Archive for March, 2007
Yahoo startet mobile Suchmaschine
Yahoo hat in den USA seinen mobilen Suchdienst oneSearch nun auch separat gestartet. Er soll Handy-Usern die Recherche im Internet erleichtern.
Der ursprünglich in die Smartphone-Applikation integrierte Service (wir berichteten) ist dadurch nun von mehr als 85 Prozent aller Mobiltelefone mit Webzugang abrufbar. Das berichtet die Nachrichtenagentur Pressetext (pte).
oneSearch soll bessere Suchergebnisse liefern als herkömmliche mobile Suchmaschinen. Das heißt, im Gegensatz zu den gängigen langen Resultatslisten soll oneSearch laut pte nur eine begrenzte Zahl von relevanten Suchergebnissen in verschiedenen Kategorien ausspucken. Gebe der Handynutzer beispielsweise einen Kinofilmtitel ein, nehme die Suchmaschine an, dass nicht nur eine Filmkritik von Interesse ist, sondern auch die Startzeiten in Kinos einer bestimmten Region. In die mobile Suche wird auch Werbung integriert, mit der Yahoo sein Angebot laut pte finanzieren will. Bislang gibt es oneSearch nur in den Vereinigten Staaten. Wann der Dienst auch in Europa nutzbar sein wird, konnte Yahoo Deutschland auf Anfrage von pte nicht beantworten.
Fast gleichzeitig kündigte Yahoo in 19 Ländern den Start des so genannten Mobile Publisher Service für Webseiten-Betreiber an. Dem Unternehmen zufolge werden mit diesem Dienst, Werbetreibenden, Website-Betreibern und Mobilfunkanbietern gezielt Tools angeboten, die es ihnen ermöglichen, ihre Webseiten über Mobiltelefone für Nutzer besser auffindbar zu machen oder digitale Inhalte über Handys zu vertreiben.
Fotos auf Google Maps
Ob von der modernen Einrichtung eines Ladens oder dem gemütlichen Ambiente eines Restaurants, vom großen Artikel-Angebot eines Geschäftes oder der besonders schönen Lage eines Hotels – ein Foto sagt mehr als tausend Worte.
Das meint zumindest Jess Lee, Produkt Manager von Google Maps im Google Blog. Und deswegen, so Lee, können Anbieter bei Google Maps, der lokalen Suche von Google, nun auch Bilder zu ihrem Unternehmen, ihrer Organisation oder ihrem Produkt hoch laden und einfügen. Auch Logos des eigenen Unternehmens dürfen hier präsentiert werden.
“Pay per Action” statt “Pay per Click”
Der Suchmaschinenriese Google testet zurzeit ein neues Preismodell für sein Werbesystem AdWords.
Online-Werbeanzeigen in Suchmaschinen, die über das so genannte Pay-per-Click-Verfahren bezahlt werden, sind zwar eine gute Idee, ziehen aber auch jede Menge Klickbetrug nach sich. Schätzungen von Experten gehen davon aus, dass zehn bis 15 Prozent der Klicks betrügerischen Ursprungs sind. Die Motivation zum Betrug ist unterschiedlich. Häufig wollen sich konkurrierende Werbekunden einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und den Konkurrenten schädigen. Dies ist zum Beispiel möglich, in dem man durch sinnloses Anklicken der so genannten Sponsored Links der Konkurrenz Werbekosten verursacht oder sein Tagesbudget ausreizt und damit seinen Werbebanner deaktiviert.
Um diesem Problem entgegenzutreten, testet Google derzeit ein neues Preismodell für sein Werbesystem AdWords. Das berichtet die Nachrichtenagentur Pressetext (pte). Dabei müsse der Werbende nicht mehr für jeden Klick auf seine Anzeige bezahlen. Mit dem neuen Verfahren “Pay per Action” wolle Google den Werber erst dann zur Kasse bitten, wenn die Werbung zu einem Ergebnis führe – der Kunde also ein Produkt kaufe, eine Software herunterlade oder einen Newsletter bestelle. Nach dem neuen Modell könne der Werber obendrein auch selbst entscheiden, wie viel er bereit ist, für eine Aktion des Users zu bezahlen.
Das Experiment läuft bislang laut pte nur in den USA in Form eines limitierten Beta-Tests. “Wir sind guten Mutes, dass es sich um etwas handelt, das die Werbekunden überzeugen wird”, so Susan Wojcicki, stellvertretende Leiterin des Produktmanagements bei Google, in der “New York Times”.
Ganz neu ist dieses Bezahlmodell pte zufolge nicht. Es habe seine Wurzeln vielmehr im so genannten Affiliate Marketing, das etwa vom Unternehmen ValueClick schon seit Längerem online angewendet werde. Auch andere Unternehmen nutzen das Pay-per-Action-Modell auf verschiedene Arten. So etwa das Start-up Snap, das Pay-per-Action-Anzeigen neben den Suchergebnissen platziere.
Interessant ist dieser Ansatz auch für lokale Suchmaschinen mit Sponsored Links. Denn gerade hier werben häufig kleine und mittelständische Unternehmen, die kein so großes Werbebudget haben und für die der Klickbetrug daher noch teuerer kommt.
AskCity mit neuem Tool für lokale Suche
AskCity – die lokale Suche für die USA von Ask.com – bietet neuerdings ein recht nützliches Feature für ortsabhängige Suchanfragen. Damit können die User das Gebiet, in dem die Suchmaschine suchen soll, selbst exakt festlegen.
Darauf weist Ken Grobe im Ask.com Blog hin. Schon seit längerem können User von AskCitymit einer Zeichenfunktion die Karten oder Luftbilder bearbeiten. Sie können damit zum Beispiel spezielle Standorte markieren oder Wege einzeichnen (wir berichteten).
Diese Zeichenfunktion wurde nun erweitert. Jetzt ist es möglich, damit auch eine beliebige Gegend auf den Karten oder Luftbildern zu kennzeichnen und lediglich innerhalb dieser Bereiche nach Adressen zu suchen. So kann man beispielsweise ein Areal sowohl durch einen Kreis als auch durch ein Viereck bestimmen, oder eine Straße beziehungsweise einen Straßenabschnitt mit einer einzelnen Linie auswählen. Mit einem Klick auf die Lupe lässt sich dann in dem so eingegrenzten Gebiet eine lokale Suchabfrage starten.
Powerset will Suchmaschine neu erfinden
Powerset, ein bislang unbekanntes Startup aus San Francisco, hat vor, Google den Rang als führende Suchmaschine abzulaufen. Eine neue Suchtechnologie soll’s möglich machen.
Das teilt das Online-Magazin Spiegel.de mit. “Natural Language Search” heißt die Suchtechnik, auf die das Unternehmen beim Kampf gegen den Suchmaschinen-Giganten baut. Entwickelt hat sie Powerset laut Spiegel.de mit Hilfe des Tech-Konzerns Xerox und dessen Silicon-Valley-Forschungsinstituts PARC (Palo Alto Research Center).
Die neue Suchmaschine soll im Gegensatz zu den anderen Anbietern nicht nur Stichworte verstehen, sondern konkret formulierte Fragen. Und sie soll darauf exakte Antworten geben können, anstatt tausende von Links zu liefern. Ganz neu ist diese Idee freilich nicht. Bereits die Suchmaschine Ask.com, damals allerdings noch unter dem Namen AskJeeves.com, versuchte sich zeitweilig an einer ähnlichen Technologie, scheiterte damit aber.
Das hält Powerset jedoch nicht von seinen Plänen ab. Mitte dieses Jahres will das Unternehmen Spiegel.de zufolge seine Suchmaschine unter einem anderen, bislang noch nicht bekannten Namen starten.
Google: Mehr Komfort für mobile lokale Suche
Google möchte die lokalen Suchanfragen bei der mobilen Suche künftig für den User vereinfachen.
Das berichtet das IT-Magazin Golem.de unter Hinweis auf ein beim US Patent & Tradmark Office eingereichtes Patent des Suchmaschinenriesens.
Laut Golem.de beschreibt das bislang noch nicht bewilligte Patent ein Verfahren, das anhand eines Wörterbuches, gesammelter Nutzerinformationen sowie des aktuellen Standortes des Users erahnen soll, welche Anfragen der Nutzer stellen wird. Dies könnte, so Golem.de, die Nutzung mobiler Dienste vorantreiben. Denn viele Handybesitzer scheuten bislang den Weg ins mobile Internet, weil die Dateneingabe über eine normale Handytastatur meist als unbequem eingestuft werde.
Google Earth: Berlin in 3D
Google-Earth-User können Berlin künftig auch im Web realitätsnah erkunden. Am 8. März hatte der Berliner Senat ein räumliches Modell der Spree-Metropole auf der Landkartensoftware des Suchmaschinenanbieters im Internet freigeschaltet.
Die Bundeshauptstadt kam damit Hamburg zuvor. Die Hansestadt hatte im Januar einen ganz ähnlichen Auftritt angekündigt, (wir berichteten) ist damit aber online noch nicht zu sehen.
Das amtliche Berliner 3D-Stadtmodell wurde seit November 2003 vom Berliner Senat und der Berlin Partner GmbH entwickelt. Wie die Projektträger mitteilen, können die Anwender nun mehr als 44.000 Gebäude im Bereich der westlichen und östlichen Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts Wista (Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof) am PC im virtuellen Flug über Berlin erkunden. Etwa 550 Bauwerke seien mit Fotos der dazugehörigen Fassaden versehen. Weitere 50 besonders herausragende Häuser oder Gebäudekomplexe liegen nach Angaben der Berlin Partner GmbH in umfassender Architekturdarstellung vor. Bei diesen habe man neben den Fassaden auch Fassadenelemente wie beispielsweise Erker oder Säulen herausgearbeitet. Außerdem – und das sei weltweit einzigartig – könnten die User zurzeit fünf besonders prominente Gebäude sogar “betreten” und von innen besichtigen: Das Reichstagsgebäude, den Hauptbahnhof, die DZ-Bank am Pariser Platz, das Sony-Center und das Olympiastadion.
Bei den Daten und der Technik handelt es sich nicht um Google-Earth-Material. Die Applikation wird lediglich als öffentliche Plattform genutzt. Die Geobasisdaten bleiben auf dem eigenen Server der Stadt. Daher können User das 3D-Stadtmodell nicht beim ersten Aufruf sehen. Laut der Berlin Partner GmbH könne es über die Seite www.3d-stadtmodell-berlin.de aufgerufen und dann als Link im Ordner “temporäre Orte” in Google Earth gespeichert werden.
Rabattmarken als Werbetaktik
Hierzulande ist diese Form der Werbung im Internet nicht verbreitet. In den Vereinigten Staaten hingegen gibt es sogar bereits einige so genannte Coupon-Player, mit denen man Anbieter von Rabattmarken finden kann. Darunter beispielsweise Valpak, Coupons, Zixxo und natürlich Google Maps, das diesen Service kostenlos seit August des vergangenen Jahres anbietet.
Gerade für lokale Suchmaschinen wie Google Maps ist dies eine attraktive Erweiterung des Angebots. Hier können die in der Suche verzeichneten Anbieter den Usern nämlich nicht nur Informationen über ihr Unternehmen zur Verfügung stellen, sondern auch Rabattmarken. Die können sich die Nutzer ausdrucken und dann zum Beispiel beim Einkauf in dem betreffenden Geschäft oder etwa beim Besuch eines Restaurants einlösen.
Das ist eine interessante Werbemöglichkeit vor allem für kleine Unternehmen, die häufig noch nicht einmal über einen eigenen Internetauftritt verfügen. Die Werbung kommt dabei nicht nur bei wirklich interessierten Kunden an, sondern führt diese auch noch direkt ins eigene Unternehmen und ermuntert sie obendrein zum Kauf beziehungsweise zum Konsum.
Jetzt ist mit Localelements.com ein weiteres Rabattmarken-Portal in den USA an den Start gegangen. Anders als etwa bei Google Maps, wo die Coupons, sofern welche vorhanden sind, nur in den Treffern mit angezeigt werden, kann man hier gezielt und ausschließlich nach Rabattmarken-Anbietern in der Nähe suchen. Die Webseiten-Betreiber wollen damit vor allem kleine regionale Unternehmen ins Web-2.0-Zeitalter führen und sie mit Kunden vor Ort verbinden, indem sie ihnen eine Plattform bieten, auf der sie selbst Rabattmarken erstellen können. Die können dann von ihren Kunden jederzeit übers Internet gefunden und ausgedruckt werden.
Top Event: SES 2007 in Munich
After already being hosted in London early this year, SES (Search Engine Strategies) returns to Munich for the 5th time since its establishment.
The hosts of the specialist congress are the information service Search Engine Watch. SES is held annually in various cities – alongside London and Munich, SES will be also held in New York, Toronto, Miami, San Jose and Chicago, and stands as the global leading event in the field of search engine marketing and optimization.
Well-known experts in the field and search engine operators will present the current state of the art, presenting trends and strategies. On the agenda are again many interesting presentations. These include optimal web design for search engines, as demonstrated by new players and older participants. Lecture themes also cover the behavior of search machine users, paid search results and AdWords, about links in websites and the issue of click fraud. The issue of search engine spam is also addressed. And of course local search, which will be front-and-center in two presentations. Aspects such as new ways for the search engine operators to reach local target groups, and about search tactics.
SES takes place in Munich from 26-27 March, 2007. Detailed information on the program, registration and location of the congress can be found on the conference website.
CeBIT: Lokalisierung und Navigation im Trend
Vom 15. bis 21. März öffnet in Hannover die CeBIT wieder ihre Tore. Sie gilt als Leitmesse der Informations- und Telekommunikations-Technologie. Lokalisierung und Navigation gehören zu den Schwerpunkten bei der diesjährigen Computer-Schau.
In diesem Jahr ist die CeBIT etwas kleiner als in den Vorjahren. Eine ganze Reihe namhafter Unternehmen hat ihre Teilnahme abgesagt. Dennoch – mit 6.000 Ausstellern aus 70 Ländern bleibt sie nach wie vor die wichtigste Messe der IT-Branche, auf der spannende Neuheiten präsentiert werden.
Zu den Schwerpunktthemen in diesem Jahr zählen unter anderem HD (High Definition)-DVD und Blu-ray Disc, HD- und Internet-Fernsehen sowie großformatige Flachbildschirme (Plasma und LCD), Heim-Vernetzung und drahtlose Unterhaltungselektronik. Im Internetbereich ist Web 2.0 das Schlagwort, und bei der Software gibt Windows Vista den Takt an.
Top-Themen sind in diesem Jahr auch Mobilität sowie Navigation und Telematik. Für letzteres hat die CeBIT angesichts des rasant wachsenden Marktes und der zahlreichen Innovationen wie 3D-Navigation den Bereich weiter vergrößert: Mehr als 200 Unternehmen und Institutionen zeigen ihr Angebot auf rund 8.000 Quadratmetern Nettofläche. Aussteller sind unter anderem Blaupunkt, Falk Marco Polo, Garmin Europe, Map & Guide, Navigon, Navteq Europe, PTV, Route 66, Tom Tom, Trimble und Via Michelin. Auch das europäische Satellitennavigations-Projekt Galileo wird sich erstmals mit einem internationalen Stand präsentieren.
Es gibt einige interessante Neuerungen in der Funktionalität bei Navigationssystemen für Autos oder kleine praktische Orientierungshelfer für die Handtasche. Deutlich ist auch der Trend zu Handys mit integrierter GPS-Navigation. Solche Geräte dienen künftig als komfortable mobile Verkehrslotsen und Stadtführer, mit denen man nicht nur den Weg zu einem bestimmten Ziel oder den eigenen Standort ermitteln, sondern auch Staus umfahren kann. Der Handynutzer kann sich damit auch direkt den Weg zu Hotels, Restaurants, Bars, Tankstellen, Theatern und Autovermietungen weisen lassen. Aber nicht nur Mobiltelefone werden immer häufiger mit GPS-Empfängern aufgemotzt, Satellitenortung gibt es auch in Digitalkameras, und sogar eine Jacke wurde mit einem GPS-Empfänger ausgestattet.
Lokale Suche im Aufwind
Die Einkünfte aus dem Anzeigengeschäft bei gedruckten Branchenbüchern, Internetverzeichnissen und lokalen Suchmaschinen werden in den nächsten Jahren stark ansteigen.
Das hat das amerikanische Unternehmen Kelsey Group, ein Marktbeobachter in Sachen Adressenverzeichnissen und lokalen Medien, in seiner Studie “The Kelsey Group’s Global Directories Forecast 2007″ herausgefunden.
Der Prognose zufolge sollen die Einkünfte der lokalen Suchmaschinen und Branchenbücher weltweit insgesamt von 30,6 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf 38,9 Milliarden Dollar im Jahr 2011 zunehmen. Das, so die Experten, sei eine jährliche Wachstumsrate von durchschnittlich 4,9 Prozent.
Besonders stark soll dabei das Online-Segment, zu dem Internetverzeichnisse und lokale Suchmaschinen gehören, wachsen. Hier sagen die Experten der Kelsey Group eine Steigerung der Einkünfte von 4,1 Milliarden Dollar auf 11,1 Milliarden Dollar voraus – das entspreche einem Wachstum von 22,3 Prozent pro Jahr.
Trotz der Online-Konkurrenz steigen auch die Einnahmen im Printbereich der Verzeichnisse weiter, wenn auch deutlich weniger als die der Internet-Angebote. Die Kelsey Group erwartet hier lediglich eine Zunahme der Einnahmen um jährlich 0,9 Prozent. Sie wachsen damit von derzeit 26,5 Milliarden Dollar auf 27,8 Milliarden Dollar im Jahr 2011.
Second Life: Das “zweite Leben” wird dem ersten immer ähnlicher
Unterhaltung ist nicht nur im realen Leben wichtig, auch in Second Life spielt sie eine immer größere Rolle. Und dazu gehören nicht nur diverse Medien zur Zerstreuung oder Information, sondern auch die Möglichkeit der Avatare, selbst zu sprechen.
Und das sollen sie bald lernen, teilt Linden Lab, der Entwickler der Web-3D-Simulation mit. Künftig sollen sich die Spielfiguren demnach nicht nur über geschriebenen Text, sondern zusätzlich auch akustisch unterhalten können. Diese Funktion ermöglicht dann nicht nur die Kommunikation der Residents untereinander, auch etwa für Vorlesungen im akademischen Bereich der virtuellen Welt soll sie genutzt werden können. Die User brauchen dazu lediglich ein Headset. Derzeit wird die Sprachfunktion noch getestet. Wann sie für alle zugänglich sein wird, steht noch nicht genau fest.
Zur Unterhaltung trägt aber auch die wachsende Zahl an Medien bei, die unaufhaltsam in die zweite Welt strömen: So hat Second Life mit “Life For You” nun eine virtuelle Fernsehsendung, die ausschließlich in der Online-Welt gedreht, produziert und gesendet wird. Im realen Leben kommen die Macher der Sendung aus der deutschen Hauptstadt – “Life vor You” wurde vom Berliner L4-Institut für digitale Kommunikation zusammen mit zwei Berliner Journalisten gegründet.
Seit Anfang März gibt es zudem mit “Secondlife-Radio 2“, kurz: SLR2 neben sl-radio.org ein weiteres deutschsprachiges Radioprogramm in der virtuellen Welt, das nach eigenen Angaben 24 Stunden lang in, aus, für und über Second Life berichtet. Außerdem ist die wöchentlich erscheinende Boulevardzeitung AvaStar des Axel-Springer-Konzerns (wir berichteten ) jetzt auch in deutscher Sprache erhältlich. Und der deutsche Online-Buch- und Medienhändler bol.de geht mit dem “BOL Mediadome” in die virtuelle 3D-Welt und bietet auch dort Bücher, DVDs, eBooks, Games und Gesellschaftsspiele feil.
Suchen.de mit neuer Suchtechnologie
Die lokale Suchmaschine suchen.de hat eine neue Version ins Netz gestellt. Eine optimierte Suchtechnologie soll deutlich bessere Treffer liefern.
Das Release basiere auf der Lösung FAST ESP 5.0 des norwegischen Suchtechnologie-Anbieters Fast Search & Transfer (FAST), erklärt Benjamin Broshi von der t-info GmbH, die die Suchmaschine betreibt, gegenüber dem Lokale Suche Blog. Sie enthalte die Technologie “Contextual Insight”. Damit bekomme der User auf eine Frage präzise Antworten statt langer Referenzlisten.
Im Gegensatz zu den meisten anderen lokalen Suchmaschinen und Internetbranchendiensten nutzt suchen.de keine Verzeichnisdaten. Vielmehr recherchiert der Dienst Adressen im aktuellen deutschen Web. Der User müsse sich daher bei der Eingabe der Suchanfrage nicht an vorgegebene Rubriknamen halten, sondern könne mit frei formuliertem Text suchen, so wie er es von den großen Suchmaschinen kennt, so Broshi. Sollte eine Eingabe unklar sein, schlage suchen.de mit “Meinten Sie….?” andere Möglichkeiten vor. Darüber hinaus lasse sich mit der Funktion “Suche anpassen” die Recherche präzisieren. Der Dienst schlage dann Alternativen zum eingegebenen Suchbegriff vor.
Search engine marketing for small and medium-sized businesses
America yet again leads the pack. Search engine marketing (SEM) is a virtual standard for many small and medium-sized companies. Here in Germany, the internet is providing this sector with great possibilities.
As shown in a recent study undertaken by the Search Engine Marketing Professional Organization (SEMPO), North American companies in 2006 spent $9,4 Billion for Search Engine Marketing alone. According to SEMPO, this was an increase of 62% over that of 2005. These figures indicate the ever-increasing use of this marketing method, particularly by this sector. SEMPO’s Kevin Lee says SEM has become an integral part of business life for most companies. In Germany however, many enterprises in this category remain hesitant with respect to the Internet in general, and specifically to Search Engine Marketing. [See our post] Recently, one has seen a rapid rise in Germany in the online presence of small and medium-sized businesses. Using local search engines, as well as local and online directories, small companies, freelancers or independent contractors are well placed to expand their local presences, by being found by web users.
The local search engine suchen.de is targeting above all the sector of small and medium business. Says Ben Broshi. Head of Strategy and Communication at t-info: “At suchen.de, small and medium-sized companies are the priority of our focus” (in a press release by the service operators). The local search engine was developed in cooperation with over 60 mid-level publishing companies, thus gaining relevant insight as to the needs of the sector. With the facility of Pay-per-Click advertising on offer, the internet now functional as a viable advertising platform. Nobody needs fear galloping costs, as the advertisers are able to specify the maximum monthly spending levels required. Additionally, the competition for localized advertising is less intensive than at the national level, thereby making the cost per click usually lower for local services.
Further, the cost effectiveness of this service is enormous: “For a few hundred Euros per month, it is possible to reach new customers,” said Broshi. And another advantage: unlike with classical advertising, one does not need to ‘run after’ the customers, as they present themselves as a result of their search terms.
MojoPages – a new local search engine startup in the USA
The integration of Web 2.0 technology in local search engines and directories continues to be the big trend, especially in the USA. At the end of February (2007), the latest provider unveiled “MojoPages”.
The internet startup describes itself as the “next generation” in online directories. In November 2006 it was launched in Alpha, and has now gone into beta.
MojoPages combines a traditional online directory, where approximately 15 million addresses are listed, with various and diverse social features from the Web 2.0 arena. Users can, for example, rate the search results or add listings themselves. Additionally a Community allows users to add personal profiles and facilitates inter-member contact.
Most interesting is the feature allowing the uploading and viewing of photos and videos of undertakings. Using this for example, online commenters can read and rate a report on a new restaurant in town, alongside a photo, and upload a video clip, according to MojoPages. Later readers are then able to gain a lively impression of the ‘ambiente’ of the location…
Handynutzer suchen lokal
Wie wir schon mehrmals berichtet haben, ist die mobile Suche in letzter Zeit eines der Hauptthemen der Suchmaschinenanbieter. Und auch die Nutzer kommen immer mehr auf den Geschmack.
Zumindest in Großbritannien. Das ergibt der aktuelle Mobile Local Search Index des britischen Dienstleisters m-spatial. Demnach hat sich die Nutzung von Internet-Suchmaschinen per Handy seit April des vergangenen Jahres in dem Inselstaat mehr als verdoppelt.
Die Briten suchen laut m-spatial per Mobiltelefon vor allem nach Freizeitmöglichkeiten. Das Stichwort Kino konnte sich in der Top Ten der lokalen Suchkategorien in dem Zeitraum von Oktober bis November 2006 die Spitzenposition sichern, gefolgt von Fast Food, Trinken, Taxi, Supermärkte und Clubs. Aber auch bei der Suche nach Geschäften wurden die mobilen lokalen Suchen in Großbritannien gerne genutzt. Anbieter von Elektronik-Artikeln lagen auf Platz sieben, Bekleidung folgte auf dem achten Rang. Platz neun und zehn wurde von Bed & Breakfast und Heim & Garten belegt.
Andere Dienstleistungen, nach denen die Handy-User seit April 2006 fahndeten, waren laut m-spatial unter Tausenden von Suchanfragen beispielsweise auch Heißluftballonfahrten, Reflexzonenmassage, Internet Cafés, Kindermädchen, Weingüter, Pfandhäuser, Auktionatoren und Flugschulen.
DasTelefonbuch hat nun auch eine SMS-Auskunft
Nun kann man auch bei DasTelefonbuch Daten und Informationen per Kurznachricht abfragen.
Das hat der Verzeichnisanbieter kürzlich in einer Pressemitteilung berichtet. Demnach können Anwender bei der neuen SMS-Auskunft von DasTelefonbuch unter der Nummer 30 30 3 private und gewerbliche Rufnummern sowie Adressen oder die Kontaktdaten zu einer bestimmten Rufnummer bekommen. Dazu müsse man eine SMS mit dem gesuchten Namen und dem gewünschten Ort an die genannte Kurzwahlnummer schicken. Auch die Invers- also Rückwärtssuche sei bei diesem Dienst möglich. Die Eingabe erfordere dann allerdings die vollständige Rufnummer inklusive der Vorwahl. Egal ob vorwärts oder rückwärts gesucht: Die Suchergebnisse kommen dann ebenfalls per SMS direkt auf das Handy des Users zurück.
Die SMS-Auskunft von DasTelefonbuch funktioniert dem Anbieter zufolge mit allen SMS-fähigen mobilen Endgeräten und ist in allen deutschen Netzen verfügbar. Jede Anfrage koste 0,69 Euro und werde vom Nutzer über die Mobilfunkrechnung bezahlt.
“Wir freuen uns, mit der SMS-Auskunft unsere Multi-Access-Produktpalette um ein weiteres wichtiges Tool erweitert zu haben”, erklärt Gerhard Kinzl, Geschäftsführer der DasTelefonbuch-Servicegesellschaft mbH. DasTelefonbuch zählt laut Unternehmensangaben zu den führenden Multi-Access-Anbietern. Das heißt, sein Angebot gibt es in vielen verschiedenen Formen. Es ist in Buchform, im Internet, im mobilen Internet, über die genannte SMS-Auskunft, über die herkömmliche Telefonauskunft und auf CD verfügbar. Die Produkte von DasTelefonbuch werden in Deutschland von 38 Verlagen und der DeTeMedien GmbH gemeinschaftlich herausgegeben und verlegt.
Zur Einführung der SMS-Auskunft 30 30 3 startet die Das Telefonbuch-Servicegesellschaft mbH eine reichweitenstarke Mobile- und Online-Kampagne mit einem Gewinnspiel, das bis zum 31.03.2007 läuft. Wer mitmachen möchte, bekommt nähere Infos dazu auf der Webseite des Unternehmens.




