Archiv für Oktober 2008
Ö-Navi – die Zweite
Bereits seit Mitte 2007 stellt DasÖrtliche eine kostenlose Software zur Verfügung, mit der man sein Handy zum Navigationsgerät aufrüsten kann – das Ö-Navi. Nun ist eine neue Version da, und sie hat einige zusätzlichen Features in petto.
Eigentlich ist Ö-Navi 2, das sich noch in der Beta-Phase befindet, bereits seit Mitte August zu haben. Doch erst jetzt wurde sein Erscheinen auch offiziell in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.
Auch beim neuen Ö-Navi braucht man, möchte man es zur Navigation nutzen, ein GPS-fähiges Mobiltelefon oder einen extern angeschlossenen GPS-Empfänger. Und wie bisher wird auch die neue Handynavigationssoftware über Werbeeinblendungen finanziert und ist daher kostenlos. Da auch das Ö-Navi 2 ein so genanntes Offboard- Navigationssystem ist, bei dem Kartendaten nicht auf dem Handy installiert, sondern bei jeder Weganfrage auf das Gerät übertragen werden, entstehen für den User jedoch Kosten für den Datentransfer je Strecke. Die stellt ihm sein Netzbetreiber in Rechnung.
Das Ö-Navi bietet aber nicht nur Wegbeschreibungen, es erlaubt zum Beispiel auch den Zugriff auf die komplette Datenbank des Online-Verzeichnisses DasÖrtliche. Dadurch kann man nach privaten und gewerblichen Adressen suchen und sich auch gleich den Weg dahin zeigen lassen. Das war schon in der ersten Version so; neu beim Ö-Navi 2 ist, dass man viele darin verzeichnete Gewerbetreibende nun kostenlos aus der Anwendung heraus anrufen kann.
Eine weitere Besonderheit an der neuen Version sind die so genannten Zenlets. Das sind dem Betreiber zufolge individuelle Zusatzprogramme, die auf der Basis einer neuartigen Technologie entwickelt und einfach integriert werden können – beispielsweise kleine Applikationen, mit denen das Wetter am Zielort abgefragt oder der nächste Geldautomat gesucht werden könne. Diese Zenlets könne man privat entwickeln. Aber auch Markenanbietern sei es möglich, sie für ihr individuelles Angebot zu nutzen.
Auch an der Darstellung wurde gearbeitet. So soll das neue Ö-Navi übersichtlicher als sein Vorgänger sein. Außerdem werden die Karten jetzt im Vektorformat dargestellt, was ihre Ladezeiten verkürzen und ihre Ansicht verbessern soll.
Noch ist die neue Ausgabe des Ö-Navi nur für relativ wenige Handymodelle verfügbar. Doch das soll anders werden. Wie DasÖrtliche erklärt, wolle man sie bis Ende 2008 für alle gängigen Mobilgeräte auf Java-Basis verfügbar machen, um dann die bislang noch aktuelle Version von Ö-Navi abzulösen.
Auf welchen Handys man das Ö- Navi 2 bereits nutzen kann, erfährt man hier; man kann sich die neue Handynavigationssoftware auch gleich herunterladen, falls man über ein passendes Gerät verfügt.







