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Archive for April, 2007

Stadtbewohner schreiben Nachrichten

Mit Locinews.de gibt es eine weitere News-Community im Internet – jedoch nur für lokale Nachrichten.

Soziale Nachrichtenplattformen sind im sozialen Netz, dem Web 2.0, der Renner. Man denke nur beispielsweise an den äußerst populären Social-Bookmark-Service Digg in den USA, der sich auf jede Art von Nachrichten, Videos und Podcasts spezialisiert hat oder an seine deutschen Klone Yigg sowie Webnews.

Jetzt gibt es ein weiteres Nachrichtenforum in Deutschland – Locinews. Im Gegensatz zu den meisten anderen News-Netzwerken, in denen Meldungen aus aller Welt zusammenfließen, beschränkt sich Locinews allerdings – wie der Name schon deutlich sagt – ausschließlich auf die lokale Berichterstattung.

Betrieben wird die neue Social-News-Gemeinschaft von der 5comma7 – consulting, events & media GmbH mit Sitz in Oberhausen, die Dienstleistungen rund um das Thema Werbung anbietet. Wie die Agentur miteilt, richtet sich Locinews an jeden, der sich für lokale Belange interessiert und wissen möchte, was in seiner Stadt vor sich geht. Aber auch an Firmen, Organisationen und Vereine, die ihre Pressemitteilungen schnell in ihrer Stadt verbreiten wollen.

Jeder registrierte Nutzer kann auf Locinews eigene Nachrichten zu seiner Stadt veröffentlichen und mit anderen Mitgliedern darüber diskutieren. Dabei kann man entweder eigene News schreiben oder zu einem Artikel, den man auf einer anderen Internetseite gefunden hat, verlinken. Dadurch soll – so wünschen es sich die Betreiber – nach und nach eine Informationsseite mit allen relevanten und interessanten Nachrichten der einzelnen Städte entstehen. Bislang ist allerdings noch nicht sehr viel los auf dem Portal – nur wenige Meldungen sind zu finden.

Persönliche Trefferliste – Merkzettel bei suchen.de

Praktisch: suchen.de bietet einen Merkzettel, mit dem der User gefundene Treffer notieren und sich diese dann übersichtlich auf einer Karte anzeigen lassen kann.

Suchen.de – die lokale Suchmaschine für Deutschland – hat praktische Features zu bieten, die das Finden leichter machen. Darunter den so genannten Merkzettel. Mit dieser Funktion kann der Nutzer von suchen.de die für ihn relevanten Treffer separat vermerken und sich dann ausschließlich diese ausgewählten Adressen auf einem Stadtplan oder Luftbild anzeigen lassen. Damit hat er ausschließlich die Treffer auf der Karte, die ihn wirklich interessieren. Die Anwendung ist denkbar einfach: Der User muss lediglich auf das Notizblock-Icon hinter einer über die lokale Suche gefundenen Adresse klicken – und schon übernimmt suchen.de diese in den Merkzettel.

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Sind alle gewünschten Treffer notiert, drückt man nur noch oben rechts auf den Merkzettel- Butten.

blog2.jpgJetzt erscheinen alle bisher gemerkten Adressen sowohl in der Treffer-Liste als auch auf der Karte. Wer möchte, kann sich die Liste sogar ausdrucken. Notierte Treffer lassen sich ebenso leicht wieder aus der Liste löschen – einfach erneut auf das Notizblock-Icon klicken und die Adresse “vom Merkzettel entfernen”. Will man den Merkzettel ganz leeren, so drückt man dagegen unten auf den Button “alle löschen.”

hiogi gibt Antworten per SMS

Seit Anfang März gibt es hiogi – ein neues Frage-Antwort-Portal. Das Besondere daran ist, dass man seine Fragen per SMS stellen kann und auf dem gleichen Weg die Antworten erhält.

Erdacht und umgesetzt hat diesen Service die Björn Behrendt und Christoph Daecke GbR, ein Start-Up aus Berlin. Wie die Betreiber mitteilen fokussiert sich hiogi überwiegend auf Alltagsfragen, die unterwegs auftauchen. Und wie man im Fragenticker auf der Webseite der Community nachlesen kann, sind das nicht selten auch lokale Suchanfragen. So möchte ein Nutzer derzeit beispielsweise wissen, welches Geschäft in Hannover die größte Auswahl an Wii- (Spielkonsole von Nintendo) und Playstationspielen hat. Ein anderer sucht in Berlin ein Geschäft mit Übergrößen und wieder ein anderer wüsste gerne, wo man ebenfalls in der Bundeshauptstadt ein Mainzelmännchen-Kostüm bekommt.

Solche und andere Fragen können Mitglieder der Gemeinschaft per Kurznachricht mit dem Keyword FRAGE an die Telefonnummer 84000 senden. Über die hiogi-Community soll dann eine Antwort gefunden werden, die schließlich per SMS an den Fragenden zurückgesendet wird. Die Anmeldung und die Nutzung der hiogi-Website sind kostenlos, eine Frage kostet jedoch 49 Cent.

Ganz neu ist die Idee einer SMS-Auskunft allerdings nicht. So bietet beispielsweise t-info schon seit langem einen SMS-Service an, mit dem man unterwegs ortsbezogene Informationen erhält. Neu an hiogi ist hingegen, dass hier die Community-Mitglieder die Fragen beantworten.

Übrigens: Der hiogi bezeichnet ursprünglich einen japanischen Zeremonialfächer, erklären die Betreiber des Dienstes. Heute soll nach ihrer Vorstellung hiogi für die breit gefächerte Vielfalt an Alltagsfragen von unterwegs stehen.

Relaunch bei GoYellow

Das Online-Branchenverzeichnis GoYellow hat seinen Internetauftritt aufgefrischt und dabei ein paar neue Funktionen eingebaut.

Mit dem Relaunch wurde nicht nur das Design der Seite verändert – auch die Suche und die Kartendarstellungen sollen nun übersichtlicher geworden sein, wird im GoYellow-Blog berichtet. Außerdem gebe es neue Funktionalitäten.

Wer beispielsweise über die Kartensuche nach einer bestimmten Adresse in einer Stadt sucht, dem werden schon während des Eintippens der Anschrift verschiedene Straßennamen vorgeschlagen. Natürlich nur solche, die in der eingegebenen Stadt auch tatsächlich vorkämen. Diese Funktion ermögliche es, einen Straßennamen auch dann zu finden, wenn man ihn nur ungenau kenne.

Außerdem bekommt der User über die Karten- beziehungsweise Luftbildansicht nun auch Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Wenn er mit der Maus über ein Haltestellen-Logo fährt, kann er den Ankunfts- und Abfahrtsplan der gewählten Haltestelle abrufen oder ein bestimmtes Ziel eingeben, zu dem er dann die passende Verbindung erhält.

Eins.de verkündet Zuwachs

Das Städteportal Eins.de hat sein Angebot nahezu verdoppelt – um 21 auf jetzt insgesamt 46 Städteseiten.

eins.de ist ähnlich wie meinestadt.de ein City-Portal. Betrieben wird es von der eins.de GmbH in Wiesbaden. Für jede Stadt, die im Angebot des Unternehmens enthalten ist, gibt es eine eigene Internetseite, die jeweils von Redakteuren vor Ort betreut werden. Das soll, so der Betreiber, die Glaubwürdigkeit der lokalen Auftritte gewährleisten. Im Zentrum der eins.de-Portale steht das Freizeitgeschehen vor Ort. Daher gibt es auch für jede Städteseite Vorschläge fürs Ausgehen sowie Kultur- und Eventtipps, aber auch lokale und überregionale Nachrichten.

Und da sich eins.de auch als “zweite Heimat der aktiven Einwohner einer Stadt im Internet“ bezeichnet, gibt es außerdem für jede Stadt freilich auch eine Community mit Forum und Blogs. Daher nennt sich eins.de – ganz in Web-2.0-Manier – auch Stadtportal-Community oder sogar “InfoTainEventCommunity”. Denn eins.de legt laut eigenen Angaben großen Wert auf die Einbindung seiner Nutzer in die Entstehung seiner Inhalte. Sehr viel los ist in den 46 Communities allerdings noch nicht – obwohl eins.de von insgesamt rund 250.000 registrierten Mitgliedern berichtet.

Im März hat das Unternehmen im größten Launch der Firmengeschichte sein Angebot um 21 lokale beziehungsweise regionale Websites erweitert. Das heißt, es gibt nun insgesamt 46 eins.de-Städteportale. Davon tragen alle den Ortsnamen gefolgt vom Markennamen des Anbieters. Also beispielsweise berlin.eins.de oder etwa hamburg.eins.de. Neu hinzugekommen sind jetzt die Communities unter anderem für Düsseldorf, Dresden, Stuttgart, Nürnberg , Hannover , Magdeburg und Münster.

Die Mitgliedschaft in den lokalen Internet-Gemeinschaften von eins.de ist kostenlos, erklärt eins.de. Dennoch schreibe das Projekt durch Werbung seit seinem Start 1999 stets schwarze Zahlen und mache mittlerweile rund sechs Millionen Euro Umsatz im Jahr.

Meinestadt.de: Gratis Unternehmen anrufen

Das Städteportal Meinestadt.de hat sein Angebot um einen kostenlosen Anrufservice erweitert.

Andere Online-Branchenverzeichnisse wie etwa GoYellow.de oder GelbeSeiten.de bieten diesen Service schon seit längerer Zeit an. Nun hat Meinestadt.de nachgezogen. Jetzt können sich auch User der lokalen Internet-Branchenbücher des Stadtportals direkt mit dort gefundenen Unternehmen telefonisch verbinden lassen – das Ganze ist natürlich gratis. Das hat Allesklar.com, der Betreiber von Meinestadt.de, vor ein paar Tagen mitgeteilt.

Allerdings stellt das Unternehmen diesen Dienst mit dem Titel “Click to call” nur für seine bezahlten Branchenbucheinträge zur Verfügung. Diese sind farbig markiert und unter anderem mit dem Link “klicken & gratis anrufen” versehen. Wer da drauf klickt, kann seine eigene Festnetznummer eingeben und sich dann mit der gewünschten Firma verbinden lassen, erklärt der Betreiber. Auch ein Kontakt per Internet-Telefonie sei möglich.

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