hidden
sitebar

Archive for March, 2007

Yahoo startet mobile Suchmaschine

Yahoo hat in den USA seinen mobilen Suchdienst oneSearch nun auch separat gestartet. Er soll Handy-Usern die Recherche im Internet erleichtern.

Der ursprünglich in die Smartphone-Applikation integrierte Service (wir berichteten) ist dadurch nun von mehr als 85 Prozent aller Mobiltelefone mit Webzugang abrufbar. Das berichtet die Nachrichtenagentur Pressetext (pte).

oneSearch soll bessere Suchergebnisse liefern als herkömmliche mobile Suchmaschinen. Das heißt, im Gegensatz zu den gängigen langen Resultatslisten soll oneSearch laut pte nur eine begrenzte Zahl von relevanten Suchergebnissen in verschiedenen Kategorien ausspucken. Gebe der Handynutzer beispielsweise einen Kinofilmtitel ein, nehme die Suchmaschine an, dass nicht nur eine Filmkritik von Interesse ist, sondern auch die Startzeiten in Kinos einer bestimmten Region. In die mobile Suche wird auch Werbung integriert, mit der Yahoo sein Angebot laut pte finanzieren will. Bislang gibt es oneSearch nur in den Vereinigten Staaten. Wann der Dienst auch in Europa nutzbar sein wird, konnte Yahoo Deutschland auf Anfrage von pte nicht beantworten.

Fast gleichzeitig kündigte Yahoo in 19 Ländern den Start des so genannten Mobile Publisher Service für Webseiten-Betreiber an. Dem Unternehmen zufolge werden mit diesem Dienst, Werbetreibenden, Website-Betreibern und Mobilfunkanbietern gezielt Tools angeboten, die es ihnen ermöglichen, ihre Webseiten über Mobiltelefone für Nutzer besser auffindbar zu machen oder digitale Inhalte über Handys zu vertreiben.

Fotos auf Google Maps

Ob von der modernen Einrichtung eines Ladens oder dem gemütlichen Ambiente eines Restaurants, vom großen Artikel-Angebot eines Geschäftes oder der besonders schönen Lage eines Hotels – ein Foto sagt mehr als tausend Worte.

Das meint zumindest Jess Lee, Produkt Manager von Google Maps im Google Blog. Und deswegen, so Lee, können Anbieter bei Google Maps, der lokalen Suche von Google, nun auch Bilder zu ihrem Unternehmen, ihrer Organisation oder ihrem Produkt hoch laden und einfügen. Auch Logos des eigenen Unternehmens dürfen hier präsentiert werden.

Googlemaps mit Bild

“Pay per Action” statt “Pay per Click”

Der Suchmaschinenriese Google testet zurzeit ein neues Preismodell für sein Werbesystem AdWords.

Online-Werbeanzeigen in Suchmaschinen, die über das so genannte Pay-per-Click-Verfahren bezahlt werden, sind zwar eine gute Idee, ziehen aber auch jede Menge Klickbetrug nach sich. Schätzungen von Experten gehen davon aus, dass zehn bis 15 Prozent der Klicks betrügerischen Ursprungs sind. Die Motivation zum Betrug ist unterschiedlich. Häufig wollen sich konkurrierende Werbekunden einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und den Konkurrenten schädigen. Dies ist zum Beispiel möglich, in dem man durch sinnloses Anklicken der so genannten Sponsored Links der Konkurrenz Werbekosten verursacht oder sein Tagesbudget ausreizt und damit seinen Werbebanner deaktiviert.

Um diesem Problem entgegenzutreten, testet Google derzeit ein neues Preismodell für sein Werbesystem AdWords. Das berichtet die Nachrichtenagentur Pressetext (pte). Dabei müsse der Werbende nicht mehr für jeden Klick auf seine Anzeige bezahlen. Mit dem neuen Verfahren “Pay per Action” wolle Google den Werber erst dann zur Kasse bitten, wenn die Werbung zu einem Ergebnis führe – der Kunde also ein Produkt kaufe, eine Software herunterlade oder einen Newsletter bestelle. Nach dem neuen Modell könne der Werber obendrein auch selbst entscheiden, wie viel er bereit ist, für eine Aktion des Users zu bezahlen.

Das Experiment läuft bislang laut pte nur in den USA in Form eines limitierten Beta-Tests. “Wir sind guten Mutes, dass es sich um etwas handelt, das die Werbekunden überzeugen wird”, so Susan Wojcicki, stellvertretende Leiterin des Produktmanagements bei Google, in der “New York Times”.

Ganz neu ist dieses Bezahlmodell pte zufolge nicht. Es habe seine Wurzeln vielmehr im so genannten Affiliate Marketing, das etwa vom Unternehmen ValueClick schon seit Längerem online angewendet werde. Auch andere Unternehmen nutzen das Pay-per-Action-Modell auf verschiedene Arten. So etwa das Start-up Snap, das Pay-per-Action-Anzeigen neben den Suchergebnissen platziere.

Interessant ist dieser Ansatz auch für lokale Suchmaschinen mit Sponsored Links. Denn gerade hier werben häufig kleine und mittelständische Unternehmen, die kein so großes Werbebudget haben und für die der Klickbetrug daher noch teuerer kommt.

AskCity mit neuem Tool für lokale Suche

AskCity – die lokale Suche für die USA von Ask.com – bietet neuerdings ein recht nützliches Feature für ortsabhängige Suchanfragen. Damit können die User das Gebiet, in dem die Suchmaschine suchen soll, selbst exakt festlegen.

Darauf weist Ken Grobe im Ask.com Blog hin. Schon seit längerem können User von AskCitymit einer Zeichenfunktion die Karten oder Luftbilder bearbeiten. Sie können damit zum Beispiel spezielle Standorte markieren oder Wege einzeichnen (wir berichteten).

Diese Zeichenfunktion wurde nun erweitert. Jetzt ist es möglich, damit auch eine beliebige Gegend auf den Karten oder Luftbildern zu kennzeichnen und lediglich innerhalb dieser Bereiche nach Adressen zu suchen. So kann man beispielsweise ein Areal sowohl durch einen Kreis als auch durch ein Viereck bestimmen, oder eine Straße beziehungsweise einen Straßenabschnitt mit einer einzelnen Linie auswählen. Mit einem Klick auf die Lupe lässt sich dann in dem so eingegrenzten Gebiet eine lokale Suchabfrage starten.

Powerset will Suchmaschine neu erfinden

Powerset, ein bislang unbekanntes Startup aus San Francisco, hat vor, Google den Rang als führende Suchmaschine abzulaufen. Eine neue Suchtechnologie soll’s möglich machen.

Das teilt das Online-Magazin Spiegel.de mit. “Natural Language Search” heißt die Suchtechnik, auf die das Unternehmen beim Kampf gegen den Suchmaschinen-Giganten baut. Entwickelt hat sie Powerset laut Spiegel.de mit Hilfe des Tech-Konzerns Xerox und dessen Silicon-Valley-Forschungsinstituts PARC (Palo Alto Research Center).

Die neue Suchmaschine soll im Gegensatz zu den anderen Anbietern nicht nur Stichworte verstehen, sondern konkret formulierte Fragen. Und sie soll darauf exakte Antworten geben können, anstatt tausende von Links zu liefern. Ganz neu ist diese Idee freilich nicht. Bereits die Suchmaschine Ask.com, damals allerdings noch unter dem Namen AskJeeves.com, versuchte sich zeitweilig an einer ähnlichen Technologie, scheiterte damit aber.

Das hält Powerset jedoch nicht von seinen Plänen ab. Mitte dieses Jahres will das Unternehmen Spiegel.de zufolge seine Suchmaschine unter einem anderen, bislang noch nicht bekannten Namen starten.

Google: Mehr Komfort für mobile lokale Suche

Google möchte die lokalen Suchanfragen bei der mobilen Suche künftig für den User vereinfachen.

Das berichtet das IT-Magazin Golem.de unter Hinweis auf ein beim US Patent & Tradmark Office eingereichtes Patent des Suchmaschinenriesens.

Laut Golem.de beschreibt das bislang noch nicht bewilligte Patent ein Verfahren, das anhand eines Wörterbuches, gesammelter Nutzerinformationen sowie des aktuellen Standortes des Users erahnen soll, welche Anfragen der Nutzer stellen wird. Dies könnte, so Golem.de, die Nutzung mobiler Dienste vorantreiben. Denn viele Handybesitzer scheuten bislang den Weg ins mobile Internet, weil die Dateneingabe über eine normale Handytastatur meist als unbequem eingestuft werde.

Google Earth: Berlin in 3D

Google-Earth-User können Berlin künftig auch im Web realitätsnah erkunden. Am 8. März hatte der Berliner Senat ein räumliches Modell der Spree-Metropole auf der Landkartensoftware des Suchmaschinenanbieters im Internet freigeschaltet.

Die Bundeshauptstadt kam damit Hamburg zuvor. Die Hansestadt hatte im Januar einen ganz ähnlichen Auftritt angekündigt, (wir berichteten) ist damit aber online noch nicht zu sehen.

Das amtliche Berliner 3D-Stadtmodell wurde seit November 2003 vom Berliner Senat und der Berlin Partner GmbH entwickelt. Wie die Projektträger mitteilen, können die Anwender nun mehr als 44.000 Gebäude im Bereich der westlichen und östlichen Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts Wista (Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof) am PC im virtuellen Flug über Berlin erkunden. Etwa 550 Bauwerke seien mit Fotos der dazugehörigen Fassaden versehen. Weitere 50 besonders herausragende Häuser oder Gebäudekomplexe liegen nach Angaben der Berlin Partner GmbH in umfassender Architekturdarstellung vor. Bei diesen habe man neben den Fassaden auch Fassadenelemente wie beispielsweise Erker oder Säulen herausgearbeitet. Außerdem – und das sei weltweit einzigartig – könnten die User zurzeit fünf besonders prominente Gebäude sogar “betreten” und von innen besichtigen: Das Reichstagsgebäude, den Hauptbahnhof, die DZ-Bank am Pariser Platz, das Sony-Center und das Olympiastadion.

Bei den Daten und der Technik handelt es sich nicht um Google-Earth-Material. Die Applikation wird lediglich als öffentliche Plattform genutzt. Die Geobasisdaten bleiben auf dem eigenen Server der Stadt. Daher können User das 3D-Stadtmodell nicht beim ersten Aufruf sehen. Laut der Berlin Partner GmbH könne es über die Seite www.3d-stadtmodell-berlin.de aufgerufen und dann als Link im Ordner “temporäre Orte” in Google Earth gespeichert werden.

Rabattmarken als Werbetaktik

Coupons, also Rabattmarken, sind in den USA ein äußerst beliebtes Werbemittel. Auch im Internet werden sie gerne als Lockangebot eingesetzt. Diese Werbeart ist insbesondere für kleine Unternehmen interessant.

Hierzulande ist diese Form der Werbung im Internet nicht verbreitet. In den Vereinigten Staaten hingegen gibt es sogar bereits einige so genannte Coupon-Player, mit denen man Anbieter von Rabattmarken finden kann. Darunter beispielsweise Valpak, Coupons, Zixxo und natürlich Google Maps, das diesen Service kostenlos seit August des vergangenen Jahres anbietet.

Gerade für lokale Suchmaschinen wie Google Maps ist dies eine attraktive Erweiterung des Angebots. Hier können die in der Suche verzeichneten Anbieter den Usern nämlich nicht nur Informationen über ihr Unternehmen zur Verfügung stellen, sondern auch Rabattmarken. Die können sich die Nutzer ausdrucken und dann zum Beispiel beim Einkauf in dem betreffenden Geschäft oder etwa beim Besuch eines Restaurants einlösen.

Das ist eine interessante Werbemöglichkeit vor allem für kleine Unternehmen, die häufig noch nicht einmal über einen eigenen Internetauftritt verfügen. Die Werbung kommt dabei nicht nur bei wirklich interessierten Kunden an, sondern führt diese auch noch direkt ins eigene Unternehmen und ermuntert sie obendrein zum Kauf beziehungsweise zum Konsum.

Jetzt ist mit Localelements.com ein weiteres Rabattmarken-Portal in den USA an den Start gegangen. Anders als etwa bei Google Maps, wo die Coupons, sofern welche vorhanden sind, nur in den Treffern mit angezeigt werden, kann man hier gezielt und ausschließlich nach Rabattmarken-Anbietern in der Nähe suchen. Die Webseiten-Betreiber wollen damit vor allem kleine regionale Unternehmen ins Web-2.0-Zeitalter führen und sie mit Kunden vor Ort verbinden, indem sie ihnen eine Plattform bieten, auf der sie selbst Rabattmarken erstellen können. Die können dann von ihren Kunden jederzeit übers Internet gefunden und ausgedruckt werden.

Top Event: SES 2007 in Munich

After already being hosted in London early this year, SES (Search Engine Strategies) returns to Munich for the 5th time since its establishment.

The hosts of the specialist congress are the information service Search Engine Watch. SES is held annually in various cities – alongside London and Munich, SES will be also held in New York, Toronto, Miami, San Jose and Chicago, and stands as the global leading event in the field of search engine marketing and optimization.

Well-known experts in the field and search engine operators will present the current state of the art, presenting trends and strategies. On the agenda are again many interesting presentations. These include optimal web design for search engines, as demonstrated by new players and older participants. Lecture themes also cover the behavior of search machine users, paid search results and AdWords, about links in websites and the issue of click fraud. The issue of search engine spam is also addressed. And of course local search, which will be front-and-center in two presentations. Aspects such as new ways for the search engine operators to reach local target groups, and about search tactics.

SES takes place in Munich from 26-27 March, 2007. Detailed information on the program, registration and location of the congress can be found on the conference website.

CeBIT: Lokalisierung und Navigation im Trend

Vom 15. bis 21. März öffnet in Hannover die CeBIT wieder ihre Tore. Sie gilt als Leitmesse der Informations- und Telekommunikations-Technologie. Lokalisierung und Navigation gehören zu den Schwerpunkten bei der diesjährigen Computer-Schau.

In diesem Jahr ist die CeBIT etwas kleiner als in den Vorjahren. Eine ganze Reihe namhafter Unternehmen hat ihre Teilnahme abgesagt. Dennoch – mit 6.000 Ausstellern aus 70 Ländern bleibt sie nach wie vor die wichtigste Messe der IT-Branche, auf der spannende Neuheiten präsentiert werden.

Zu den Schwerpunktthemen in diesem Jahr zählen unter anderem HD (High Definition)-DVD und Blu-ray Disc, HD- und Internet-Fernsehen sowie großformatige Flachbildschirme (Plasma und LCD), Heim-Vernetzung und drahtlose Unterhaltungselektronik. Im Internetbereich ist Web 2.0 das Schlagwort, und bei der Software gibt Windows Vista den Takt an.

Top-Themen sind in diesem Jahr auch Mobilität sowie Navigation und Telematik. Für letzteres hat die CeBIT angesichts des rasant wachsenden Marktes und der zahlreichen Innovationen wie 3D-Navigation den Bereich weiter vergrößert: Mehr als 200 Unternehmen und Institutionen zeigen ihr Angebot auf rund 8.000 Quadratmetern Nettofläche. Aussteller sind unter anderem Blaupunkt, Falk Marco Polo, Garmin Europe, Map & Guide, Navigon, Navteq Europe, PTV, Route 66, Tom Tom, Trimble und Via Michelin. Auch das europäische Satellitennavigations-Projekt Galileo wird sich erstmals mit einem internationalen Stand präsentieren.

Es gibt einige interessante Neuerungen in der Funktionalität bei Navigationssystemen für Autos oder kleine praktische Orientierungshelfer für die Handtasche. Deutlich ist auch der Trend zu Handys mit integrierter GPS-Navigation. Solche Geräte dienen künftig als komfortable mobile Verkehrslotsen und Stadtführer, mit denen man nicht nur den Weg zu einem bestimmten Ziel oder den eigenen Standort ermitteln, sondern auch Staus umfahren kann. Der Handynutzer kann sich damit auch direkt den Weg zu Hotels, Restaurants, Bars, Tankstellen, Theatern und Autovermietungen weisen lassen. Aber nicht nur Mobiltelefone werden immer häufiger mit GPS-Empfängern aufgemotzt, Satellitenortung gibt es auch in Digitalkameras, und sogar eine Jacke wurde mit einem GPS-Empfänger ausgestattet.

Facebook
Follow us
User