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Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Archive for May, 2007

Ask.com -– mobile Suche mit Navigationsfunktion

Ask.com hat Mitte Mai in den Vereinigten Staaten eine mobile Suche mit GPS-Anbindung gestartet.

Der neue mobile Dienst des amerikanischen Suchmaschinenanbieters läuft unter dem Namen Ask Mobile GPS. Ken Grobe beschreibt ihn kurz im offiziellen Ask.com-Blog. Besonders wichtig war den Entwicklern demnach, dass man den neuen Handy-Dienst einfach und schnell bedienen kann – eben wie man es vom Computer her gewohnt ist. Daher haben sie unter anderem eine Funktion eingebaut, mit der die eingegebenen Wörter automatisch vervollständigt werden.

Ask Mobile bietet verschiedene Services: So können die Nutzer zum Beispiel ihre aktuelle Position per SMS an jede gewünschte Person verschicken, deren Adresse sie in ihrem Telefonbuch gespeichert haben. Wer möchte, kann dem Empfänger auch gleich einen Link zu einer Wegbeschreibung mitsenden, die ihm erklärt, wie er zu dem aktuellen Aufenthaltsort des Absenders gelangen kann.

Praktisch ist auch das integrierte Navigationssystem. Unter “Directions” erhält man akustische Wegbeschreibungen zum gewünschten Ziel in Echtzeit –und zwar sowohl als Autofahrer als auch als Fußgänger. Außerdem wurde in Ask Mobile GPS die lokale Web-Suche “Citysearch” integriert. Damit kann sich der Nutzer Geschäfte, Restaurants oder andere Unternehmen und Dienstleister in der Nähe seines derzeitigen Aufenthaltsortes anzeigen lassen. Das Besondere: Er erhält dabei laut Grobe nicht nur die Adresse, sondern auch die Beschreibungen und User-Bewertungen (Ratings) zu den jeweiligen Anbietern. Außerdem soll die Software von sich aus Empfehlungen geben, wenn man sich in der Nähe eines interessanten Ortes befindet.

Ganz billig ist der Dienst jedoch nicht – er kostet 9,99 US-Dollar pro Monat, zuzüglich der Gebühren für das mobile Internet. Bislang gibt es ihn nur in den USA. Ob und wann er in Deutschland starten wird, ist unklar.

Wer mehr über den neuen Ask-Service wissen möchte: Greg Sterling von SearchEngine Land hat ihn ausgiebig getestet.

Google2.0 kommt

Google ändert sein Design und kombiniert die Suchtreffer seiner verschiedenen Suchdienste mit dem Ziel, eine universelle Suchmaschine zu schaffen.

Das hat der Suchmaschinenriese auf der Pressekonferenz “Searchology” am 16. Mai angekündigt. Diese so genannte universal search (universelle Suche) soll im gesamten Google-Content durchgeführt werden und dem User mit einer einzigen Anfrage eine Auswahl von Suchtreffern aus den verschiedenen Google-Suchen auf einen Blick liefern. Dadurch soll der Nutzer, so zumindest die Vision von Google, künftig genau die Informationen erhalten, nach denen er sucht.

Dazu führt das Unternehmen aus Mountain View seine verschiedenen Suchdienste wie etwa die Websuche, die Newssuche, die Bildersuche, Google Videos, die lokale Suche in Google Maps, die Blogsuche und die Büchersuche zusammen. Außerdem hat das Unternehmen das Design und die Navigation der Webseite geändert. Statt der gewohnten Links zu den anderen Suchdiensten über der Suchbox sehen die User nun auf der Startseite eine Navigationsleiste oben links, in der verschiedene Google Dienste aufgeführt werden.

Obwohl es zur universellen Suche noch ein weiter Weg sei, sei das ein großer Schritt in diese Richtung, erklärte Marissa Mayer, Google Vice President für Search Products & User Experience.

Das neue Design und die Zusammenlegung der Suchdienste sind bereits live –bislang allerdings nur in der amerikanischen Google-Ausgabe. Wann sie auch in der deutschen Version umgesetzt werden, hat das Unternehmen nicht bekannt gegeben.

“Reallife instead of Secondlife”

So lautet das Motto von TownKings, einer neuen lokalen Community, die der zunehmenden Anonymisierung in den Städten entgegentreten und Menschen miteinander bekannt machen möchte.

Lokale Netzwerke gibt es ja schon einige – man denke an Lokalisten etwa oder Vicinia. Das Besondere an TownKings dagegen ist das interaktive Kartenmaterial. Es bildet den Dreh- und Angelpunkt der neuen Community. Auf dieser Karte können sich registrierte Nutzer an einem selbst ausgewählten Punkt – beispielsweise dem Wohn- oder Arbeitsort – mit dem eigenen Profil eintragen und andere Bewohner mit ähnlichen Interessen in ihrer Umgebung aufspüren und kennen lernen.

TownKings ist eine so genannte One-Screen-Application. Alle wichtigen Funktionen werden direkt im Sichtfenster des Web-Browsers angezeigt. Unübersichtliche Navigation und verwirrende Seitenwechsel sollen damit vermieden und die Kommunikation vereinfacht werden, erklärt der Betreiber des Netzwerkes – die Supreme NewMedia GmbH aus Köln.

Von dem lokalen Netzwerk existieren mehrere Versionen. Neben der deutschen Seite gibt es auch eine englische Ausgabe und – unter dem Namen TownQueens – auch eine Seite speziell für Frauen. Noch befindet es sich allerdings in der geschlossenen Betaphase – Interessierte können sich aber beim Anbieter auch jetzt schon bewerben und das Angebot testen. Spätestens im Juni soll die local map-based Community dann endgültig an den Start gehen. Weitere Informationen und Neuigkeiten rund um das Portal und dessen Betreiber gibt es regelmäßig im offiziellen TownKings Blog.

YellowMap macht mobil

YellowMap-User können per Handy oder einem anderen mobilen Endgerät lokale Informationen abrufen.

Anfang Mai hat die YellowMap AG ihrer mobilen Lösung für die lokale Suche einen Relaunch verpasst. Unter YellowMap.mobi kann man etwa mit dem Handy oder einem PDA unterwegs nach Branchen und Telefonnummern suchen, Stadtpläne aufrufen oder Routen abrufen. Zu den Adressen, die der Nutzer mit dieser lokalen Suche findet, erhält er unter anderem einen Lageplan und eine Anfahrtsbeschreibung. Wenn das Gerät es unterstützt, kann man die Telefonnummer dann direkt anrufen und den Kontakt ins Telefonbuch übertragen.

Das Besondere daran: Die Ansicht der mobilen Suche wird automatisch auf fast jedes Display beziehungsweise den Leistungsumfang des jeweiligen Endgerätes zugeschnitten. Wie das Karlsruher Unternehmen mitteilt, nutzt es dazu eine Datenbank von über 2.000 Geräten. Ruft der Nutzer zum ersten Mal YellowMap.mobi auf, werde sein Gerät mit dieser Datenbank abgeglichen. Sobald es erkannt worden sei, werden alle Services auf seinen Leistungsumfang optimiert. Dadurch passen sich zum Beispiel Stadtpläne an das jeweilige Display an. Außerdem werden die Seitengrößen klein gehalten, um die schnelle Übertragung auch in langsamen Mobilfunknetzen zu garantieren.

Yahoo OneSearch in Deutsch

Von der in den USA bereits im März gestarteten mobilen Internetsuchmaschine OneSearch von Yahoo (wir berichteten) gibt es seit Anfang Mai auch eine deutsche Version.

Das Besondere an dieser Unterwegssuche: Die Ergebnisse werden so aufbereitet, dass der Nutzer auch auf einem kleinen Handy-Display schnell und einfach auf die gesuchten Informationen zugreifen kann. Hierfür stellt Yahoo OneSearch die Treffer in verschiedenen Themenkomplexen zusammen. Dadurch sollen lange Listen, wie sie bei der normalen Internetsuche vorkommen, vermieden werden. Denn diese sind gerade bei der Suche per Handy äußerst unpraktisch. Der Dienst eignet sich daher nicht nur für die Websuche im Allgemeinen, er bietet dadurch auch praktische lokale Informationen auf einen Blick an. Gibt ein User beispielsweise den Namen einer Stadt als Suchwort ein, listet OneSearch als erstes das lokale Wetter, aktuelle örtliche Nachrichten, auf Flickr gespeicherte Bilder und Links zu weiteren mobilen Web-Angeboten zur gesuchten Stadt auf.

Unter de.m.yahoo.com kann Yahoo OneSearch über den Browser des Mobiltelefons aufgerufen werden. Bislang befindet sich dieser Dienst noch in der Beta-Phase. Was für die Zukunft noch geplant ist sowie weitere Informationen zum Service findet man auch unter http://de.mobile.yahoo.com.

youGoogle, iGoogle

Die “personalisierte Homepage” von Google heißt seit Anfang Mai “iGoogle” und bietet jetzt mehr Möglichkeiten – darunter auch lokale Features.

User, die ein Google-Konto besitzen, können sich mit iGoogle – ähnlich wie etwa bei MeinYahoo – eine personalisierte Google-Startseite ganz nach den eigenen Vorlieben basteln.

So kann man beispielsweise die Optik der persönlichen iGoogle-Seite selbst bestimmten. Dazu stehen dem Nutzer mehrere Formate zur Verfügung. Außerdem lassen sich unter “Beiträge hinzufügen” Feeds oder andere Dienste (Tools) als Gadgets (Miniprogramme) in die persönliche Seite einbinden. Google stellt dafür schon eine riesige Anzahl bereit – darunter beispielsweise Wetterberichte, Börsenkurse, Google Maps, Wikipedia, Youtube, Babelfish, Bahnauskunft, verschiedene News-Seiten und und und. Wer will, kann aber auch selbst Nachrichtenquellen oder Blogs suchen und ohne weiteres deren Feeds auf seine Seite packen.

iGoogle

Besonders interessant: Google hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters auch noch einen geografischen Aspekt in die persönliche Suchseite eingefügt. Dieser basiere auf dem Ort, den der Nutzer bei Google Maps eingebe. In den Ergebnislisten der Websuche sollen dann vorrangig Treffer erscheinen, die einen lokalen Bezug zu dem angegebenen Ort haben. Das scheint allerdings bislang noch nicht zu funktionieren – zumindest nicht in der deutschen Ausgabe von iGoogle. Man kann sich allerdings ein Google Maps Gadget auf seine personalisierte Google-Startseite ziehen und damit lokale Suchanfragen starten. Hier lässt sich auch ein Standort festlegen.

HelloMetro startet mobile Städteseiten

Das US-amerikanische Städteportal und Branchenverzeichnis HelloMetro hat verkündet, dass seine mehr als 600 Städteseiten von Metropolen aus der ganzen Welt nun auch per Handy abrufbar sind.

Dazu hat HelloMetro sie für das mobile Internet aufgearbeitet und angepasst – es gibt beispielsweise nun HelloNewYork.mobi, HelloSeattle.mobi, HelloAtlanta.mobi und HelloToyko.mobi. Auch ein paar deutsche Städte sind vertreten, wie etwa HelloBerlin.mobi, HelloMunich.mobi oder HelloHamburg.mobi.

Unter der jeweiligen Städteseite kann man mit einem webfähigen Mobiltelefon lokale Informationen abrufen – etwa Telefonnummern, Nachrichten, Sportergebnisse, Restaurants, Wetter oder die Adressen von Sehenswürdigkeiten, Museen und anderen Attraktionen.

unddu.de ist live

Unddu.de ist seit Ende April live: Mit dem neuen Portal wollen die Betreiber (web.de in Zusammenarbeit mit 1&1 und gmx) den Usern eine Plattform bieten, auf der sie sowohl persönliche Bereiche als auch geschützte oder öffentliche Seiten zum Austausch einrichten können. Derzeit befindet es sich noch in der Testphase.

Von der Konkurrenz will sich unddu.de absetzen, indem es verschiedene Web2.0-Anwendungen kombiniert und es dem User so ermöglicht, sowohl öffentliche als auch private Seiten einzurichten. Die Betreiber beschreiben es daher als erste “social and personal networking”-Plattform in Deutschland. “Mit unddu.de (…) haben wir eine Plattform entwickelt, in der sich jeder Mensch als private Person oder innerhalb einer Community darstellen kann”, beschreibt Matthias Greve, Geschäftsführer und Gründer von Web.de, die Idee hinter dem neuen Produkt.

unddu.de bietet seinen Mitgliedern drei Funktionsbereiche: Zum einen ein persönliches Portal mit Ablagemöglichkeiten etwa von privaten Dateien oder Bookmarks. Zum anderen kann der User die Applikation auch als ein geschütztes Intranet nutzen, auf das nur ein von ihm bestimmter Personenkreis Zugriff hat. Und schließlich kann man auf unddu.de eine private Homepage erstellen, inklusive vieler Web2.0-Anwendungen wie Blog, RSS-Feeds oder Galerien. Darüber hinaus gibt es Social-Network-Funktionalitäten, mit denen man Communities aufbauen kann.

Die Zielgruppen für unddu.de sieht Greve in der “realen Welt”. Gerade Vereine, Schulgemeinschaften, Interessensverbände und kommerzielle Anbieter mit lokalen Interessen könnten von den vielfältigen Möglichkeiten der Vernetzung und der Veröffentlichung, die sich mit unddu.de bieten, profitieren, so Greve.

Derzeit ist für die Registrierung auf dem Portal, das sich noch in der Beta-Phase befindet, eine E-Mail-Adresse bei web.de oder gmx nötig. Das soll sich aber in Kürze ändern. Wie die Betreiber auf der Webseite mitteilen, sollen künftig auch andere Adressen genutzt werden können.

gelbevideos.de gestartet

Anfang Mai ist mit gelbevideos.de ein weiteres Internet-Branchenverzeichnis gestartet. Unternehmen können bei diesem Angebot neben dem normalen Eintrag auch Videos einstellen.

In den Filmen können Anbieter beispielsweise über ihr Unternehmen, ihre Produkte oder einen bevorstehenden Messeauftritt informieren.

Der Eintrag ins Register von gelbevideos.de ist zwar umsonst, für den Video-Eintrag muss man dagegen richtig tief in die Tasche greifen: Pro Jahr kostet so ein Video inklusive Mehrwertsteuer rund 430 Euro. Ganz schön happig. Vor allem, wenn man bedenkt, dass man bei Google Maps unter “Meine Karten” auch Einträge für die lokale Suche erstellen kann, mitsamt Bildern und Videos – und das für lau.

Überdies enttäuscht die Suche nach Anbietern völlig. Vermutlich setzt der Betreiber des Portals ausschließlich auf freiwillige Einträge durch Unternehmen, statt auf Verzeichnisdaten zurückzugreifen, wie es andere Online-Brachenverzeichnisse tun. Jedenfalls haben wir bei verschiedenen Testsuchen keinen einzigen Treffer erhalten. Und das waren keine ausgefallenen Suchanfragen, sondern ganz gewöhnliche, wie etwa die Suche nach Hotels in Hamburg oder nach Restaurants in München.

Google Maps becomes more social

In the best Web 2.0 fashion, Google launched “My Maps” in April (2007), therewith enabling the viewing and searching of user-created and uploaded content, through their local search application Google Maps.

The new feature “My Maps” is a really neat new plaything – using it allows the user to create a personalized map, without specialized technical know-how.

My MapsIt works like this: registered users can create their own map(s) and using so-called “place mark” pinpoint locations, adding comments.  Locations can be chosen manually/graphically, or using Google Maps to locate specific places, through the search function.

A line tool makes it possible to draw routes on your map, and a freeform tool enables the user to demarcate areas.  Google provides the tools in various colors, line types and marker icons.

Google Maps Marker:

If the user wants to add photos or YouTube Videos, they are able to add by uploading them to the customized Google Markers.

The resulting maps can be categorized public or private, a link may be e-mailed or a differently generated link may be embedded in a web-page.

Google MapsContrary to the “unpublished” maps, the public ones are accessible to anyone.  They are automatically included in Google Maps and Google Earth search results. More recently, the contents of these markers and maps has been also included in locality-based searches under the generated results, found under the link “User generated content”.
Google Maps User Content

For those out there who aren’t sure why My Maps is a good thing, take a look at the numerous examples of Google “My Maps” creations at Ongopongo.

Lokale Suchmaschinen: Spracherkennung ist in

Eine neue Form der lokalen Suche per Telefon macht derzeit von sich reden: Suchdienste, die auf Spracherkennung beruhen. Das mühselige Eintippen der Suchanfrage über die Handytastatur könnte damit Geschichte werden.

Mobile Internetdienste konnten sich bisher nur wenig durchsetzen. Die User halten sie unter anderem für zu teuer, zu kompliziert und zu langsam – ergab eine Umfrage von Infratest. Überdies ist die Eingabe etwa von Suchanfragen über die Handytastatur für viele schlichtweg zu mühsam.

Abhilfe erhoffen sich die Suchmaschinenanbieter nun offensichtlich durch Suchdienste, die auf Spracherkennung basieren. Das Prinzip: Statt die Suchanfrage über das Handy bei einem mobilen Internetdienst einzutippen, ruft der Nutzer mit dem Handy oder vom Festnetz aus einfach einen Suchervice an und spricht seine Wünsche ins Telefon. Eine Sprachsoftware wandelt die gesprochenen Wörter in eine Sucheingabe um, und die Suchmaschine fahndet dann wie gewohnt im Internet und/oder in diversen Verzeichnissen nach den gewünschten Ergebnissen. Das ist einfach, das geht schnell und ist obendrein für den User günstig, wenn nicht gar kostenlos – abgesehen von den eventuell anfallenden Telefonkosten. Dennoch scheint es ein lukrativer Markt zu sein.

Die großen Suchmaschinenanbieter müssen sich jedenfalls ziemlich viel davon versprechen: Gleich zwei Dienste dieser Art sind nun innerhalb von zwei Wochen in den USA an den Start gegangen.

Goog411
Google war mal wieder am schnellsten. Das Unternehmen aus Mountain View startete Anfang April testweise den Dienst “Google Voice Local Search” auch “Goog411″ genannt. Diese computergesteuerte Telefonauskunft ist in den Vereinigten Staaten unter der Nummer “1-800-GOOG-411″ (entspricht der Nummer 1-800-4664-411) erreichbar. Hier gibt man dem Sprachmenü folgend einfach die gewünschte Stadt, den Staat, die Postleitzahl sowie den Namen des gesuchten Unternehmens oder eine Kategorie (Branche) an. Anschließend liest der Sprachcomputer die gefundenen Ergebnisse vor. Auf Wunsch erhält man sie, sofern man ein Mobiltelefon nutzt, auch per SMS zugesandt oder wird direkt mit der gefundenen Rufnummer verbunden – kostenlos versteht sich.

Tellme
Mit Goog411 kam der Suchmaschinenriese seinem Konkurrenten Microsoft nur wenige Tage zuvor. Microsoft hatte Mitte März die Firma Tellme Networks gekauft, die auf sprachgestützte Dienste spezialisiert ist. Nur rund zwei Wochen nachdem Goog411 an den Start gegangen war, kündigte Tellme auch einen sprachgesteuerten Telefonsuchdienst an. Mit “Tellme by Voice” können Nutzer in Amerika sowohl vom Festnetz als auch per Handy unter der Nummer 1-800-555-TELL (1-800-555-8355) über ein Sprachmenü Auskünfte erhalten. Tellme ist allerdings mehr als nur eine Branchenauskunft. Neben der Business Search bietet der Dienst auch zahlreiche andere Kategorien wie etwa Sport, Wetter oder Nachrichten an. Eine kostenlose Telefonverbindung zum gefundenen Anbieter gibt es bei Tellme allerdings nicht.

Der Wandel der Suchmaschinen

Die einst rein algorithmische Suche machte durch Volltextsuche und spezielle Rankingverfahren einen enormen Entwicklungsschub. Doch der Web2.0-User will mehr als eine Fülle von Ergebnissen: Der Trend geht hin zu eindeutigen Antworten oder Empfehlungen anderer Nutzer – diese soll er nun durch die Soziale Suche bekommen.

Mit Archie und Veronica beginnt Anfang der 90er Jahre die Geschichte der Suchmaschinen: Archie war ein Suchdienst, der 1990 für das Indexieren von FTP (File Transfer Protocol )-Archiven entwickelt wurde. Er konnte allerdings noch keine Texte durchsuchen, sondern nur Datei- und Ordnernamen.

Als 1991 Gopher aufkam, ein Vorläufer des World Wide Web (WWW), kam die Suchhilfe Veronica. Sie ähnelte bereits den modernen Suchverfahren, da sie die Titel von Dateien und Verzeichnissen aller Gopherserver indizierte. Im Gegensatz zu Archie waren nun auch logische Abfragen mit or-, and- und not-Verknüpfungen der Suchbegriffe möglich.

Die Durchsetzung des WWW brachte auch eine neue Generation von Suchmaschinen: 1994 und 1995 gingen beispielsweise WebCrawler, Infoseek und Altavista an den Start. Sie boten zum Teil auch schon eine Volltextsuche an.

Doch auch mit diesen Diensten war es nach wie vor ein Qual, sich im mittlerweile immer rascher wachsenden Internet zurechtzufinden. Die Relevanz der Ergebnisse blieb ernüchternd schlecht. Da halfen auch Metasuchmaschinen wie Metacrawler oder Metager, die Suchanfragen an andere Suchmaschinen weiterleiten und die Ergebnisse aufbereiten, nur wenig. Den Durchbruch brachten dann Larry Page und Sergey Brin 1998 mit Google. Sie setzten auf den nach Page benannten “PageRank”, ein Verfahren, das die Verweise zu einer Webseite als Maßstab für deren Qualität heranzieht. Außerdem konnten sie durch eine schlichte Benutzeroberfläche, hohe Geschwindigkeit und mit einer Qualität der Suchergebnisse, die es vorher so nicht gab, viele User überzeugen. Nach Google folgten dann weitere ähnliche Suchservices. Doch noch heute zählt der Suchmaschinenriese vor Konkurrenten wie Yahoo! Search, MSN Live Search oder Ask.com zu den am meisten genutzten Suchmaschinen.

Dennoch sind viele User noch nicht mit den Ergebnissen der Suchhelfer zufrieden. Noch immer bringen die Suchmaschinen zu viele unbrauchbare Treffer – trotz ausgeklügelter Algorithmen und Rankingsysteme.

Solange intelligente Suchmaschinen, die etwa auf semantischen Technologien beruhen, noch quasi Zukunftsmusik sind, geht der Trend daher derzeit offensichtlich zu sozialen Suchdiensten. Services dieser Art beruhen auf dem Wissen der Menschen, die in der Regel intelligenter als Maschinen sein sollen. Eine Strömung, die ganz dem Gedanken des Web2.0 entspricht. Der User wandelt sich vom Konsumenten zum Produzenten von Webinhalten. Das heißt auch, Menschen helfen anderen Menschen, in dem sie beispielsweise direkt deren Fragen beantworten, wie etwa bei den Frage-Antwort-Diensten und Communities wie Lycos iQ, Yahoo Clever oder askabit.de. Oder sie stellen Inhalte ein und bewerten sie wie bei Qype. Auch Social-Bookmarking-Seiten, auf denen Nutzer ihre Favoriten, sprich Links zu ihren Lieblings-Webseiten speichern, verschlagworten, bewerten und anderen Nutzern zur Verfügung stellen können, wie Mister Wong oder del.icio.us. zählen dazu. Und je mehr User sich beteiligen, desto besser wird der Service. Denn die Qualität wird dabei durch die so genannte Intelligenz der Masse bestimmt.