Lokale Communities sind im Kommen
Bei den Netzwerk-Gemeinschaften scheint Masse auf Dauer kontraproduktiv zu sein. Der Trend bei den Communities geht daher hin zur Spezialisierung und Lokalisierung.
Das Internet hat die Welt in ein virtuelles Dorf verwandelt. Per Mausklick kann sich der User in andere Länder begeben – egal, wo diese sich auf dem Globus befinden. Er kann dort einkaufen, Informationen erhalten oder andere Menschen kennen lernen.
Doch seit einiger Zeit macht sich eine andere Entwicklung bemerkbar. Der Rückzug zur Region, zum realen Leben vor der eigenen Haustür ist im Web deutlich erkennbar. Das zeigt sich nicht nur am offensichtlichen Boom lokaler Suchmaschinen und Verzeichnisse. Diesen Kurs kann man auch bei den sozialen Netzwerken ausmachen. Die riesigen Massen-Communities wie Myspace, StudiVZ, Facebook oder Friendster, die Millionen von Mitgliedern aufweisen, erfreuen sich zwar immer noch großer Beliebtheit, sind mittlerweile allerdings für viele genau aus diesem Grunde zu unübersichtlich und zu anonym geworden. Mit dem ursprünglichen Netzwerkgedanken haben sie außer dem Namen oft nicht mehr viel gemein. Der Trend geht daher auch bei den Communities verstärkt in Richtung Spezialisierung – vom Allgemeinen hin zum Besonderen, vom Webweiten hin zum Lokalen.
So haben sich lokale Communities, wie beispielsweise lokalisten.de, askabit.de oder locinews.de, vor allem dem Austausch regionalrelevanter Informationen verschrieben. Und das scheint bei den Usern gut anzukommen: Die deutsche Stadtportal-Community eins.de hat aufgrund des bisherigen Erfolges ihr Engagement um 21 auf nunmehr 46 Städte mit insgesamt 17 Millionen Einwohnern erweitert. Auch lokalisten.de vermeldet, dass sich mittlerweile in fast allen deutschsprachigen Städten Lokalisten-Netzwerke gebildet haben.
Lokale Communities sind im Kommen






