Archiv für Dezember 2007
Falk.de integriert Online-Branchenbuch von KlickTel
Auf dem Reise- und Mobilitätsportal Falk.de können User künftig auch lokale Suchanfragen stellen.
Möglich macht dies eine Kooperation mit dem Verzeichnismedienanbieter KlickTel. Wie KlickTel berichtet, hat es mit der Falk Marco Polo Interactive GmbH einen mehrjährigen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Dem Abkommen zufolge werde das KlickTel-Branchenbuch mit seiner Suchfunktion dann sowohl im Suchfenster auf der Startseite als auch in der Stadtplan-Suche auf www.falk.de verfügbar sein.
KlickTel erhofft sich durch diese Zusammenarbeit eine Steigerung der eigenen Reichweite und dadurch auch höhere Nutzerzahlen auf der eigenen Internetseite.
Wann die KlickTel-Suche bei Falk.de integriert werden soll, wurde bislang noch nicht mitgeteilt.
TownKings to go
Nachdem erst kürzlich das Internetportal von TownKings komplett überarbeitet wurde (wir berichteten), ist die lokale Webgemeinde nun auch mobil abrufbar.
Wie die Supreme New Media, der Betreiber von TownKings mitteilte, können die Mitglieder des Online-Netzwerkes nun auch per Handy auf ihre persönlichen Accounts zugreifen und sich dadurch beispielsweise unterwegs anzeigen lassen, welche User in ihrer Nähe sind. Sie können die Profile anderer Mitglieder abrufen und mit ihnen kommunizieren – beispielsweise um sich mit ihnen zu verabreden. Dies spare teure SMS-Kosten und ermögliche die unbegrenzte Eingabe von Zeichen.
Um diesen Dienst nutzen zu können, müssen die Community-Mitglieder allerdings erst einen mobilen Client auf ihr Handy laden. Dazu schickt man den Text “beta townkings” per SMS an die Nummer 0174 – 888 22 88 und bekommt dann den Download-Link zugeschickt.
Derzeit befindet sich der Dienst noch in der Beta-Phase und funktioniert noch nicht auf allen internetfähigen Handys. Welche Geräte unterstützt werden, erfährt man unter www.townkings.mobi. Hier gibt es auch viele weitere nützliche Informationen, etwa zum Download oder den anfallenden Kosten.
KennstDuEinen?
Mit „KennstDuEinen“ ist Anfang Dezember eine weitere Empfehlungsplattform für lokale Anbieter an den Start gegangen.
Hier soll man, wie es auf der Webseite heißt, die besten Profis in der Nähe finden können. Denn im Gegensatz zu vergleichbaren Angeboten wie etwa Qype liegt der erklärte Schwerpunkt des neuen Web2.0-Portals vor allem auf der Suche nach Dienstleistern wie Ärzten, Handwerkern, Rechtsanwälten oder Steuerberatern und deren Beurteilung.
Anders ist auch, dass die User keine eigenen Einträge erstellen, sondern lediglich die gefundenen Treffer benoten und beschreiben können. Diese Suchergebnisse stammen im Übrigen von der lokalen Suchmaschine suchen.de von t-info. “Das Portal suchen.de hat wahrscheinlich den besten Datensatz Deutschlands, wenn es um lokale Dienstleister geht.”, so Carsten Schmidt, einer der beiden Geschäftsführer von KennstDuEinen in einer Pressemitteilung. Zu den Treffern erhält der User nicht nur die Beurteilung und die Kontaktdaten, sondern er kann sie sich auch in einem Stadtplan anzeigen lassen. Ein Routenplaner fehlt allerdings.
Naturgemäß gibt es bislang noch kaum Empfehlungen. Wer selbst eine abgeben möchte, muss angemeldet sein. Man hilft mit seinem Tipp aber nicht nur anderen Usern bei der Entscheidung, sondern tut darüber hinaus auch noch etwas Gutes. Für jede Bewertung kann man nämlich eine karitative Organisation auswählen, an die KennstDuEinen dann eine Spende in Höhe von zwei Euro zahlt.
Google Maps mit mehreren neue Funktionen
Der Suchmaschinenriese hat seine lokale Suche mit einigen neuen Features aufgepeppt.
So gibt es nun bei Google Maps neben der Karte und den Satellitenbildern auch eine topographische Ansicht. Sie gibt Geländeformen wie Berge und Täler wieder und ist unter dem Link „Gelände“ zu finden. Wie Chris Pennock und Keith Ito im Google Lat Long Blog erklären, ist diese Oberflächenansicht zum Beispiel recht nützlich, wenn man Wanderungen oder Radtouren plant. Das allerdings stimmt nur bedingt. Denn zumindest für Deutschland ist das Kartenmaterial für diesen Zweck nicht ausreichend hoch aufgelöst.
Der neue Menüpunkt „Gelände“ ersetzt den „Hybrid“-Button. Die Hybridansicht gibt es jedoch weiterhin. Sie kann bei den Satellitenbildern durch die Markierung des Kästchens „Labels anzeigen“ eingeschaltet werden.
„Wiki-Karten“
Eine weitere Neuerung gibt es bei „Meine Karten“. Hier können registriert User schon lange ihre eigenen Karten erstellen. Jetzt wurde dieser Bereich um die Funktion „Zusammenarbeiten“ erweitert. Wer möchte, kann dadurch jetzt auch andere User zur Mitarbeit an seiner Karte einladen. Das können entweder ausgewählte Personen sein oder alle Nutzer. Solche Karten können nun überdies von anderen Usern bewertet und kommentiert werden, erklärt im Google Lat Long Blog.
Handy-Ortung ohne GPS
Und schließlich wurde auch die mobile Version von Google Maps weiter ausgebaut – und zwar mit der Funktion „My Location“, die sich allerdings noch in der Beta-Phase befindet. Auch Nutzer von Handys ohne GPS-Empfänger können damit nun ihre Position von Google ermitteln lassen. Dafür werden Mobilfunkmasten in der Nähe des Nutzers lokalisiert und damit sein ungefährer Standpunkt bestimmt. „My Location“ ist zwar nicht so genau wie GPS, hat aber auch seine Vorteile, worauf Mike Chu im Google Mobile Blog hinweist. So könne man es auch in Gebäuden nutzen, und es brauche obendrein nicht so viel Energie. Zur genauen Funktionsweise von „My Location“ gibt es hier übrigens auch ein recht nett gemachtes Video.
GoYellow mit Schneehöhen und Wandertouren
Von Skigebieten bis Joggingrouten: Bei dem Internet-Branchenbuch GoYellow gibt es jetzt auch Informationen für Sportbegeisterte.
Diese Auskünfte können die User über die dynamische Luftbildansicht unter der Karten-Suche abrufen. Möchte man beispielsweise wissen, welche Verhältnisse am Winterurlaubsort herrschen, markiert man “Winter/Schnee” unter “Interessante Punkte”. Daraufhin blendet GoYellow dort, wo Skigebiete in Deutschland liegen, Icons ein. Wer mit der Maus über ein solches fährt, erhält weitere Informationen wie die Höhen der Berg- und Talstationen und die Schneehöhen. Letzteres allerdings scheint noch nicht so ganz zu funktionieren. Denn bislang werden die Schneehöhen nicht bei allen Regionen angezeigt: Außerdem wird zu jedem Skigebiet auch eine Webcam angeboten sowie weiterführende Links.
Möchte man dagegen lieber wandern, Rad fahren oder joggen, kann man sich mit einem Klick auf “Freizeittouren” verschiedene Routen einblenden lassen – und diese nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Europas. Wie GoYellow mitteilt, bietet es diesen Service in Kooperation mit dem Routen-Portal GPSies.com an.
Relaunch bei TownKings
Ende Juni dieses Jahres öffnete die Nachbarschafts-Community TownKings offiziell ihre Pforten. Jetzt wurde das Portal überarbeitet.
Das Anliegen von TownKings ist, Menschen vor Ort zusammenzubringen. Dreh- und Angelpunkt der lokalen Webgemeinde ist die Karte. Auf ihr sieht man auf einen Blick, wer in der Nähe wohnt, und kann dann zu seinen Nachbarn Kontakt aufnehmen.
Rund vier Monate nach dem Start gab es nun den ersten großen Relaunch des Portals. Das Netzwerk erhielt dem Betreiber, der Supreme NewMedia, zufolge damit nicht nur ein brandneues Design, sondern auch einige neue Funktionen. Der Grund für die Neuerungen sei der große Erfolg des Netzwerkes.
Laut Supreme NewMedia sei es den Mitgliedern beispielsweise jetzt möglich, noch mehr Informationen über sich zu veröffentlichen – sie können nun etwa eigene Fotos oder Videos hochladen, ein Gästebuch eröffnen oder Tags (Social Tagging) für Freunde hinzufügen. Außerdem werden die User jetzt lokal vernetzt. Dadurch erfahre man, wer die Freunde der eigenen Freunde sind. Zudem könne jedes Mitglied seine Lieblingsorte markieren, verraten wo es abends zu treffen ist oder was es gerade tut. Eine überarbeitete lokale Suche erlaube überdies, gezielt nach Personen oder Lokalitäten in der eigenen Nachbarschaft, die genau zum eigenen Anspruch passen, zu fahnden. Neu sei auch, dass jeder seine Karriere in der Gemeinschaft zunächst als “Leibeigener” beginne. Über seine Aktivitäten in der Gemeinde könne man sich so genannte “Crowns” verdienen, mit deren Hilfe es möglich sei, sich nach und nach zum “King” oder zur “Queen” hochzudienen.
Infos zu Weihnachtsmärkten
Auch an den lokalen Suchmaschinen geht das vorweihnachtliche Treiben in den Städten nicht vorbei.
Sowohl bei suchen.de als auch bei Qype findet man jetzt passend zur Adventszeit Informationen zu zahlreichen Weihnachts- und Christkindlmärkten in ganz Deutschland.
So sind auf Qype, wie im Unternehmens-Blog zu lesen ist, bereits 143 Weihnachtsmärkte verzeichnet – samt hilfreicher Beurteilungen der User.
Suchen.de übertrifft dieses Ergebnis um einiges. Die lokale Suchmaschine listet unter der Kategorie “Weihnachtsmärkte” sage und schreibe 255 Treffer auf. Außerdem erfährt man hier nicht nur, wo die Buden aufgebaut sind, sondern auch bei jedem Standort, wie lange sie geöffnet haben. Und wer möchte, kann sich mit dem Routenplaner dann auch den Weg dahin weisen lassen.
Bei beiden Suchdiensten kann man diese Informationen zum winterlichen Budenzauber natürlich auch über deren mobile Suchangebote per Handy abrufen.
Übrigens: Google Maps enttäuscht bei der Suche nach Weihnachtsmärkten ziemlich, wie ein Test von uns ergab. Nur bei wenigen Städten liefert es einigermaßen brauchbare Ergebnisse.
suchen.de im Handy-Format
Die lokale Suchmaschine suchen.de ist nun auch von jedem internetfähigen Handy oder PDA abrufbar – die mobile Variante befindet sich aber noch in der Beta-Phase.
Das meldet der Betreiber von suchen.de, die t-info GmbH, in einer Pressemitteilung. Zu finden ist die Handy-Version von suchen.de unter mobil.suchen.de.
Für die Recherche nach Unternehmen, Dienstleistern oder Produkten in der Nähe steht hier die übliche „Was“-„Wo“-Maske zur Verfügung, in die man ein Stichwort und den gewünschten Ort oder die Postleitzahl eingeben kann. Wie bei der PC-Version lässt sich die Suche auch bei der mobilen Lösung von suchen.de auf bestimmte Stadtteile oder Straßennamen einschränken.
Zu jedem so gefundenen Treffer erhält man dann detaillierte Kontaktdaten – zum Teil sogar samt Öffnungszeiten – und Links zu den Internetauftritten der Unternehmen, so es welche gibt. Außerdem kann man mit einem Klick auf die Telefonnummer den gewünschten Anbieter direkt anrufen. Wer ihn lieber persönlich aufsuchen möchte, für den besteht die Möglichkeit, sich mit dem Routenplaner den Weg dahin weisen zu lassen. Eine Kartenansicht, in der der Anbieter verzeichnet ist, und die andere vergleichbare Dienste bereits anbieten, gibt es jedoch nicht.
Die Darstellung und Bedienbarkeit der mobilen lokalen Suche soll laut t-info auf jedes Gerät optimal angepasst sein, wobei beispielsweise auch berücksichtigt werde, ob dessen Bedienung über Tasten, Scrollrad oder Touchscreen erfolge.
Finanziert wird das Angebot durch Werbung. Laut t-info werde passend zum Suchbegriff oder zum Standort des Users Werbung angezeigt.
Mobiler Stadtführer für PDAs
Von dem Anbieter digitaler Verzeichnismedien KlickTel gibt es seit kurzer Zeit mit „Pocket 2.0“ eine neue PDA-Software, mit der lokale Informationen unterwegs abgerufen werden können.
KlickTel zufolge ist „Pocket 2.0“ ein mobiler Stadtführer. Alle Funktionen der ortsbezogenen Suche – vom Telefonbuch übers Branchenbuch bis hin zum Routenplaner- können direkt aus der Karte aktiviert werden, erklärt das Unternehmen. Überdies enthalte der Dienst eine Stadtplan-Anzeige mit Fußgänger- und Fahrrad-Routing und eine neuartige Kartenzoom-Funktion, die eine stufenweise Drehung der Karten um 360 Grad erlaube. Dadurch können die Karten an die Bewegungsrichtung des Nutzers angepasst werden.
Dabei zeige die Software Restaurants, Tankstellen, Hotels, Sehenswürdigkeiten und Tausende weiterer Sonderziele (Points of Interest) als Symbole in der Karte an. Außerdem könne der User wichtige Zusatzinformationen zu Unternehmen wie Öffnungszeiten und Kartenakzeptanz einsehen.
Die Software „Pocket 2.0“ für die tragbaren Mini-Computer gibt es allerdings nur im „KlickTel Gold-Paket 2007/2008“, das daneben auch ein Telefon- und Branchenbuch, einen Routenplaner und eine Inverssuche auf DVD enthält und rund 30 Euro kostet.







