Google Earth: Berlin in 3D
Google-Earth-User können Berlin künftig auch im Web realitätsnah erkunden. Am 8. März hatte der Berliner Senat ein räumliches Modell der Spree-Metropole auf der Landkartensoftware des Suchmaschinenanbieters im Internet freigeschaltet.
Die Bundeshauptstadt kam damit Hamburg zuvor. Die Hansestadt hatte im Januar einen ganz ähnlichen Auftritt angekündigt, (wir berichteten) ist damit aber online noch nicht zu sehen.
Das amtliche Berliner 3D-Stadtmodell wurde seit November 2003 vom Berliner Senat und der Berlin Partner GmbH entwickelt. Wie die Projektträger mitteilen, können die Anwender nun mehr als 44.000 Gebäude im Bereich der westlichen und östlichen Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts Wista (Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof) am PC im virtuellen Flug über Berlin erkunden. Etwa 550 Bauwerke seien mit Fotos der dazugehörigen Fassaden versehen. Weitere 50 besonders herausragende Häuser oder Gebäudekomplexe liegen nach Angaben der Berlin Partner GmbH in umfassender Architekturdarstellung vor. Bei diesen habe man neben den Fassaden auch Fassadenelemente wie beispielsweise Erker oder Säulen herausgearbeitet. Außerdem – und das sei weltweit einzigartig – könnten die User zurzeit fünf besonders prominente Gebäude sogar “betreten” und von innen besichtigen: Das Reichstagsgebäude, den Hauptbahnhof, die DZ-Bank am Pariser Platz, das Sony-Center und das Olympiastadion.
Bei den Daten und der Technik handelt es sich nicht um Google-Earth-Material. Die Applikation wird lediglich als öffentliche Plattform genutzt. Die Geobasisdaten bleiben auf dem eigenen Server der Stadt. Daher können User das 3D-Stadtmodell nicht beim ersten Aufruf sehen. Laut der Berlin Partner GmbH könne es über die Seite www.3d-stadtmodell-berlin.de aufgerufen und dann als Link im Ordner “temporäre Orte” in Google Earth gespeichert werden.
Google Earth: Berlin in 3D






