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Archive for February, 2007

Mobile Suche: Medio Systems fordert Google heraus

Bei der Internetsuche per Computer ist Google nach wie vor der unangefochtene Marktführer. Im Bereich der mobilen Suche soll das gar nicht erst so werden.

Zumindest nicht, wenn es nach Brian Lent von Medio Systems, dem Anbieter einer Web-Suchmaschine für Handys, geht. Er ist laut einem Bericht der Business-Week fest davon überzeugt, dass sich sein Unternehmen im mobilen Sektor zu einem direkten Konkurrenten des Suchmaschinenriesens entwickeln wird.

Bereits jetzt habe seine Suchmaschine mehr Nutzer als die mobile Lösung von Google.”Wir haben festgestellt, dass User, die die Google Suche nutzten, häufig zu unserem Produkt wechseln”, so Lent dem Bericht zufolge. Das könne laut der Business-Week daran liegen, dass die Dienste der großen Suchmaschinen häufig zu langsam seien. Man könne nämlich nicht einfach die PC-Suche auf das Handy übertragen. Die Gründe dafür seien unter anderem, dass das Mobiltelefon und die mobilen Internetverbindungen nicht schnell genug seien. Zudem hätten Nutzer von mobilen Suchdiensten keine Lust, sich durch einen Haufen Links zu klicken, um an die nötigen Informationen zu kommen. “Die Konsumenten suchen nach Antworten, nicht nach Links” erklärt Lent, dessen Unternehmen an diesem Problem ansetzt und sich vor allem die effektive mobile Suche auf die Fahnen geschrieben hat.

Google on the hunt for its own local address data

Google is apparently collecting its own address data for Google Maps.

Contrary to Google’s web search, where the search machine scans the Internet, the web behemoth is using 3rd party address data for its local search offering (Google Maps), in order to expand the information available to companies, providers or website operators.

Google appears to be collecting this data for its own database, as well as accumulating existing data and updating it.  This was reported by Johannes Beus of Sistrix. He received a flyer released by the international player, in which he was asked to check the details of his undertaking, and update them accordingly.

Second Life: Marketing in der virtuellen Welt

Werbung in Second Life lohnt sich. Nun ist eine Marketingagentur an den Start gegangen, die ausschließlich in der virtuellen Welt tätig ist.

Mehr als 3,6 Millionen Menschen sind bereits als Bewohner (Residents) in Second Life registriert. Und täglich werden es mehr. Für viele Unternehmen ist das ein guter Grund, auch in der der virtuellen Welt aktiv zu werden. Bietet sie doch weitere und neue Möglichkeiten für Marketing und Kundenansprache.

Und genau darum geht es der Anfang Februar in Salzburg gestarteten Marketingagentur Second Promotion. Sie ist in Europa nach eigenen Aussagen die erste ihrer Art, die ausschließlich Werbung in und um Second Life im Angebot hat. Second Promotion zufolge ist ein Kernargument für Marketing in Second Life der Umstand, dass sich Spieler in der 3D-Welt ungewöhnlich stark mit ihrem Avatar (Spielfigur) identifizieren und damit Marken und Produkte von ihnen fast real erlebbar werden würden. “Second Life ist nicht nur ein Computerspiel, sondern eine zukunftsweisende Web-2.0-Community, die sich hervorragend für Marketingkampagnen eignet.”, erklärt Peter Harlander von Second Promotion die neue Geschäftsidee.

Besonders großes Potenzial sei dabei für Life-Style-Objekte, Freizeit- und Tourismusangebote, serviceintensive Produkte, große plastische Objekte oder Medieninhalte gegeben. Allerdings werde ein 1:1-Transfer bisheriger Werbemethoden in die neue Welt nicht ausreichen. Nur wer sich an das neue Medium anpasse und der Zielgruppe eine persönliche, interaktive und mehrschichtige Beschäftigung mit den gebotenen Inhalten ermögliche, werde langfristige Erfolge verbuchen können.

Lokale Suche: Wonach wird gefahndet?

Die lokale Suche im Internet wird immer beliebter – das liest man ständig. Doch wonach suchen die User überhaupt?

Markus Hövener von Internetkapitaene.de, dem Blog des Suchmaschinen-Marketing-Magazins Suchradar, hat sich mal die Mühe gemacht, genau dieses herauszufinden. Dafür haben er und seine Kollegen die Overture-Ergebnisse für ein paar hundert deutsche Städte miteinander verglichen. Das Ergebnis ist eine “Top-25-Liste” der lokal meist gesuchten Branchen beziehungsweise Dienstleistungen.

Demnach suchen User hierzulande am häufigsten nach “Restaurant”, gefolgt von “Hotel” und “Immobilie”. Auf Platz vier der lokalen Suchbegriffe landet “Kino”, danach das Suchwort “Wohnung”. Auch nach “Ärzte” und “Zahnarzt” fahnden die User in ihrer Gegend häufig. Die Mediziner belegen Platz sechs und sieben der Lokalen-Suche-Charts. Zu denken gibt allerdings, dass auch das Wort “Detektei” ziemlich weit vorne platziert ist – immerhin auf Rang 13.

Die vollständige “Top 25″ kann man sich bei den Internetkapitänen ansehen.

Übernimmt Google GoYellow?

Gerüchten zufolge strebt Google eine Übernahme des deutschen Online-Auskunftsdienstes GoYellow an.

Das zumindest berichtet das Internet-Magazin Welt.de unter Berufung auf Insiderinformationen aus Branchenkreisen. Alternativ dazu sei auch eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Portalen möglich.

Weder GoYellow noch Google dementierten diese Vermutungen. Wie GoYellow-Vorstandschef Klaus Harisch Welt.de sagte, sei alles vorstellbar. Google dagegen wollte sich bislang zu den Spekulationen nicht äußern. Auf Nachfrage des Internet-Magazins erklärte ein Sprecher des Suchmaschinenriesen, dass man Verträge einhalte, zu Marktgerüchten aber keine Stellung nehmen wolle.

Welt.de vermutet, dass ein Grund für eine Übernahme GoYellows durch Google an dem Bildmaterial liegt, dass die Online-Auskunft nutzt. Diese Luftbilder nämlich stammen von dem Schweizer Anbieter Endoxon, den Google im Dezember 2006 (wir berichteten) übernommen hatte. Google kann dadurch laut Welt.de in den meisten europäischen Ländern das hochwertige Kartenmaterial von Endoxon einsetzen. In Deutschland sei dies jedoch nicht möglich, weil Endoxon hier mit GoYellow einen Exklusivvertrag abgeschlossen habe, der bis Ende 2009 gelte und an den sich auch Google halten müsse. Ein zweiter Grund könnte Welt.de zufolge der sein, dass Google in Deutschland über keine “verbranchten Daten” verfüge. Diese “Verbranchung” sei ein extrem aufwendiger, meist mehrjähriger Prozess. GoYellow verfüge dagegen über diese Datensätze.

Planen europäische Netzbetreiber eigene mobile Suchmaschine?

Europas größte Telekommunikationsunternehmen möchten anscheinend eine eigene mobile Suchmaschine für Handys entwickeln.

Das zumindest berichtete die britische Tageszeitung „The Telegraph“ auf ihrer Webseite. Demnach sollen Vodafone, France Telecom, Telefonica, Deutsche Telekom, Hutchison Whampoa, Telecom Italia und Cingular angeblich ein geheimes Treffen für erste Gespräche zur Entwicklung einer gemeinsamen mobilen Suchmaschine während der weltweit größten Mobilfunkmesse, dem 3GSM World Congress in Barcelona (12. bis 15. Februar), vereinbart haben.

Verifizieren ließ sich diese Behauptung allerdings bislang nicht. Im Gegenteil: Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, war ein derartiges Treffen von den besagten Unternehmen nie geplant.

askabit.de – Netzgemeinschaft für lokale Auskünfte von nebenan

“Beiläufiges Alltagwissen und Erfahrungen werden gerne weitergegeben, wenn man danach gefragt wird” – darauf bauen die Macher von askabit.de, einer deutschen Internet-Community, die sich vor allem dem Austausch von regionalrelevanten Informationen verschrieben hat.

Das Ziel ist laut Angaben der Betreiber eine breite Vernetzung der User in den Bezirken und Regionen des Landes. Denn schließlich entstünden dort im täglichen Leben viele praktische Fragen, die mit herkömmlichen Suchmaschinen häufig nicht beantwortet werden können – wie etwa: Wo kann der Sohn ein Fußball-Training machen, ohne mit einem Verein jedes Wochenende Pflichtspiele spielen zu müssen? Wo gibt es eine nette Klavierlehrerin, die selbst Spaß am Spielen hat und diesen vermittelt? Im Gegensatz zu Suchmaschinen antworten bei askabit.de ausschließlich Menschen. Dadurch seien die Informationen nicht nur persönlich, sondern auch aktuell, heben die Verantwortlichen hervor.

Um das Netzwerk nutzen zu können, muss man registriert sein. Die Fragen werden zehn Tage lang online veröffentlicht und zusätzlich anderen registrierten Nutzern zugesandt. Dabei kann die Fragestellung lokal sehr stark eingegrenzt werden. So ist sichergestellt, dass sie nur an diejenigen verschickt wird, die sich auch wirklich in der betreffenden Gegend auskennen. Die Antworten erhält dann nur die Person, die die Frage gestellt hat – und zwar per E-Mail zugesandt.

askabit

Das Portal wurde im Mai des vergangenen Jahres gegründet. Im September 2006 ging es dann an den Start. Finanziert wird das Ganze über Werbung. So können Händler, Handwerker oder Dienstleister kleine Anzeigen in den Frage- und Antwort-Mails platzieren und damit gezielt regionalisiert werben.

Kartensuche bei suchen.de

Stadtpläne und Reiseatlanten ade: Mit der Kartensuche von suchen.de kann sich der User im Handumdrehen per PC einen Überblick über fremde Gefilde innerhalb Deutschlands verschaffen.

suchen_karte.jpg Orientierung leicht gemacht: Mit der Kartensuche bei suchen.de findet man sich an jedem Ort in Deutschland zurecht. Die lokale Suchmaschine erspart mit diesem Feature dem Nutzer das langwierige Suchen in Stadtplänen oder Reiseatlanten. Denn bei suchen.de wählt er einfach nur die „Kartensuche“ aus und gibt dann den gewünschten Ort, dessen Postleitzahl oder – wer es genauer haben will – auch zusätzlich die Straße ein. Und schon erhält der User die entsprechende Karte.

Den Kartenausschnitt kann man beliebig verschieben, mit der Zoom-Funktion den Maßstab verändern und zur Luftbild- oder Hybriddarstellung wechseln. Praktisches Extra: Wer möchte, kann sich bei suchen.de auch die wichtigsten oder interessantesten Adressen auf der Karte anzeigen lassen – zum Beispiel Bahnhöfe oder Flughäfen, Theater, Museen und andere Sehenswürdigkeiten, Parkplätze, Krankenhäuser oder Kongress- und Ausstellungszentren. Dazu klickt man einfach auf “Orientierungspunkte” und markiert die gewünschten Stichworte.

Nutzung von Online-Verzeichnissen holt auf

Zwar greifen die meisten Bundesbürger bei der Suche nach Kontaktdaten immer noch zu Adress- und Telefonbüchern, doch der Gebrauch von Online-Verzeichnissen nimmt deutlich zu.

Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Studie des Verbands Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (VDAV) hervor. Wie der Verband berichtet befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos dafür 2.000 Personen über 14 Jahren.

Die Printausgaben der Verzeichnisse werden demnach mit 76 Prozent immer noch am häufigsten zur Hand genommen. Doch die Webversionen holen auf. Sie konnten im vergangenen Jahr eine Zuwachsrate von 19 Prozent verzeichnen. Bereits jeder vierte Deutsche nutzt demnach regelmäßig Online-Verzeichnisse.

Von den Personen, die Web-Verzeichnisse nutzen, recherchiert laut VDAV mehr als ein Drittel ausschließlich im Internet nach Informationen. Dies bedeute einen deutlichen Anstieg um mehr als 20 Prozentpunkte seit 2003, erklärt der Verband. Knapp jeder Zweite (46 Prozent) nutze dabei Online-Verzeichnisse aus beruflichem Anlass, 31 Prozent aus privaten Gründen.

Diese Entwicklung ist vor allem im Bereich der Werbung interessant. Nutzer von Online-Medien seien jünger, besser gebildet und einkommensstärker, erläutert Michael Platzköster, Präsident des VDAV, in der Pressemitteilung des Verbandes. Daraus ergäben sich für werbetreibende Unternehmen gerade in diesem Bereich gute Möglichkeiten, um mit Eintragsplatzierungen eine attraktive Nutzerschicht zu erreichen.

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