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Nutzung von Online-Verzeichnissen holt auf

Zwar greifen die meisten Bundesbürger bei der Suche nach Kontaktdaten immer noch zu Adress- und Telefonbüchern, doch der Gebrauch von Online-Verzeichnissen nimmt deutlich zu.

Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Studie des Verbands Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (VDAV) hervor. Wie der Verband berichtet befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos dafür 2.000 Personen über 14 Jahren.

Die Printausgaben der Verzeichnisse werden demnach mit 76 Prozent immer noch am häufigsten zur Hand genommen. Doch die Webversionen holen auf. Sie konnten im vergangenen Jahr eine Zuwachsrate von 19 Prozent verzeichnen. Bereits jeder vierte Deutsche nutzt demnach regelmäßig Online-Verzeichnisse.

Von den Personen, die Web-Verzeichnisse nutzen, recherchiert laut VDAV mehr als ein Drittel ausschließlich im Internet nach Informationen. Dies bedeute einen deutlichen Anstieg um mehr als 20 Prozentpunkte seit 2003, erklärt der Verband. Knapp jeder Zweite (46 Prozent) nutze dabei Online-Verzeichnisse aus beruflichem Anlass, 31 Prozent aus privaten Gründen.

Diese Entwicklung ist vor allem im Bereich der Werbung interessant. Nutzer von Online-Medien seien jünger, besser gebildet und einkommensstärker, erläutert Michael Platzköster, Präsident des VDAV, in der Pressemitteilung des Verbandes. Daraus ergäben sich für werbetreibende Unternehmen gerade in diesem Bereich gute Möglichkeiten, um mit Eintragsplatzierungen eine attraktive Nutzerschicht zu erreichen.

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