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Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Twitter zeigt lokale Trends

Twitter geht weiter in Richtung Location Based Services: In den USA hat das Kurznachrichten-Portal sein neues Feature „Local Trends“ herausgebracht.

Vor wenigen Tagen haben Ryan Sarver sowie Raffi Krikorian vom Twitter-Team mitgeteilt, dass der neue Service „Local Trends“ in den USA an den Start gegangen ist. Dank geokodierter Daten kann sich der User damit zeigen lassen, was in seiner direkten Umgebung in der Twitter-Community gerade besonders angesagt ist. Noch können nur wenige den neuen Service nutzen, aber das soll sich schnell ändern.

Mit der Einführung der „Local Trends“ verfolgt Twitter seinen jüngst durch den Kauf von Mixer Labs (wir berichteten) eingeschlagenen Weg, in Zukunft verstärkt auf Standort basierte Dienste zu setzen.

Nokia: Welt-Navi für lau

Konkurrenz für Google: Seit 21. Januar dieses Jahres bietet Nokia seinen Navigationsdienst Ovi Maps mit Kartenmaterial zu mehr als 180 Ländern für seine GPS-fähigen Smartphones kostenlos an. Zunächst steht die Gratissoftware für zehn solcher Geräte zur Verfügung, weitere folgen in Kürze.

Der finnische Handy-Riese Nokia antwortet mit seiner kostenlosen Navigationslösung Ovi Maps auf den Vorstoß des Internet-Riesen Google, der im November vergangenen Jahres mit seiner Map Navigation (wir berichteten) eine Gratis-App für Android-Smartphones herausbrachte. Das Google-Angebot gibt es bislang nur für die USA. Nokia hingegen bietet seine Fahrzeug- und Fußgängernavigation für 74 Länder und in 46 Sprachen an. Laut Nokia steht bereits für 180 Länder – nahezu für die ganze Welt – das Kartenmaterial zur Verfügung.

Google wird deshalb nicht zittern, sondern schnell nachlegen. Unter Druck geraten könnten jedoch Hersteller klassischer mobiler Navigationsgeräte.

Bing Maps zeigt lokale Events

Die neue App von Bing Maps zeigt dem Nutzer auf der Karte, welche Veranstaltungen in seiner Nähe stattfinden.

Chris Pendleton vom Bing-Team hat ein neues Feature im Blog der Suchmaschine vorgestellt: Wer sich die neue Applikation „Local Events“, die kostenlos zum Download auf der Site bereit steht, auf seinen Rechner lädt, dem werden auf der Karte Veranstaltungen zum gewünschten Ort gezeigt. Die Ergebnisse lassen sich nach Art und Zeitpunkt filtern. Mit einer Merkfunktion kann der User favorisierte Events speichern oder auch anderen mitteilen.

Lokale Suche in Online-Verzeichnissen weiter gestiegen

Die neueste Nutzerstudie vom VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) belegt, dass der Trend hin zur Lokalen Suche am PC und per Handy anhält.

Die mobile und die Online-Nutzung für die lokale Suche nach Privatpersonen oder gewerblichen Adressen ist gegenüber dem Vorjahr um 12 auf 38 Prozent gestiegen. Dies ergab die repräsentative Studie, die das Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des VDAV durchführte. Die Umfrageergebnisse machen aber auch deutlich, dass die Verzeichnissmedien insgesamt – ob gedruckt oder online – eine Wachstumsbranche bleiben: Auch im harten Wettbewerb mit Google & Co. werden sie von 93 Prozent der Deutschen genutzt. Selbst die gedruckten Verzeichnisse sind beliebter geworden: 79 Prozent der Befragten, und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr, greifen zum klassischen Buch, um Adressen zu finden.

Soundtrckr: Lokale Suche nach Noten

Wo spielt die Musik? Jetzt gibt es endlich eine Plattform, die diese Frage beantwortet. Zumindest aus Sicht ihrer Nutzer.

Soundtrcker ist, wie LBS Insight meint, die perfekte Mischung aus Internet-Radio, Social Network und mobiler Location-Based-App. Mit dem mp3-Player morgens durch den Wald joggen, auf dem Weg zur Arbeit seine Muntermachermusik hören, oder Freunde mit einem Sample heiß machen auf eine angesagte DJ-Location heute Abend – genau darauf zielt Sountrckr. Wer mit bestimmten Orten eine bestimmte Musik verbindet, der kann sie jetzt auf dieser Plattform geokodieren.

Das alles funktioniert auf der Landkarte und lässt sich mit Social Networks wie Twitter und Facebook teilen. Im Moment läuft der Dienst auf iPhone und iPod. Android, Blackberry und Windows Mobile sind für 2010 angekündigt.

Location-Based Social Network: Geld für Gowalla

Die Geocaching-Community Gowalla hat Geld bekommen: Risikokapital-Geber, allen voran Greylock Partners, haben dem Start-up aus Texas 8,4 Millionen US-Dollar gegeben, um sein Geschäft voranzutreiben.

Gegründet 2007, gestartet im Herbst letzten Jahres, hat die online organisierte, ortsbezogene „Reiseführer-Schnitzeljagd“ Gowalla eine erkleckliche Summe von zehn Millionen US-Dollar auf sich vereinen können. Hinzu kommen laut LBS Insight 50.000 User, die über 150.000 Standorte in mehr als 8.500 Städten und rund 100 Ländern berichten. Jeden Tag loggen sich 20.000 Mitglieder ein und fügen dem Netzwerk gut 3.500 Standorte hinzu.

City Tours: Google erleichtert den Stadtrundgang

Der Stadtführer von Google Maps hat neue Features: User können jetzt selbst gewünschte Sehenswürdigkeiten in die Labs-Anwendung importieren, die zudem fußgängerfreundlicher geworden ist.

City-Tours
ist ein Service von Google Maps, der bei der Planung von Stadtrundgängen hilft. Der Dienst stellt die Sehenswürdigkeiten einer gewünschten Stadt zu einer Tour zusammen, indem er vorher die entsprechenden Daten bei Maps abruft. Mit dem Update kann man jetzt eigene Etappen aus My Maps in die Anwendung hochladen. City Tours beachtet bei der Routenplanung dann nicht nur diese Standorte, sondern auch zum Beispiel Öffnungszeiten und für den, der möchte, Abschnitte, die wirklich nur zu Fuß erreichbar sind und nicht von Autoverkehr beeinträchtigt werden. Einziges Manko: Da der Dienst noch im Laborstadium ist, kennt er bislang noch recht wenige Städte…

ReachLocal: Lokale Suche als 100-Millionen-Dollar-Regen?

Der lokale Anzeigenvermarkter ReachLocal ist an die Börse gegangen. Das Ziel: 100 Millionen Dollar in die eigenen Kassen zu spülen. Das ist gar nicht mal so abwegig.

Anders als viele Wettbewerber wie etwa Yelp oder Yext schickt ReachLocal seine Vertriebsleute zum Akquirieren von Anzeigen auf die Straße und lässt sie nicht nur vom Telefon aus arbeiten. So konnte das Unternehmen aus Kalifornien die Zahl seiner Verkaufsberater binnen drei Jahren von knapp 30 auf mehr als 500 steigern.

Laut Erick Schonfeld von TechCrunch genau die richtige Strategie: „Der Umfang der Vertriebstruppen wird ein entscheidender Bestimmungsfaktor für den späteren Gewinner sein.“ Dass ReachLocal die 100 Millionen an der Börse machen wird, ist für ihn sicher. Seit Gründung 2004 hat das Unternehmen schon 68 Millionen US-Dollar an Risikokapital zusammenbekommen.

AdLocal: Anzeigen als Location-Based Services

Cirius Technologies hat den nach eigenen Angaben weltweit ersten ortsbezogenen mobilen Anzeigendienst zum Selbsteintragen als Vollversion in den USA gestartet. Der neue Service ermöglicht es Werbungtreibenden, von Handynutzern gefunden zu werden, die sich gerade in ihrer Nähe aufhalten.

Als Werbekunde kann man die Anzeigen selbst gestalten und dann zu einem definierbaren Budget festlegen, wo und zu welchen Gelegenheiten man von Handynutzern gefunden werden möchte. Das Ganze lässt sich über einen Online-Assistenten steuern. Apps-Anbieter können diese lokalen Anzeigen über eine API dann bei sich integrieren.  

Derzeit funktioniert der Dienst nur für iPhones und Android-Geräte. Als Beta-Version läuft er bereits seit 2006 mit Erfolg in Japan und soll dort laut Cirius Marktführer bei den mobilen lokalen Anzeigen sein.

Lokale Suche 2010: Die Branche ist heiß wie nie

Wenn auch niemand mit absoluter Gewissheit in die Zukunft blicken kann, eins gilt unter Experten als sicher: Das Thema Lokale Suche wird in diesem Jahr bei Verzeichnissen, Suchmaschinen und Social Networks durchstarten wie ein Ferrari. Der Grund liegt im letzten Jahr: Nie zuvor hatte die Branche so viel Tempo wie 2009. Und nie war sie so „heiß“ wie jetzt.

Die Zeit zwischen den Jahren war wieder Anlass für zahlreiche Jahresrück- und -ausblicke. Quer durch die Bank sind sich fast alle Experten einig. 2009 war im Vergleich zu 2010 noch gar nichts. Mehr Firmenaufkäufe und Partnerschaften sowie ein stärkeres Zusammengehen zwischen mobilen und lokalen Anwendungen sind die Haupttrends im kommenden Jahr.

MG Siegler von TechCrunch beispielsweise spricht schon vom „Great Location Land Rush“ und setzt damit den Trend gleich mit der Besiedlung des Wilden Westens. David Mhim stößt auf Search Engine Land ins gleiche Horn und macht aus der „Great Frontier“ der jungen USA die „Local Frontier“ der kommenden Jahre. Und schließlich Greg Sterling: „Vor-Ort wird überall sein.“ Alles, meint der Experte, wird geokodiert oder ortsbezogen sein – Produkte, Dienstleistungen, Anbieter, Bewertungen, Menschen, Anzeigen, Angebote. Und – natürlich und „nicht überraschend“ – mobil.

Woran kann man diese Erwartungen festmachen? Die wesentlichen Punkte sind:

Googles Großoffensive

Lokale Suche galt Anfang 2009 noch als Bereich, in dem der Suchmaschinenriese den Anschluss zu verlieren drohte. Dann kam alles anders. Wichtigste Meilensteine waren

-       die Einführung der Local Business Listings

-       Latitude, um Freunde zu orten

-       der Start der Place Pages

-       der Analytics-Dienst für Nutzer des Local Business Center

-       die Local Listing Ads als ortsbezogene Antwort auf Google Ads

-       der Ausbau von Google Local fürs iPhone

-       Map Navigation als Navi-System fürs Auto  – mit Zugriff auf lokale Informationen von Google.

-       Die größte Story 2009 aber war, wie David Mihm es sehr schön ausdrückt, diejenige, die gar nicht stattfand: Der 500-Millionen-Deal von Google, um das lokale Bewertungsportal Yelp zu kaufen – er platzte ebenso schnell, wie er bekannt wurde.

Local Social Media…

… also die Integration der Lokalen Suche in Social Networks: Twitter fand sicher die meiste Beachtung – erst war es die ortsbezogene API, mit der sich Tweets lokalisieren ließen (Twitter in seinem eigenen Blog damals: „Location, location, location“), Ende des Jahres dann der nächste große Coup: Twitter kauft Mixer Labs, die Macher der GeoAPI, und damit das nötige Know-how, um die eigene lokale API zu perfektionieren. Jennifer Van Grove von Mashable ist sogar überzeugt, dass das Ganze in eine eigene lokale App von Twitter münden wird. Nebenbei gehört den Kaliforniern übrigens mit dem Kauf auch die lokale Community TownMe – ein weiteres interessantes Experimentierfeld.

Nicht vergessen darf man auch die anderen Wettbewerber, so vor allem Yahoo mit Neighbors, die Bewertungsmöglichkeiten auf Googles Place Pages oder Shooting Stars wie Foursquare und Gowalla, die Local Social Media buchstäblich spielerisch aufgreifen.

Und Facebook? Genauso wichtig, wenn nicht wichtiger als zu wissen, dass einer meiner Freunde gerade einen Kaffee trinkt, ist zu wissen, wo er ihn trinkt, meint Mashable-Bloggerin Jennifer Van Grove (was im Übrigen für Twitter genauso gilt) und ergänzt: „Wenn irgendjemand im neuen Jahr bereit für den großen Schachzug im Lokalisierungs-Bereich ist, dann Facebook.“ MG Siegler meint ähnlich: „Wartet nur, bis sie ganz schnell mit dem Kaufen anfangen.“ Womit das  dritte  große Thema genannt ist:

Mergers & Acquisitions

Twitter und Mixer Labs, Google und (nicht) Yelp,  Google und (vielleicht) Trulia, Citysearch und Twittter bzw. MySpace bzw. Mapquest, Bing und Yellow Pages, Citysquares und Praized – die Liste lässt sich fortsetzen.

MG Siegler von TechCrunch sieht hierin alles andere als die neue Harmonie einer Branche. Noch, meint er, spielen sie friedlich miteinander, weil sie alle gleichermaßen am Durchstarten der Lokalen Suche interessiert sind. Aber die potenziellen Aufkäufer ganzer Ideenschmieden scharren schon mit den Hufen. Und die sind: Google, Twitter und Facebook. Und natürlich Microsoft mit Bing. Jennifer Van Grove: „Die müssen noch kräftig Wellen schlagen, und sie wollen mit Google mitziehen, wann immer es geht.“

Man sieht, es liegt eine Menge in der Luft. Interessant ist, was Jennifer Van Grove für die nächsten Monate daraus ableitet: Die Medien, meint sie, werden wie immer erst einmal neiderfüllt nur auf den Misserfolgen in der Branche herumreiten, dann kommen die Hintergrundberichte, und wenn die ersten Anbieter mit Location-Based Services richtig Geld machen, dann schreibt man natürlich Erfolgsstorys. MG Siegler bricht es runter auf die einfache Formel: Allen geht es doch nur darum, die Welt der Social Media mit der realen Welt zusammenzubringen. Und weiter: „Denkt dran: Von nun an späht jeder Mitspieler bei der Lokalen Suche auf seine Einkaufsmöglichkeiten.“

Wir sind gespannt auf 2010.

Ach so? Google wollte Yelp kaufen?

War wohl nur so `ne Idee: Der Deal zwischen Google und Yelp, ist genauso schnell geplatzt, wie er kolportiert wurde. Mountain View wollte seiner Braut eine halbe Milliarde Dollar Mitgift hinlegen – aber die hat in letzter Sekunde nein gesagt.

Es war wohl eine der größten und eine der absurdesten Geschichten am Ende des Jahres 2009: Google blättert 500 Millionen Dollar für Yelp hin, ein lokales Bewertungsportal mit eigentlich eher überschaubarem Erfolg. Angeblich konnte das Unternehmen im letzten Jahr nicht mehr als 20 Millionen Dollar auf die hohe Kante legen.

Jetzt ist das Rätselraten groß. Eine Riesen-Zeitungsente? Ein Weißer Ritter, der Yelp viel Geld geboten hat, ohne die Unabhängigkeit in Frage zu stellen? Jemand mit B wie Bing gar, oder mit A wie Apple? Niemand weiß Genaues – und damit wartet die Branche bis zum nächsten Gerücht.

Twitter setzt auf Lokale Suche

Twitter hat die Mixer Labs gekauft. Damit hat das Social Network einen entscheidenden Schritt in Richtung Lokale Suche getan.

Die Mixer Labs aus Kalifornien haben die Anwendung GeoAPI entwickelt – und genau das hat Twitter bewegt, für einen branchenbezogen wohl recht milden siebenstelligen Betrag, das Unternehmen aufzukaufen. Die Sprengkraft liegt demzufolge auch weniger im Kaufpreis als in den Kaufkonsequenzen. Denn fast einheitlich werten Experten die Übernahme als Twitters endgültigen Schritt in Richtung Location-Based Services.

MG Siegler von TechCrunch hat dazu übrigens eine sehr dezidierte Meinung
. Er ist überzeugt, dass sich Twitter damit nur eine Melkkuh herangeholt hat, die für die eigene geokodierte API herangeholt wird. Und Jennifer Van Grove sagt in ihrer 2010er Jahresprognose: Twitter hat Mixer Labs nur gekauft, um daraus so schnell wie möglich eine eigene ortsbezogene Anwendung zu entwickeln.

Trulia, trulala: Und wieder mal ist Google da…

Wieder mal nur ein Gerücht, aber wie so oft in der Lokalen Suche signifikant. Die Immobilien-Suchmaschine Trulia scheint in Übernahmeverhandlungen mit Google zu stecken.

Mit dem Dienst des Start-up kann man auf die Postleitzahl genau nach Häusern zum Verkauf suchen. Ein Schritt mehr auf Googles Weg zur Lokalen Suche…

Google schielt auf Yelp: Nachhilfe für 500 Milliarden Dollar

Das Web überschlägt sich mal wieder mit Gerüchten. Nach Informationen von TechCrunch will Google das regionale US-Bewertungsportal Yelp schlucken. Die Rede ist von einer halben Milliarde Dollar. Experten finden den Preis erstaunlich niedrig.

Und wieder streckt Google seine Fühler nach neuen Allianzen aus. Nach dem jüngsten Flirt mit Twitter jetzt also ein handfester Deal mit Yelp, das für 2009 mit 30, für kommendes Jahr mit 50 Millionen Dollar Umsatz rechnet. Der Suchmaschinenriese aus Mountain View merkt zusehends, dass die guten alten Zeiten des puristischen Googlens so allmählich Vergangenheit sind. Der Trend geht in Richtung Echtzeitsuche und Bewertung, und da hat der Marktführer noch eine Menge Hausaufgaben zu machen.

David Mimh zeigt sich in seinem Blog übrigens nahezu enttäuscht über den seiner Meinung nach niedrigen Kaufpreis, der im Moment kolportiert wird. Es scheint, als mache Google ein echtes Schnäppchen angesichts der Multi-Multi-Milliarden-Chance, die die Lokale Suche in den nächsten fünf bis zehn Jahren verheißt, schreibt er und erinnert daran, dass die Suchmaschine in diesem Segment mit den Place Pages erst kürzlich einen großen Schritt nach vorn gemacht hat.

De bello gallico streetviewensis

Ganz Deutschland ist im Griff von Google Street View. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Ratsherren regiertes Städtchen hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten.

Besagtes Städtchen heißt Ratingen, liegt gleicht neben Düsseldorf und will für jeden gefilmten Kilometer Straße von Google in Zukunft Wegezoll in Höhe von 20 Euro kassieren. Ob sich das große Mountain View davon beeindrucken lässt? Rechnet man alle 309 Kilometer Straße zusammen, über die die 90.000-Seelen-Stadt verfügt, würde Google am Ende eine Rechnung von 6.180 Euro ins Haus flattern.

Dort lächelt man nur müde. Die Fotoaufnahmen für Street View werden bei der regulären Teilnahme am Straßenverkehr gefertigt, zitiert dpa die Sprecherin Lena Wagner. Ratingen kontert und droht mit Paragraph 18 des nordrhein-westfälischen Straßen- und Wegegesetzes, demzufolge die Aufnahmen genehmigungspflichtig seien und die Stadt eine Sondernutzungsgebühr verlangen dürfe.

In Ratingen ist übrigens bislang noch nicht ein einziger Kilometer von Google fotografiert worden.

Location-Based Games: aka-aki setzt auf den Avatar

Avatare sind im Moment groß in Mode: Nicht nur im Kino, sondern jetzt auch im Social Web. Das lokale Network aka-aki lockt seine User jetzt mit ortsbezogenen Spielen, bei denen sie in die Gestalt von künstlichen Wesen schlüpfen können.

Wen interessiert schon, wer aus der Community sich gerade in der Nähe befindet? Viel spannender ist doch, mit Leuten aus dem Umkreis zusammen per iPhone zu spielen. Mit aka-aki games ist das ab Anfang kommenden Jahres möglich. Dann heißt es, im eigenen Viertel das größte Haus zu bauen oder den besten Aussichtsplatz zu besteigen. Dazu muss man die geeigneten Gegenstände an verschiedenen Orten der Stadt sammeln und steigt so auch in der Spielerhierarchie auf.

Das Wetter bei den aka-aki games ist übrigens identisch mit dem vor Ort. Das tröstet, denn wenn es doch zu schön sein sollte, um in irgendeiner Bude allein am iPhone zu sitzen, nimmt man das Gerät mit ins Straßencafé und trifft sich dort mit anderen aka-aki-Mitgliedern zum gemeinsamen Weiterspielen bei einem Latte macchiato.

Das Telefonbuch als Download

Per Mausklick kann man sich das komplette Telefonbuch für Deutschland auf den PC herunterladen. – Zwar nicht kostenlos, dafür bietet die Software jedoch zahlreiche Extras wie den Export von Einträgen in diverse Officeanwendungen oder Routenplaner.

Der TVG-Verlag bietet die Software in seinem Telefonbuch-Shop ab 12,95 Euro zum Download an. Die Software ist laut Produktbeschreibung mit vielen Zusatzfunktionen ausgestattet ist.

So kann der User etwa gefundene Adressen an die gängigen Office-Softwarepakete von Microsoft, Corel WordPerfect und StarOffice oder an einen installierten Routenplaner übergeben und direkt verwenden. Auch sind eine Termin- und Adressverwaltung, ein Textverabeitungsprogramm sowie ein To-Do-Planer enthalten.

Weihnachtlich glänzet das iPhone

Für das iPhone kann man sich gleich drei Weihnachtsmarkt-Apps im App Store kostenlos downloaden: Neben DasÖrtliche (wir bereichteten) bieten auch Mecomo und YellowMap eine spezielle Anwendung an.

Alle drei Apps zaubern Weihnachtsstimmung aufs Smartphone und machen Lust, sich mit Freunden auf einen Bummel bei Glühwein und gebrannten Mandeln zu verabreden. Mit den Anwendungen von DasÖrtliche, der Mecomo AG (Spezialist für Location Based Services) oder der YellowMap AG geht das ganz einfach: Allesamt bieten sie eine schnelle Suche nach den nächstgelegenen Weihnachtsmärkten zum Standort des Users. Die Ergebnisse kann man sich in einer Liste oder Karte anzeigen lassen. Dazu gibt es Zusatzinfos wie Öffnungszeiten, teilweise auch Fotos und die Möglichkeit, sich vom Routenplaner direkt zum Ziel weisen zu lassen. Bei der App von DasÖrtliche lassen sich Freunde sogar direkt per E-Mail zum Glühweintrinken einladen: Entsprechender Text und Adresse des Weihnachtsmarktes sind bereits automatisch in der Nachricht enthalten.

Neueste KlickTel-App für alle führenden Smartphones

Vier auf einen Streich: Mit der neuesten Version der Lokale-Suche-Applikation „klickTel 4.0“ hat die Telegate AG einen Rundumschlag vollzogen. Die Anwendung steht ab sofort für die Smartphone-Plattformen iPhone, BlackBerry, Windows Mobile sowie Google Android in den verschiedenen App-Stores und auf shop.klicktel.de kostenlos zum Download zur Verfügung.

Neu an der „vierten Generation“ der mobilen KlickTel-Anwendung sind neben der klassischen lokalen Suche elf Schnellsuch-Kategorien. Diese spiegeln laut Telegate, Betreiber des lokalen Such- und Verzeichnisportals KlickTel, die von Nutzern am häufigsten nachgefragten Themen. Denn entwickelt seien sie aufgrund ihres direkten Feedbacks sowie einer Auswertung ihres Suchverhaltens. So lassen sich über die Kategorien etwa die nächstgelegenen EC-Automaten, Notfallapotheken oder 24-Stunden-Tankstellen finden. Unter „Verkehr“ gibt es sogar einen Stau- und Radar-Informationsservice.

Desweiteren enthält die App, wie bereits die älteren Versionen, ein Telefon- und Branchenbuch, eine Routenplanungs- und Kartenfunktion sowie eine Rückwärtssuche.

Das Telefonbuch jetzt als App für Android

Eine kostenlose iPhone-Anwendung gibt es von DasTelefonbuch.de schon seit rund einem halben Jahr: Nun können auch Android-Nutzer unter dem Namen „DasTelefonbuch“ eine spezielle App des Verzeichnisanbieters im Market-Store herunterladen.

Nicht nur nach Kontaktdaten von Gewerbetreibenden und Privatpersonen kann der User unterwegs suchen, sondern auch nach Themenkategorien wie Restaurants, Apotheken oder Hotels. Dank GPS-Technologie des Android-Handys erkennt die Software, so vom Nutzer gewünscht, seinen aktuellen Standort und erhält dadurch Ergebnisse zum unmittelbaren Umkreis.

Die gefundenen Einträge lassen sich direkt anrufen – Dienstleister teilweise auch kostenlos -, per E-Mail kontaktieren oder in das Adressbuch des Endgerätes übertragen. Bei der Kartenansicht kann man zwischen Stadtplankarte, Satellitenbildern und Vogelperspektive wählen und sich vom Routenplaner den Weg zum gewünschten Ziel weisen lassen. Besonderes Schmankerl: Der User kann eine Position abspeichern, die er sich zu einem späteren Zeitpunkt, an dem er sich woanders befindet, auf der Karte anzeigen lassen sowie sich vom Routenplaner dort hinführen lassen. So findet sich zum Beispiel das geparkte Auto wieder.