Archiv für Januar 2007
DasÖrtliche: Gadget für Windows Vista
Am 30. Januar geht Windows Vista von Microsoft offiziell an den Start. Das lokale Verzeichnis DasÖrtliche meldet in diesem Zusammenhang, dass es sein Angebot bereits für das neue PC-Betriebssystem des Software-Riesen angepasst hat.
Es gebe ab sofort ein kleines Zusatzprogramm, das so genannte Vista Gadget, mit dem Windows Vista Nutzer direkt vom Desktop aus nach Telefonnummern von Firmen und Personen suchen können, teilt der Verzeichnisanbieter mit. Ebenso könne damit auch über eine bekannte Rufnummer der zugehörige Teilnehmer herausgefunden werden. Das Gadget greife dabei über das Internet auf die Datensätze von DasÖrtliche.de zu.
Das Programm sei von Microsoft zertifiziert worden. Damit sei sicher gestellt, dass es problemlos mit dem neuen Betriebssystem harmoniere. Die Software kann auf der Marketingseite von DasÖrtliche oder über die Microsoft Live Gallery heruntergeladen werden.
Lokale Suche von Web.de wird mobil
Seit März 2006 bietet das Internet-Portal Web.de auf seiner Webseite unter anderem eine lokale Suchmaschine an. Jetzt – knapp ein Jahr später – ist dieser Dienst auch unterwegs mit internetfähigen mobilen Endgeräten wie Smartphones oder PDAs nutzbar.
Wie das Unternehmen mitteilt, erreicht man diesen neuen mobilen Service unter http://mobile.lokale.suche.web.de. Nachdem man dort einen Suchbegriff und den gewünschten Ort eingegeben hat, werden alle Treffer dem Betreiber zufolge in einer Liste aufgeführt und können einzeln oder zusammen in einem Stadtplan angezeigt werden. Der kürzeste Weg zum gewünschten Ziel sei dann über den integrierten Routenplaner schnell gefunden. Die Suche könne zudem über Straßennamen eingegrenzt oder per Umkreissuche ausgeweitet werden. Je nach Endgerät lassen sich laut Web.de automatisch auch weitere Services und Funktionen nutzen – etwa Telefonnummern ins Adressbuch übernehmen oder direkt anrufen.
Die Lokale Suche ist nicht der erste Dienst von Web.de, der auch mobil genutzt werden kann. Sie erweitere vielmehr das vorhandene mobile Suchportfolio, das bereits die Web- und Bildersuche umfasse, so der Suchmaschinenbetreiber.
Fußgänger-Navi per W-LAN
Im Freien hat sich die Navigation per GPS erprobt und durchgesetzt. Innerhalb von dicht bebauten Siedlungen, in Gebäuden oder U-Bahn-Bereichen stößt sie jedoch wegen der eher ungenügenden Satellitenverbindungen an ihre Grenzen. Sie ist daher für Fußgänger in Städten nur bedingt tauglich. Die Antwort darauf könnte ein Projekt vom Fraunhofer IIS und dem Müller-Verlag zur W-LAN-Lokalisierung per Smartphone sein.
Dieses System wurde vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (Fraunhofer IIS) in Erlangen entwickelt. Es soll in Städten nicht nur wesentlich exakter sein als GPS, sondern auch ohne Netzverbindung, also auch ohne Gebühren, und unter Nutzung aller verfügbaren W-LAN-Sender die Position des Nutzers bestimmt können. Dies funktioniere, so Fraunhofer IIS, auch innerhalb von Gebäuden, sodass sogar eine Navigation bis in bestimmte Räume, zum Beispiel bei Behördennavigation, oder zu ausgewählten Produkten, etwa in Einkaufszentren, denkbar sei. Das funktioniere deshalb so gut, weil die Zahl der W-LAN-Sender in den Innenstädten in den letzten Monaten explosionsartig angestiegen sei, erklären die Entwickler. Die exakte Lokalisierung und die damit verbundene Möglichkeit, dem Nutzer vor Ort Informationen zukommen zu lassen, basiere also auf einer technischen Infrastruktur, die sich geradezu von selbst ausbaue. Dasselbe gelte für die benötigten Endgeräte. Laut Fraunhofer IIS werde man sich bereits in naher Zukunft schwer tun, ein Smartphone oder einen PDA ohne W-LAN-Karte zu bekommen.
Gemeinsam mit dem Müller-Verlag, Mitherausgeber des Branchenbuches GelbeSeiten, hat Fraunhofer IIS ein Projekt zur W-LAN-Lokalisierung gestartet. Ein erster Probelauf für die neuartige Standortbestimmung fand am 19. Dezember in Nürnberg statt. Mit Erfolg, wie das Unternehmen mitteilt. Die Nutzer des Systems hätten sich dabei überzeugen können, wie sich die von den GelbenSeiten bereitgestellten Zusatzinformationen auf dem Smartphone abrufen ließen – ortsabhängig und punktgenau.
Hamburg wird Webcity
Hamburg wird die erste europäische Stadt, die man sich mit der populären Landkartensoftware “Google Earth” auch in 3D ansehen kann. Das berichtete gestern die Initiative Hamburg@Work, die das Projekt “Hamburg in 3D” in Zusammenarbeit mit Google derzeit realisiert.
Häuser, Straßenzüge und Sehenswürdigkeiten seien naturgetreu abgebildet und erlaubten es dem Nutzer, die Metropole fotorealistisch im Internet Schritt für Schritt zu erkunden, und sich ein Bild von der Stadt zu machen, erklärt Hamburg@Work.
“Im Internet der ersten Generation waren bereits zweidimensionale Stadtpläne verfügbar. Im nächsten Schritt wird die Weiterentwicklung der dreidimensionalen Stadt Realität”, so Uwe Jens Neumann, Vorstandsvorsitzender der Initiative. Mit dem Projekt „Hamburg in 3D“ wolle man die Stadt als Webcity ganz nach vorne bringen. Dabei präsentierten die Betreiber laut Neumann einmalige Daten, die in dieser Qualität bisher von keiner anderen europäischen Stadt zur Verfügung stünden. Google geht in seinen Lobeshymnen auf das Projekt sogar noch weiter. Es handle sich um eine Weltpremiere, sagte Google-Sprecher Stefan Keuchel laut Spiegel-Online bei der Vorstellung des Projekts. Mit den Texturen auf den Fassaden sei Hamburg weltweit die erste Stadt, die in dieser Detailtreue zu sehen ist, so Keuchel dem Web-Magazin zufolge.
Neben der Verwendung des Hamburger 3D-Stadtplans für den Tourismus biete das Projekt laut Hamburg@work auch andere Möglichkeiten der Vermarktung: Unternehmen und Geschäfte könnten zum Beispiel ihre Standorte und Filialen in den Stadtplan integrieren und so die Aufmerksamkeit potenzieller Neukunden wecken. Zunächst soll der Innenstadtplan von Hamburg als 3D-Version ins Internet gestellt werden, weitere Stadtteile sollen dann nach und nach folgen. Die Initiative erklärt, dass auch Hamburger Bürger mit Hilfe der kostenfreien Software “Sketchup” von Google Earth ihr eigenes Haus virtuell nachbauen und in das Programm Google Earth einpflegen könnten.
Wann man sich das Projekt bei “Google-Earth” ansehen kann, ist noch nicht klar. Spiegel-Online zufolge, soll “Hamburg 3D” in wenigen Tagen oder Wochen online gehen.
Antwortdienst Lycos iQ wird ein Jahr alt
Mit Suchmaschinen alleine findet man nicht auf alle Fragen die passenden Antworten. Daher setzten die meisten Suchmaschinenbetreiber zusätzlich auch auf menschliches Know-how – in so genannten Antwortdiensten.
Dabei haben die User die Möglichkeit, ausformulierte Fragen zu stellen, die von registrierten Nutzern beantwortet werden. So bietet Yahoo beispielsweise mit Yahoo Answers oder dem deutschen Pendant dazu Yahoo Clever einen solchen Antwortdienst an. Microsoft hat mit Live QnA im August 2006 mit einem ähnlichen Service nachgezogen. Diesen gibt es bislang jedoch nur in englischer Sprache. Beim Marktführer Google dagegen lief ein entsprechender Dienst offensichtlich nicht so gut. Google Answers wurde Ende November 2006 nach vier Jahren Laufzeit wieder eingestellt.
Erfolgreicher dagegen ist Lycos. Der Suchmaschinenanbieter mit dem schwarzen Labrador als Markenzeichen startete vor einem Jahr die menschliche Suchmaschine Lycos iQ in Deutschland. Und er hat mit dieser Web 2.0 Community nach eigene Angaben den Nerv der Zeit getroffen. Im ersten Jahr seien bereits mehr als 78.000 Fragen zu den unterschiedlichsten Themengebieten von den “Lycos iQ”-Mitgliedern beantwortet worden. So Christoph Mohn, Chief Executive Officer von Lycos Europe in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Dabei sorgt ein Punktesystem dafür, dass Mitglieder auch zu “Experten” aufsteigen können. Für einzelne Sachgebiete werden darüber hinaus “Diplome” vergeben, so dass Fragesteller sofort sehen, wie vertrauenswürdig die gegebene Antwort ist. Anders als bei den anderen Antwortdiensten fließen die innerhalb von “Lycos iQ” generierten Antworten im Anschluss auch in die klassische Lycos-Suche ein und stehen somit auch deren Usern zur Verfügung.
Apple integriert Google Maps in iPhone
Der Kampf der Suchmaschinengiganten um den mobilen Markt wird heißer. Nachdem Google bereits seine Zusammenarbeit mit dem Handyhersteller Samsung angekündigt hatte (wir berichteten), wurde nun auch seine Kooperation mit der Computerfirma Apple bekannt.
Apple zufolge wird die lokale Suchmaschine “Google Maps” in das neue Apple-Handy “iPhone” standardmäßig integriert. “Apple ist natürlich ein besonders spektakulärer Partner, zumal es sich beim iPhone um ein revolutionäres Gerät handelt”, meint Google-Sprecher Kay Oberbeck im Gespräch mit der Presseagentur Pressetext.
Apple hatte das iPhone am 9. Januar vorgestellt. Es soll drei Produkte in einem Handheld-Gerät vereinen: ein Mobiltelefon, einen iPod mit berührungssensitivem Breitbild-Display und ein Internet-Kommunikationsgerät mit E-Mail, Webbrowser, Suche und Kartendienst auf Desktop-Niveau. Mit dem iPhone werde laut Apple eine völlig neue Benutzeroberfläche eingeführt, die auf einem großen Multitouch-Display und neuer Software basiere. Das iPhone werde in den USA im Juni und in Europa Ende dieses Jahres verfügbar sein.
Internet to go – die Internetsuche wird mobil
Die mobile Suche wird künftig eines der Hauptthemen in Sachen Suchmaschinen – und ein heiß umkämpfter Markt. Dabei stehen Internetsuche, lokale Suchdienste sowie Karten- und Routenservices im Vordergrund. Aber auch andere Internetapplikationen wie mobile E-Mail- und Messenger-Programme sind im Kommen. Das wurde jetzt im Rahmen der Consumer Electronic Show (CES) 2007, einer Messe für Unterhaltungselektronik, in Las Vegas deutlich.
Am 8. Januar präsentierte Yahoo auf der CES die Betaversion seines mobilen Suchdienstes Yahoo! Go 2.0. Damit sei die mobile Internetsuche fürs Handy “Yahoo oneSearch” optimiert worden, so das Unternehmen. Neben der Suche im Internet könne der User mit “Yahoo! Go” auch per Mobiltelefon lokale Informationen zu seinem derzeitigen Standort abrufen. Überdies biete der Suchdienst interaktive Stadtpläne, Routenplaner oder Verkehrsnachrichten. Ebenso ermögliche er die mobile Nutzung der Foto-Community Flickr, der Yahoo Kommunikationsdienste Mail und Messenger sowie der personalisierbaren Informationsdienste wie etwa Nachrichten. Der Service steht laut Yahoo für mehr als 70 Handymodelle zur Verfügung und kann ab sofort installieren werden. Darüber hinaus haben der Nachrichtenagentur Pressetext zufolge die Handyhersteller Nokia, Motorola, Samsung und Research in Motion “Yahoo! Go” bereits in einige ihrer Geräte integriert. Derzeit gibt es das Programm jedoch ausschließlich in englischer Sprache. Außerdem können die lokale Suche sowie die Karten- und Routendienste vorläufig nur in den USA genutzt werden. Eine deutsche Version sei jedoch geplant, so Yahoo.
Zeitgleich berichtete Google von seiner Kooperation mit dem Handyhersteller Samsung. Bereits ab Frühjahr 2007 sollen Google zufolge weltweit ausgewählte Samsung-Handys mit einigen Google-Diensten ausgestattet sein. So werde die Google Suche bei diesen Geräten über ein eigenes Icon ins Hauptmenü integriert und sei dadurch mit einem Klick erreichbar. Außerdem verfügen diese Telefone neben einem Zugriff auf das E-Mail-Programm “GMail” auch über den lokalen Suchdienst “Google Maps for mobile”. Diese Applikation ermöglicht es den Usern, unterwegs Karten- und Satellitenbilder abzurufen oder nach lokalen Informationen über Händler und Dienstleister zu suchen. “Mobile Applikationen sind ein Thema, das uns in diesem Jahr verstärkt beschäftigen wird”, erklärte Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland, gegenüber Pressetext. Die Nutzung des Angebots mobiler Dienste sei in Deutschland am Zunehmen und Google werde sein Angebot für das Mobiltelefon in diesem Jahr erweitern, so Keuchel weiter. Auch in China ist der Suchmaschinenriese auf dem mobilen Sektor jetzt vertreten. Dort hat er nach eigenen Angaben Anfang Januar einen Vertrag mit “China Mobile”, dem größten chinesischen Mobilfunkanbieter, geschlossen. Dadurch sollen dessen Kunden über Google auch unterwegs per Handy im Internet nach Nachrichten, Spiele, Bilder oder Videos fahnden können.
Aber auch in Deutschland hat sich im Bereich der mobilen Suche schon einiges getan – vor allem was die lokalen Suchdienste betrifft. So kann man beispielsweise die lokale Suchmaschine suchen.de von t-info über jedes HTML-fähige Handy abrufen und erhält dadurch standortrelevante Adressinformationen, egal wo man sich in Deutschland gerade aufhält. Zudem kooperiert t-info laut einer Pressemitteilung des Unternehmens seit Herbst 2006 mit dem Handyhersteller Nokia. Suchen.de stehe dadurch den Besitzern vieler neuerer Nokia-Modelle zur Verfügung. Die Software dazu sei in ausgewählten Nokia N-Series Multimedia Computern im Menüfenster als „Suche“ vorinstalliert. Nutzer der Nokia Series 60 Geräte könnten das Programm selbst aus dem Internet kostenlos herunterladen.
Ich fang ein neues Leben an!?
Immer mehr Firmen dringen in den virtuellen Wirtschaftsmarkt von „Second Life“ ein. Bald schon könnte aus den simulierten Diensten oder Waren reale werden.
Mehr als eineinhalb Millionen Menschen sind bereits eingetaucht in das virtuelle Leben „Second Life“. In dieser Parallelwelt schlüpfen sie in selbst kreierte oder zur Auswahl stehende so genannte Avatare, nehmen eine neue Identität an – Aussehen und Charakter per Knopfdruck.
Diese 3-D-Welt von Linden Lab ist jedoch kein gewöhnliches Spiel, bei dem es um Gewinne, Trophäen oder verborgene Schätze geht: Im „Second Life“ schaffen die Menschen sich selbst ihren virtuellen Planeten, auf dem sie “Leben spielen“. Sie können sich etwa ein Haus kaufen, einen tollen Job ausüben, Geld verdienen und ausgeben – die „Linden-Dollars“ können gegen reale Dollars eingetauscht werden -, viele Freunde und Spaß haben – mit allem was dazugehört. Der Unterschied zum realen Leben: Dies alles kann man ohne viel Aufwand machen, möglich ist so gut wie alles und von Alltagsproblemen bleibt man in der virtuellen Welt auch verschont. Alles was man braucht ist ein Computer mit Internetanschluss.
Auch Unternehmen haben „Second Life“ für sich entdeckt: Von Seminarangeboten über Markenschuhe bis hin zu Konzerten finden die Spieler vor Ort Angebote und nehmen sie wahr – der virtuelle Konsument hat sehr realistische Ansprüche. Dieser Cyberspace-Markt soll sich in nicht allzu ferner Zukunft dem real existierendem öffnen: Linden Lab soll laut Süddeutscher Zeitung bereits an einer Weiterentwicklung der Software arbeiten, die es Unternehmen ermögliche, auf ihrer Website eine Tür zu „Second Life“ einzurichten. Durch die könnten dann virtuelle Kunden schreiten und sich etwa in einer 3-D-Filiale einen Überblick über das Warenangebot machen oder beispielsweise eine Designer-Jeans anprobieren.
Das Beste der Stadt – Qype zeichnet Geschäfte und Restaurants aus
Unternehmen, die von Usern des Web 2.0-Dienstes Qype für besonders gut befunden werden, profitieren davon jetzt auch außerhalb des Internets. Als Auszeichnung erhalten sie einen Qype-Aufkleber, der ihren Laden als „top in“ empfiehlt.
Darauf weist Ute Moritz, Mitarbeiterin bei dem lokalen Internetbranchenverzeichnis, in ihrem Posting im Qype-Blog hin. Demnach erhalten Geschäfte oder Restaurants, die bei Qype.com von ihren Kunden mindestens drei positive Bewertungen und vier Sterne bekommen haben, jetzt eine Auszeichnung. Diese besteht aus einem auffälligen orange-weißen Sticker, den die Unternehmen beispielsweise an ihren Eingangstüren anbringen können. “Wir sind Top IN Qype.de – das Beste der Stadt 2007″ heißt es darauf. Diese Aufkleber gelten laut Moritz nur für dieses Jahr, und sie sollen den Kunden “die Auswahl der richtig guten Locations erleichtern”.
lokalisten.de als “pädagogisch empfehlenswert” ausgezeichnet
lokalisten.de wurde mit dem “Pädi-Gütesiegel 2006“ ausgezeichnet. Die Begründung: Die Netzgemeinschaft biete ihren Mitgliedern die Möglichkeit, die Funktionsweisen einer Online-Community kennen zu lernen und reales Leben mit virtuellem zu verbinden. Möglich werde dies durch den regionalen Bezug.
“Die Welt ist klein, deine Stadt ist ein Dorf, gute Freunde sind wichtig, erweitere deinen Freundeskreis, lerne die Freunde deiner Freunde kennen, finde neue Tennis-Partner, neue Bars oder Bücher (…)” – das ist das Motto von lokalisten.de. Und damit fährt die im Mai 2005 gegründete Netzgemeinschaft gut – immerhin kann sie bereits auf Lokalistennetzwerke in über 30 deutschsprachigen Städten mit insgesamt mehr als 300.000 aktiven Nutzern verweisen. Und sie gilt, den eigenen Angaben zufolge, als eine der am schnellsten wachsenden Privat-Communities Deutschlands.
Ende vergangenen Jahres wurde das Internetangebot vom Verein SIN Studio im Netz mit dem “Pädi-Gütesiegel 2006″ ausgezeichnet. SIN ist eine bundesweit agierende medienpädagogische Facheinrichtung. In der Begründung heißt es lokalisten.de zufolge: “Die Webseite www.lokalisten.de bietet den vorwiegend jungen Mitgliedern die Möglichkeit, die Funktionsweisen einer Online-Community kennen zu lernen. (…) Als spannend erweist sich insbesondere die Verbindung von Realem und Virtuellem, wenn bestehende Freundschaften im Internet erweitert werden – oder virtuelle Freundschaften die Grundlage für neue Kontakte in der Heimatstadt schaffen.” Möglich werde dies, so heißt es in der Begründung weiter, durch den regionalen Bezug, der alle Mitglieder räumlich verbinde, und durch Lokalisten-Partys, bei denen sich die virtuelle Gemeinschaft auch ganz ‘real’ kennen lernen könne. Denn für die Lokalisten ist neben dem Online-Angebot auch die Offline-Welt vor Ort sehr wichtig. Dieser Bereich soll künftig noch ausgebaut werden, um die Mitglieder verstärkt ins richtige Leben zu transferieren. Schon jetzt hilft sich die Community in vielfältiger Weise im Alltag: Von Fahrgemeinschaften über die gemeinsame Suche nach einem WG-Zimmer bis hin zum Skiurlaub in einer neuen Gruppe.
lokalisten.de ist ein geschlossenes Netzwerk. Um auch Lokalist werden zu können, muss man von einem Mitglied als Freund eingeladen werden. Allerdings kann man sich auch als “Newbie” anmelden und in der Community umsehen. Sobald man einem Mitglied erfolgreich die Freundschaft angeboten hat, wird man selbst Lokalist







