Rabattmarken als Werbetaktik
Hierzulande ist diese Form der Werbung im Internet nicht verbreitet. In den Vereinigten Staaten hingegen gibt es sogar bereits einige so genannte Coupon-Player, mit denen man Anbieter von Rabattmarken finden kann. Darunter beispielsweise Valpak, Coupons, Zixxo und natürlich Google Maps, das diesen Service kostenlos seit August des vergangenen Jahres anbietet.
Gerade für lokale Suchmaschinen wie Google Maps ist dies eine attraktive Erweiterung des Angebots. Hier können die in der Suche verzeichneten Anbieter den Usern nämlich nicht nur Informationen über ihr Unternehmen zur Verfügung stellen, sondern auch Rabattmarken. Die können sich die Nutzer ausdrucken und dann zum Beispiel beim Einkauf in dem betreffenden Geschäft oder etwa beim Besuch eines Restaurants einlösen.
Das ist eine interessante Werbemöglichkeit vor allem für kleine Unternehmen, die häufig noch nicht einmal über einen eigenen Internetauftritt verfügen. Die Werbung kommt dabei nicht nur bei wirklich interessierten Kunden an, sondern führt diese auch noch direkt ins eigene Unternehmen und ermuntert sie obendrein zum Kauf beziehungsweise zum Konsum.
Jetzt ist mit Localelements.com ein weiteres Rabattmarken-Portal in den USA an den Start gegangen. Anders als etwa bei Google Maps, wo die Coupons, sofern welche vorhanden sind, nur in den Treffern mit angezeigt werden, kann man hier gezielt und ausschließlich nach Rabattmarken-Anbietern in der Nähe suchen. Die Webseiten-Betreiber wollen damit vor allem kleine regionale Unternehmen ins Web-2.0-Zeitalter führen und sie mit Kunden vor Ort verbinden, indem sie ihnen eine Plattform bieten, auf der sie selbst Rabattmarken erstellen können. Die können dann von ihren Kunden jederzeit übers Internet gefunden und ausgedruckt werden.
Rabattmarken als Werbetaktik






