pointoo lässt Pilotphase endgültig hinter sich
Bereits im Juli 2006 war pointoo offiziell an den Start gegangen. Ende Mai 2007 verließ das Portal dann den Beta-Status. Nach einem Relaunch präsentiert sich die lokale Suchplattform aus dem Hause der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck seit kurzer Zeit mit mehr Inhalt, neuen Funktionen und einer verbesserten Benutzerführung.
Das erklärt der Betreiber in einer Pressemitteilung.
Anders als ortsbezogene Such- und Bewertungsplattformen wie Qype, Dialo.de und Co. ist pointoo in erster Linie ein „location bookmark service“. Das heißt, hier können die Nutzer nach „Plätzen“ wie etwa Restaurants, Museen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten oder Handwerkern an einem bestimmten Ort suchen und – so sie angemeldet sind – ihre persönliche Sammlung interessanter Locations anlegen. Dennoch hat pointoo auch einige Ähnlichkeiten mit den erwähnten Beurteilungsdiensten. Denn es erlaubt seinen Mitgliedern, die Plätze, die sie in ihre Sammlung aufgenommen haben, mit Kommentaren zu versehen und diese zu veröffentlichen. Und wer beispielsweise seine Stammkneipe oder den Lieblingsbäcker um die Ecke über die Suchfunktion nicht gefunden hat, kann auch neue Locations anlegen. Durch den jüngsten Relaunch ist es den Usern überdies nun möglich, allen Einträgen noch mehr Informationen – wie etwa Öffnungszeiten oder Bilder – hinzuzufügen.
Neu ist auch, dass der Inhalt nicht mehr nur von den Anbietern selbst oder den Usern stammt, sondern auch von anderen Bewertungsplattformen. Dabei arbeite der Service laut eigenen Angaben jetzt mit renommierten Partnern zusammen – wie zum Beispiel mit Helpster.de im Bereich der Arzt-Bewertungen oder Autoplenum.de, wenn es um die Beurteilung von Autowerkstätten geht. Mit weiteren Portalen stehe man schon in Verhandlungen. Die Daten der gefundenen Plätze harmonieren dem Betreiber zufolge mit gängigen mobilen Navigationsgeräten und sollen schnell und einfach auf diese übertragen werden können.
pointoo ist aber nicht nur eine Such- und Bookmarkingplattform, sondern es besitzt seit dem Relaunch auch noch mehr Community-Charakter. Über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme der Nutzer untereinander entstehe zusätzlich zu der reinen Information ein Netzwerk von Menschen, die sich für die gleichen Dinge oder Orte interessieren, so die Macher des Dienstes. So gebe es deutschlandweit vielleicht nur wenige hundert Menschen, die nach den besten Motocross-Strecken suchen – dank der Funktionalitäten bei pointoo.de könnten sie sich finden.
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