Archives
Feeds
  • Subscribe via Feedburner
  • Subscribe in Yahoo
  • Subscribe in NewsGator Online
  • Add to Google
  • Add to netvibes
Trackbacks
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Archive for February, 2007

Mobile Suche: Medio Systems fordert Google heraus

Bei der Internetsuche per Computer ist Google nach wie vor der unangefochtene Marktführer. Im Bereich der mobilen Suche soll das gar nicht erst so werden.

Zumindest nicht, wenn es nach Brian Lent von Medio Systems, dem Anbieter einer Web-Suchmaschine für Handys, geht. Er ist laut einem Bericht der Business-Week fest davon überzeugt, dass sich sein Unternehmen im mobilen Sektor zu einem direkten Konkurrenten des Suchmaschinenriesens entwickeln wird.

Bereits jetzt habe seine Suchmaschine mehr Nutzer als die mobile Lösung von Google.”Wir haben festgestellt, dass User, die die Google Suche nutzten, häufig zu unserem Produkt wechseln”, so Lent dem Bericht zufolge. Das könne laut der Business-Week daran liegen, dass die Dienste der großen Suchmaschinen häufig zu langsam seien. Man könne nämlich nicht einfach die PC-Suche auf das Handy übertragen. Die Gründe dafür seien unter anderem, dass das Mobiltelefon und die mobilen Internetverbindungen nicht schnell genug seien. Zudem hätten Nutzer von mobilen Suchdiensten keine Lust, sich durch einen Haufen Links zu klicken, um an die nötigen Informationen zu kommen. “Die Konsumenten suchen nach Antworten, nicht nach Links” erklärt Lent, dessen Unternehmen an diesem Problem ansetzt und sich vor allem die effektive mobile Suche auf die Fahnen geschrieben hat.

Google on the hunt for its own local address data

Google is apparently collecting its own address data for Google Maps.

Contrary to Google’s web search, where the search machine scans the Internet, the web behemoth is using 3rd party address data for its local search offering (Google Maps), in order to expand the information available to companies, providers or website operators.

Google appears to be collecting this data for its own database, as well as accumulating existing data and updating it.  This was reported by Johannes Beus of Sistrix. He received a flyer released by the international player, in which he was asked to check the details of his undertaking, and update them accordingly.

Second Life: Marketing in der virtuellen Welt

Werbung in Second Life lohnt sich. Nun ist eine Marketingagentur an den Start gegangen, die ausschließlich in der virtuellen Welt tätig ist.

Mehr als 3,6 Millionen Menschen sind bereits als Bewohner (Residents) in Second Life registriert. Und täglich werden es mehr. Für viele Unternehmen ist das ein guter Grund, auch in der der virtuellen Welt aktiv zu werden. Bietet sie doch weitere und neue Möglichkeiten für Marketing und Kundenansprache.

Und genau darum geht es der Anfang Februar in Salzburg gestarteten Marketingagentur Second Promotion. Sie ist in Europa nach eigenen Aussagen die erste ihrer Art, die ausschließlich Werbung in und um Second Life im Angebot hat. Second Promotion zufolge ist ein Kernargument für Marketing in Second Life der Umstand, dass sich Spieler in der 3D-Welt ungewöhnlich stark mit ihrem Avatar (Spielfigur) identifizieren und damit Marken und Produkte von ihnen fast real erlebbar werden würden. “Second Life ist nicht nur ein Computerspiel, sondern eine zukunftsweisende Web-2.0-Community, die sich hervorragend für Marketingkampagnen eignet.”, erklärt Peter Harlander von Second Promotion die neue Geschäftsidee.

Besonders großes Potenzial sei dabei für Life-Style-Objekte, Freizeit- und Tourismusangebote, serviceintensive Produkte, große plastische Objekte oder Medieninhalte gegeben. Allerdings werde ein 1:1-Transfer bisheriger Werbemethoden in die neue Welt nicht ausreichen. Nur wer sich an das neue Medium anpasse und der Zielgruppe eine persönliche, interaktive und mehrschichtige Beschäftigung mit den gebotenen Inhalten ermögliche, werde langfristige Erfolge verbuchen können.

Lokale Suche: Wonach wird gefahndet?

Die lokale Suche im Internet wird immer beliebter – das liest man ständig. Doch wonach suchen die User überhaupt?

Markus Hövener von Internetkapitaene.de, dem Blog des Suchmaschinen-Marketing-Magazins Suchradar, hat sich mal die Mühe gemacht, genau dieses herauszufinden. Dafür haben er und seine Kollegen die Overture-Ergebnisse für ein paar hundert deutsche Städte miteinander verglichen. Das Ergebnis ist eine “Top-25-Liste” der lokal meist gesuchten Branchen beziehungsweise Dienstleistungen.

Demnach suchen User hierzulande am häufigsten nach “Restaurant”, gefolgt von “Hotel” und “Immobilie”. Auf Platz vier der lokalen Suchbegriffe landet “Kino”, danach das Suchwort “Wohnung”. Auch nach “Ärzte” und “Zahnarzt” fahnden die User in ihrer Gegend häufig. Die Mediziner belegen Platz sechs und sieben der Lokalen-Suche-Charts. Zu denken gibt allerdings, dass auch das Wort “Detektei” ziemlich weit vorne platziert ist – immerhin auf Rang 13.

Die vollständige “Top 25″ kann man sich bei den Internetkapitänen ansehen.

Übernimmt Google GoYellow?

Gerüchten zufolge strebt Google eine Übernahme des deutschen Online-Auskunftsdienstes GoYellow an.

Das zumindest berichtet das Internet-Magazin Welt.de unter Berufung auf Insiderinformationen aus Branchenkreisen. Alternativ dazu sei auch eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Portalen möglich.

Weder GoYellow noch Google dementierten diese Vermutungen. Wie GoYellow-Vorstandschef Klaus Harisch Welt.de sagte, sei alles vorstellbar. Google dagegen wollte sich bislang zu den Spekulationen nicht äußern. Auf Nachfrage des Internet-Magazins erklärte ein Sprecher des Suchmaschinenriesen, dass man Verträge einhalte, zu Marktgerüchten aber keine Stellung nehmen wolle.

Welt.de vermutet, dass ein Grund für eine Übernahme GoYellows durch Google an dem Bildmaterial liegt, dass die Online-Auskunft nutzt. Diese Luftbilder nämlich stammen von dem Schweizer Anbieter Endoxon, den Google im Dezember 2006 (wir berichteten) übernommen hatte. Google kann dadurch laut Welt.de in den meisten europäischen Ländern das hochwertige Kartenmaterial von Endoxon einsetzen. In Deutschland sei dies jedoch nicht möglich, weil Endoxon hier mit GoYellow einen Exklusivvertrag abgeschlossen habe, der bis Ende 2009 gelte und an den sich auch Google halten müsse. Ein zweiter Grund könnte Welt.de zufolge der sein, dass Google in Deutschland über keine “verbranchten Daten” verfüge. Diese “Verbranchung” sei ein extrem aufwendiger, meist mehrjähriger Prozess. GoYellow verfüge dagegen über diese Datensätze.

Planen europäische Netzbetreiber eigene mobile Suchmaschine?

Europas größte Telekommunikationsunternehmen möchten anscheinend eine eigene mobile Suchmaschine für Handys entwickeln.

Das zumindest berichtete die britische Tageszeitung „The Telegraph“ auf ihrer Webseite. Demnach sollen Vodafone, France Telecom, Telefonica, Deutsche Telekom, Hutchison Whampoa, Telecom Italia und Cingular angeblich ein geheimes Treffen für erste Gespräche zur Entwicklung einer gemeinsamen mobilen Suchmaschine während der weltweit größten Mobilfunkmesse, dem 3GSM World Congress in Barcelona (12. bis 15. Februar), vereinbart haben.

Verifizieren ließ sich diese Behauptung allerdings bislang nicht. Im Gegenteil: Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, war ein derartiges Treffen von den besagten Unternehmen nie geplant.

askabit.de – Netzgemeinschaft für lokale Auskünfte von nebenan

“Beiläufiges Alltagwissen und Erfahrungen werden gerne weitergegeben, wenn man danach gefragt wird” – darauf bauen die Macher von askabit.de, einer deutschen Internet-Community, die sich vor allem dem Austausch von regionalrelevanten Informationen verschrieben hat.

Das Ziel ist laut Angaben der Betreiber eine breite Vernetzung der User in den Bezirken und Regionen des Landes. Denn schließlich entstünden dort im täglichen Leben viele praktische Fragen, die mit herkömmlichen Suchmaschinen häufig nicht beantwortet werden können – wie etwa: Wo kann der Sohn ein Fußball-Training machen, ohne mit einem Verein jedes Wochenende Pflichtspiele spielen zu müssen? Wo gibt es eine nette Klavierlehrerin, die selbst Spaß am Spielen hat und diesen vermittelt? Im Gegensatz zu Suchmaschinen antworten bei askabit.de ausschließlich Menschen. Dadurch seien die Informationen nicht nur persönlich, sondern auch aktuell, heben die Verantwortlichen hervor.

Um das Netzwerk nutzen zu können, muss man registriert sein. Die Fragen werden zehn Tage lang online veröffentlicht und zusätzlich anderen registrierten Nutzern zugesandt. Dabei kann die Fragestellung lokal sehr stark eingegrenzt werden. So ist sichergestellt, dass sie nur an diejenigen verschickt wird, die sich auch wirklich in der betreffenden Gegend auskennen. Die Antworten erhält dann nur die Person, die die Frage gestellt hat – und zwar per E-Mail zugesandt.

askabit

Das Portal wurde im Mai des vergangenen Jahres gegründet. Im September 2006 ging es dann an den Start. Finanziert wird das Ganze über Werbung. So können Händler, Handwerker oder Dienstleister kleine Anzeigen in den Frage- und Antwort-Mails platzieren und damit gezielt regionalisiert werben.

Kartensuche bei suchen.de

Stadtpläne und Reiseatlanten ade: Mit der Kartensuche von suchen.de kann sich der User im Handumdrehen per PC einen Überblick über fremde Gefilde innerhalb Deutschlands verschaffen.

suchen_karte.jpg Orientierung leicht gemacht: Mit der Kartensuche bei suchen.de findet man sich an jedem Ort in Deutschland zurecht. Die lokale Suchmaschine erspart mit diesem Feature dem Nutzer das langwierige Suchen in Stadtplänen oder Reiseatlanten. Denn bei suchen.de wählt er einfach nur die „Kartensuche“ aus und gibt dann den gewünschten Ort, dessen Postleitzahl oder – wer es genauer haben will – auch zusätzlich die Straße ein. Und schon erhält der User die entsprechende Karte.

Den Kartenausschnitt kann man beliebig verschieben, mit der Zoom-Funktion den Maßstab verändern und zur Luftbild- oder Hybriddarstellung wechseln. Praktisches Extra: Wer möchte, kann sich bei suchen.de auch die wichtigsten oder interessantesten Adressen auf der Karte anzeigen lassen – zum Beispiel Bahnhöfe oder Flughäfen, Theater, Museen und andere Sehenswürdigkeiten, Parkplätze, Krankenhäuser oder Kongress- und Ausstellungszentren. Dazu klickt man einfach auf “Orientierungspunkte” und markiert die gewünschten Stichworte.

Nutzung von Online-Verzeichnissen holt auf

Zwar greifen die meisten Bundesbürger bei der Suche nach Kontaktdaten immer noch zu Adress- und Telefonbüchern, doch der Gebrauch von Online-Verzeichnissen nimmt deutlich zu.

Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Studie des Verbands Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (VDAV) hervor. Wie der Verband berichtet befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos dafür 2.000 Personen über 14 Jahren.

Die Printausgaben der Verzeichnisse werden demnach mit 76 Prozent immer noch am häufigsten zur Hand genommen. Doch die Webversionen holen auf. Sie konnten im vergangenen Jahr eine Zuwachsrate von 19 Prozent verzeichnen. Bereits jeder vierte Deutsche nutzt demnach regelmäßig Online-Verzeichnisse.

Von den Personen, die Web-Verzeichnisse nutzen, recherchiert laut VDAV mehr als ein Drittel ausschließlich im Internet nach Informationen. Dies bedeute einen deutlichen Anstieg um mehr als 20 Prozentpunkte seit 2003, erklärt der Verband. Knapp jeder Zweite (46 Prozent) nutze dabei Online-Verzeichnisse aus beruflichem Anlass, 31 Prozent aus privaten Gründen.

Diese Entwicklung ist vor allem im Bereich der Werbung interessant. Nutzer von Online-Medien seien jünger, besser gebildet und einkommensstärker, erläutert Michael Platzköster, Präsident des VDAV, in der Pressemitteilung des Verbandes. Daraus ergäben sich für werbetreibende Unternehmen gerade in diesem Bereich gute Möglichkeiten, um mit Eintragsplatzierungen eine attraktive Nutzerschicht zu erreichen.

Technorati profile

Technorati Profile

Suchmaschinenwerbung: Keywordpreise haben sich stabilisiert

Die Suchmaschinenwerbung wird berechenbarer. Die Durchschnittspreise für Keywords haben sich im vergangenen Jahr in vielen Bereichen gefestigt.

Das geht aus dem Jahresrückblick 2006 des Suchmaschinen-Preisindexes SPIXX hervor. Dieser Index wird von der Explido WebMarketing erstellt. Er zeigt an, wie viel für die jeweils erste Werbeposition bei großen Suchmaschinen bezahlt werden muss.

Obwohl die Gesamtausgaben im vergangenen Jahr um 80 Prozent auf rund 710 Millionen Euro gestiegen sind, haben sich der Studie zufolge die Durchschnittspreise für Keywords in vielen Branchen kaum verändert – ganz im Gegensatz zum Jahr 2005, als es eine regelrechte Preisexplosion gab, meldet Explido. In manchen Branchen sollen die Preise in letzter Zeit sogar leicht zurückgegangen sein. Zudem haben die Schwankungen von Monat zu Monat deutlich abgenommen, so die Agentur.

Die Suchmaschinenwerbung könnte also berechenbarer werden. Eine Ausnahme bilde Explido nach jedoch das Markenbranding, das 2006 klar an Bedeutung zugenommen habe. In Einzelfällen seien die Keyword-Preise von Kontrahenten extrem in die Höhe getrieben worden, da die Konkurrenten die jeweils eigene Marke an der ersten Werbeposition platzieren wollten. “Von solchen Preiskämpfen sind die meisten Bieter aber bisher nicht betroffen. Das Preisniveau auf den mittleren und hinteren Positionen bleibt gleich”, betont Thomas Eisinger, Gesellschafter von Explido in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Der Jahresrückblick 2006 steht auf der Webseite von Exlplido zum Download bereit.

Google Booksearch mit Google Maps vereint

Die lokale Suchmaschine Google Maps bietet viele Features, die zwar ohne wirklichen Nutzen sind, jedoch Spaß machen können. So auch die neueste Spielerei, die sich David Petrou, Software Engineer bei Google, ausgedacht hat: Die Kombination von Kartendienst und Buchsuche.

Dieser Einfall kam ihm, wie er im Inside Google Book Search-Blog berichtet, beim Kauf von diversen Büchern über New York. Warum sollte man die darin erwähnten Plätze und Locations nicht auch auf einer Karte visualisieren können?

Kurzum: Die Idee wurde von ihm und seinem Team umgesetzt, und die Buchsuche mit dem Kartendienst kombiniert. Nun findet man in der Google Book Search bei der Suche nach Lesestoff bei einigen Titeln bereits die neue Funktion unter der Überschrift “Places mentioned in this book” (Plätze, die in diesem Buch erwähnt wurden). Hier werden alle im Buch genannten Orte auf einer interaktiven Karte von Google Maps dargestellt, zum Teil sogar mitsamt Textausschnitten aus dem jeweiligen Werk und Links zu der Buchseite, auf der die Plätze, Länder oder Städte erwähnt werden. Die Passagen kann aber nur derjenige lesen, der einen Google-Account besitzt.

So werden beispielsweise alle Orte, die in “Around the World in Eighty Days” von Jules Vernes erwähnt werden, auf der Karte angezeigt. Auch die Reiseroute von Marco Polo lässt sich damit gut verfolgen. Einfach “The Travels of Marco Polo” von Hugh Murray eingeben. Oder etwa “Hotel New Hampshire” von John Irving – auch in diesem Werk kommen jede Menge unterschiedliche Orte vor.

Wie sinnvoll dieses Feature letztendlich ist, sei dahin gestellt. Petrou zumindest meint, man könne es auch nutzen, um seine nächste Reise zu planen oder vielleicht auch für akademische Forschungen. Zumindest solle man damit eines haben – nämlich Spaß. Und das macht es auch. Bislang gibt es diesen Spezialdienst für Leseratten aber nur in der amerikanischen Ausgabe der Googleschen Büchersuche. Wann oder ob er überhaupt auch in einer deutschen Version starten wird, ist bislang unklar.

SUMAXX: Index jetzt mit lokalen Suchanfragen

Der Suchmaschinen-Marketing-Index SUMAXX, eine Auswertung der Suchmaschinen-Reichweiten der Websites innerhalb verschiedener Branchen, ist um das Segment “Lokale Suche” erweitert worden.

Das berichtet die Suchmaschinen-Marketing-Agentur Bloofusion, die den Index selbst erstellt. Bislang wurde er für die Branchen Medizin, Gesundheit, Tourismus, Elektronik und Finanzdienstleistungen ermittelt. Jetzt werden auch lokale Suchanfragen berücksichtigt.

Das könnte vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen von Interesse sein. Denn Bloofusion geht es dabei vor allem um die Frage, welche Verzeichnisse sehr häufig in den Suchmaschinen bei lokalen Suchanfragen zu finden sind. “Wenn jemand in einer Suchmaschine nach ‘friseur köln’ oder ’steuerberater hamburg’ sucht, werden dort nicht nur die Websites lokaler Dienstleister angezeigt. Bei lokalen Suchanfragen werden oftmals auch Verzeichnisse gefunden, die Unternehmen ausnutzen können, um im Internet sichtbar zu sein”, so Markus Hövener, Geschäftsführer von Bloofusion in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Der Index ist allerdings kein Indiz für die Qualität einer Suchmaschine an sich, sondern berücksichtig lediglich deren Trefferhäufigkeit bei den großen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo. Er zeigt also eigentlich nur an, wer von den Suchmaschinenbetreibern die beste Suchmaschinenoptimierung für seine Webseite betreibt.

Lokale Suchanfragen nehmen zu

Das Internet wird zunehmend als Informationsmedium für Auskünfte aus der eigenen Region genutzt. Das schlägt sich in den kommenden Jahren auch in den Umsätzen der Anbieter lokaler Suchmaschinen und Kleinanzeigen nieder, prognostiziert die Kelsey Group.

Das World Wide Web hat die Welt in ein globales Dorf verwandelt. Nie war es so leicht, an Informationen aus den entferntesten Erdteilen zu kommen wie heute – und das ganz einfach per Mausklick. Dennoch dient das Internet den Usern auch als wichtige Quelle für Auskünfte aus der eigenen Region. Sie ziehen es mittlerweile gerade bei der Suche nach lokalen Informationen recht häufig zu Rate. Und die lokalen Suchanfragen werden auch in den nächsten Jahren weiter zunehmen – was sich in den Umsätzen der Anbieter lokaler Suchmaschinen und Kleinanzeigen niederschlagen wird. Laut einer Prognose des amerikanischen Unternehmens Kelsey Group sollen deren Umsätze in der nächsten Zeit stark anwachsen: von 3,4 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr auf 13 Milliarden im Jahre 2010. Im gleichen Zeitraum werde der Umsatz für Online-Kleinanzeigen gemäß Kelsey um 5,8 Milliarden US-Dollar zunehmen.

Diese Entwicklung hat voraussichtlich zur Folge, dass es immer mehr Anbieter lokaler Suchmaschinen und Online-Kleinanzeigen geben wird: “Wir erwarten zahlreiche Startup-Unternehmen, die den etablierten Marktplätzen für Automobile, Immobilien und anderen Schlüsselsegmenten Konkurrenz machen”, erklärt Matt Booth, Programmdirektor von Interactive Local Media bei der Kelsey Group. “Im Mittelpunkt dieser tief greifenden Änderungen steht jedoch das Wachstum der lokalen Suchmärkte, da immer mehr Konsumenten auf der ganzen Welt im Internet suchen, vergleichen und einkaufen und dies sowohl für sehr kleine als auch für sehr große Anschaffungen”.

Euroforum-Konferenz: Die Macht der Suchmaschinen und Portale

Die Angst vor der Monopolisierung im Web geht um. Es wird befürchtet, dass Global Player wie Google oder Amazon künftig das Internet beherrschen. Szenarien dieser Art werden auf der Euroforum-Konferenz “Die Macht der Suchmaschinen und Portale”, die am 22. und 23. Februar in Hamburg stattfindet, diskutiert.

Um den monopolistischen Entwicklungen im Netz entgegenzuwirken wurde von Frankreich und Deutschland im Jahr 2005 das Quaero-Projekt ins Leben gerufen. Mit diesem Vorhaben sollte eine eigene europäische Suchtechnik entwickelt werden. Ende des letzten Jahres wurde diese deutsch-französische Gemeinschaftsarbeit jedoch wieder aufgegeben – der Grund waren die unterschiedlichen Ziele der beiden Länder. Wie wir bereits berichteten, arbeiten nun die zwei Staaten an eigenen Projekten. In Frankreich wird Quaero weiter entwickelt. In Deutschland versucht man sich jetzt unter dem Namen “Theseus” an der Entwicklung neuer semantischer Suchtechnologien.

Auf der Euroforum-Konferenz stellt Professor Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI, die unterschiedlichen
Ansätze von Quaero und Theseus vor. Das teilt der Veranstalter der
Konferenz, die Euroforum Deutschland, mit. Weitere Schwerpunktthemen seien Web 2.0 und Web 3.0, Suchmaschinen als Geschäftsmodelle und neue Technologien für die Informationsbeschaffung. In der anschließenden Diskussion werde über die Macht der Suche gesprochen – unter anderem von Thomas Dominikowski, Lycos Europe, Andreas Ludwig, Yahoo sowie von Philipp Schindler, Google Europe.

Das vollständige Programm ist im Internet auf der Webseite des Veranstalters abrufbar.

Ask.com und KlickTel tun sich zusammen

Ask.com zählt in den USA zu den führenden Suchmaschinenanbietern. Nun kooperiert das Unternehmen in Deutschland mit der KlickTel AG.

Wie die Online-Auskunft KlickTel Ende Januar mitteilte, wird im Zuge der Partnerschaft die Web-Suchfunktion von Ask.com, übrigens dem Nachfolger von AskJeeves.com, in den Kopfbereich aller Webseiten von KlickTel integriert. Später soll sie auch in die Toolbar von KlickTel eingefügt werden. Über weitere Kooperationsmöglichkeiten werde zudem gesprochen.

Ask.com strebt durch diese Zusammenarbeit vermutlich vor allem an, seinen Bekanntheitsgrad in Deutschland zu erhöhen. Wie Isabella Silberberger, verantwortlich für Marketing und Kommunikation bei Ask.com Deutschland, erklärt, will die Suchmaschine durch diese Kooperation Reichweite gewinnen und den Internetnutzern bei der Recherche im Web eine neue und bessere Sucherfahrung liefern. Daher, so Silberberger weiter, sei es für ihre lokale Strategie entscheidend, mit den führenden Anbietern aus dem jeweiligen Land zusammenzuarbeiten.

Ask.com ist Teil der IAC Search & Media, einer hundertprozentige Tochtergesellschaft der IAC/InterActiveCorp. In den Vereinigten Staaten gehört Ask.com laut einem Bericht des amerikanischen Markforschungsunternehmens Nielsen/Netratings nach Google, Yahoo, MSN Live Search und AOL zu den fünf führenden Internet-Suchmaschinen. Hierzulande konnte es sich jedoch bislang nicht gegen die Allmacht von Google durchsetzen. Ein Schicksal, das das Suchportal allerdings etwa mit Yahoo oder der Live Search von Mircosoft teilt.

Die KlickTel AG mit Sitz in Essen dagegen ist ein Anbieter von medienübergreifenden Telefon- und Branchenbüchern. Die Services für die lokale Suche richten sich nach eigenen Angaben sowohl an Endverbraucher als auch an Unternehmen. KlickTel biete digitale Auskunfts-Verzeichnisse, Routenplanungen und Lösungen für mobile Applikationen an – und zwar als CD-ROM, Netzwerk- und Intranetversion sowie über das Auskunftsportal www.klicktel.de und mobile Endgeräte.

Lokale Suche – eine Chance für den Mittelstand

Mehr als ein Drittel der Suchanfragen im Internet hat regionalen Bezug. Gerade für mittelständische Unternehmen ist es daher wichtig, online auffindbar zu sein. Dazu ist aber in der Regel ein eigener Internetauftritt nötig. Doch auch, wer keine eigene Website hat, kann über das Internet gefunden werden. Möglich machen das die lokalen Suchmaschinen und Online-Verzeichnisse.

Das Lokale nimmt im Internet an Bedeutung zu. Mittlerweile haben einer Studie von Fittkau und Maas zufolge schon rund 37 Prozent der Suchanfragen regionalen Bezug – Tendenz steigend. Das heißt, die Menschen suchen verstärkt online nach lokalen Informationen, unter anderem nach Telefonnummern und Adressen von Dienstleistern oder Händlern in ihrer Nähe. Gerade für diese meist kleinen und mittelständischen Unternehmen ist es daher enorm wichtig, online auffindbar zu sein.

Doch die Mittelständler schrecken in Deutschland häufig noch vor dem Gang ins Internet zurück. Laut dem Statistischem Bundesamt ist etwa jedes zweite Kleinunternehmen (46 Prozent) bis 19 Beschäftigte noch ohne eigenen Internet-Auftritt, und selbst bei Firmen mit 20 bis 49 Mitarbeitern haben immer noch 23 Prozent den Schritt ins Netz nicht getan.

Posted by udm at 11:29

FASTforward: Konferenz zu Suchtechnologien

Vom 7. bis 9. Februar findet in San Diego, USA, die FASTforward statt. Sie gilt als die größte internationale Konferenz rund um das Thema Suchtechnologien. Ausgerichtet wird sie von der norwegischen Software-Firma Fast Search & Transfer (FAST), die unternehmensweite Suchtechnologien und –lösungen anbietet.

Wie FAST mitteilt, richtet sich die Veranstaltung vor allem an Geschäftsführer, IT-Verantwortliche und Abteilungsleiter in mittelgroßen und großen Unternehmen. Zwar findet die FASTforward erst zum zweiten Mal statt, doch scheint sie sich bei der Zielgruppe bereits etabliert zu haben. Vergangenes Jahr trafen sich in Miami rund 600 Interessierte, um sich über die Entwicklungen im Suchsektor zu informieren. In diesem Jahr erwarten die Veranstalter weit mehr – nämlich etwa 1.000 Vertreter führender Konzerne und Organisationen aus über 30 Ländern.

Die Teilnehmer können sich in Vorträgen, Live-Demos und Workshops über die vielfältigen Möglichkeiten für den Einsatz von Suchtechnologien informieren, erklärt der Gastgeber. Außerdem erklären verschiedene Unternehmen ihren strategischen Ansatz für die Datensuche und präsentieren ihre Lösungen auf Basis der FAST-Technologie. Dabei geht es auch um lokale Suchmaschinen – Reimar Hantke von t-info (suchen.de), João Pedro Gonçalves von Portugal Telecom und Mikal Rohde von Schibsted werden ihre Erfahrungen speziell in diesem Bereich schildern.

Auch einige namhafte Industrieexperten werden anwesend sein – darunter zum Beispiel der Internet-Vordenker Tim O’Reilly. Sie werden FAST zufolge über Themen rund um die Suchtechnologie wie Web 2.0, Enterprise 2.0 und Business Intelligence 2.0 diskutieren.

Wer einen Vorgeschmack auf das Event erhalten möchte, kann das Weblog der Veranstaltung besuchen. Weitere Informationen etwa zur Agenda oder zu den Rednern sowie Anmeldungsunterlagen finden Interessenten im Internetauftritt des Kongresses.

Willkommen!

Wohl kaum ein Wort war im letzten Jahr so in aller Munde in der Online-Welt wie „Lokale Suche“. GoYellow, Web.de, Google, suchen.de – sie alle versuchen, in Deutschland auf dem heiß umkämpften Markt ihren Anteil zu bekommen. Wir verfolgen mit diesem Blog die aktuellen Entwicklungen: Was tut sich bei lokalen Suchmaschinen, was tut sich bei Online-Verzeichnissen wie GelbeSeiten.de oder DasTelefonbuch.de, wie weit ist der Markt schon in mobile Dimensionen vorgestoßen? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Google.com: Ausbau der lokalen Suchergebnisse für Websuche

Lokale Suchanfragen sind bei Google nicht nur über Google Maps möglich, sondern auch über die herkömmliche Websuche Google.com. Dann blendet der Suchmaschinenbetreiber auch drei Ergebnisse aus Google Maps ganz oben in der Trefferliste ein. Nun werden noch mehr Features von der lokalen Suche in die Websuche übernommen.

Darauf weist Ronojoy Chakrabarti, Product Manager von Google im GoogleBlog hin. Demnach erhält man von nun an immer, wenn man über Google.com nach einem Geschäft oder nach anderen lokalen Informationen sucht, zusätzlich zu den drei Kontaktdaten auch eine Kartenansicht, in die die gefundenen Adressen eingeblendet sind. Außerdem erscheinen jetzt auch die User-Bewertungen (Ratings) etwa der Geschäfte oder Restaurants bei Google.com, und man gelangt von hier aus mit einem Klick auf den Routenplaner oder die Beschreibungen (Reviews) der Ergebnisse.

Google.com local