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Archive for August, 2007

Yahoo! Local rundum erneuert

Yahoo hat die US-Version seiner lokalen Suche, Yahoo! Local, komplett überarbeitet und setzt jetzt verstärkt auf Web2.0.

Durch den Relaunch wurde nicht nur das Design wesentlich modernisiert, auch die Prioritäten auf der Seite wurden verschoben. Das Kartenmaterial steht nicht mehr im Mittelpunkt der Suche, es ist nun eher ein Feature von vielen.

yahoo local

So rückte neben der Veranstaltungssuche und den Branchen-Kategorien auch der Web2.0-Charakter stärker in den Vordergrund. Das heißt, dem von den Nutzern beigesteuerten Inhalt – in Form von Beschreibungen und/oder Bewertungen von Unternehmen, Dienstleistungen oder etwa Lokalitäten wird mehr Bedeutung beigemessen.

Brian Gil, Produkt Manager von Yahoo! Local, erklärt in dem offiziellen Blog des Unternehmens, dass es für die User nun einfacher sein soll, ihre Meinung einzubringen. Durch einen neuen Algorithmus soll obendrein gesichert sein, dass diese User-Bewertungen auch in den Trefferlisten künftig mehr zählen. Außerdem können Nutzer untereinander Kontakt aufnehmen. Wer beispielsweise von einer Beschreibung eines Restaurants profitiert hat, kann sich nun bei dem User, der sie eingestellt hat, bedanken.

meinestadt.de mit verbesserter Eventsuche

Die Städteseite hat ihren lokalen Veranstaltungskalender einem Relaunch unterzogen.

Meinestadt.de bietet neben lokalen Verzeichnissen unter anderem auch einen Veranstaltungskalender. Er ermöglicht es nicht nur, Veranstaltungen in der Nähe zu finden, registrierte User können auch selbst Events eintragen.

Durch den Relaunch sei dieses Verfahren verbessert worden, erklärt allesklar.com, der Betreiber von meinestadt.de. Neu sei jetzt der so genannte Bulk-Upload. Damit können nun ganze Terminlisten in den Veranstaltungskalender übertragen werden – das sei besonders praktisch für Veranstalter, Kultureinrichtungen und Vereine.

Außerdem wurden das Design und die inhaltliche Struktur des Kalenders verändert. Dadurch sollen die Nutzer jetzt schneller ihren Wünschen entsprechende Veranstaltungen in einer bestimmten Stadt finden. Neben den Rubriken Festivals, Konzerte und Volksfeste gibt es nun auch die Kategorien Kurse und Seminare, Partys und Feiern, Sport und Theater.

Leider überzeugt das Angebot nicht gerade durch Vollständigkeit. Es sind hauptsächlich die größeren Veranstaltungen verzeichnet – kleine Events, etwa Konzerte eher unbekannter Künstler, sucht man oft vergeblich. Und gerade das wäre für einen lokalen Veranstaltungskalender einer Städteseite wichtig.

11880 schickt Stadtplänen aufs Handy

Der Auskunftsdienst 11880 der Telegate AG startete kürzlich einen neuen mobilen Kartenservice.

Mobile Auskunftsdienste, die Stadtpläne samt Routenplanern fürs Handy bieten, sind nichts Neues. Auch die 11880 bietet bereits seit Mai 2006 eine mobile Plattform für die lokale Suche an. Jetzt hat sie allerdings diesen Dienst mit ihrer klassischen Telefonauskunft vernetzt.

Dadurch können auch Verbraucher, die mit einem internetfähigen Handy bei der Telefonauskunft 11880 anrufen, den mobilen Kartendienst nutzen. Sie können sich auf Wunsch von den Servicemitarbeitern nun zu ihrem ausgewählten Suchergebnis auch einen Link zu einer interaktiven Karte auf ihr Handy schicken lassen. Auf diesem Stadtplan sind laut Telegate Lage und Umgebung des Suchergebnisses zu sehen. Auch ein Routenplaner sei integriert. Wer möchte könne sich wichtige Dienstleister und Firmen wie etwa Banken, Apotheken, Hotels oder Restaurants in der Umgebung anzeigen lassen. Der Telegate zufolge funktioniert dieser kostenlose Service rund um die Uhr aus allen Mobilfunknetzen Deutschlands und für alle Handys mit WAP 2.0-Technologie.

So ganz klar ist der Vorteil des neuen Services gegenüber der mobilen Internetauskunft nicht. Vielleicht ist er vor allem für Leute gedacht, denen das Eintippen der Suchanfragen zu mühsam ist.

Webcity Hamburg ist jetzt live

Rund ein halbes Jahr später als geplant, können die User die Innenstadt Hamburgs nun endlich als dreidimensionales Modell im Internet bei Google Earth bewundern.

Die Häuser, Straßenzüge und Sehenswürdigkeiten des Stadtkerns der Hansestadt wurden dafür naturgetreu und mit realistischen Texturen der Fassaden nachgebildet.

Das Projekt “Hamburg in 3D” wurde bereits Mitte Januar von seinen Initiatoren, der Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation, Hamburg@work und dem Suchmaschinenriesen Google, vorgestellt (wir berichteten). Damals wollten die Macher die ersten sein, die eine Stadt dreidimensional und fotorealistisch im Internet darstellen. Allerdings kamen ihnen inzwischen andere Städte zuvor – etwa Berlin oder Dresden.

Im Gegensatz zu deren Lösungen funktioniert der dreidimensionale Stadtplan der Hansestadt allerdings ohne eine zusätzliche Installation von speziellen 3D-Dateien, so genannten KMZ-Files, erklärt Hamburg@work. Interessierte Nutzer bräuchten lediglich die neueste Version der Software Google Earth auf ihrem Rechner zu installieren und in diesem Programm die Darstellung von 3D-Gebäuden zu aktivieren

Google Maps – mit lokalen Informationen Geld verdienen

Google möchte die Unternehmensinformationen in seiner lokalen Suche Google Maps ausbauen – und bietet Usern, die dabei mithelfen, Geld an.

Während viele Branchenverzeichnisse und lokale Suchmaschinen auf Selbsteinträge der Anbieter hoffen oder Vertreter engagieren, die den kleinen und mittelständischen Betrieben Einträge in ihre Verzeichnisse schmackhaft machen sollen, setzt Google auf die Mitarbeit seiner User.

Dazu hat der Suchmaschinenriese kürzlich in den USA das Programm Local Business Referrals, kurz LBR, ins Leben gerufen.

Hier kann sich jeder Google-User, der Zugriff auf einen Computer und eine Digitalkamera hat, bewerben – und zwar als so genannter Google Business Referral Representative. Das sind so eine Art freie Google-Mitarbeiter, die vor allem kleine Unternehmen und Dienstleister in ihrer Gegend aufsuchen und diese auf Google-Produkte wie Google Maps oder Google AdWords aufmerksam machen sollen. Außerdem sollen sie möglichst viele Informationen zu den Anbietern sammeln – wie etwa Öffnungszeiten oder akzeptierte Zahlungsmöglichkeiten – und ein paar Digitalfotos von den Unternehmen schießen. Diese Daten reichen sie an Google weiter. Werden sie anerkannt, erhält man zwei Dollar. Acht Dollar gibt es zusätzlich, wenn das Unternehmen die Informationen bestätigt.

Bislang gibt es dieses Programm nur in den Vereinigten Staaten – aber es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, wann es auch hierzulande starten wird.

Microsoft – jetzt auch mit lokaler Suche für Deutschland

Für die USA bietet Microsoft schon seit rund zwei Jahren eine lokale Suchmaschine an. Jetzt hat das Unternehmen auch hierzulande eine ortsbezogene Online-Auskunft gestartet – in Zusammenarbeit mit suchen.de.

Das neue Angebot heißt msn.Auskunft und befindet sich in der Beta-Phase. Dass es derzeit noch getestet wird, ist offensichtlich. Denn man sucht es sowohl bei der deutschen Ausgabe der Suchmaschine Windows Live Search als auch auf dem Internetportal msn von Microsoft vergeblich. Zu finden ist es – zumindest derzeit – lediglich unter auskunft.msn.de. Auch gibt es bislang kein offizielles Statement des Unternehmens dazu.

Bei diesem neuen Service arbeitet Microsoft mit der lokalen Suchmaschine suchen.de zusammen. Suchen.de liefert bei dieser Kooperation anscheinend die Suchtreffer, wie ein Vergleich der Ergebnisse beider Suchdienste zeigte. Bei einer Test-Recherche nach “Cafes” in “Heidelberg” war nur die Reihenfolge der Treffer verschieden. Bemerkenswert ist dabei, dass hier offensichtlich auch eine Produktsuche getestet wird. Die Suche nach Anbietern funktioniert nämlich nicht nur über Brachenbegriffe wie etwa “Buchhandlung” oder “Floristen”, sondern auch in dem man Produktbezeichnungen eingibt – beispielsweise Suchwörter wie “Blumen”, “Bücher” oder auch “Matratzen”.

Die msn.Auskunft bietet ansonsten im Grunde die derzeit aktuellen Standard-Features einer ortsbezogenen Suche. So kann man die Suchanfrage auf einen Ort, eine Straße oder eine Postleitzahl eingrenzen. Die Treffer lassen sich wahlweise in einer Karte, einem Luftbild oder einer Hybridansicht anzeigen. Fährt man mit der Maus über die in der Karte eingeblendeten Treffer, erhält man den Namen des Unternehmens und die Telefonnummer. Klickt man dagegen auf die Suchtreffer in der Ergebnisliste, bekommt man – so vorhanden – genauere Informationen zu den Anbietern – wie etwa Anschrift oder Öffnungszeiten. Und natürlich gibt es auch einen Routenplaner.

Das Kartenmaterial stammt von dem Kartendienst Microsoft Virtual Earth. Das Schöne daran – und eines der Highlights der neuen Suche – man kann mit der so genannten Bird’s-eye-Ansicht Städte auch aus der Vogelperspektive betrachten – und zwar in extrem hoher Qualität. Diese Luftaufnahmen sind wesentlich detailreicher als Satellitenfotos. Noch sind allerdings nicht alle deutschen Städte damit zu erkunden. Die Schrägansicht von Hamburg fehlt beispielsweise noch ebenso wie die von Düsseldorf oder Köln. Aber es sind schon von vielen Städten Aufnahmen vorhanden – etwa von München, Berlin, Hannover, Stuttgart, Dresden aber auch von Stralsund, Rostock oder Heidelberg, um nur ein paar zu nennen.

msn lokale suche in deutschland

 

Gibt es zu der gesuchten Stadt eine Ansicht aus der Vogelperspektive, kann man über einen Link in der Karte darauf wechseln. Über eine Art Kompass lässt sich dann sogar die jeweilige Blickrichtung ändern. Das heißt, man kann zum Beispiel damit ein Gebäude aus allen vier Himmelsrichtungen betrachten. Das einzige Manko dabei – der Aufbau der Seite ist mitunter noch etwas langsam.

YellowMap nun mit geokodierten Fotos

Bereits seit Juni kooperieren das Online-Branchenbuch YellowMap und der von Google gekaufte deutsch-spanische Fotodienst Panoramio. Jetzt ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit online.

Nun stehen in den Stadtplänen von YellowMap neben den „Points of Interest“ wie etwa Restaurants, Hotels oder Apotheken, zu finden unter „Adressen einblenden“, auch ortsbezogene Fotos von Panoramio zur Verfügung. Die Stellen, von denen es Bilder gibt, sind in der Karte mit einem speziellen Symbol markiert. Per Mouseover erhält man eine Voransicht. Wer darin auf „Vollbild“ klickt, kann sich das Foto auf der Seite von Panoramio in seiner vollen Größe ansehen.

yellowmap.jpgLeider gibt es bislang noch nicht sehr viele Fotos, und die meisten davon zeigen lediglich Sehenswürdigkeiten. Einen richtigen Eindruck von einer Stadt erhält man dadurch also noch nicht. Aber es ist ein Anfang. Zudem jeder User, der bei Panoramio registriert ist, selbst Bilder hoch laden kann. Diese Fotos werden dann laut YellowMap auf Wunsch dem Aufnahmeort zugeordnet, mit einer Geokodierung, das heißt mit geografischen Koordinaten, versehen und nach einer Qualitätsprüfung an Google Earth übermittelt sowie in die YellowMap-Karten integriert.

Google Maps: further Street Views

Google has expanded its Google Maps feature ‘Street View’ to encompass more cities.

It’s been clear that the search engine giant would continue to elaborate on its panorama view offering Street View (see our earlier article).  The Street View fleet has been again on the road for many weeks in a range of USA cities, shooting photos for the controversial application.  The first results are visible in the US-version of Google Maps.  As of the beginning of this week, there are now high-resolution 360º views for selected streets in Los Angeles, San Diego, Houston and Orlando. Product Manager for Google Maps, Stephen Chau, announced this in Google’s Lat Long Blog.  With these additions, the tally of US cities represented rises to nine, and more are certainly expected to come.

For users, this function is really nice.  Less nice, is that some people were photographed without their knowledge and are visible on the web.  On some of the high-def photos, clear details of people’s faces and motor vehicle license plates are recognizable.  This has spurred a search for weird, embarrassing or funny photos for a certain segment of web surfers. This will surely be cause for coming discussion and debate.

meinestadt.de vergrößert Reichweite

meinestadt.de und Lycos.de arbeiten jetzt auch im lokalen Bereich zusammen.

Das Online-Portal Lycos.de und meinestadt.de arbeiten schon seit vier Jahren zusammen. Bislang hatte meinestadt.de für den Suchservice von Lycos die Inhalte seines Webkatalogs geliefert, nun liefert es auch lokale Inhalte aus seinem Online-Branchenbuch.

Diese erscheinen nicht nur in der lokalen Suche von Lycos, sondern auch in deren Websuche. Nämlich dann, wenn Anfragen von der Suchmaschine als lokale Recherchen identifiziert werden. Gibt jemand beispielsweise ein Suchwort – etwa “Hotel”, “Cafe” oder “Schuhe” – und den Namen einer deutschen Stadt ein, blendet Lycos jetzt automatisch in der Ergebnisliste bis zu drei Einträge aus dem Branchenbuch von meinestadt.de ein. Für jeden Treffer gibt es eine Detailansicht mit Kartenausschnitt.

Mit der Integration des Branchenbuchs bei Lycos möchte meinestadt.de seinen Kundenkreis erweitern. “Die größere Reichweite bedeutet einen großen Mehrwert für unsere Listing-Kunden”, sagt Paul Dillenburg, Vorstand Vertrieb der allesklar.com AG, die das Städteportal meinestadt.de betreibt.

Erreichbar ist diese neue Suche nicht nur über die Websuche von Lycos unter http://www.LYCOS.de/suche/, sondern auch über http://branchenbuch.LYCOS.de.

Lokale Suche für München

Seit Ende letzten Jahres gibt es mit mux.de eine lokale Suche ausschließlich für die bayerische Landeshauptstadt – das Besondere daran: Sie zeigt auch die Ladenöffnungszeiten an.

mux.de ist keine lokale Websuchmaschine, sondern ein Verzeichnis speziell für die lokale Suche in München. Hier sind zahlreiche örtliche Dienstleister, Geschäfte, Kneipen und Restaurants sowie kulturelle Einrichtungen eingetragen – wenn auch bislang noch keine Vollständigkeit besteht. Laut dem Betreiber, der mux OHG, gibt es bereits mehr als 10.000 Einträge – so sei zum Beispiel die Altstadt bereits komplett mit ihren Ladengeschäfte hier zu finden. Und das Verzeichnis soll weiterwachsen. Mux.de setzt dabei auch auf die Mithilfe der User. Sie können ihre Lieblingsläden an die Betreiber melden und erhalten dafür so genannte muxTaler, die sie zum Beispiel gegen Einkaufsgutscheine einlösen können.

mux.jpg

Suchen kann man beispielsweise gezielt nach Produkten oder speziellen Läden entweder in ganz München, in einem bestimmten Stadtteil, innerhalb einer ausgewählten Straße oder in einem Postleitzahlenbereich. Oder man gibt den Namen eines Stadtteils in die Suchmaske ein und erhält dann die Adressen aller dort verzeichneten Anbieter.

Das ist ja an sich noch nichts so Besonderes – mux.de unterscheidet sich von anderen Verzeichnisanbietern jedoch durch einige recht nette Features. Eine wirklich gute Idee ist beispielsweise die Anzeige der Öffnungszeiten. Auf einen Blick sieht man so, ob ein Anbieter zum gegenwärtigen Zeitpunkt geschlossen hat oder wie lange er noch geöffnet hat. Klickt man auf seinen Namen, erhält man weitere Angaben wie die Adresse, eine Routenbeschreibung oder Informationen dazu, wie man mit dem öffentlichen Nahverkehr zu ihm gelangt. Ist der Anbieter zudem Kunde bei mux.de erhält man auch Informationen zu seinen aktuellen Angeboten oder seinem Produktsortiment.

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