaufsfrust auslösen.

So wird der Online-Shop mobile-friendly

Generell gilt für mobile optimierte Online-Shops eine Augen- und Daumenfreundlichkeit. Wenn der potentielle Kunde nur mit Mühe die Miniaturschrift entziffern kann, wird er wohl kaum bis zum Kaufabschluss gelangen. Daher sollte unbedingt auf angemessene Schrift-und Buttongrößen geachtet werden. Entscheidend für den Kaufabschluss ist darüber hinaus die Navigation. So sollte der mobile Shop verständlich aufgebaut sein und eine intuitive Usability gewährleisten. Eine strukturierte, klare Navigation, welche die Klickwege für den Kunden so gering wie möglich hält, ist ebenfalls von Vorteil.

Passende, ansprechende Produktbilder, die selbstverständlich nicht zu langen Ladezeiten führen dürfen und den Nutzern das Zurechtfinden erleichtern sollen, gehören ebenfalls zu einem mobile optimierten Shop. Was Texte betrifft, so sollten lediglich kurze und knackige Teaser-Texte verwendet werden, um die Nutzer und potentiellen Käufer nicht abzuschrecken. Ganz wichtig: Kaufimpulse setzen! Eine gezielte Handlungsaufforderung und CTA’s sind für einen Mobilen Shop unerlässlich.

Eine Registrierung sollte für die Nutzer freiwillig sein. Sobald diese einen gefühlt fünfminütigen Anmeldevorgang über sich ergehen lassen müssen, werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach das erste und letzte Mal den Shop genutzt haben. Wenn dennoch eine Registrierung nötig ist, sollte der Nutzer nur die nötigsten Angaben machen müssen. Auch die Datensicherheit für Nutzer ist ein wichtiges Thema. Gütesiegel wie Trusted Shops schaffen Vertrauen beim Käufer.

Ausblick

Es gibt noch einiges zu tun für Betreiber mobiler Onlineshops. In jedem Fall müssen diese ihren Kunden mobile Lösungen anbieten, die für mobile Endgeräte jeglicher Art optimiert sind. Ob Responsive Design dabei die Zukunft sein wird oder etwa eine eigenständige mobile Webseite für Online-Shops, bleibt abzuwarten. Gerade für Shops mit komplexen, bilderlastigen Elementen, vielen Kategorien und Content kann der Switch hin zu Responsive Design eine echte Bereicherung sein. Aber auch hier gilt: Alles kann, nichts muss. Die Shop-Anbieter stehen in dieser Hinsicht noch ganz am Anfang. Dennoch zeichnet sich langsam eine Entwicklung von E-Commerce zu M-Commerce ab.

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Online-Marketing-Trends 2015: Mobile Only statt Mobile First!

©AGOF - Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V.

©AGOF – Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V.

Das Jahr 2014 war richtungsweisend in Sachen Marketing. Ob Beacons, Wearables oder Content Marketing: Die Trends standen ganz im Zeichen von Nutzerfreundlichkeit und Verbesserung der Lebensqualität. Doch wie sieht es 2015 aus? So viel sei schon mal gesagt: Der Trend geht von Mobile First  zu Mobile Only. 

1. Mobile Only statt Mobile First

Das Jahr 2015 ist erst wenige Wochen alt aber bereits jetzt ist klar, dass einer der wichtigsten Onlinemarketing-Trends 2015 heißt: Mobile Only statt Mobile First. Demzufolge reicht es nicht mehr aus, dass sich Unternehmen, Marketers und Werbetreibende erst nach ihrer Desktop-Webseite um eine entsprechende mobile Variante bemühen. Internetnutzer heutzutage sind stets und ständig erreichbar, beinahe durchgängig vernetzt . Das verlangt, dass Unternehmen und Werbetreibende entsprechend reagieren und ihren Fokus auf Mobile Devices verlagern, denn die haben sich mittlerweile vom Second zum First Screen entwickelt. Das belegen sowohl der U.S. Mobile App Report von ComScore, wonach 60 Prozent der gesamten Internetnutzung von Mobile devices ausgeht, während hierzulande die Studie der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) für das dritte Quartal 2014 belegt, dass 48,7 Prozent mobile Endgeräte zur Internetnutzung verwenden. Das untermauert nur die Tatsache, dass die stationären Geräte langsam aber sicher ausgedient haben. Die Zukunft des Marketings liegt damit ganz klar in der mobilen Optimierung.

2. Mobile Shopping

Ein weiterer Trend, den Marketers und Unternehmen unbedingt nutzen sollten, ist das vermehrte Mobile Shopping, eine logische Konsequenz aus der stetig zunehmenden Nutzung mobiler Endgeräte. So werden Smartphone, Tablet und Co. nicht nur zur Unterhaltung und Kommunikation genutzt, sondern spielen auch beim Online-Shopping eine immer größere Rolle. Das belegen auch die Ergebnisse des ECC-Konjunkturindex Shopper, wonach knapp 30 Prozent der Befragten via Smartphone einkaufen, während vier von zehn Befragten ihr Tablet zum Shoppen benutzen. Auch interessant für Unternehmen: Rund 20 Prozent der Online-Shopper kaufen vorwiegend unterwegs über ihr Smartphone online ein, nur knapp elf Prozent von zu Hause aus. Das sind aber nicht nur interessante Zahlen und Fakten für den Marketingbereich sondern auch nützliche Infos für den Bereich lokale Suche.

In Zusammenhang mit Mobile Shopping wächst auch die Bedeutung  von mobiler lokaler Suche. Unternehmen und Händler, die auch in der mobilen Suche ein gutes Ranking erzielen wollen, müssen demzufolge ihre Inhalte und Performance an die Ansprüche der mobilen Suche ausrichten. Wie gut, dass auch Google auf die wachsende Bedeutung von mobile Search reagiert und angekündigt hat, künftig mobil-freundliche Webseiten in der organischen Suche ausweisen zu wollen. Im Zuge von Mobile Only statt Mobile First sicherlich ein guter Ansatz.

3. Erlebnis-Shopping via In-Store-Marketing

In punkto Mobile Shopping hat neuerdings auch der Musik-Identifikationsdienst Shazam ein Wörtchen mitzureden. So startete Shazam bereits im November in Kooperation mit dem amerikanischen Handelsunternehmen Mood Media die App-Technologie Shazam In-Store, wonach Nutzern der Zugang auf zielgerichtete, interaktive Inhalte von Geschäften und Marken ermöglicht wird ohne vorhergehende Suche. Mit dieser standortbasierten Lösung für mobiles Marketing soll das Kundenerlebnis im Geschäft gesteigert werden. Nutzt ein Kunde die Shazam-App, erkennt diese eine Art nicht hörbares Wasserzeichen im Song. Die standortbasierte Plattform “Presence” von Mood Media ermöglicht dann wiederum das Versenden von lokal basierten Coupons.

Die Zukunft des Marketings geht eindeutig in Richtung Mobile. Für Unternehmen und Marketer ist spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, dem Mobile Marketing eine herausragende Rolle in ihren Marketingaktivitäten zuteilwerden zu lassen. Wenn sie auf der „Erfolgswelle Mobile“ mitreiten wollen, müssen sie also „mittendrin statt nur dabei“ sein.

 

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Mobile Payment: Wachstum und Chancen von mobilen Bezahlsystemen

Copyright: Apple

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Die Tage, an denen man mit Kreditkarte und via EC-Lastschriftverfahren im Geschäft bezahlt hat, könnten dank mobiler Bezahlsysteme bald der Vergangenheit angehören. Mit Apple Pay in den USA ist man bereits auf einem guten Weg. Nicht so jedoch die Deutschen, welche mit ihrer bekannten Vorsicht weiter mit EC- und Kreditkarte im Laden bezahlen.

Für viele Deutsche ist das Bezahlen via Smartphone noch keine Option beim Einkaufen. Die Ursachen dafür liegen laut einer Analyse von PwC zum Thema „Mobile Payment in Deutschland 2020 – Marktpotenzial und Erfolgsfaktoren“ aus dem Juli 2014 u.a. im fehlenden Mehrwert und Komfort für den Kunden. So sollte ein mobiles Bezahlsystem mehr bieten als eine reine Bezahlfunktion, beispielsweise nützliche Produktinformationen- und Empfehlungen. Die Anmeldung bei einer Bezahlapplikation sollte schnell und unkompliziert erfolgen, sowie höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Darüber hinaus müsste eine Bezahlapplikation für möglichst viele unterschiedliche mobile Devices und Betriebssysteme entwickelt werden.[1]

Laut der Analyse von PwC sind zusätzlich zum fehlenden Mehrwert und Komfort auch die Skepsis der Deutschen sowie wenige Payapp-Anbieter weitere wesentliche Gründe dafür, weshalb kaum Pay-Apps benutzen werden. Nachdem im September Apples mobiles Bezahlsystem Apple Pay an den Start gegangen ist, hoffen Experten mit dem Start von Apple Pay in Deutschland Anfang 2015 auf einen Durchbruch für mobile Bezahlsysteme.

Apple Pay wächst rasant

Apples mobiles Bezahlsystem macht Hoffnung auf den ganzen großen Durchbruch mobiler Bezahlsysteme – nicht nur in den USA. Zwar wird Apple Pay derzeit nur in den USA angeboten, doch der Deutschlandstart wird für Anfang 2015 voller Spannung erwartet.

Aber was genau steckt hinter Apple Pay? Grundsätzlich kommt Apple Pay sowohl als Bezahlmethode am Kartenterminal im stationären Handel als auch für Online-und In-App-Käufe zur Anwendung. Im stationären Handel sollen dadurch etwa EC-und Kreditkarten ersetzt werden, während Nutzer In-App-und Online-Käufe mit Apple Pay anstatt mit PayPal bezahlen sollen. Die Funktionsweise ist erwartungsgemäß einfach. Um Apple Pay nutzen zu können, müssen Nutzer neben dem iPhone 6, 6 plus oder einer Apple Watch eine bestehende Kreditkarte, die mit dem iTunes-Store verbunden ist, verwenden. Alternativ können sie eine neue Kreditkarte hinzufügen, die sie zuvor entsprechend eingeben oder abfotografieren müssen. Dann wird die Kreditkarte in die Passbook-App auf dem iPhone integriert und als Standard-Zahlungsmittel festgelegt. Wollen die Nutzer mit Apple Pay bezahlen, müssen sie sich dazu nur mit dem iPhone 6, 6 plus oder der Apple Watch in die Nähe des Kartenterminals begeben. Bereits nach wenigen Sekunden registriert das iPhone das NFC-Terminal und verlangt als Verifizierung für die Zahlung vom Nutzer seinen Fingerabdruck. Alternativ  zur TouchID ist auch eine Passworteingabe möglich. Um Apple Pay  zu nutzen, muss das iPhone nicht extra entsperrt werden. Bislang unterstützten die drei großen Kreditkartenunternehmen MasterCard, Visa und American Express Apples mobiles Bezahlsystem. Seit Kurzem sind auch SunTrust, Barclaycard, USAA, TD Bank North America und die Commerzbank mit von der Partie.

PayPal unter Druck

Während sich Apples mobiles Bezahlsystem Apple Pay auf einem aufsteigenden Ast befindet, gerät der Online-Bezahldienst PayPal in Deutschland mehr und mehr unter Druck. Der 1998 als Tochtergesellschaft von Ebay gegründete Online-Bezahldienst PayPal ist mittlerweile in vielen iOS- und Android-Apps integriert. Doch neben Apple Pay sorgen auch Banken dafür, dass PayPal Konkurrenz bekommt. So schließen sich immer mehr Banken in Deutschland zusammen um ein eigenes Bezahlsystem als Alternative für PayPal zu entwickeln. Das eigene Bezahlsystem ist derweil noch namenlos, trägt lediglich das Kürzel BV (Bezahlverfahren) und soll laut einem Online-Bericht aus „DIE Welt“ erst  Ende 2015 an den Start gehen.[2] Spätestens dann dürfte es mit der Monopolstellung von PayPal endgültig vorbei sein.

Mobile Bezahlsysteme und Mobile Marketing

In diesem Zusammenhang wird die Frage laut, was mobile Bezahlsysteme für das Mobile Marketing der Zukunft bedeuten und warum wir mobile Bezahlsysteme wie Apple Pay, PayPal und Co. benutzen sollten. Ebenso wie derzeit noch mobile Bezahlsysteme unterschätzt werden, wird auch dem Mobile Marketing in diesem Bereich nur eine geringfügige Rolle zuteil.

Dabei sind die Chancen für erfolgreiches Mobile Marketing im Bereich Mobile Payment groß, wenn auch das Thema Datenschutz wieder eine wichtige Rolle spielt. So kritisieren viele Datenschützer die unzureichende Daten-Sicherheit bei Zahlungen mit mobilen Bezahlsystemen. Handelt es sich jedoch um anonymisierte Massendaten, könnten diese dazu benutzt werden, für den Handel mehr und mehr Umsätze zu generieren. Dieses sogenannte Data-Based-Marketing kann beispielsweise dabei helfen, Trends rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Marketingstrategien daraus zu entwickeln.

Die Zeit für mobile Bezahlsysteme scheint noch nicht gekommen. Doch wenn es so weit ist, werden sich Apple, PayPal und Co. einen erbitterten Kampf um die Marktmacht liefern. Für den Nutzer ist das am Ende egal. Konkurrenz zwischen den Anbietern treibt schließlich die (Weiter-) Entwicklung mobiler Bezahlsysteme voran und sorgt dafür, dass mehr und mehr Nutzer den Komfort und Sinn von Mobile Payment erkennen und ihm vertrauen.

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Wearables revolutionieren das „Internet der Dinge“

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Seit der Vorstellung der Google Glass im April 2012 gibt es bei der Entwicklung von Wearables kein Halten mehr. Ob Fitnessbänder, Smart Watches oder Brillen: Sie alle revolutionieren das „Internet der Dinge“.

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Apples iBeacon-Technologie: Die Zukunft des kontrollierten Einkaufens

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Eine Vorstellung, an die man sich gewöhnen könnte: Man geht in ein Geschäft und bekommt bereits beim Betreten Angebote und Rabattcoupons von Produkten, die einen interessieren könnten, auf sein Smartphone geschickt. Weltkonzern Apple feilt bereits seit ein paar Jahren an der praktischen Indoor-Navigation. Erste Umsetzungsversuche gibt es bereits. Doch was ist das Besondere an der iBeacon-Technologie und was bedeutet das für die Zukunft des Shoppings? Weiterlesen ›

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Kennenlernen leicht gemacht mit Twinkle

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Mit den Bedürfnissen von Menschen ließ sich schon immer viel Geld verdienen. Anders ist es nicht zu erklären, weshalb es mittlerweile tausende Kennenlern-Apps gibt. So nutzen mittlerweile 29,7 Millionen[1] Menschen in Deutschland das mobile Internet- eben auch, um jemanden kennenzulernen. Mit der neuen Kennenlern-App Twinkle lassen sich viele nette Kontakte knüpfen, sei es, um neue Freunde zu finden oder um vielleicht auch die große Liebe zu treffen.

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Get your Guide- Und das Warten hat ein Ende!

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Das Leben ist eindeutig zu kurz, um es mit ewiger Warterei an Theaterkassen oder anderen Vorverkaufsstellen für Tickets zu verbringen. Natürlich gibt es Ticketverkaufsstellen auch online, doch zumeist haben auch diese hierzulande nur ein begrenztes, lokales Angebot an Tickets. Hilfreich ist da die Buchungsplattform Get Your Guide, die es Nutzern ermöglicht, ihre gewünschten Tickets für Veranstaltungen und Events weltweit zu buchen. Weiterlesen ›

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Die App von Gelbe Seiten jetzt auch im Smart TV

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Es vergeht kaum kein Tag, an dem man nicht am Computer oder mobil von unterwegs mithilfe von Apps oder in Branchenportalen wie Gelbe Seiten etwas sucht. Doch dabei bleibt es längst nicht mehr. Dank dem technischen Fortschritt kann man nun sogar schon Apps via Smart-TV bedienen. In naher Zukunft werden wir so etwa den Handwerker via Fernseher suchen. Glaubt man den Prognosen, werden im Jahr 2015 in Deutschland 22,9 Millionen Haushalte über internetfähige TV-Geräte verfügen[1]. Gelbe  Seiten sind bereits jetzt schon auf dem Vormarsch und mit ihrer App auf den Smart-TV Geräten von Samsung vertreten.

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