Suchmaschinen-Marketing für KMUs
Amerika macht es uns wieder mal vor. Dort ist Suchmaschinen-Marketing (engl. search engine marketing, kurz: SEM) auch bei vielen kleinen- und mittelständischen Unternehmen (KMU) bereits Gang und Gäbe. Aber auch hierzulande bietet das Internet dem Mittelstand große Chancen.
Wie eine Studie der Search Engine Marketing Professional Organization (SEMPO) zeigt, gaben nordamerikanische Unternehmen im vergangenen Jahr 9,4 Milliarden Dollar für SEM aus. Das sei, so Sempo, ein Zuwachs von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen zeigen, dass auch immer mehr KMUs auf die neue Marketingmethode setzen. Laut Kevin Lee von Sempo ist SEM für viele von ihnen bereits ein grundlegender Teil ihres Geschäftslebens geworden. Hierzulande dagegen zeigen sich viele Mittelständler eher zurückhaltend in Bezug auf das Internet im Allgemeinen. (wir berichteten) und das Suchmaschinen-Marketing im Besonderen. Dabei öffnet sich die Online-Welt in letzter Zeit auch und vor allem für kleine und mittelständische Betriebe. Mit lokalen Suchmaschinen oder Internetverzeichnissen haben auch kleine Unternehmen, Selbständige oder Handwerker, die in erster Linie in ihrer eigenen Region operieren, beste Chancen, vom Nutzer gefunden zu werden.
Die lokale Suchmaschine Suchen.de etwa setzt vor allem auf KMUs. “Bei suchen.de stehen kleine und mittelständische Unternehmen a priori im Mittelpunkt des Interesses”, sagt Benjamin Broshi, Leiter Strategie und Kommunikation beim Betreiber t-info in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Die lokale Suchmaschine sei in Zusammenarbeit mit über 60 mittelständischen Verlagen entwickelt worden und verstehe daher die Belange des Mittelstandes. Mit der Möglichkeit, auf suchen.de ortsbezogene so genannte Pay-per-Click -Anzeigen zu schalten, öffne sich das Internet auch lokal und regional tätigen Betrieben als Werbeplattform. Angst vor ausufernden Kosten müsse dabei niemand haben. Denn der Inserent könne angeben, wie viel er jeden Monat im Höchstfall ausgeben möchte. Zudem seien Suchbegriffe für ortsbezogene Dienstleistungen in der Regel nicht so umkämpft wie auf bundesweiter Ebene. Dadurch liege der Preis pro Klick im Vergleich meist niedriger.
Zudem sei der Kosten-Nutzen-Effekt enorm: “Ab wenigen hundert Euro im Monat erreicht man neue Kunden.”, erklärt Broshi. Und ein weiterer Vorteil: Anders als bei teurer klassischer Werbung müsse man dem Kunden nicht “hinterher rennen”. Denn der Kunde komme über den von ihm gewählten Suchbegriff von selbst
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