Archive for 2006
The AvaStar – Bild-Zeitung startet Boulevard-Blatt in “Second Life”
Immer mehr Unternehmen nutzen die virtuelle Welt “Second Life” ganz real als Werbeplattform – oder um den einen oder anderen Linden-Dollar zu verdienen. IBM, Sun Microsystems, Adidas, Amazon oder Toyota sind nur wenige Namen der Firmen, die das “zweite Leben” für ihre Aktivitäten nutzen. Nun hat auch der Axel-Springer-Konzern die 3-D-Welt für sich entdeckt: Am 21. Dezember startete er in “Second Life” die englischsprachige Zeitung “The AvaStar”.
Der Titel soll laut Bild.T-Online künftig wöchentlich erscheinen und für 150 Linden-Dollar – umgerechnet 42 Cent – zu haben sein. Der Vertrieb der Zeitung erfolge über Straßenverkäufer, Verkaufskästen sowie über die Website des AvaStars.

“Umfassende Informationen über das Leben in der virtuellen Welt” verspricht der Verlag den Lesern des Boulevard-Blattes Marke Bild-Zeitung – und das auf rund 30 Seiten. Außerdem will es für die Leser ein Leitfaden sein und vor allem Neueinsteigern die Orientierung in der „Second Life“-Umgebung erleichtern. Im Vordergrund stehen aber, wie beim Vorbild, Klatsch, Tratsch und reißerische Überschriften. Und werben kann man darin freilich auch – ganz wie in der Realität. Wer möchte, kann auch ohne sich in die virtuelle Welt zu begeben, den AvaStar ansehen. Die ersten vier Ausgaben sind kostenlos und können unter www.the-avastar.com herunter geladen werden.
Der AvaStar ist übrigens nicht die erste Zeitung, die in der 3-D-Welt erscheint. Sie tritt in Konkurrenz zu der schon seit Juni 2004 bestehenden Zeitschrift “Second Life Herald“.
Wiki-Suchmaschine: Gemeinsam gegen Google
Jimmy “Jimbo” Wales, Gründer des Internet-Lexikons Wikipedia, geht neue Wege. Wie er dem Online-Nachrichtenportal “Welt.de” mitteilt, arbeitet er derzeit an einer Suchmaschine, deren Infrastruktur aus freier Software besteht und von sachkundigen Programmierern deshalb eingesehen und weiterentwickelt werden kann.
Eine besondere Rolle gedenke Wales den künftigen Nutzern zu: Sie sollen die Suchergebnisse bewerten und so deren Rangfolge mitbestimmen. Der Suchende sehe dadurch an erster Stelle, was andere mehrheitlich für gut befunden haben. Das heißt, statt auf Algorithmen will Jimmy Wales auf die qualitative Entscheidung der Nutzer setzen. Sie sollen ihre Meinung per Klick hinzufügen und kommentieren. “Wir wissen alle, dass Google und Yahoo sehr gute Suchmaschinen sind, aber wir wissen ebenso gut, dass gemeinschaftliche Arbeit eine mächtige Technik ist”, wird der Wiki-Aktivist von Welt.de zitiert.

Allerdings befindet sich das Projekt derzeit erst in einem frühen Designstadium. “Wir versuchen, die Open-Source-Entwickler an einen Tisch zu bekommen, mit denen wir das Projekt machen wollen”, erklärte Wales dem Nachrichtenmagazin. Mit einem Vorführ-Modell möchten die Entwickler erstmals im ersten Quartal 2007 auftreten. Einen vorläufigen Code-Namen hat das Suchmaschinen-Baby jedenfalls schon: Wikisari. Laut “Welt.de” sei das ein Wortspiel aus den Worten wikiwiki (Hawaiianisch für schnell) und asari (Japanisch für Sucherei).
Polar Rose: Biometrische Suchmaschine erweckt Unmut bei Datenschützern
Eine neue Suchmaschine, die Bilder von Gesichtern nach grafischen Merkmalen analysieren und zuordnen kann, geht Anfang des kommenden Jahres als Betaversion an den Start. Entwickler ist das schwedische Start-up Unternehmen Polar Rose. Schon jetzt muss es herbe Kritik von Datenschützern einstecken.
Wie Polar-Rose-Gründer und Technologie-Erfinder Jan Erik Solem gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext (pte) erklärte, ist die derzeitige Bildsuche von Google und anderen großen Anbietern rein textbasiert. Man erhalte daher dementsprechend wenige zufriedenstellende Resultate. Zwar setze man pte zufolge auch bei Polar Rose auf zusätzliche Informationen in Text-Form. Herzstück des Suchvorgangs sei allerdings ein Algorithmus, der die 2-D-Gesichtsvorgaben automatisch zu einem 3-D-Modell umwandele. Über den Vergleich dieser 3-D-Varianten solle die Suchmaschine schließlich in der Lage sein, auch bei unterschiedlichen Bildern auf die gleiche Person zu schließen.
Doch genau dies veranlasste nun Datenschützer Alarm zu schlagen. Sie fürchten, dass die neue Technologie missbraucht werden könnte – etwa zum Aufspüren privater Fotos oder um beispielsweise Demonstranten auf Schnappschüssen ausfindig zu machen. “Das größte Problem sehen wir darin, dass mit dieser Technologie Einblicke in Lebensbereiche möglich werden, die einfach nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind”, meint etwa Christian Jeitler vom Verein Quintessenz im Pressetext-Interview. Durch das Durchrastern aller im Internet verfügbarer Bilder würden verschiedene Lebensbereiche plötzlich katalogisierbar, was Behörden einen tief greifenden Einblick in das Lebensumfeld einzelner Personen biete und beispielsweise auch am Arbeitsplatz zu unangenehmen Situationen führen könne, kritisierte Jeitler.
Polar-Rose-CEO Nikolaj Nyholm zeigte im Gespräch mit Pressetext Verständnis für die Bedenken, will aber pte zufolge nicht der Technologie den schwarzen Peter zuschieben. “Die Leute müssen sich einfach im Klaren sein, dass alles, was im Web auftaucht, öffentlich abrufbar ist.”, so Nyholm. Zudem versicherte er gegenüber der Nachrichtenagentur, dass man sich bereits vor dem Start des Projekts sehr intensiv mit der Problematik auseinandergesetzt habe und sich auch an der jetzigen Diskussion weiterhin aktiv beteiligen wolle. Auch werde die Suchmaschine nicht auf Bilder, die auf einer passwort- oder firewallgeschützten Seite sowie auf Desktop-Computern liegen, zugreifen können. Zudem werde man dafür sorgen, dass unerwünschte Fotos nach einem entsprechenden Hinweis auch aus der Suchdatenbank, auf der alle Bilder als Thumbnails gespeichert sind, entfernt werden können.
Quaero: Deutschland ist raus und bastelt jetzt Theseus
Noch bis vor kurzem galt die Entwicklung der deutsch-französischen Internetsuchmaschine Quaero als das “Leuchtturmprojekt” schlechthin. Wurde sie doch sogar in der Presse bereits als europäischer Konkurrent zum übermächtigen US-Suchriesen Google gepriesen. Nun ist das gemeinsame Projekt geplatzt.
Zusammen mit der französischen Seite wollte man neue Technologien im Bereich Wissensmanagement generieren und weiterentwickeln. Dabei sollten zukunftsweisende Technologien zur automatischen Suche und zur Verarbeitung multimedialer und multilingualer Daten entwickelt werden.
So hieß es noch im Frühjahr beim deutschen Bundeswirtschaftministerium. Jetzt scheint das gemeinsame Projekt gescheitert zu sein. Medienberichten zufolge haben sich die Wege von Deutschland und Frankreich in Sachen Quaero getrennt. Das wurde am 18. Dezember beim ersten deutschen IT-Gipfel in Potsdam bekannt. Die Gründe für das Scheitern der Zusammenarbeit sind grundlegender Natur. Wie Hendrick Luchtmeier, Pressesprecher beim Wirtschaftsministerium, gegenüber tagesschau.de verlauten ließ, wollte Paris ein Verfahren entwickeln, das Internetdaten statistisch auswertet, also ähnlich arbeitet wie existierende Suchmaschinen. “Wir dagegen gehen eher in Richtung eines semantischen Verfahrens”, erklärte Luchtmeier. Deutschland will mit einer neuen Suchtechnologie also nicht lediglich einen neuen Konkurrenten im Suchmaschinensektor schaffen, sondern Basistechnologien für das semantische Web (Web 3.0) entwickeln.
Dieses Ansinnen wird nun im deutschen Alleingang umgesetzt. Das neue “Leuchtturmprojekt” der Bundesregierung heißt jetzt nicht mehr Quaero, sondern Theseus – nach dem griechischen Sagenhelden. Der Bundesregierung zufolge sei das strategische Ziel die Entwicklung und Erprobung neuer Suchtechnologien und integrierter IKT-Services für das Internet der nächsten Generation (“Internet der Dienste”). “In dem Gemeinschaftsprojekt sollen innovative Technologien in standortstarken Branchen wie Software, Medien und Maschinenbau zu international wettbewerbsfähigen Lösungen entwickelt werden.”, heißt es im Abschlussbericht des IT-Gipfels. Wie Bernd-Wolfgang Weismann, Leiter des Referats Informationsgesellschaft im Bundeswirtschaftsministerium, im Gespräch mit heise.de erklärte, wollten die bisherigen deutschen Projektpartner aus der Wirtschaft größtenteils weiter an Bord bleiben. Dies hätten die bisher als Projektleiter vorgesehene Bertelsmann-Tochter Empolis sowie SAP, Siemens und T-Systems nach anfänglichem Zögern inzwischen zugesichert. Das Projekt soll nach Abschluss der Planungs- und Finanzierungsphase Anfang 2007 starten.
Endoxon gibt’s nicht mehr. Google übernimmt Schweizer Geodatenspezialisten
Bislang konnte Google mit seinen lokalen Suchdiensten in Europa ja nicht gerade überzeugen. Nun drängt der Suchgigant weiter in dieses Marktsegment vor und versucht seine Angebote auszubauen. Wie John Hanke, Chef von Google Earth & Maps, im Google Blog mitteilt, erstand die US-amerikanische Firma gestern den Schweizer Geodatenspezialisten Endoxon. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben.
Durch den Erwerb des Luzerner Unternehmens gingen von dessen insgesamt sechs Geschäftsbereichen drei an Google über: Internet, Mapping und Data Processing. Besonderes Interesse hatte der Suchmaschinenriese an der von Endoxon entwickelten “Blue” Technologie. Dabei handelt es sich um eine Mappinglösung, die die georeferenzierte Suche im Internet und via Mobiltelefon ermöglicht. Für die anderen Geschäftsbereiche von Endoxon – Kartographie, Handel von Geodaten und Geo-Marketing – hatte Google keine Verwendung. Aus ihnen entstand daher bereits am 23. November 2006 die Mappuls AG, die weiterhin eigenständig bleibt.
Mit der neuen Technologie möchte Google vermutlich vor allem seine lokalen Suchdienste im Internet und im Mobilfunk verbessern. Denn wie das Unternehmen unter endoxon.ch erklärt, soll sie dazu dienen, die Services Google Earth und Google Maps innerhalb Europas auszubauen.
Exalead.de in Deutschland jetzt offiziell gestartet
Weitere Konkurrenz für Google, Yahoo und Co. in Deutschland: Das französische Software-Unternehmen Exalead hat jetzt unter exalead.de die deutschsprachige Version seiner Internetsuchmaschine offiziell gestartet.
Das teilt die Münchner PR-Agentur Maisberger Whiteoaks mit. Inoffiziell existiert diese Seite allerdings schon eine Weile. Wenn sie auch bislang ein in Deutschland eher unbeachtetes Dasein fristet. Anders sei das Maisberger zufolge in Frankreich und den USA – dort habe exalead sich mit über acht Milliarden indexierten Seiten bereits etabliert und stelle eine Alternative zu den bisherigen Suchmaschinen dar.
Exalead bietet einige interessante Funktionen und Suchkriterien, die man bei anderen Anbietern nicht findet. So erhält der User nicht nur wie bei Suchmaschinen üblich in den Ergebnislisten Links zu den gefundenen Webseiten, sondern auf Wunsch auch gleich eine Vorschau derselben. Dadurch bekommt man auf einen Blick einen ersten Eindruck der gefundenen Internetportale. Praktisch ist auch die Möglichkeit, die Trefferanzeige mit einer Datumsangabe einzuschränken – das geschieht entweder mit einem Klick auf “Die jüngsten Ergebnisse” oder mit den Operatoren “before” und “after”. Unter “Suche verfeinern” kann man die Trefferliste nach Begriffen, Sprache oder Herkunftsland der Webseite oder Dateitypen weiter eingrenzen. Zahlreiche Operatoren unter anderem “soundslike” (Suche nicht nach Schreibweise, sondern Aussprache des Wortes) “spellslike” (Suche nach ungefährer Schreibweise des Wortes) oder “intitle” (Suche nur im Titel der Seite) – alle zu finden unter “erweiterte Suche” – erleichtern das Finden zusätzlich.
Allerdings beschränkt sich exalead auf die Web- und Bildersuche. Eine Möglichkeit, ausschließlich nach News, Groups, Blogs, Produkten oder lokalen Inhalten zu suchen, gibt es bislang noch nicht.
Exalead wurde bereits in die von der Universität Hannover betriebene Metasuchmaschine MetaGer integriert. Außerdem kommt die Technologie von Exalead auch im Rahmen des deutsch-französischen Suchmaschinenprojekts „Quaero“ zum Einsatz.
7just7 – neues Social-Network gestartet
Gleichgesinnte treffen, quatschen, Fachinfos oder Fotos austauschen per Internet: Sogenannte Web-Communities wie MySpace oder YouTube erleben derzeit einen Hype. Mit 7just7 ist nun ein weiteres Social-Network-Portal an den Start gegangen.
Der Betreiber der neuen Webseite ist das Wiener Unternehmen Justnetwork. Es sieht 7just7 als „Europas Antwort auf all jene Netzwerke wie Orkut, Tagworld oder MySpace, die jetzt über den großen Teich zu uns herüberschwappen.“
Anders als die anderen Web-2.0-Portale soll die neue Internetseite dem Anbieter zufolge jedoch das erste Netzwerk mit einem Full-Service sein – es soll also mehr Funktionen abdecken als die Konkurrenz. Insgesamt besteht 7just7 aus sieben Themen-Schwerpunkten: Video und Foto-Sharing, Communities, Blogs und Foren, News, Schulfreunde suchen, Art & Style, Musik, sowie Party und Event. Auf der News-Seite etwa erhalten die User Informationen aus der Musik- und Filmbranche, der Bereich Art & Style soll jungen Künstlern eine Plattform bieten, auf der sie sich einer breiten Öffentlichkeit vorstellen können.
Wichtig für den Betreiber ist die Ausrichtung des Portals auf regionale Inhalte. Justnetwork betont, dass in allen Rubriken immer auch lokaler Content miteinbezogen werde, zum Beispiel Party-News oder Hinweise auf Ausstellungen. Auch im Musikbereich gehe das Portal damit neue Wege. Statt unerreichbarer Stars wie Madonna oder Eminem stünden bei 7just7 Schülerbands, angesagte lokale DJ´s sowie österreichische und deutsche Künstler im Blickpunkt.
Der neue Dienst befindet sich derzeit noch in der Beta-Version. Nach dem Launch in Österreich und Deutschland plant Justnetwork eine zeitnahe Expansion in die europäischen Nachbarländer.
Lokale Suche: Zeitungen wollen Markt nicht Wettbewerbern überlassen
Der lokalen Suche im Internet wird ein erhebliches Wachstum prognostiziert. Auch Zeitungen wollen jetzt von dem boomenden Markt profitieren und ihn nicht allein den großen Suchmaschinen und Verzeichnisanbietern überlassen. In Köln trafen sie sich zur Fachtagung für Zeitungsverlage und diskutierten über das Thema “Local Search“.
Ausgerichtet wurde die Konferenz von der Ifra, einem internationalen Verband von Unternehmen der Zeitungs- und Medienbranche, und dem Bundesverband deutscher Zeitungsverleger. Die Veranstalter erweckten mit dieser Thematik großes Interesse. Wie die Ifra mitteilt, informierten sich über 130 Teilnehmer über die Chancen, wie Zeitungen das zukunftsträchtige Geschäftsfeld der lokalen Suche und damit neue Umsatzquellen für sich erschließen können.
Dazu müssten lokale Inhalte produziert und über eine Internet-Suchplattform einem möglichst breiten Publikum präsentiert werden, erklärt der internationale Verband. Diese Inhalte könnten etwa regionale Berichterstattung, Verzeichnisse (wie etwa ein lokales Telefonbuch), Veranstaltungen im Umkreis, Kleinanzeigen oder Rubrikenmärkte sein.
In den Vorträgen und Diskussionen wurde laut Ifra deutlich, dass dies möglichst bald geschehen müsse. Denn die Zeitungen würden derzeit noch über größere lokale Kompetenz verfügen als die bekannten Suchmaschinen. Außerdem sei die lokale Suche kein kurzlebiger Trend und obendrein auch wichtig, um die Leser- und Kundenbindung zu stärken.
Bei Fragen nach der Umsetzung wurde der Wunsch nach einer „Task Force“ laut. Sie soll Richtlinien sowie die entsprechenden Technologien gestalten, die alle Zeitungen nutzen und auf ihre eigenen Bedürfnisse anpassen können.
Ask.com sucht jetzt auch lokal
Ask.com hat mit AskCity nun auch eine lokale Suche gestartet. Das Besondere daran: Der Service kombiniert die lokale Suche nach Händlern und Dienstleistern mit verschiedenen anderen Services wie Eventsuche oder Kinoprogramm.
Nach Google, Yahoo und Microsoft bietet nun auch ask.com, der viertgrößte Suchmaschinenbetreiber in den USA, eine lokale Suche an. Ihr Name: AskCity. Bislang ist der am 4. Dezember live geschaltete Dienst allerdings auf die Vereinigten Staaten beschränkt.
Wie bei lokalen Suchmaschinen üblich, kann man auch bei AskCity nach Unternehmen oder Dienstleistungen an einem bestimmten Ort suchen. Anders als die anderen Suchmaschinenanbieter hingegen kombiniert AskCity die lokalen Inhalte mit einigen sehr praktischen Zusatzdiensten. So kann man beispielsweise, wenn man ein passendes Restaurant gefunden hat, direkt einen Tisch dort reservieren. Auch ein Veranstaltungskalender und ein Kinoprogramm wurden in die lokale Suche integriert. Dadurch können die User bei AskCity auch nach Events oder Filmen vor Ort suchen und Tickets sofort online kaufen.
Interessant ist auch die Kartenansicht. Sie bietet nicht nur den üblichen Routenplaner sowie wahlweise eine Karten- oder Luftbildansicht. Hier gibt es obendrein die Möglichkeit, etwas einzuzeichnen, darauf Notizen zu machen, bestimmte Adressen mit Kreisen zu markieren und die so bearbeitete Karte abzuspeichern oder zu versenden.
Intelligenter suchen mit Semantic-Web-Technologien
Ende November startete die österreichische Produktsuchmaschine esolda.at. Anders als andere Suchmaschinen soll sie „intelligent“ sein und dadurch in der Lage, die exakten Wünsche der User durch einen interaktiven Beratungsdialog herauszufinden.
Egal ob man nun ein neues Handy, einen MP3-Player oder eine Digicam im Internet sucht, wer dazu die üblichen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo nutzt, erhält in der Regel Links auf Tausende von Seiten, in denen das eingegebene Suchwort vorkommt. Eine neue Suchmaschine aus Österreich will die Recherche nach Produkten nun wesentlich vereinfachen. Diese „intelligente“ Suche heißt esolda.at. Und intelligenter ist sie, weil sie auf semantischen Verknüpfungen aufbaut. Das heißt, Daten und Informationen werden in einer für die Suchmaschine interpretierbaren Form dargestellt, so dass Programme damit arbeiten können. Anfragen können dadurch nach ihrem Bedeutungsinhalt statt nach ihrer Schreibweise bearbeitet werden.
Esolda wurde von dem Wiener Unternehmen Smart Information Systems entwickelt und Ende November gestartet. Sie ist Smart Information Systems zufolge in der Lage, die Wünsche der User herauszufinden und dann zu entscheiden, welche Eigenschaften das gesuchte Produkt aufweisen muss, damit es optimal auf die individuellen Bedürfnisse des Benutzers zugeschnitten ist. Das geschehe über einen interaktiven Beratungsdialog. Als Ergebnis erhalte der User dann nicht Links zu tausenden Seiten, sondern eine Reihung der Produkte, die am besten zu seinen Wünschen passen, und eine umfangreiche Vergleichsmöglichkeit.
Sullivan gründet neues Suchmaschinen-Blog
Danny Sullivan verlässt Search Engine Watch und gründet ein neues Suchmaschinen-Blog: Search Engine Land
Bereits im August hatte er es angekündigt, nun ist es soweit: Danny Sullivan, noch Chefredakteur von Search Engine Watch (SEW), verlässt zum 1. Dezember den einflussreichen Informationsdienst SEW, den er 1997 selbst ins Leben gerufen hatte.
Sullivan gilt weltweit als einer der angesehensten Experten in Sachen Suchmaschinen. Um so besser, dass er seinen Lesern, zu denen wir uns auch zählen, dennoch nicht verloren geht. Am 11. Dezember startet er nämlich sein neues Blog: Search Engine Land, auf dem er die Besucher des Blogs weiterhin mit Informationen über Suchmaschinen und Suchmaschinenmarketing versorgen wird.
Dabei hat Sullivan hochkarätige Mitblogger im Schlepptau. Wie bei Pandia und Search Engine Land zu lesen ist, werden neben Sullivan auch zahlreiche weitere Autoren für das neue Suchmaschinen-Blog schreiben. Darunter nicht nur Chris Sherman und Barry Schwartz, sondern, wie kürzlich bekannt wurde, als Korrespondenten auch Phil Bradley, Bill Slawski, Jennifer Slegg, Brian Smith und Greg Sterling – alles alte Bekannte von SEW.



