The AvaStar – Bild-Zeitung startet Boulevard-Blatt in “Second Life”
Immer mehr Unternehmen nutzen die virtuelle Welt “Second Life” ganz real als Werbeplattform – oder um den einen oder anderen Linden-Dollar zu verdienen. IBM, Sun Microsystems, Adidas, Amazon oder Toyota sind nur wenige Namen der Firmen, die das “zweite Leben” für ihre Aktivitäten nutzen. Nun hat auch der Axel-Springer-Konzern die 3-D-Welt für sich entdeckt: Am 21. Dezember startete er in “Second Life” die englischsprachige Zeitung “The AvaStar”.
Der Titel soll laut Bild.T-Online künftig wöchentlich erscheinen und für 150 Linden-Dollar – umgerechnet 42 Cent – zu haben sein. Der Vertrieb der Zeitung erfolge über Straßenverkäufer, Verkaufskästen sowie über die Website des AvaStars.

“Umfassende Informationen über das Leben in der virtuellen Welt” verspricht der Verlag den Lesern des Boulevard-Blattes Marke Bild-Zeitung – und das auf rund 30 Seiten. Außerdem will es für die Leser ein Leitfaden sein und vor allem Neueinsteigern die Orientierung in der „Second Life“-Umgebung erleichtern. Im Vordergrund stehen aber, wie beim Vorbild, Klatsch, Tratsch und reißerische Überschriften. Und werben kann man darin freilich auch – ganz wie in der Realität. Wer möchte, kann auch ohne sich in die virtuelle Welt zu begeben, den AvaStar ansehen. Die ersten vier Ausgaben sind kostenlos und können unter www.the-avastar.com herunter geladen werden.
Der AvaStar ist übrigens nicht die erste Zeitung, die in der 3-D-Welt erscheint. Sie tritt in Konkurrenz zu der schon seit Juni 2004 bestehenden Zeitschrift “Second Life Herald“.
The AvaStar – Bild-Zeitung startet Boulevard-Blatt in “Second Life”






