Archiv für April 2008
suchen.de für lokale Werbung ausgezeichnet
Die lokale Suchmaschine suchen.de konnte beim Innovationspreis 2008 für ihre ortsbezogene klickbasierte Werbemöglichkeit eine Auszeichnung einheimsen.
Lokale Online-Suchmaschinen und Web-Branchenverzeichnisse sind vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen eine wirksame Werbeplattform. Besonders effektiv sei die Werbung bei suchen.de, befand die Initiative Mittelstand. Sie hat der t-info GmbH, dem Betreiber dieser lokalen Suchmaschine, anlässlich des diesjährigen Innovationspreises in der Kategorie “Internet Services” dafür eine Auszeichnung verliehen.
Wie einer Meldung auf der Webseite der Initiative Mittelstand zu entnehmen ist, wurde die t-info dafür geehrt, dass sie bei suchen.de die klickbasierte Werbung, wie sie bei allen großen Suchmaschinen gang und gäbe ist, “lokal”, sprich ortsbezogen, gemacht habe. Das bedeutet: Der Nutzer sieht eine Anzeige nur dann, wenn sie inhaltlich zu seinen Eingaben zu Ort sowie Dienstleistung oder Produkt passt. (Siehe dazu auch “Suchmaschinen-Marketing für KMUs“)
Das habe Vorteile sowohl für die User als auch für die werbenden Unternehmen: Der Nutzer stoße bei seiner Recherche ausschließlich auf die für ihn relevanten Anzeigen. Das werbende Unternehmen mache zielgruppengerecht nur bei den potenziellen Kunden auf sich aufmerksam, die auch wirklich in seinem Einzugsgebiet nach einem Anbieter seiner Branche suchen. Dadurch sinken die Streuverluste und damit automatisch auch die Werbekosten.
Geehrt werden beim Innovationspreis jährlich die innovativsten und für den Mittelstand besonders geeigneten Produkte, Lösungen und Dienstleistungen in der Informations- und Telekommunikationstechnik. Seit 2004 wird der Preis in verschiedenen Kategorien vergeben. In diesem Jahr sprengten einer Pressemeldung der Initiative Mittelstand zufolge mehr als 1.600 Bewerbungen alle bisherigen Rekorde
Mobile standortbezogene Dienste im Aufwind
Einer aktuellen Studie des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts ABI Research zufolge soll die Nutzung ortsbezogener Mobilfunkdienste (Location Based Services, kurz: LBS) in den kommenden Jahren um ein Vielfaches ansteigen.
Die Experten von ABI Research sagen diesen Diensten laut einer Pressemitteilung sogar einen Anstieg ihres jährlichen weltweiten Umsatzes von geschätzten 515 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr auf 13,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 voraus.
Den Grund für diese enorme Entwicklung sehen sie unter anderem im wachsenden Angebot an GPS-fähigen Handys und dem stetig zunehmenden Interesse der User an Offboard-Navigationsdiensten, also solchen, bei der die Route von einem Server des Anbieters abgerufen wird. Letztere werden laut Studie künftig den größten Teil der mobilen Anwendungen ausmachen.
Aber auch Dienste zum Lokalisieren von Familienangehörigen (Family-Tracking) oder von Freunden aus mobilen Netzwerken (Friend-Finding) sowie lokale Suchdienste sollen in Zukunft stärker genutzt werden. Ebenso nehmen laut Prognose Unternehmensapplikationen zum Orten von Außendienstmitarbeitern und für das Flottenmanagement zu.
Trotz der günstigen Voraussagen für die Location Based Services muss sich laut ABI Research jedoch noch einiges tun, um deren Erfolg in Zukunft tatsächlich zu sichern. Vor allem günstige Daten-Flatrates würden ihre Nutzung fördern
Live Search Maps: Wieder ein Update
Die deutsche Ausgabe der lokalen Suchmaschine Live Search Maps von Microsoft wurde kürzlich durch einige Neuerungen aufgepeppt.
Diese neuen Features beschreibt Toni Pelg, Business Manager bei Microsoft, im Windows Live Blog.
Die Suchergebnisse, die übrigens von suchen.de stammen, sind laut Pelg nun nach der Entfernung zum angegebenen Ort sortiert. Außerdem würden identische Treffer jetzt auf einen reduziert. Diese Maßnahmen sollen die Suche schneller und die Ergebnisse übersichtlicher machen.
Aber nicht nur die Such-Perfomance wurde verbessert, auch inhaltlich hat sich seit dem Update einiges getan. So können die User jetzt noch mehr deutsche Städte mit der Funktion “Bird’s Eye” (Vogelperspektive) betrachten. Pelg zufolge sind dies Düsseldorf, Essen, Koblenz, Neuwied, Neuss, Detmold, Gütersloh, Gummersbach, Nordhorn und Paderborn.
Die umfangreichsten Neuerungen betreffen jedoch den Routenplaner. Der lässt sich jetzt nämlich direkt verlinken und zwar mit oder ohne Start- und Zieleingaben, erklärt Pelg. Dadurch könne man ihn beispielsweise in den Bookmarks ablegen. Auch Webseiten-Betreiber könnten ihn in ihren Internetauftritt einbauen. Außerdem ist es nun möglich, die gefundene Route auszudrucken. Dazu klickt man auf das Drucker-Icon rechts oben in der Menüleiste und kann dann entscheiden, ob man sich die Streckenbeschreibung als Text, auf der Karte oder beides zusammen auf einem Dokument ausdrucken möchte
suchen.de jetzt per SMS abrufbar
t-info, der Betreiber der lokalen Suchmaschine suchen.de, hat seine standortbezogene SMS-Auskunft ausgebaut.
Diesen Dienst, der bislang “SMS-Filialfinder” hieß, bietet t-info zwar bereit seit einigen Jahren an, doch war sein Verzeichnis lange nicht so umfangreich wie jetzt. Nun kann der Handynutzer damit auf den gesamten lokalen Index von suchen.de zurückgreifen, der mehr als fünf Millionen Adressen umfasst. Darauf weist das Unternehmen in einer Pressemitteilung hin. Außerdem könne man bei der Suche nun fast jeden beliebigen Suchbegriff verwenden.
Wer den Service nutzen möchte, schickt ein Suchwort per SMS an die Kurzwahl 84636. Wo man sich gerade befindet, wird laut t-info automatisch über das Mobilfunknetz ermittelt. Allerdings müsse der User bei der erstmaligen Nutzung des Dienstes einwilligen, dass t-info seinen Standort auf diese Weise feststellen darf. Ist das geschehen, erhalte er (per Kurznachricht) die zu seiner Suche passenden Adressen und Telefonnummern rund um seinen aktuellen Aufenthaltsort.
Praktisch ist der Service vor allem für Leute, die kein internetfähiges Handy, sondern nur ein ganz einfaches Mobiltelefon besitzen. Jede empfangene SMS kostet 69 Cent. Und man erhält pro angefordertem Suchergebnis maximal zwei Adressen. Möchte man mehr Suchtreffer, muss man ein M (für “Mehr”) als Antwort zurückschicken und bekommt dann weitere Empfehlungen.
Weitere Informationen zu dem Service erhält man unter http://sms.suchen.de.
meinestadt.de mit neuen lokalen Infos
Das Städteportal bietet nun verbesserte lokale Wetterinformationen sowie regionale Auskünfte zu Wanderwegen.
So präsentiert meinestadt.de seit Anfang April in Kooperation mit einem neuen Partner, nämlich MC-Wetter (MeteoGroup), noch mehr Informationen rund um die aktuelle Wetterlage vor Ort. Man findet hier nun unter “Wetter” zu jeder deutschen Stadt oder Gemeinde nicht nur eine Vorhersage für die nächsten fünf Tage, sondern auch Auskünfte beispielsweise zur gefühlten Temperatur, zum Biowetter oder zum Pollenflug.
Außerdem gibt es bei der Städteseite nun auch in Partnerschaft mit wanderkompass.de ein Special mit regionalen und bundesweiten Informationen rund um das Thema Wandern. Darauf weist die allesklar.com AG, der Betreiber von meinestadt.de, in einer Pressemitteilung hin. Die Nutzer von meinestadt.de können sich darin laut allesklar.com über insgesamt 1.200 Wanderwege aus ganz Deutschland informieren. Zu finden ist dieses Feature bei jeder deutschen Stadt oder Gemeinde unter “Reiseführer”. Jedoch gibt es nicht für alle Städte oder Regionen Informationen zu Wanderwegen. Dann – wie etwa bei Stuttgart – werden lediglich Links zu bundesweiten Wanderwegen angezeigt
Google Maps: Ergebnisse verfeinern
Die lokale Suche von Google bietet seit kurzer Zeit die Möglichkeit, die Suchergebnisse nach bestimmten Kriterien zu verfeinern.
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In der US-Ausgabe von Google-Maps ist es bereits seit Februar möglich, die Treffer einzuschränken – beispielsweise über die Auswahl der gewünschten Userbewertungen (Ratings) und /oder bestimmter Stadtgebiete (Neighborhood). Der Softwareentwickler Constantinos Michael von Google beschrieb diese Funktionen damals im Google Lat Long Blog.
Still und leise integrierte Google in den letzten Wochen ähnliche Features nun auch in der deutschen Version seiner lokalen Suchmaschine. So kann der Nutzer jetzt auch hierzulande die Resultate seiner Suchanfrage auf einen Umkreis und /oder die Qualität der Anbieter (Mindestanzahl der Sterne, die er von anderen Usern erhalten hat) beschränken, und sie damit besser an seine persönlichen Ansprüche anpassen.
Dazu klickt man nach einer Suchanfrage über der Trefferliste bei „Verfeinern nach“ auf „Entfernung“ oder /und auf „Nutzerbewertung“, wo man sich dann die gewünschten Kriterien aussuchen kann, nach denen die Resultate gefiltert werden sollen. Übrigens: Will man das Feature „Verfeinern nach Entfernung“ nutzen, muss man vorher bei der Suche im Feld „Wo“ neben dem Städtenamen auch eine Postleitzahl, Straße oder Stadtteilbezeichnung eingeben. Gibt man nur den Ort ein, wird diese Funktion nicht angezeigt.
Google Maps: Weitere 360°-Bilder online
Die Fahrer der Street-View-Cars von Google waren wieder fleißig unterwegs und haben 13 weitere US-Städte und einen Nationalpark mit ihren Spezialkameras aufgenommen.
Das berichtet der Google-Programmierer Bradley Bossard im Google Lat Long Blog. Es handele sich dabei unter anderem um Albuquerque, Austin, Cleveland, Nashville und Fairbanks sowie um den Yosemite National Park.
Zusätzlich zu 14 ganz neuen Gebieten wurden laut Bossard auch weitere Aufnahmen von Außenbezirken bereits erfasster Städte wie Denver, Las Vegas, Los Angeles und der San Francisco Bay Area gemacht und ins Netz gestellt. So könne man beispielsweise nun auch die majestätischen Redwoods bei San Francisco betrachten.
Insgesamt sind damit nun weit über 40 Metropolen und interessante Plätze in den Vereinigten Staaten bei Google Maps mit der Panoramaansicht „Street View“ zu erkunden. In der deutschen Version heißt das Feature übrigens „Straßenansicht“. Deutsche Städte wurden allerdings bislang noch nicht erfasst.
Außerdem ist Street View nun ein Teil der Google Maps APIs (Application Programming Interface) und kann damit von Website-Betreibern in ihren Internetauftritt eingebaut werden. Darauf weist James McGill aus dem Google Maps API-Team im offiziellen Google Maps API Blog hin.
DasTelefonbuch im neuen Look
Das Telefonverzeichnis DasTelefonbuch hat seinen Internetauftritt aufgepeppt und kommt nun übersichtlicher und mit ein paar neuen Features daher.
Durch den Relaunch Ende März wurde vor allem das Design des Portals verändert. Auf der Startseite rückte die Suchmaske damit noch stärker in den Mittelpunkt als zuvor. Die Verknüpfungen etwa zum Vorwahlen- und Postleitzahlenfinder oder den Notfallnummern, die sich bisher unter den so genannten „Themen“ rechts auf der Seite befanden, stehen jetzt etwas kleiner unter dem Eingabefeld.
Neu auch: Nach einer Suchanfrage erhält der User bereits in der Trefferliste eine Vorschau über alle verfügbaren Inhalte zu einem Eintrag. Dadurch sieht man auf einen Blick, ob in der Detailansicht neben der Telefonnummer und der Anschrift noch weitere Informationen, beispielsweise zu E-Mail- oder Internetadresse, vorhanden sind.
Diese Detailansicht, zu der man per Klick auf den Namen oder „Alle Informationen“ gelangt, wirkt durch das neue Layout deutlich freundlicher und übersichtlicher. Zwar gab es schon vorher die Möglichkeit, einen ausgewählten Eintrag zum Beispiel zu drucken, zu faxen oder per E-Mail und SMS zu verschicken, doch waren die Hinweise auf diese Funktionen recht unscheinbar und konnten leicht übersehen werden. Das wurde nun geändert. Mit hübscheren und auffälligeren Symbolen versehen und dunkelgrau hinterlegt, findet man diese durchaus praktischen Features unter „Kontakt nutzen“. Hier gibt’s übrigens unter anderem auch die Kartenansicht und den Routenplaner.
Einer Pressemitteilung zufolge können Gewerbetreibende in der Detailansicht auch Anzeigen, Bilder oder Videos hinterlegen und weitere Auskünfte zu ihren Produkten, Dienstleistungen oder Öffnungszeiten geben.
Google Maps lässt die Nutzer ran
Die Macher von Google Maps setzen bei der Verbesserung ihres Angebotes jetzt noch mehr auf die Mitarbeit ihrer User.
Bereits seit Mitte November vergangenen Jahres kann man, wenn man einen Google-Account besitzt, in der amerikanischen, australischen und neuseeländischen Ausgabe von Google Maps falsch gesetzte Ortsmarken an ihre richtige Stelle schieben.
Jetzt bietet der Suchmaschinenriese den Anwendern seiner oben genannten Länderausgaben die Möglichkeit, sich noch aktiver am Inhalt der lokalen Suche zu beteiligen. So kann nun jeder, der angemeldet ist, neue Orte – also beispielsweise Dienstleister oder Unternehmen, aber auch Sehenswürdigkeiten oder andere interessante Örtlichkeiten (Points of Interest) – hinzufügen. Bereits bestehende Plätze lassen sich zudem mit weiterem Inhalt versehen oder entfernen – etwa wenn ein Unternehmen geschlossen wurde.
Darauf weist Ramesh Balakrishnan im Google Lat Long Blog hin. Um Missbrauch zu verhindern, hat Google laut Balakrishnan mehrere Mechanismen eingerichtet. So werden alle Änderungen eines Ortes in seiner „History“ angezeigt, in der man jederzeit auch auf die Originalinformationen zurückgreifen könne. Den FAQs auf der Hilfeseite zu Google Maps ist außerdem zu entnehmen, dass manche Orte nicht geändert werden können – das sind beispielsweise Krankenhäuser, Regierungsgebäude oder Unternehmen, deren Inhaber über das lokale Branchencenter (Local Business Center) eine Änderung ihres Eintrages durch andere ausgeschlossen haben.







