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Google Maps lässt die Nutzer ran

Die Macher von Google Maps setzen bei der Verbesserung ihres Angebotes jetzt noch mehr auf die Mitarbeit ihrer User.

GoogleMaps editingBereits seit Mitte November vergangenen Jahres kann man, wenn man einen Google-Account besitzt, in der amerikanischen, australischen und neuseeländischen Ausgabe von Google Maps falsch gesetzte Ortsmarken an ihre richtige Stelle schieben.

Jetzt bietet der Suchmaschinenriese den Anwendern seiner oben genannten Länderausgaben die Möglichkeit, sich noch aktiver am Inhalt der lokalen Suche zu beteiligen. So kann nun jeder, der angemeldet ist, neue Orte – also beispielsweise Dienstleister oder Unternehmen, aber auch Sehenswürdigkeiten oder andere interessante Örtlichkeiten (Points of Interest) – hinzufügen. Bereits bestehende Plätze lassen sich zudem mit weiterem Inhalt versehen oder entfernen – etwa wenn ein Unternehmen geschlossen wurde.

Darauf weist Ramesh Balakrishnan im Google Lat Long Blog hin. Um Missbrauch zu verhindern, hat Google laut Balakrishnan mehrere Mechanismen eingerichtet. So werden alle Änderungen eines Ortes in seiner „History“ angezeigt, in der man jederzeit auch auf die Originalinformationen zurückgreifen könne. Den FAQs auf der Hilfeseite zu Google Maps ist außerdem zu entnehmen, dass manche Orte nicht geändert werden können – das sind beispielsweise Krankenhäuser, Regierungsgebäude oder Unternehmen, deren Inhaber über das lokale Branchencenter (Local Business Center) eine Änderung ihres Eintrages durch andere ausgeschlossen haben.

In der deutschen Ausgabe von Google Maps stehen diese Funktionen derzeit noch nicht zur Verfügung.

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