hidden
sitebar

Archiv für März 2008

Search Marketing Expo in München

Die Search Marketing Expo, kurz SMX, kommt erstmals auch nach Deutschland. Sie findet am 8. und 9. April 2008 in München statt.

Für die inhaltliche Gestaltung dieser Konferenz für Suchmaschinenoptimierung und -marketing zeichnen die beiden international anerkannten Suchmaschinenkoryphäen Chris Sherman und Danny Sullivan verantwortlich – beide sind auch Redakteure des bekannten Suchmaschinenblogs Search Engine Land.

Laut einer Pressemitteilung des Veranstalters richtet sich der zweitägige Kongress, der übrigens auch von einer Ausstellung begleitet wird, insbesondere an die Verantwortlichen für Suchmaschinen- und Online-Marketing in Unternehmen sowie an Agenturen, die in diesem Bereich tätig sind.

Ihnen soll hier ein intensiver Einblick in die wichtigsten Entwicklungen gegeben werden. Dabei vermitteln die Referenten Grundlagen für Einsteiger – etwa zur Keyword-Auswahl, zur Erstellung suchmaschinenfreundlicher Webseiten oder zu Taktiken der erfolgreichen Verlinkung – genauso wie Spezialwissen für Profis. Für letztere steht beispielsweise die derzeitige Entwicklung der Suchmaschinen hin zur so genannten Blended Search (bei der Ergebnisse aus spezialisierten Suchmaschinen wie der lokalen Suche automatisch in die Trefferlisten eingeblendet werden) und deren Auswirkung für Suchvermarkter auf dem Programm. Außerdem werden Themen wie etwa die Nutzung von Communities, Bookmarking-Plattformen oder Blogs zur Suchmaschinenoptimierung besprochen. Und auch die lokale Suche ist ein wichtiges Thema. In einer Sitzung zu lokalen Suchtaktiken geben die Referenten dem Programm zufolge “Insidertipps für eine erfolgreiche lokale Strategie und beleuchten die neuen Möglichkeiten, die sich beispielsweise durch ,Blended Search’ und Mobile für die lokale Suche ergeben”.

Ausführlichere Informationen zum reichhaltigen Programm, zu Referenten, Anmeldung, Preisen und dem Veranstaltungsort findet man auf der Webseite der SMX.

GoLocal.de gestartetGoLocal.de starts up

Dass die GoYellow-Macher auch im Bereich Web2.0 mitmischen möchten, hatte sich ja bereits abgezeichnet (wir berichteten). Seit dem 10 März steht nun ihr neues Bewertungsportal GoLocal.de im Internet allen Usern zur Verfügung und zwar unter dem Motto: “Gemeinsam besser finden”.

GoLocal.deGoLocal.de ist genau genommen ein Produkt der GoLocal GmbH & Co.KG, und die wiederum ist eine Tochtergesellschaft der GoYellow Media AG, die unter anderem auch das Online-Branchenbuch GoYellow.de betreibt.

Die neue Bewertungsplattform GoLocal.de gleicht in vielen ihrer Funktionen dem Empfehlungsportal Qype. Auch bei GoLocal.de kann man Anbieter – hier als “Locations” bezeichnet – an einem bestimmten Ort finden und lesen, was andere User davon halten. Die Ergebnisse werden in einer Liste und in einer Google-Map angezeigt. Praktisch ist, dass man sich diese Treffer wahlweise nach Alphabet, Entfernung oder bester Bewertung sortiert anzeigen lassen kann. Wer sich registriert, kann die so gefundenen Unternehmen auch selbst beschreiben und mit Sternen bewerten, Fotos hinzufügen oder auch neue “Locations” anlegen. Einen Routenplaner, mit dem man sich den Weg zum gefunden Anbieter weisen lassen könnte, gibt es nicht.

Neben einer Suche nach “Locations” bietet GoLocal.de auch eine Event-Suche. Damit kann man hier nach Veranstaltungen in der Nähe fahnden und dazu Beiträge schreiben.

In einer Pressemitteilung bezeichnet der Betreiber GoLocal auch als “Bewertungs-Community”. Das verwirrt etwas – denn man kann auch als registrierter User mit anderen Mitgliedern keinerlei Kontakt aufnehmen oder anderweitig kommunizieren.

Der neue Dienst befindet sich noch in der Beta-Phase und soll, so heißt es in der Pressemitteilung weiter, in den kommenden Monaten noch ausgebaut werden. Ab Mitte Juni 2008 soll dann die Vollversion starten und mit ihr auch ein mobiles Portal.

KennstDuEinen.de kooperiert mit eins.de

Bereits wenige Monate nach ihrem Start im Dezember des vergangenen Jahres (wir berichteten) sehen die Betreiber der lokalen Such- und Bewertungsplattform KennstDuEinen.de die Zeit reif für so genannte White-Label-Vermarktungen.

KennstDuEinen.de + eins.deDas bedeutet, dass andere Portale nun den Empfehlungsdienst in ihre eigenen Webauftritte integrieren können, erklärt die KennstDuEinen GmbH in einer Pressemitteilung. Für die Marketingpartner sei dies eine Möglichkeit, unter anderem die Attraktivität ihres Angebots und die User-Bindung zu steigern. KennstDuEinen.de könne im Gegenzug dazu seine Reichweite und Präsenz bundesweit erhöhen.

Der erste Partner ist das soziale Städteportal eins.de. Wie die Macher der beiden Webseiten in einer anderen Pressemitteilung darlegen, erhalten die Mitglieder von eins.de durch diese Kooperation nun direkt Zugriff auf das Empfehlungsportal. Dadurch können sie jetzt auch bei eins.de regionale Dienstleister und Unternehmen suchen und beurteilen. Ihre Bewertungen werden den Betreibern zufolge dann auf beiden Portalen angezeigt. KennstDuEinen.de listet laut eigenen Angaben mehr als fünf Millionen Einträge auf. Diese stammen übrigens von der lokalen Suchmaschine suchen.de von t-info.

eins.de-User finden das neue Angebot auf der Startseite in der linken Navigationsleiste unter “Service”.

few months after their startup in December 2007 (see our post), the proprietors of the local search and ratings platform KennstDuEinen.de (freely translated as ‘DoYouKnowOne’) have chose the time to be ripe for so-called ‘white label marketing’.

KennstDuEinen.de + eins.deThis in essence means that other portals are now able to embed the recommendations of KennstDuEinen.de into their own websites, according to the management of KennstDuEinen GmbH in a press release.  For marketing partners this provides the possibility of increasing the attractiveness of their offerings and customer connectivity.  As a result, KennstDuEinen.de is hoping to extend its reach and raise its profile throughout the German-speaking region.

The first partner enrolled in this scheme is the social city portal eins.de.  As announced by both firms in another (joint) press release, though this cooperation, the members of eins.de will enjoy direct access to the ratings portal. Using this new functionality, users of eins.de will be able to search for and rate local service providers and businesses.  Their ratings will subsequently be displayed on both portals.  KennstDuEinen already lists 5 million such entries on offer, mostly generated through the local search machine suchen.de (operated by t-info).

eins.de users can find this new feature on the start page in the left-hand navigation section under ‘Service’.

GenieTown: Marktplatz für lokale Dienste

Kürzlich ist mit GenieTown in den USA ein neuer lokaler Marktplatz gestartet. Hier soll man praktisch jede Art von Diensten suchen und anbieten können.

genietown-sm.jpgDas betrifft sowohl Dienstleistungen von professionellen als auch von privaten Anbietern – oder „Genies“ (Flaschengeister), wie die Experten hier bezeichnet werden. Denn – so heißt es auf der Webseite – jeder besitze Fähigkeiten, die jemand anders brauchen könne. Und das egal, ob man ein lizenzierter Unternehmer ist oder ein ambitionierter Autodidakt. Die Dienstleistungen, die hier angeboten oder gesucht werden können, betreffen quasi alle Lebenslagen. Sie reichen von Hilfe bei Gebäuderenovierungen, Haus- und Gartenarbeiten und Kinder- oder Haustierbetreuung über Unterstützung bei Autoreparaturen, Computerproblemen und Steuererklärungen bis hin zu Musikunterreicht.

GenieTown bietet den Dienstleistern eine Webpräsenz, auf der sie sich und ihre Services beschreiben können. Wer einen Experten sucht, kann die Seite durchstöbern und mit einem passenden „Genie“ Kontakt aufnehmen, oder man erstellt selbst ein so genanntes Projekt, in dem man seinen Auftrag beschreibt und zu dem die „Genies“, die sich angesprochen fühlen, dann ein Angebot abgeben können.

Wie es sich für ein ordentliches Web2.0-Projekt gehört, können sowohl die „Genies“ also auch die Kunden beschrieben und bewertet werden. Dafür bekommen sie dann Punkte, wobei die Anzahl dieser bei den „Genies“ nicht nur auf der Qualität ihrer Dienste beruht, sondern auch auf ihrem Engagement in der Community – also ob sie Artikel mit Tipps und Tricks beisteuern oder fleißig Fragen beantworten.

Wie die Betreiber in einer Pressemitteilung erklären, ist GenieTown eine Art Mischung aus dem Branchenbuch YellowPages, dem lokalen Kleinanzeigenportal Craigslist und dem Internetauktionshaus eBay.

GenieTown befindet sich derzeit in der Beta-Phase und ist bis jetzt noch vor allem auf die San Francisco Bay Area ausgerichtet.

Die Lokalisten gibt’s jetzt auch zum Mitnehmen

Das deutsche Freundesnetzwerk, Lokalisten.de, hat Anfang März den Start seines mobilen Portals bekannt gegeben.

lokalisten mobileWie die Betreiber in einer Pressemitteilung erklären, bietet auch die Handy-Version der lokalen Web-Gemeinde alle Möglichkeiten, um jederzeit und überall mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben. So könne der registrierte Nutzer auch unterwegs Nachrichten schreiben, nach neuen Kontakten suchen, Profile und Fotos ansehen und Bilder hoch laden.

Die mobile Seite der Community für Freunde und Freundesfreunde ist über den Handybrowser unter mobile.lokalisten.de zu erreichen. Wer noch nicht Mitglied der Lokalisten ist, kann sich auch mobil registrieren und hat mit diesen Nutzerdaten dann auch per PC Zugang zu dem Netzwerk.

Bei City24 kostenlos Handys anrufen

Seit Ende Mai vergangenen Jahres können Community-Mitglieder des Städteportals City24 kostenlos Telefonate ins Festnetz führen. Nun hat das Internetportal dieses Angebot erweitert.

City24Es bietet seinen registrierten Usern jetzt auch Gratis-Verbindungen in fast alle Mobilfunknetze – und zwar weltweit. Dieser Service funktioniert ohne zusätzliche Hard- oder Software. Für die Telefonate trägt man – wie bei anderen Anrufdiensten – einfach seine eigene Rufnummer und die des Gesprächspartners in die Eingabemaske ein, woraufhin der Service dann die Verbindung herstellt. Das Angebot steht täglich rund um die Uhr zur Verfügung. Die Dauer der Gespräche ist auf jeweils maximal 30 Minuten beschränkt.

Einen Haken hat die Sache jedoch. Denn der Dienst kostet zwar kein echtes Geld, dafür aber so genannte CityCredits. Das sind so eine Art Bonuspunkte. 30 davon erhält jedes Mitglied täglich automatisch geschenkt. Diese „BasicCredits“ verfallen allerdings am Ende des jeweiligen Tages wieder – man kann sie also nicht sammeln. Nur durch bestimmte Aktivitäten kann man weitere CityCredits hinzuverdienen, die nicht automatisch verfallen – wie beispielsweise durch Eintragung von Events oder Partys, Bewertungen von Anbietern, Schaltung von Kontakt- oder Freundschaftsanzeigen, Einladung von Freunden oder Einstellung seines eigenen Profilbildes.

Durch diese Regelung hängt die Menge und/oder Länge der Telefongespräche, die ein Mitglied führen kann, von seinem aktuelle Punktekonto ab. Und je nachdem in welches Land man telefoniert, werden mehr oder weniger CityCredits fällig. So „kostet“ beispielsweise ein Gespräch ins deutsche Festnetz einen CityCredit pro Minute – mit dem täglich geschenkten Punkte-Kontingent kann man insgesamt also gerade mal eine halbe Stunde am Tag reden. Eine Verbindung ins deutsche Mobilfunknetz schlägt sogar mit 27 CityCredits pro Minute zu Buche. Da ist dann also nur eine Minute Gesprächszeit drin. Das ist nicht gerade viel. Wer länger reden will, muss sich schon mächtig ins Zeug legen und sich bei City24 aktiv engagieren.

Neue Kooperationen von lokalen Auskunftsdiensten

Die Personensuche yasni.de hat sich mit der 11880.com zusammengetan, und YellowMap integriert die Bewertungen von autoplenum.de

yasni.de und 11880.com
yasni + 11880yasni.de, eine Personensuchmaschine mit Web2.0-Elementen, und das Auskunftsportal 11880.com der Telegate AG arbeiten seit kurzer Zeit zusammen. Dadurch ließen sich über yasni.de nun auch Telefonnummern und Adressen abrufen, erklärt der Betreiber in einer Pressemitteilung. Im Gegenzug verlinke die 11880.com bei der Such nach Privatpersonen mit der Frage: “Was weiß yasni.de über den Personennamen?” auf die yasni.de-Suchseite.

Laut Steffen Rühl, Gründer von yasni.de, baut das Unternehmen durch diese Kooperation seine führende Position als Deutschlands meistgenutzte Personensuchmaschine weiter aus. Der Service war Ende Oktober 2007 unter dem Motto “Was weiß das Netz über Dich?” gestartet. Er findet öffentlich verfügbare Informationen im Internet zu eingegebenen Namen. Außerdem können registrierte User auch ein eigenes Profil anlegen.

YellowMap bindet Bewertungen von autoplenum.de ein
Die “Wissensplattform für Autofahrer” – autoplenum.de – kooperiert seit Mitte Februar mit dem Online-Branchenbuch YellowMap.

YelloMap + autoplenumWie autoplenum.de in einer Pressemitteilung erklärt, finden User, die bei YellowMap nach einem Autohaus, einem Autohändler oder einer Werkstatt suchen, jetzt zusätzlich zu den Adressen auch einen separaten Reiter mit den Bewertungen der autoplenum.de-Mitglieder. Dadurch sei es den YellowMap-Nutzern möglich, sich ein eigenes Bild von den Betrieben zu machen und die für sie richtige Werkstatt auszuwählen, ohne eine böse Überraschung zu erleben. Eine direkte Verlinkung auf autoplenum.de ermögliche ihnen zudem, ihre eigenen Erfahrungen mit Autohäusern und Co. anderen zur Verfügung zu stellen.

Weiteres Release von Live Search Maps Deutschland

Nachdem vor wenigen Wochen die Navigation von Live Search Maps hierzulande verbessert wurde (wir berichteten), gibt es jetzt ein paar weitere neue Features.

Live Search MapsBei der deutschen Ausgabe von Live Search Maps liefert die lokale Suchmaschine suchen.de von t-info seit August des vergangenen Jahres die Suchtreffer. Und wie bei suchen.de schon länger möglich, gibt es seit dem Update vom 21. Februar auch bei Live Search Maps eine kostenlose Anruffunktion. Free call / Gratis anrufenDas heißt, den Usern steht es frei, sich über ein Festnetztelefon direkt mit einem gefundenen Unternehmen oder Dienstleister verbinden zu lassen. Dazu klickt man in der Ergebnisliste auf den gewünschten Eintrag, woraufhin sich ein neues Fenster mit detailliertem Kartenausschnitt und Adresse öffnet. Wer nun telefonischen Kontakt zu dem Anbieter aufnehmen möchte, drückt den “Gratis anrufen”-Button und gibt die eigene Telefonnummer ein. Laut einer Pressemitteilung von Microsoft ist dieser Service zwischen sechs und 22 Uhr verfügbar. Die Gesprächsdauer sei auf 30 Minuten begrenzt.

Erneuert wurde auch der Routenplaner: Microsoft zufolge stehen damit erstmals in der deutschen Version die Optionen von Microsoft Virtual Earth zu Verfügung. Der Routenplaner berechne dabei den schnellsten oder kürzesten Weg zum Ziel. Überdies könne man mit der optimierten Druckansicht den so geplanten Weg übersichtlich ausdrucken.

Wer ein über die Suche gefundenes Unternehmen persönlich aufsuchen möchte, nutzt übrigens am besten die Möglichkeit, sich den Weg direkt aus der Karte berechnen zu lassen. Dann wird nämlich automatisch die Adresse des Unternehmens wahlweise als Ziel oder Start übernommen. Dazu fährt man mit der Maus über den gewünschten Treffer in der Karte und klickt auf “Route von…” oder “Route nach…”.

Gemeinsam stärker: Telegate übernimmt KlickTel

Der Markt im Bereich lokaler Auskunftsdienste in Deutschland ist hart umkämpft. Daher hat die Telegate AG, die unter anderem die Online-Auskunft 11880.com betreibt, nun die Aktienmehrheit am Konkurrenten KlickTel erworben.

Telgate + KlickTelIm Zuge dieser Transaktion entstehe einer der führenden Anbieter für lokale Suche auf allen modernen Medienkanälen in Deutschland, erklärt die Telegate AG in einer Pressemitteilung. Denn zusammen würden die beiden Unternehmen medienübergreifend derzeit jährlich mehr als 210 Millionen Suchabfragen bearbeiten und knapp 15 Prozent des gesamten Marktvolumens bei Auskunfts- und Branchenanfragen abdecken. Zudem beschäftigen die beiden Firmen laut Telegate zusammen rund 400 Vertriebsmitarbeiter. Damit verfüge die Allianz über eine der größten bundesweiten Vertriebsorganisationen, die sich auf die Ansprache von kleinen und mittelständischen Unternehmen spezialisiert habe.

Die Telegate AG hat bei diesem Deal eigenen Angaben zufolge 78,6 Prozent des Grundkapitals von KlickTel erworben und dafür rund 25 Millionen Euro in bar hingeblättert. Vom Aufsichtsrat der Telegate AG sei der Kauf bereits abgesegnet, er müsse aber noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden.

Facebook
Folge uns
Nutzer