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Google Maps Street View: Bilderjagd geht weiter

Trotz zahlreicher kritischer Stimmen gegen Street View sieht es so aus, also ob Google die umstrittene Straßenansicht weiter ausbaut.

Ende Mai startete Google mit Street View ein weiteres Feature für seine lokale Suche Google Maps. Diese Funktion, die Panoramafotos von Straßenzügen zur Verfügung stellt, ermöglicht beeindruckende virtuelle Spaziergänge durch Städte, samt 360-Grad-Ansichten. Der User kann mit der Maus oder den Pfeiltasten die Straßen entlanggehen und sich umsehen. Bislang gibt es diesen Service aber nur für die US-Version von Google Maps – und auch hier lediglich für einige ausgewählte Straßen von San Francisco, New York, Las Vegas, Miami und Denver.

Allerdings kann man, dank sehr guter Bildqualität und Zoomfunktion, nicht nur diese Städte prima erkunden, sondern eben auch Personen, Autokennzeichen und Hausnummern identifizieren. Und das rief bereits kurz nach dem Start der neuen Funktion zahlreiche Kritiker auf den Plan, die darin eine enorme Verletzung der Privatsphäre sehen.

Google sieht das dagegen anders. So erklärte Philipp Schindler, Chef von Google Nordeuropa, in einem Gespräch mit „Spiegel Online, dass Street View nur solches Bildmaterial beinhalte, das von öffentlichem Grund und Boden aufgenommen worden ist. Es unterscheide sich in keiner Weise von solchen Fotos, die von jedermann selbst gemacht werden können – von dem, was man beim Spaziergang durch die Straßen sehe.

Und nun scheint der Suchmaschinenriese das umstrittene Projekt unbeirrt mit voller Kraft weiter auszubauen und weitere Städte zu fotografieren. Wie Gizmodo.com unlängst berichtete, sind auf dem Firmengelände des Suchmaschinenanbieters in Mountain View zahlreiche brandneue, mit Spezialkameras ausgerüstete Fahrzeuge entdeckt worden.

Google Maps Street View: Bilderjagd geht weiter

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