Fröhliche Weihnachten!
Am 24. Dezember ist es wieder soweit: Je nach Tradition und Glaube kommen hierzulande das Christkind oder der Weihnachtsmann. In den USA schwingt sich Santa Claus in seinem Rentierschlitten durch die Lüfte, um Geschenke zu verteilen. Wer das nicht glaubt, wird eines Besseren belehrt: Dank des Ortungssystems Santa-Tracker kann man den gutmütigen Weißbart auf seiner Reise rund um den Erdball verfolgen.
Möglich macht es das North American Aerospace Defense Command, kurz NORAD . Das ist eine militärische Einrichtung der USA und Kanadas, die eigentlich für die Verteidigung des nordamerikanischen Luft- und Meeresraumes zuständig ist. An Heiligabend allerdings beobachtet sie auch mit Radar, Satelliten, Santa-Cams und Düsenjägern die Route des Weihnachtsmanns und stellt sie in Zusammenarbeit mit Google auf der „NORAD-Webseite zur Ortung des Weihnachtsmanns“ jedem zur Verfügung. Hier kann man diese dann zum Beispiel auf einer Google-Karte oder mit Google Earth verfolgen und erhält auch jede Menge weiterer interessanter Informationen rund um den dicken Geschenkeverteiler.
Schon seit 1955 wird Santas Flug vom US-Militär geortet – damals noch von dem Continental Defense Command (CONAD). 1958 übernahm dann dessen Nachfolger, das NORAD, diese wichtige Mission. Bis 1997 konnten Interessierte den jeweiligen Aufenthaltsort des Weihnachtsmannes jedoch nur telefonisch erfragen. Ein Jahr später ging das dann schon per Internet.
Geboren ist diese Tradition aufgrund einer falschen Telefonnummer, mit der ein Kaufhaus in Colorado Springs im Jahr 1955 für eine Weihnachtsmann-Hotline geworben hatte. Statt dieser bekamen Kinder damit aber den damaligen Einsatzleiter der CONAD an die Strippe. Der nahm sich der Sache an und ließ den Weihnachtsmann mit den Radarsystemen aufspüren, um allen Anrufern Auskunft über dessen Aufenthaltsort geben zu können.
Fröhliche Weihnachten!






