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Archive for October, 2007

Lokale Suche kombiniert

DeTeMedien hat seine Homepage umgekrempelt und auf das Thema Lokale Suche ausgerichtet.

Die Telekom-Tochter bietet jetzt unter dem Motto „Die große Such-Vielfalt für Deutschland“ eine so genannte Kombi-Suche für alle vier ihrer Auskunftsdienste an. Das sind DasTelefonbuch.de, GelbeSeiten.de, DasÖrtliche.de und suchen.de. Will heißen: Man gibt ein, wen oder was man wo sucht und klickt dann wahlweise auf einen der vier Buttons zu den einzelnen Diensten.

Zusätzlich gibt es ein paar Extras auf der Seite. Website-Betreiber können eine Kombi-Suchbox über alle vier Dienste auf ihrem Internet-Auftritt einbinden. Außerdem werden eine Toolbar sowie ein Gadget angeboten, mit denen sich die Kombi-Suche direkt vom Browser beziehungsweise vom Desktop starten lässt.

Google Maps jetzt mit Nutzer-Profilen

Google geht einen Schritt weiter in Richtung Social Network. Die User können sich bei dem lokalen Dienst des Suchmaschinenriesen nun ein eigenes Profil einrichten.

Seit einiger Zeit ermöglicht es Google Maps seinen Usern, sich auch aktiv am Inhalt der lokalen Suchmaschine zu beteiligen. So können sie beispielsweise Anbieter beschreiben und beurteilen oder ihre eigenen Karten kreieren und diese der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Bislang wusste aber niemand, wer sich hinter diesen Beiträgen jeweils verbarg. Das hat sich nun geändert, wie Jess Lee, Produktmanager bei Google Maps, im Google Lat Long Blog mitteilt. Angemeldete User können jetzt bei Google unter “Mein Profil” etwas mehr über sich selbst verraten – wenn sie möchten.

Die anderen Nutzer können sich die Profilseiten bei einer Suchanfrage mit Klick auf den Namen des Content-Erzeugers ansehen. Dort finden sie dann neben den persönlichen Informationen, so welche eingegeben wurden, auch alle anderen selbst erstellten Karten und Beschreibungen des Users.

Live Search Maps with New Functions

The features of the US-version of Microsofts local search have again been expanded.

This was announced by Microsoft in a press report.   Along side the map, satellite and hybrid views in Live Search Maps, and the bird’s eye view, there is now a 3-D view.  According to Microsoft there are now 200 cities in full 3-D at the ready.  It’s also now possible for users to integrate their own 3-D models. Further, Microsoft now integrates the contents of user-generated content into the search results and directory databases.

Additionally the route planner has been revamped and improved.  When planning the travel routing, one can search via the fastest or shortest routes, but now can add the factors of actual road and traffic conditions, allowing the avoidance of traffic congestion.

With Live Search411, Microsoft has started a whole new local service offering.  Using the free number (800) CALL-411 (800-225-50411) users can call a speech based search service in the internet, via a telephone call when seeking local information.  One simply states where one seeks information (place and state) and what one is looking for (e.g. a company or listing). The caller then hears a list of service providers/companies, to which one can be connected directly.  If calling from a mobile phone, one can request a link to a map view via SMS.  This service is comparable with Google’s Goog411, which launched in April (2007) and was recently released under the aegis of Google Labs, as detailed by the official Google Blog.

The new Microsoft services are at present only available in the US-version of Live Maps.  Live Maps local search has now been available in Germany for the past few months (see our report).  The local data is provided by suchen.de.

Telefonieren für lau – jetzt auch bei DasÖrtliche und DasTelefonbuch

Erst meldete DasTelefonbuch den neuen Service, dann zog DasÖrtliche nach: Beide Verzeichnisse haben ihr Online-Angebot vor ein paar Tagen um eine kostenlose Anrufoption erweitert.

Die neuen Anrufdienste der beiden Online-Verzeichnisse funktionieren auf die gleiche Weise. Mit Klick auf das Telefonhörersymbol bei dastelefonbuch.de beziehungsweise auf „gratis anrufen“ auf der Webseite von DasÖrtliche können die User jetzt nach einer erfolgreichen Recherche den gefundenen Teilnehmer gratis anrufen – aber nur, wenn es sich dabei um einen gewerblichen Eintrag handelt. Ein kostenloses Gespräch mit Privatpersonen ist nicht möglich.

Damit die Verbindung hergestellt werden kann, braucht man weder bei DasTelefonbuch noch bei DasÖrtliche eine spezielle Software. Man gibt lediglich zu der gefundenen noch die eigene Rufnummer an. Dieser Anrufservice steht bei beiden Online-Verzeichnissen allerdings nur zwischen 6:00 und 22:00 Uhr zur Verfügung und die Dauer des Gratis-Telefonats ist auf 30 Minuten begrenzt. Außerdem gilt der Dienst nur im Festnetz.

Beide Verzeichnisse bieten Gewerbetreibenden jedoch die Möglichkeit, diese Standardfunktion zu erweitern – beispielsweise um kostenfreie Gespräche zu Mobiltelefonen. Laut DasTelefonbuch sei dann neben dem Telefonhörer- auch ein Handy-Symbol abgebildet. Zudem entfielen durch die Erweiterung jegliche Restriktionen (Uhrzeit, Dauer) für Festnetzgespräche, wodurch die Gewerbetreibenden zu jeder Zeit erreichbar seien.

Übrigens: Ähnliche kostenlose Anrufdienste gibt es beispielsweise auch bei GoYellow, 11880.com oder der lokalen Suchmaschine suchen.de.

freenet jetzt mit Branchendaten von meinestadt.de

Das Telekommunikationsunternehmen freenet hat seine lokale Internetsuche erweitert – und zwar durch die Integration der Branchenbuchdaten des Städteportals meinestadt.de.

Das teilt der Betreiber von meinestadt.de, die allesklar.com AG mit. Nach Angaben des Unternehmens gehört freenet schon seit zwei Jahren zum lokalen Suchnetzwerk von meinestadt.de. Bisher habe das Städteportal aber nur die Inhalte seines Webkatalogs an freenet geliefert.

Die lokale Suche ist auf freenet.de allerdings recht gut versteckt. Erst mit einer Suchanfrage über die Suchmaske rechts oben auf der Startseite gelangt man auf die eigentliche Suchseite. Hier kann man dann mit Klick auf die Kategorie “Branchen” eine lokale Suche nach dem gewohnten Was?-Wo?- Muster starten. Dabei ist auch eine Umkreissuche möglich. Außerdem lassen sich die Treffer wie bei meinestadt.de auch in einer Kartenansicht darstellen.

Eine Zusammenarbeit dieser Art ist für meinestadt.de nichts Neues. Das Branchenbuch des Städteportals wurde auch schon bei Lycos und Fireball integriert.

OMF: Entwicklungen im Online-Marketing

Das Internet hat sich als Werbeplattform etabliert – auch für kleinere und mittlere Unternehmen. Wie man es als Marketinginstrument nutzen kann, erfährt man auf dem Online Marketing Forum (OMF).

Im November tourt das OMF nun bereits zum elften Mal durch Deutschland und macht dabei in Düsseldorf (6.11.), München (13.11.), Hamburg (22.11.) und Frankfurt (29.11.) halt.

Die Konferenzen behandeln in Vorträgen und Workshops die gängigen Methoden des Online-Marketings – vom Suchmaschinen- über E-Mail-, Mobile- und Viral-Marketing bis hin zu Webanalytics und Online-Advertising.

Auch das Thema Web2.0 wird thematisiert: In München geht es am 13. November um die Besonderheiten des Online-Marketings bei Telekommunikationsverzeichnissen im Zeitalter von Interaktion und User Generated Content. Zudem werden laut einer Pressemitteilung des OMF bei allen Konferenzen exklusiv die Ergebnisse einer Befragung des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) zum Thema Suchmaschinenmarketing und -optimierung vorgestellt.

Das OMF richtet sich vor allem an Online-Marketing-Manager, Marketingleiter und Geschäftsführer sowohl in kleinen und mittleren Unternehmen als auch in Großunternehmen. Wer möchte, kann auf der Webseite des OMF das Programm der Konferenz abrufen.

Google Maps mit Nahverkehrsinfos

Der Suchmaschinenriese hat einen neuen Dienst in die US-Ausgabe seiner lokalen Suche integriert: Google Transit.

Schon seit Dezember 2005 bietet Google diesen Service auf seiner Technologie-Spielwiese Google Labs den Usern zum Test an. Dabei handelt es sich um einen Dienst, der es ermöglicht, Fahrten mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zu planen.

Nun ist Google Transit offensichtlich reif genug, um an die breite Öffentlichkeit zu treten. Anfang Oktober wurde er einer Ankündigung im Google Lat Long Blog zufolge in die lokale Suchmaschine Google Maps integriert, wo er unter dem Routenplaner zu finden ist.

Man gibt hier Start und Ziel ein und erhält dann sowohl wie gehabt eine Streckenbeschreibung fürs Auto als auch unter „Take Public Transit“ Vorschläge für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sehr praktisch dabei: Der User kann zusätzlich nicht nur die Fahrtdauer ablesen, sondern erfährt bei einigen Verkehrsbetrieben auch direkt den Preis für das Ticket, der sogar den Spritkosten gegenübergestellt wird.

Leider gibt es diese äußerst nützlichen Informationen bislang aber nur für recht wenige US-Städte sowie für Japan.

Better results through User Generated Content?

Increasing numbers of portal undertakings are offering their users the possibility of becoming actively involved in widely differing forms. User Generated Content (UGC) is the word of the moment.

This trend towards interactivity is also visible in the fields of local search engines and online directories (for instance, qype or Google Maps) by which they offer their users additional value. For example – when their users of the localized search results are able to augment them with individualized descriptions and ratings. Even old-guard frontrunners like Gelbe Seiten (‘Yellow Pages’ in German) allow the user to add their own companies into the online directory.

User Generated Content, used in this context, focuses itself predominantly on new entries, updates/corrections or rating of existing entries. In Unlike all other providers, DasTelefonbuch.de (direct translation “ThePhoneBook”) offers also the access to private data, using KontaktKarte.de (ContactCard), where one can personally decide what data should be published in whichever directory. Google Maps and suchen.de (“search”) however restrict use to commercial entries.

Yet other ‘participation-services’ are being increasingly integrated with the offerings of local search engines. At present social networking is much in demand. The latest examples are the city-portal meinestadt.de (“myCity”), together with meineleute.de (“myPeople”) who offer their users their own platform, and the online directory 11880.com, with the recent start-up advice community “11880iQ”.

Such communities are really interesting to the user of localized search services, when they represent authentic local character. Such as where one can ask a ‘local’ about his own area, as to where one can find a nearby good, reasonable hairdresser or who makes the best Curry ‘Wurst’ in the town. Ideally, such communities would be directly linked with the local search sites. One could then, for example, while searching for local bars, not only find addresses, but also simultaneously discover who in the community frequents which pub, and even perhaps make an arrangement to meet up. Townster is well on the way at the moment to providing such a service, however at present one still finds too few search results using this service.

It makes less sense when online directories integrate with communities, which have absolutely nothing to do with local themes and issues, such as the ‘question and answer community’ of 11880.com. In this case, one somehow cannot get rid of the feeling that the provider really just wanted to hang out the “Web 2.0” banner. And conversely, general advice websites can actually appear counter-productive.

The user loves good advice, tips and ratings, which help with problem solving or decision-making – these can have negative impact on commercial providers. Advice gained online may solve user issues but cause loss of earnings and project participation for commercial undertakings. Negative user ratings can also cause companies to reconsider their continued participation on such portals, and resisting investing even pennies in advertising there. Through such consequences, portals can erode their financial bases in the middle term.

User Generated Content– the user loves it, whereas business only loves it when it is positive. Can this be good for business?

Benjamin Broshi

city24.de: Auskunft jetzt auch mit User Generated Content

Bei der Online-Auskunft city24.de dürfen sich User nun aktiv am Inhalt beteiligen – und bekommen sogar etwas dafür.

Wie der Betreiber, die aspedia GmbH, mitteilt, haben Nutzer des Städteportals city24 nun die Möglichkeit, Anbieter nach deren Leistungen und Angeboten zu bewerten. Dadurch können sie ihre Erfahrungen, die sie mit den Unternehmen oder Dienstleistern gemacht haben, mit den anderen Usern teilen.

Und das wird auch belohnt: So bekommt man für jede Bewertung Bonuspunkte, so genannte CityCredits, die für andere Aktivitäten eingelöst werden können – etwa für Telefonate über city24.de. Ein großes Manko ist allerdings, dass man zwingend Mitglied der MyCity24-Community sein muss, um mitmachen zu dürfen.

Zum Schutz vor Manipulationen gehen die Bewertungen nicht sofort in den Datenbestand ein, teilt aspedia mit. Vielmehr gingen sie erstmal an einen Redakteur zur individuellen Prüfung, und erst wenn kein Zweifel mehr bestehe, schalte man die Bewertungen frei.

Qype mobil

Seit Ende September gibt’s Qype auch fürs Handy. Nun kann man die lokale Such- und Empfehlungsplattform auch unterwegs nutzen.

Wer das Portal mobil aufrufen möchte, gibt entweder http://mobile.qype.com oder http://m.qype.com in den Handybrowser ein. Laut dem Unternehmensblog ist Qype Mobile schnell und schlank und sollte daher auf allen internetfähigen Handys laufen.

Für die Suche vor Ort gibt man ein, was man sucht und wo man sich gerade befindet (etwa “Italiener” und “Sonnenstraße, München”). Die lokale Suche über die Eingabe einer Postleitzahl funktioniert – anders als bei der Suche per PC – nicht, und ist offensichtlich auch nicht vorgesehen. Das ist ein Nachteil, denn es ist wesentlich umständlicher über die kleine Handytastatur einen Straßennamen einzugeben als eine Postleitzahl.

Wie es sich für ein Bewertungsportal gehört, erhält der User als Ergebnis nicht nur passende Adressen von Anbietern in der Nähe, sondern bekommt auch – sofern vorhanden – die dazugehörigen Userbewertungen (in Form von Sternen) und -beschreibungen direkt mit angezeigt. So kann man selbst unterwegs in unbekannten Städten auf echtes Insiderwissen zurückgreifen.

Anfang Oktober wurde das mobile Angebot von Qype zudem um eine Kartenansicht erweitert. Ein Routenplaner zum ausgesuchten Anbieter, wie ihn viele andere mobile lokale Suchdienste bieten, fehlt. Geplant für später ist dagegen die Möglichkeit, auch per Mobiltelefon Bewertungen abzugeben.

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