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Archiv für August 2008

„Fire Eagle“ vermittelt ortsbezogene Userdaten

Im März dieses Jahres hatte Yahoo!  seinen neuen Lokalisierungsdienst „Fire Eagle“ als geschlossene Beta-Version gestartet. Vor kurzem wurde er freigegeben und steht nun der Öffentlichkeit zur Verfügung – bislang allerdings  nur auf Englisch.

Fire EagleEiner Pressemitteilung von Yahoo! zufolge ist Fire Eagle eine offene Plattform, die es ihren Mitgliedern ermöglicht, ihren aktuellen Aufenthaltsort im Internet mitzuteilen. Entwickler können auf diese Daten zugreifen und sie in ihre eigenen Dienste integrieren. Sie sparten sich laut Yahoo! auf diese Weise den kostspieligen und komplizierten Aufbau eigener ortsbezogener Services.

Im Klartext heißt das: Fire Eagle ist nicht etwa ein eigenständiges Netzwerk, sondern vielmehr eine zentrale Schnittstelle für ortsbezogene Userdaten, die von anderen Applikationen genutzt werden können – egal ob Web- und Desktop-Anwendungen oder mobile Dienste. Der Nutzer kann dabei genau bestimmen, welche Services auf seine Daten zugreifen dürfen. Laut Yahoo! wurde Fire Eagle inzwischen in über 50 Dienste eingebaut – darunter Dopplr, Pownce, Movable Type oder Outside.in. Ändert der User seinen Aufenthaltsort wird das, wenn er möchte, automatisch zum Beispiel per Handy an Fire Eagle übermittelt. Man kann seinen Ortswechsel aber auch manuell bekannt geben – über die Fire Eagle Webseite oder per SMS. Danach werden alle vom User zugelassenen Anwendungen über dessen neuen Aufenthaltsort informiert. Sie können nun darauf reagieren und ihr Angebot dementsprechend anpassen.

Zwar können die Nutzer frei entscheiden, wie viele und welche Informationen sie den von ihnen ausgesuchten Diensten mitteilen möchten, sie können sich jederzeit verstecken, die Dienste wechseln oder ihre gespeicherten Daten bei Fire Eagle löschen – dennoch schlagen Datenschützer laut einem BBC-Bericht Alarm. Denn auch wenn die Daten bei Fire Eagle gelöscht werden können, so könnten sie doch von den Drittanbietern gespeichert und weiterverarbeitet werden. Auch Yahoo! sieht diese Gefahr und rät den Nutzern auf der Hilfeseite eindringlich, ihre Daten nur Diensten zu überlassen, denen sie vertrauen

GoYellow verkauft GoLocal

Erst im März war GoLocal.de an den Start gegangen (wir berichteten). Nun hat das Bewertungsportal für zwei Millionen Euro den Besitzer gewechselt.

GoYellow.de & GoLocal.deDarauf weist die GoYellow Media AG in einer Pressmitteilung hin. Betrieben wurde die Beurteilungsplattform bislang von der GoLocal GmbH & Co. KG, einer Tochtergesellschaft der GoYellow Media AG. Das Mutterunternehmen, das unter anderem auch das Online-Branchenbuch GoYellow.de herausgibt, hat laut dem Bericht alle Anteile an der Tochter-GmbH an die GoLocal Holding GmbH & Co. KG verkauft – vorbehaltlich der kartellamtlichen Genehmigung. Gesellschafter der Käuferin seien verschiedene Verzeichnisverlage.

Die GoYellow Media AG werde allerdings nach dem Verkauf weiterhin die Branchenauskunft GoYellow.de betreiben, für welche die seit April 2007 bestehende Vertriebskooperation mit den Gelbe-Seiten-Verlagen jetzt deutlich erweitert worden sei. Zudem fokussiere sie sich auf den nationalen und internationalen Ausbau des kostenlosen Online-Telefondienstes PeterZahlt.de

YellowMap setzt verstärkt auf lokale Suche

„Willkommen in den Geheimnissen Ihrer lokalen Welt!“  -  so begrüßt lokaleauskunft.de seine User auf der Startseite. Das Portal ist ein Produkt der YellowMap AG in Karlsruhe, die unter anderem auch das Online-Branchenbuch YellowMap.de betreibt.

lokaleauskunft.deDer Unterschied zwischen den Schwester-Diensten ist auf den ersten Blick nicht gleich auszumachen. So bieten beide Portale zum Beispiel eine Branchensuche, ein Telefonbuch, Stadtpläne, Stadtinformationen und einen persönlichen User-Bereich.

Allerdings ist die Gewichtung eine andere. Während YellowMap.de mehr die ortsbezogene Branchensuche in den Mittelpunkt rückt, setzt lokaleauskunft.de verstärkt auf weiterreichende lokale Inhalte zu den einzelnen Städten, die bislang allerdings noch lückenhaft sind. Denn das Portal befindet sich erst in der Beta-Phase und also noch im Aufbau. Es soll, wie der Betreiber gegenüber Lokale-Suche-Blog verlauten ließ, mittelfristig eine „Auskunft zu allen lokalen Informationen“ werden – vermutlich vergleichbar mit Städteseiten wie etwa meinestadt.de. Wann das sein wird, wurde nicht bekannt gegeben.

Im Gegensatz zu YellowMap.de können die User von lokaleauskunft.de die in der Branchensuche gefundenen Anbieter bislang noch nicht beschreiben und bewerten, was sich laut Unternehmensangaben jedoch bald ändern soll. Dafür sind die Stadtpläne komfortabler. Die kann man sich als Karte, Satellitenbild, als Hybrid- oder Luftbild aus der Vogelperspektive anzeigen lassen. Möglich macht dies die Einbindung des Kartenmaterials von Microsoft Virtual Earth. Bemerkenswert ist überdies der Routenplaner von lokaleauskunft.de, mit dem man nicht nur die schnellste oder kürzeste Strecke zum gewünschten Ziel finden kann, sondern auch die wirtschaftlichste. Außerdem weist er neben Autofahrern auch Fußgängern und Radfahrern den Weg

Mehr wissen mit Cuil?

Das gälische Wort „cuil“ wird wie das englische “cool“ ausgesprochen. Es bedeutet Wissen, und es ist auch der Name einer neuen englischsprachigen Suchmaschine, die Ende Juli überraschend und ganz ohne Beta-Phase auf den Plan getreten ist.

CuilGegründet wurde Cuil in Menlo Park (Kalifornien) von ehemaligen Google- und IBM-Mitarbeitern – und dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen an den neuen Suchdienst. Zudem dessen Betreiber in einer Pressemitteilung selbstbewusst von einer innovativen Suchmaschine sprechen.

Cuil soll, so heißt es da, bessere Suchergebnisse als seine Wettbewerber liefern, da es diese anders als die Konkurrenz weniger nach Linkanalyse und Bekanntheitsgrad beurteilt, sondern viel mehr nach deren inhaltlicher Relevanz. Außerdem stelle es die Treffer ausführlich und auch mit Bildern dar, ordne sie in Gruppen und sortiere sie nach Kategorien. Die Cuil-Macher versprechen dabei den kompletten Schutz der Privatsphäre der User. Denn für eine Suchmaschine, die die Suchergebnisse nach deren Inhalt klassifiziert statt nach deren Popularität, sei das Sammeln von Nutzerdaten nicht nötig. Mit 120 Milliarden Webseiten habe Cuil zudem dreimal mehr Seiten als andere Anbieter erfasst und sei daher die größte Suchmaschine des Webs. Das ist für die Cuil-Macher wichtig, denn ihrer Ansicht nach sind die anderen Anbieter nicht fähig, mit dem stetigen Wachstum des Internets mitzuhalten.

Cuil 2So weit der Ansatz, mit dem Cuil angetreten ist, und der durchaus überzeugend klingt. Doch die Realität ist eine andere. Bislang konnte die neue Suchmaschine die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Im Gegenteil: Bereits in den ersten Tagen hagelte es in den Medien jede Menge Kritik. Nicht zu unrecht. Denn ganz abgesehen davon, dass die Darstellung der Treffer in wahlweise zwei oder drei Spalten gewöhnungsbedürftig und die Suchmaschine auf englischsprachige User spezialisiert ist, lassen vor allem die Suchresultate mächtig zu wünschen übrig. Auch mit der Erkennung einer inhaltlichen Relevanz ist es nicht so weit her. Wie Christian Stöcker in Spiegel Online feststellt, funktioniert bei Cuil zum Beispiel auch die altbekannte Google-Bombe “miserable failure” (jämmerlicher Versager). Wie früher Google liefert Cuil bei dieser Suchanfrage als eines der ersten Ergebnisse die Homepage von US-Präsident Bush. Und das lässt vermuten, dass die Linkfrequenz von Cuil doch stärker als zugegeben berücksichtigt wird. Außerdem bietet Cuil neben der Websuche keine weiteren Funktionen – wie etwa eine spezielle Bildrecherche oder eine lokale Suche. Gerade letztere ist aber in Zeiten, wo ein großer Teil aller Suchanfragen ortsbezogenen Charakter hat, für eine Suchmaschine, die mit den Big Playern mithalten möchte, eigentlich unentbehrlich. Kann Cuil daher überhaupt eine ernsthafte Konkurrenz zu Google und Co. darstellen

Aufgepeppt: Google Maps

Anfang August hat Google seiner lokalen Suche, Google Maps, ein neues Gesicht und einige neue Features verpasst.

Google Maps altGanz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ gibt es auf der neu gestalteten Seite jetzt nur noch eine einzige Eingabemaske, mit der man sowohl die Karte durchsuchen als auch nach Anbietern an einem bestimmten Ort fahnden kann. Der Routenplaner ist dagegen aus diesem Feld verbannt worden. Ein Link dahin findet sich nun in dem blauen Balken über den Suchresultaten wieder.

Google Maps NeuFast zeitgleich mit dem neuen Layout bescherte Google seinen Usern auch einige neue Funktionen. So wurde neben der Fußgängernavigation (wir berichteten) im Routenplaner beispielsweise auch die Möglichkeit „Mautstraßen vermeiden“ eingeführt, mit der man kostenpflichtige Straßen umgehen kann – das kann vor allem bei Fahrten ins Ausland sinnvoll sein.

Google Maps DruckoptionenBesonders praktisch aber sind die neuen Druckoptionen für den Routenplaner, worauf die beiden Google-Programmierer Andrew Gove und Jonathan Siegel im Google Lat Long Blog hinweisen. Damit macht es der Suchmaschinenprimus seinen Nutzern leichter, genau die Informationen auszudrucken, die sie unterwegs wirklich benötigen. Dafür klickt man, nachdem Google die gewünschte Strecke berechnet hat, auf  „Drucken“ in dem blauen Balken über der Kartenansicht. Oben auf der sich nun öffnenden Druckseite kann man wählen, ob für jeden einzelnen Streckenabschnitt nur der Text angezeigt werden soll oder auch Karten beziehungsweise Straßenansichten (engl. Street View). Außerdem kann man sich hier aussuchen, ob die Wegbeschreibung „Einschließlich großer Karte“, auf welcher der gesamte Streckenverlauf markiert ist, gedruckt werden soll oder nicht.

Wer nur für bestimmte Streckenabschnitte zusätzlich zur Wegbeschreibung eine Kartenansicht oder ein Street-View-Bild braucht, wählt oben nur „Text“ aus. In der Wegbeschreibung kann man dann bei jedem Schritt eine Karte oder eine Straßenansicht hinzufügen. Dazu fährt man einfach mit der Maus über den Text und klickt die gewünschte Option an.  Der Link „Straßenansicht“ erscheint übrigens nur dann, wenn es bereits Fotos von der gewählten Gegend gibt. In Deutschland ist dies bislang noch nicht der Fall

meinestadt.de demnächst auch mit Lokalnachrichten

Ab September kann man sich auf meinestadt.de auch über aktuelle Neuigkeiten vor Ort informieren. Dann nämlich will das Städteportal auch lokale Nachrichten auf den jeweiligen Stadt-Seiten integrieren.

webnews.deDiese stammen von der Web2.0-Nachrichtenplattform webnews.de, auf der registrierte User sowohl auf lokale als auch überregionale Nachrichtenseiten verlinken und selbst verfasste Artikel veröffentlichen können. Auf diese Kooperation weist der Betreiber von meinestadt.de, die Allesklar.com AG, in einer Pressemitteilung hin.

Doch die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen beschränkt sich nicht nur auf die Einbindung der Nachrichten. Die Allesklar Media, eine seit Mai dieses Jahres bestehende Geschäftseinheit der Allesklar.com AG, wird webnews.de künftig auch vermarkten

Sommerputz bei Yahoo! Maps

Yahoo! hat seinem US-Karten- und Routenportal Yahoo! Maps ein paar Neuerungen spendiert. Dabei sei die Integration der lokalen Suche verbessert worden, teilt Produkt Manager Gus Maldonado im Yahoo! Geo Technologies Blog mit.

Yahoo! MapsAußerdem habe man den Routenplaner nutzerfreundlicher gestaltet, wobei die linke Spalte mit der Wegbeschreibung nun etwas breiter gemacht sowie die Schrift vergrößert und damit lesbarer wurde. Auch die Seite für die Druckversion wurde überarbeitet. Nun kann man einzelne Schritte in der Wegbeschreibung – etwa, wenn Teile der Strecke bekannt sind – ausblenden und dadurch Platz und Papier sparen. Bei jedem Richtungswechsel besteht die Möglichkeit, sich eine Detailkarte einblenden zu lassen. Überdies ist die Karte in der Druckversion nun interaktiv – das heißt, man kann sie nun beispielsweise zoomen, mit der Maus verschieben oder verschiedene Ansichten wählen. Doch bei diesen Verbesserungen soll es nicht bleiben, Maldonado verspricht weitere Updates für dieses Jahr.

Yahoo! bietet übrigens nicht nur in den USA ein spezielles Karten- und Routenportal. Auch in Deutschland findet sich unter dem Namen Yahoo! Lokale Suche Routenplaner ein solcher Dienst. Er befindet sich noch in der Beta-Phase und ist längst nicht – oder vielleicht noch nicht – so nutzerfreundlich wie die US-Ausgabe

Google erlaubt Blick hinter die Kulissen

Der Suchmaschinenprimus will seinen Usern künftig mehr Informationen darüber geben, wie  personalisierte Suchresultate zustande kommen. Darauf weist Rachel Garb im offiziellen Google Blog hin.

Denn Google passt mitunter seine Suchergebnisse dem Nutzer an. Das heißt, es bringt manchmal auf die gleiche Anfrage an verschiedenen Orten gestellt oder bei verschiedenen Nutzern unterschiedliche Ergebnisse. Nun will das Unternehmen zeigen, auf welche Daten es dabei zurückgreift. Dazu ist laut Garb die Websuche von Google um ein neues Feature erweitert worden. So soll bei personalisierten Ergebnissen künftig rechts über den Treffern ein kurzer Hinweis erscheinen, der meldet nach welchen Kriterien die Ergebnisse angepasst wurden. Über einen Link könne man dann noch mehr Details dazu abrufen.

Google nutzt zur Personalisierung der Suchergebnisse Garb zufolge die jüngsten Suchanfragen der User und wertet bei angemeldeten Nutzern deren Webprotokoll (Web History) aus – allerdings nur dann, wenn sie diese Funktion explizit aktiviert haben.

Google backstageAußerdem berücksichtige die Suchmaschine für die Anpassung der Resultate auch den ungefähren Aufenthaltsort des Nutzers. Den versuche es in der Regel anhand der IP-Adresse des verwendeten Rechners zu ermitteln. Google weiß dadurch in etwa, in welcher Stadt sich der Nutzer vermutlich aufhält und kann die Ergebnisse auf diese Region zugeschnitten liefern. Wer möchte, kann aber auch einen anderen Standort angeben. Das setzt allerdings einen Google-Account voraus. Interessant ist, dass diese Ortsangaben nicht nur für die personalisierten Suchresultate der Websuchen genutzt werden, sondern unter anderem auch zur Verbesserung der Ergebnisse in Google Maps.

Das neue Feature soll – zumindest in der US-Ausgabe von Google – in den nächsten Tagen zu finden sein. Informationen dazu, ob oder wann es auch in die deutsche Version integriert wird, gibt es bislang keine

Punkten bei youbizz.de

Anfang des Jahres war unter dem Namen youbizz.de ein neues Online-Branchenverzeichnis für Deutschland gestartet. Vor allem soll es Unternehmen die Möglichkeit bieten, kostenlos zu werben – viele scheinen jedoch noch nicht davon Gebrauch gemacht zu haben, denn: Auch nach einem guten halben Jahr sind die Suchergebnisse immer noch recht spärlich.

youbizz.deBetrieben wird das Portal von der Reed Business Information GmbH  in München, einem Tochterunternehmen des weltweit tätigen Fachverlegers Reed Elsevier plc.. Laut einer Pressemitteilung konzentriert sich Reed Business in Deutschland auf die vier Marktsegmente Architektur, Medizin, Technik sowie E-Business und publiziert derzeit zehn Fachzeitschriften, darunter Titel wie “Detail”, “Ärztliche Praxis” und “Digital Production”.

Auf youbizz.de will Reed Business Information eigenen Angaben zu Folge jedem Gewerbetreibenden die Möglichkeit geben, online kostenlos für sich zu werben – und zwar auf innovative Weise. Schaut man sich den Service an, fällt das Neuartige daran nicht direkt ins Auge. Wie bei anderen lokalen Suchdiensten auch, kann man ein Stichwort – beispielsweise eine Branche oder ein Produkt –  sowie einen Ort oder eine Postleitzahl in die Suchmaske eingeben und erhält dann eine Liste von Anbietern. Diese lässt jedoch im Vergleich mit anderen Web-Branchenverzeichnissen oder lokalen Suchmaschinen, zumindest in der Zahl der Resultate, zu wünschen übrig. Auch gibt es keine Kartensuche. Den Standort ausgewählter Treffer kann man sich allerdings auf einer Google-Map anzeigen lassen. Einen Routenplaner gibt es nicht.

Neu und anders an youbizz ist, dass jeder Gewerbetreibende selbst bestimmen kann, wie prominent seine Firma in der Trefferliste platziert wird. Das geschieht über so genannte Bizz-Punkte. Denn jeder Unternehmer kann seinen Eintrag durch detaillierte Informationen über sich kostenlos aufwerten und erhält dafür besagte Punkte. Wie Reed Business erklärt, gibt es diese zum Beispiel für ausführliche Kontaktdaten, die Einstellung des Firmenlogos oder die Eingabe von weiterführenden Informationen, Neuigkeiten oder Pressemitteilungen. Daneben haben auch User die Möglichkeit, Firmenprofile weiterzuempfehlen. Auch für jede dieser Empfehlungen erhalte eine Firma einen weiteren Bizz-Punkt. Je mehr Punkte eine Firma sammelt, desto besser wird sie platziert.

Die Punkte nutzen laut Ramon Parma von der Reed Business Information GmbH aber nicht nur den Werbetreibenden, sondern auch den Suchenden, da diese ausführliche und aktuelle Informationen erhalten. Firmen, die sich bei youbizz.de eintragen, müssen übrigens keinen vorgegebenen Kategorien folgen. Sie können sich stattdessen selbst verschlagworten und damit nach eigenem Belieben bestimmen, unter welchen Begriffen sie gefunden werden wollen. Daher können beispielsweise nicht nur Branchen, sondern auch Produkte als Schlagworte angegeben werden

Google Maps jetzt mit Fußgänger-Navigation

Google Maps erscheint nun nicht nur in einem neuen, vereinfachten Layout. Etwa eine Woche vorher hat der Suchmaschinenriese auch einen neuen Service integriert. War bislang die Routenplanung bei Google Maps rein auf die Bedürfnisse von Autofahrern ausgerichtet, hat sich das geändert: Auch Fußgängern wird seit dem der Weg gewiesen.

Auf der neu gestalteten und jetzt vorwiegend in blau gehaltenen Seite von Google Maps findet man das Fußgänger-Feature mit Klick auf „Route berechnen“. Hier kann man sich in einem Dropdown-Menü dann aussuchen, ob man „Mit dem Auto“ unterwegs ist oder den „Fußweg“ bevorzugt.

Wie Google-Programmierer Andy Schwerin im Google-Lat-Long-Blog erklärt, werden beim „Fußweg“ im Gegensatz zu der Streckenbeschreibung für Autofahrer beispielsweise Einbahnstraßen oder Abbiegeverbote nicht berücksichtigt – dafür aber Parks und Fußgängerzonen.

Google MapsDas funktioniert bislang jedoch noch nicht immer. Wie ein Test des Lokalesucheblog für Stuttgart ergab, ignoriert Google beispielsweise selbst Wege durch die großen Parks der Stadt wie den Schlossgarten komplett, von kleinen Grünanlagen ganz zu schweigen. Dafür werden auch mal Strecken vorgeschlagen, an denen es gar keine Gehwege gibt. Diese Fehler kennen die Google-Macher durchaus. Wie Schwerin erklärt, befindet sich der Dienst aus diesen Gründen auch noch in der Beta-Phase. Die Googler arbeiteten aber daran, neue Daten über Fußwege zu sammeln. Außerdem bitten sie auch um das Feedback der User, damit sie das Feature weiter verbessern können.

Google Maps 2Interessant ist, dass Schwerin in seinem Posting erklärt, dass der „Fußweg“-Link nur dann erscheint, wenn die Strecke nicht länger als zehn Kilometer beträgt. Das war auf der alten Seite auch noch so. Mit dem neuen Layout hat es sich aber offensichtlich geändert. Zumindest derzeit kann man sich auch beispielsweise den Fußweg von Stuttgart nach Hamburg anzeigen lassen – das dauert dann, wenn man ohne Pause marschiert, fünf Tage und 17 Stunden. In acht Tagen und zehn Stunden wandert man nach Googles Berechnungen von München nach London.

Google Maps 3Google Maps ist nicht der einzige lokale Suchdienst, der eine Fußgänger-Navigation anbietet. So kann man beispielsweise bei der lokalen Suchmaschine suchen.de schon lange unter „Route anpassen“ erklären, dass man „zu Fuß“ unterwegs ist, und erhält für Wege unter 20 Kilometern eine Fußwegbeschreibung. suchen.de berücksichtig dabei sogar – im Gegensatz zu Google – auch Parks und bringt keine Wege ohne Bürgersteige. Auch Live Search Maps, die lokale Suche von Microsoft, bietet bei Strecken bis maximal 30 Kilometern, die Möglichkeit den „Fußweg“ anzuzeigen

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