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Archive for September, 2007

11880.com gibt jetzt auch Antworten

Das Online-Verzeichnis 11880.com der Telegate AG hat sein Angebot um die Ratgeber-Community „11880 iQ“ erweitert – und zwar in Partnerschaft mit Lycos Europe.

Neben der Suche nach Adressen von Unternehmen, Dienstleistern oder Privatpersonen können die User beim lokalen Suchdienst 11880.com nun auch Fragen stellen – und zwar jeder Art. Beantwortet werden sie von anderen Internetnutzern, die in dem Netzwerk aktiv sind. Diese Antworten können von den übrigen Mitgliedern zudem bewertet werden. Fragen stellen oder darauf reagieren kann jeder – man muss dazu lediglich registriert sein.

Bei diesem Web2.0-Angebot arbeitet Telegate mit Lycos Europe zusammen, das den Antwortdienst „Lycos iQ“ betreibt. Die 11880.com-Nutzer können der Telegate AG zufolge durch diese Kooperation auf das bestehende Netzwerk und Wissensarchiv von „Lycos iQ“ zugreifen. Dort seien bereits mehr als 50.000 Internetnutzer registriert.

Lycos bietet diesen Dienst schon länger auch als so genanntes White-Label-Produkt an, also als ein Produkt, das unter dem Namen eines anderen Herstellers läuft. Laut Thomas Servatius von Lycos ist „11880 iQ“ bereits die siebte White-Label-Integration von „Lycos iQ“. Weitere sollen in Kürze folgen, so Servatius.

Google Maps: Beta-Phase beendet

Nach rund zweieinhalb Jahren Testlauf verweist Google nun auch in der deutschen Version direkt von der Startseite aus auf seinen lokalen Suchdienst.

Ende April 2006 hatte der Suchmaschinenriese seine lokale Suche Google Maps in Deutschland als Beta-Version gestartet. Im Gegensatz zur US-Ausgabe konnten die deutschen User jedoch bislang noch nicht von der Google-Startseite aus auf dieses Angebot zugreifen. Der Link dahin war vielmehr recht gut versteckt auf der Seite „Weitere Google-Produkte“.

Das hat sich jetzt geändert: Ohne Beta-Zusatz wurde der ortsbezogene Suchservice in seiner finalen Version mit dem Link „Maps“ auf die Startseite gehievt und findet sich nun an prominenter Stelle neben der Web-, Bilder-, News-, Produkt- und Groups-Suche wieder.

Maps auf der Startseite

Fast gleichzeitig wurde Google Maps übrigens um 54 Länder erweitert. Jetzt gibt es auch Karten etwa für Afghanistan, Bolivien, Chile, Iran, die Mongolei oder Usbekistan. Das teilte Dave Barth im firmeneigenen Google Lat Long Blog mit, wo er auch sämtliche neuen Google-Maps-Länder auflistet. Noch sind viele dieser Karten allerdings ungenau, sollen jedoch laut Barth schon in den kommenden Monaten detaillierter werden. Außerdem sei geplant, dass noch weitere Länder hinzukommen.

Embeded Maps

Auch ohne großartige Programmierkenntnisse wird es immer leichter, Kartenmaterial von lokalen Suchmaschinen in den eigenen Internetauftritt einzufügen – einfach per Copy & Paste.

Der Vorreiter eines solchen Angebotes war Google Maps. Seit August bietet der Suchmaschinenriese den Usern seiner lokalen Suche unter dem Link „URL zu dieser Seite“ einen kurzen HTML-Schnipsel der gewählten Karte – egal, ob mit eingeblendeten Suchtreffern oder ohne. Man erhält übrigens auch HTML-Codes zu Karten, die bei „Meine Karten“ erstellt wurden – mit allen eingefügten Inhalten, wie etwa Routen oder Ortsmarken.

Google embeded Maps

In einer Vorschau lässt sich der Kartenausschnitt ansehen, seine Größe ändern und – wenn alles passt – der Code kopieren, um ihn schließlich ganz einfach im eigenen Blog oder der persönlichen Webseite an der gewünschten Stelle einzufügen. Hier kann man mit der Karte im Prinzip alles machen, was man in Google Maps auch machen kann – das heißt, die Karte beispielsweise zoomen, verschieben oder zwischen der Karten-, Satelliten- und Hybridansicht wechseln.

Einen ganz ähnlichen Service bietet seit kurzem auch Ask.com für seine lokale Suche Ask City, die bislang allerdings nur in der US-Version der Suchmaschine zur Verfügung steht. Auch hier erhalten User jetzt mit einem Klick auf den „Embed“-Link über der Kartenansicht einen HTML-Code der Karte, den man ganz einfach kopieren und in sein eigenes Internetangebot einfügen kann.

askcity embeded maps

Google has again beefed up My Maps

With the line tool in My Maps, Google Maps has now enabled accurate measurements for routes.

Google Line ToolAt the beginning of April (2007), Google Maps launched “My Maps” feature on its local search service portal. Using this, users are able to create personalized maps and save them for themselves or the general public. The tools provided allow marking of locations, comments, delineation of areas or plotting of routes using the line tool. (See our report).

This service has now been further improved. While drawing a line on the map (with the line tool), one can now see the length of the marked stretch. Once the line/route is complete, the segments are calculated and their total length added up, and displayed in the information window on the left, or with a click on the specific route. This was posted by Keith Golden, software engineer at Google Maps, in Google’s Lat Long Blog. He specifically flagged the use of this feature for the creation of maps for cycle tours or walking tours.

GelbeSeiten.de jetzt auch mit Kartensuche

Das Online-Branchenverzeichnis hat seine Webseite einem Relaunch unterzogen und bietet nun neben einer optimierten Branchensuche auch eine interaktive Kartensuche.

Die Treffer werden bei der Kartensuche von GelbeSeiten.de sowohl in einer Liste als auch wahlweise in einer Karte, einem Luftbild oder einer Hybrid-Ansicht dargestellt. Sehr praktisch: Verschiebt der Nutzer die Karte oder das Luftbild mit der Maus, werden die angezeigten Ergebnisse nicht nur im nun sichtbaren Kartenausschnitt, sondern auch in der Trefferliste automatisch nachgeladen und auf den neuen Suchraum angepasst. Dadurch entfällt eine mühsame Neueingabe der Suchanfrage, wenn man beispielsweise noch in einem anderen Postleitzahlenbereich suchen möchte, in einem Vorort oder in einem anderen Stadtteil.

Mit einem Klick auf einen Eintrag erhält man weitere Details zu dem Suchtreffer – von der Adresse des Anbieters über Bild- und Textinformationen bis hin zu Öffnungszeiten. Zu einigen Anbietern kann man über die Funktion „Gratis anrufen“ kostenlos Kontakt aufnehmen. Den Anruf bezahlen die GelbenSeiten. Unter „Top-Kategorien“ kann der User auch andere Branchen aussuchen, die dann zusätzlich zu seinen Suchtreffern auf der Karte anzeigt werden – etwa Restaurants, Hotels, Kinos oder auch Orientierungspunkte wie Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfe oder Parkplätze. Und natürlich darf auch ein Routenplaner nicht fehlen, der den Weg zum ausgewählten Anbieter weist – inklusive einer Detailansicht von einzelnen Streckenabschnitten.

Im Zuge des Website-Relaunch haben die GelbenSeiten auch ihre Branchensuche optimiert. Dabei wurde laut Angaben der GelbenSeiten die lokale Suche vereinfacht und die Suchgeschwindigkeit verbessert. Man könne nun beispielsweise die Suche auf bestimmte Stadtteile oder Straßennamen eingrenzen – wobei letzteres bei einigen Testsuchanfragen von uns noch nicht funktioniert hat. Außerdem kann man direkt nach Privatpersonen suchen.

Im Bereich der Hotelsuche können die User nun durch die Kooperation mit dem Hotel Reservation Service, kurz HRS, direkt online ihre Unterkunft buchen.

Auch für Geschäftskunden gibt’s etwas Neues – die so genannten Regioanzeigen. Inserenten haben dadurch den GelbenSeiten zufolge eine zusätzliche Präsentationsmöglichkeit, indem sie mit einer kleinen Anzeige neben der eigentlichen Trefferliste – sowohl in der Kartensuche als auch in der normalen Branchensuche – auf sich aufmerksam machen können.

Lokale Informationen direkt ins Auto

Pünktlich zur Internationalen Automobil-Ausstellung haben zwei Autohersteller ihre Wagen mit neuen lokalen Diensten ausgestattet.

BMW bietet mit der Funktion „Send to Car“ seinen Kunden schon seit Anfang März dieses Jahres die Möglichkeit, lokale Informationen, die sie im Internet bei Google Maps gefunden haben, in ihren Wagen zu schicken. Jetzt wurde dieser Service weiterentwickelt.

Nun kann man sogar direkt vom Auto aus auf die lokale Suche von Google im Internet zugreifen. Wie BMW mitteilt, erkennt das System dabei selbständig den Stand- und Zielort des Fahrzeugs und zeigt die Resultate im Umkreis mit Adresse, Telefonnummer und Entfernung an. Die gefundenen Ergebnisse können dabei ins Navigationssystem und Mobiltelefon übernommen werden.

Damit ist BMW der Konkurrenz einen Schritt voraus. Mercedes-Benz bietet nämlich erst seit Ende August die Möglichkeit, lokale Informationen aus dem Internet ins Auto zu senden – und das auch nur für einige Modelle, die mit dem so genannten Tele Aid System ausgestattet sind. Das Äquivalent zu dem „Send to Car“-Dienst von BMW heißt bei Mercedes „Search and Send“. Anders als bei BMW können Mercedes-Fahrer allerdings sowohl Google Maps als auch Yahoo Local nutzen – bislang aber nur in den USA.

Meinestadt.de zum Mitmachen

Nahezu unbemerkt hat meinestadt.de kürzlich eine Regional-Community gestartet.

Seit Ende August ist dieses soziale Städte-Netzwerk mit dem Namen meineleute.de online. Die Macher des Portals sehen darin eine nützliche Weiterentwicklung von meinestadt.de. Das erklären sie in ihrem Unternehmens-Blog. Die Informationen und Meinungen der Nutzer, so heißt es dort weiter, sollen künftig die Inhalte von meinestadt.de ergänzen. Dabei soll das lokale Netzwerk dem Blog zufolge im Gegensatz zu den anderen lokalen Communities sämtliche 12.241 deutsche Städte und Gemeinden abdecken.

Registrierte User können auf meineleute.de Einträge veröffentlichen und sich an Foren beteiligen, aber auch Videos und Fotos hochladen und so genannte Buddylisten führen. Außerdem können sie sich in lokale oder bundesweite Interessengruppen zusammentun. „Ihr könnt Informationen aus Euren Städten liefern oder Euch mit anderen Leuten online treffen und austauschen. Thematisch wollen wir Euch absichtlich keine Grenzen setzen. Ganz egal, ob Ihr ein Restaurant empfehlen möchtet, über Euren Lieblingsverein sprechen wollt, Ausflugstipps parat habt oder aktuelle lokale politische Themen diskutieren wollt.“, heißt es im meineleute-Blog. Eine Besonderheit sei dabei der persönliche Städte-Lebenslauf. Damit könne man allen zeigen, wo man bereits gewohnt hat und dadurch alte Bekannte wiederfinden.

Im Grunde bietet die neue lokale Community von meinestadt.de allerdings nichts bahnbrechend Neues. Hier werden verschiedene bekannte Komponenten des Web2.0-Bereichs vermischt und unter einem lokalen Aspekt zusammengefügt.

Qype verstärkt Netzwerk-Charakter

Seit Mitte August bietet das soziale lokale Such- und Bewertungsportal Qype seinen Usern mit der Funktion“ Gruppen“ die Möglichkeit, auch direkt miteinander zu kommunizieren.

Mit diesem neuen Feature können registrierte Nutzer von Qype Mini-Communities erstellen – beispielsweise zu einem bestimmten Thema oder einer Region – und damit eigene soziale Netzwerke schaffen. Außerdem kann man gemeinsam Listen mit zum Thema oder zur Region passenden Plätzen anlegen und verwalten.

Die Macher des interaktiven Städtemagazins verstehen die Funktion als ein weiteres Element zum Networking und wollen dadurch die Qype-Gemeinschaft stärken. Aber sie reagieren damit auch auf die Wünsche ihrer User. Deren Kommunikationsbedarf, so ist im Unternehmensblog zu lesen, gehe über das Bewerten von Plätzen hinaus – die Qyper wollen auch diskutieren, nachfragen, oder einfach mal etwas erzählen.

GoYellow goes mobile

Von der Internet-Auskunft GoYellow.de gibt es nun auch eine mobile Version.

Erreichbar ist diese unter der Internetadresse mobil.goyellow.de – und zwar von jedem internetfähigen Handy aus.

Hier können User Adressinformationen zu Unternehmen, Dienstleistern und anderen Anbietern nicht nur unterwegs per Mobiltelefon abrufen, sondern auch gleich im persönlichen Adressbuch abspeichern. Daneben gibt es Notdienstinformationen zu Apotheken und Ärzten und eine Inversabfrage, mit der beispielsweise ein verpasster Anrufer über seine im Display angezeigte Telefonnummer ermittelt werden kann.

Eine Kartenansicht, auf der die gefundene Adresse eingezeichnet ist, oder einen Routenplaner – Features also, die bei anderen Anbietern mobiler lokaler Suchen oder Branchenverzeichnissen bereits seit Längerem gang und gäbe sind – sucht man hier allerdings vergeblich.

GelbeSeiten auf dem eigenen Desktop

Mit einem Widget oder Gadget können User nun direkt von ihrem Desktop aus auf die Inhalte von GelbeSeiten.de zugreifen.

Bei Widgets beziehungsweise Gadgets handelt es sich kurz gesagt um kleine eigenständige Desktop-Programme, die bestimmte Funktionen oder Anzeigen übernehmen können. Apple nennt sie Widgets, bei Microsoft spricht man von Gadgets.

Seit Mitte August bietet auch das Online-Verzeichnis GelbeSeiten.de für Mac-User ein Widget und für Microsoft-Kunden ein Gadget an. Wer sich dieses Tool herunterlädt, kann damit bei einer bestehenden Internetverbindung unmittelbar von seinem Desktop aus eine Branchensuche ausführen – also ohne erst die Webseite von GelbeSeiten.de aufrufen zu müssen.

Für eine Suchanfrage gibt man das Stichwort und den Ort in das Suchfeld des Widgets beziehungsweise Gadgets ein und erhält dann eine Trefferliste mit Namen, Adressen und Telefonnummern. Wer auf einen Eintrag klickt, gelangt auf das aktuelle Online-Verzeichnis von GelbeSeiten.de und bekommt dort noch weitere Informationen zu dem gewählten Anbieter und eine Standortanzeige des Treffers in einer Karte. In der Mac-Version kann man außerdem die Kontaktdaten ins Adressbuch übernehmen.

Der Service wird von der GelbeSeiten Marketinggesellschaft mbH bereitgestellt. Sowohl das Widget als auch das Gadget kann kostenlos auf deren Webseite heruntergeladen werden. Voraussetzung für das Widget ist Mac OS X Tiger 10.4, für das Gadget braucht man Windows Vista.

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