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Archive for October, 2007

Yahoo! l

Yahoo! hat eine neue Kartenfunktion – den MapMixer. Damit können die User eigene Karten oder Bilder mit Yahoo!-Maps mischen.

Auf das neue Feature weist Michael Lawless, Produkt Manager von Yahoo!Maps, im Yahoo!Local & Maps Blog hin. Mit dem MapMixer können registrierte User eigene Karten oder Bilder beispielsweise von Sehenswürdigkeiten im JPG-, GIF-, oder PNG-Format mit einer Yahoo!-Karte des selben Ortes kombinieren. Damit lassen sich quasi eigene Hybrid-Karten erstellen – und das alles ohne jegliche Programmierkenntnisse. Man muss nur seine Karte beziehungsweise sein Bild hochladen und sie entweder durch die Angabe von zwei Punkten auf der Yahoo! Karte positionieren oder mit der Maus dahin schieben, wo man sie gerne hätte. Mit einem Schieberegler lässt sich dann noch die gewünschte Transparenz der eingefügten Karte einstellen. Das ist sehr praktisch bei historischen Karten-Overlays. Man kann dann auf einen Blick sehen, wie sich zum Beispiel eine Stadt im Laufe der Zeit gewandelt hat.

Ist die Karte fertig und als öffentlich markiert, kommt sie in die Gallery, wo man sich auch schon jede Menge andere Kartenkompositionen ansehen kann. Wer möchte, kann sein fertiges Kartenwerk dann auch mit dem angegebenen HTML-Code in seine eigene Webseite einfügen.

dukudu.de ist wieder da

Ende Juni wurde die Microblogging-Plattform dukudu bei eBay versteigert. Der neue Besitzer, die Allesklar.com AG, hat sie jetzt wieder online gestellt.

Für rund 43.000 Euro bekam die Allesklar.com AG, die unter anderem das Städteportal meinestadt.de betreibt, vor knapp drei Monaten den Zuschlag für den deutschen twitter-Klon. Das Siegburger Unternehmen hat daraufhin den Dienst gründlich überarbeitet. Die User mussten deshalb für einige Zeit auf dukudu verzichten. Doch jetzt ist er mit neuem Design und einigen zusätzlichen Features wieder online.

Auf dukudu, das sich übrigens noch in der Beta-Phase befindet, können angemeldete User in ihren Miniblogs Kurznachrichten veröffentlichen – ganz ähnlich wie bei seinem amerikanischen Vorbild twitter oder den anderen deutschen Microblogging-Plattformen wie etwa frazr oder wamadu. Die Länge der Blog-Einträge ist auf 140 Zeichen beschränkt und wird von den Usern über die dukudu-Webseite oder mit dem Handy per SMS eingestellt. In diesen Postings informieren die Nutzer den Rest der Welt etwa darüber, was sie gerade machen oder wo sie gerade sind.

Ähnlich wie zum Beispiel bei frazr gibt es nun auch bei dukudu eine lokale Komponente. Die Nutzer können Allesklar zufolge in ihrem Profil verschiedene Standorte speichern und damit zeigen, wo sie sich gerade aufhalten. Der jeweils aktuelle Standort des dukudu-Nutzers werde über den so genannten Geolocator in einer Karte angezeigt. Wer den Geolocator nutze, könne sich auch alle User aus einer ausgewählten Stadt oder Region in der Karte anzeigen lassen.

Künftig soll dukudu auch über meinestadt.de beworben werden. Das Städteportal hatte erst vor Kurzem die lokale Community meineleute.de gestartet (wir berichteten).

Googles Mondfahrt

Google Moon, das Mond-Pendant zu Google Maps, gibt es schon seit über zwei Jahren. Jetzt hat der Suchmaschinenriese dieses Angebot völlig überarbeitet.

Nun stehen bei Google Moon wesentlich mehr und höher aufgelöste Aufnahmen von der Oberfläche des Erdtrabanten zur Verfügung. Außerdem gibt es jetzt eine Textsuche sowie Bilder und Berichte zu jeder Apollo-Landung, darunter auch Panoramafotos, die von den Astronauten aufgenommen wurden und nun im StreetView-Stil anzusehen sind.

Google Moon

Unter „Charts“ stehen überdies verschiedene topographische und geologische Karten zur Verfügung, mit denen sich einige einzelne Mondkrater untersuchen lassen. Genau das Richtige für die Planung der nächsten Mondmission, wie Michael Weiss-Malik im Google Lat Long Blog meint.

Er spielt damit auf ein zweites Mondprojekt an, das Google derzeit als Sponsor und Namensgeber unterstützt, und zwar den Google Lunar X-Prize. Ausgeschrieben wird er von Google und der X-Prize Foundation. Dabei handelt es sich um ein Roboterwettrennen zum Mond. Der Wettbewerb richtet sich an Privatunternehmen, Ingenieure und Visionäre auf der ganzen Welt. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von mindestens 20 Millionen US-Dollar. Dafür muss sein Roboter aber nicht nur bis spätestens 31. Dezember 2012 mit einem privat finanzierten Raumschiff als erster auf dem Mond gelandet sein, sondern auch mindestes 500 Meter auf der Oberfläche des Trabanten zurückgelegt haben und ein Paket aus Videos, Bildern und Daten an die Erde gesendet haben.

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