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Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Archive for 2009

Trulia, trulala: Und wieder mal ist Google da…

Wieder mal nur ein Gerücht, aber wie so oft in der Lokalen Suche signifikant. Die Immobilien-Suchmaschine Trulia scheint in Übernahmeverhandlungen mit Google zu stecken.

Mit dem Dienst des Start-up kann man auf die Postleitzahl genau nach Häusern zum Verkauf suchen. Ein Schritt mehr auf Googles Weg zur Lokalen Suche…

Google schielt auf Yelp: Nachhilfe für 500 Milliarden Dollar

Das Web überschlägt sich mal wieder mit Gerüchten. Nach Informationen von TechCrunch will Google das regionale US-Bewertungsportal Yelp schlucken. Die Rede ist von einer halben Milliarde Dollar. Experten finden den Preis erstaunlich niedrig.

Und wieder streckt Google seine Fühler nach neuen Allianzen aus. Nach dem jüngsten Flirt mit Twitter jetzt also ein handfester Deal mit Yelp, das für 2009 mit 30, für kommendes Jahr mit 50 Millionen Dollar Umsatz rechnet. Der Suchmaschinenriese aus Mountain View merkt zusehends, dass die guten alten Zeiten des puristischen Googlens so allmählich Vergangenheit sind. Der Trend geht in Richtung Echtzeitsuche und Bewertung, und da hat der Marktführer noch eine Menge Hausaufgaben zu machen.

David Mimh zeigt sich in seinem Blog übrigens nahezu enttäuscht über den seiner Meinung nach niedrigen Kaufpreis, der im Moment kolportiert wird. Es scheint, als mache Google ein echtes Schnäppchen angesichts der Multi-Multi-Milliarden-Chance, die die Lokale Suche in den nächsten fünf bis zehn Jahren verheißt, schreibt er und erinnert daran, dass die Suchmaschine in diesem Segment mit den Place Pages erst kürzlich einen großen Schritt nach vorn gemacht hat.

De bello gallico streetviewensis

Ganz Deutschland ist im Griff von Google Street View. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Ratsherren regiertes Städtchen hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten.

Besagtes Städtchen heißt Ratingen, liegt gleicht neben Düsseldorf und will für jeden gefilmten Kilometer Straße von Google in Zukunft Wegezoll in Höhe von 20 Euro kassieren. Ob sich das große Mountain View davon beeindrucken lässt? Rechnet man alle 309 Kilometer Straße zusammen, über die die 90.000-Seelen-Stadt verfügt, würde Google am Ende eine Rechnung von 6.180 Euro ins Haus flattern.

Dort lächelt man nur müde. Die Fotoaufnahmen für Street View werden bei der regulären Teilnahme am Straßenverkehr gefertigt, zitiert dpa die Sprecherin Lena Wagner. Ratingen kontert und droht mit Paragraph 18 des nordrhein-westfälischen Straßen- und Wegegesetzes, demzufolge die Aufnahmen genehmigungspflichtig seien und die Stadt eine Sondernutzungsgebühr verlangen dürfe.

In Ratingen ist übrigens bislang noch nicht ein einziger Kilometer von Google fotografiert worden.

Location-Based Games: aka-aki setzt auf den Avatar

Avatare sind im Moment groß in Mode: Nicht nur im Kino, sondern jetzt auch im Social Web. Das lokale Network aka-aki lockt seine User jetzt mit ortsbezogenen Spielen, bei denen sie in die Gestalt von künstlichen Wesen schlüpfen können.

Wen interessiert schon, wer aus der Community sich gerade in der Nähe befindet? Viel spannender ist doch, mit Leuten aus dem Umkreis zusammen per iPhone zu spielen. Mit aka-aki games ist das ab Anfang kommenden Jahres möglich. Dann heißt es, im eigenen Viertel das größte Haus zu bauen oder den besten Aussichtsplatz zu besteigen. Dazu muss man die geeigneten Gegenstände an verschiedenen Orten der Stadt sammeln und steigt so auch in der Spielerhierarchie auf.

Das Wetter bei den aka-aki games ist übrigens identisch mit dem vor Ort. Das tröstet, denn wenn es doch zu schön sein sollte, um in irgendeiner Bude allein am iPhone zu sitzen, nimmt man das Gerät mit ins Straßencafé und trifft sich dort mit anderen aka-aki-Mitgliedern zum gemeinsamen Weiterspielen bei einem Latte macchiato.

Das Telefonbuch als Download

Per Mausklick kann man sich das komplette Telefonbuch für Deutschland auf den PC herunterladen. – Zwar nicht kostenlos, dafür bietet die Software jedoch zahlreiche Extras wie den Export von Einträgen in diverse Officeanwendungen oder Routenplaner.

Der TVG-Verlag bietet die Software in seinem Telefonbuch-Shop ab 12,95 Euro zum Download an. Die Software ist laut Produktbeschreibung mit vielen Zusatzfunktionen ausgestattet ist.

So kann der User etwa gefundene Adressen an die gängigen Office-Softwarepakete von Microsoft, Corel WordPerfect und StarOffice oder an einen installierten Routenplaner übergeben und direkt verwenden. Auch sind eine Termin- und Adressverwaltung, ein Textverabeitungsprogramm sowie ein To-Do-Planer enthalten.

Weihnachtlich glänzet das iPhone

Für das iPhone kann man sich gleich drei Weihnachtsmarkt-Apps im App Store kostenlos downloaden: Neben DasÖrtliche (wir bereichteten) bieten auch Mecomo und YellowMap eine spezielle Anwendung an.

Alle drei Apps zaubern Weihnachtsstimmung aufs Smartphone und machen Lust, sich mit Freunden auf einen Bummel bei Glühwein und gebrannten Mandeln zu verabreden. Mit den Anwendungen von DasÖrtliche, der Mecomo AG (Spezialist für Location Based Services) oder der YellowMap AG geht das ganz einfach: Allesamt bieten sie eine schnelle Suche nach den nächstgelegenen Weihnachtsmärkten zum Standort des Users. Die Ergebnisse kann man sich in einer Liste oder Karte anzeigen lassen. Dazu gibt es Zusatzinfos wie Öffnungszeiten, teilweise auch Fotos und die Möglichkeit, sich vom Routenplaner direkt zum Ziel weisen zu lassen. Bei der App von DasÖrtliche lassen sich Freunde sogar direkt per E-Mail zum Glühweintrinken einladen: Entsprechender Text und Adresse des Weihnachtsmarktes sind bereits automatisch in der Nachricht enthalten.

Neueste KlickTel-App für alle führenden Smartphones

Vier auf einen Streich: Mit der neuesten Version der Lokale-Suche-Applikation „klickTel 4.0“ hat die Telegate AG einen Rundumschlag vollzogen. Die Anwendung steht ab sofort für die Smartphone-Plattformen iPhone, BlackBerry, Windows Mobile sowie Google Android in den verschiedenen App-Stores und auf shop.klicktel.de kostenlos zum Download zur Verfügung.

Neu an der „vierten Generation“ der mobilen KlickTel-Anwendung sind neben der klassischen lokalen Suche elf Schnellsuch-Kategorien. Diese spiegeln laut Telegate, Betreiber des lokalen Such- und Verzeichnisportals KlickTel, die von Nutzern am häufigsten nachgefragten Themen. Denn entwickelt seien sie aufgrund ihres direkten Feedbacks sowie einer Auswertung ihres Suchverhaltens. So lassen sich über die Kategorien etwa die nächstgelegenen EC-Automaten, Notfallapotheken oder 24-Stunden-Tankstellen finden. Unter „Verkehr“ gibt es sogar einen Stau- und Radar-Informationsservice.

Desweiteren enthält die App, wie bereits die älteren Versionen, ein Telefon- und Branchenbuch, eine Routenplanungs- und Kartenfunktion sowie eine Rückwärtssuche.

Das Telefonbuch jetzt als App für Android

Eine kostenlose iPhone-Anwendung gibt es von DasTelefonbuch.de schon seit rund einem halben Jahr: Nun können auch Android-Nutzer unter dem Namen „DasTelefonbuch“ eine spezielle App des Verzeichnisanbieters im Market-Store herunterladen.

Nicht nur nach Kontaktdaten von Gewerbetreibenden und Privatpersonen kann der User unterwegs suchen, sondern auch nach Themenkategorien wie Restaurants, Apotheken oder Hotels. Dank GPS-Technologie des Android-Handys erkennt die Software, so vom Nutzer gewünscht, seinen aktuellen Standort und erhält dadurch Ergebnisse zum unmittelbaren Umkreis.

Die gefundenen Einträge lassen sich direkt anrufen – Dienstleister teilweise auch kostenlos -, per E-Mail kontaktieren oder in das Adressbuch des Endgerätes übertragen. Bei der Kartenansicht kann man zwischen Stadtplankarte, Satellitenbildern und Vogelperspektive wählen und sich vom Routenplaner den Weg zum gewünschten Ziel weisen lassen. Besonderes Schmankerl: Der User kann eine Position abspeichern, die er sich zu einem späteren Zeitpunkt, an dem er sich woanders befindet, auf der Karte anzeigen lassen sowie sich vom Routenplaner dort hinführen lassen. So findet sich zum Beispiel das geparkte Auto wieder.

DasÖrtliche fürs iPhone

Das Rennen von Lokale-Suche-Anbietern um die Gunst der iPhone-Nutzer geht weiter: Seit kurzem stehen nun auch von DasÖrtliche zwei kostenlose Anwendungen im App Store zur Verfügung: Eine für die lokale Suche und pünktlich zur Vorweihnachtszeit eine spezielle Weinachtsmarkt-Suche.

Unter dem Motto „Entdecke Deinen Ort“ bietet die Lokale-Suche-Applikation auf dem iPhone den Zugriff auf alle gewerblichen und privaten Einträge von DasÖrtliche. Als Besonderheit nennt der Verzeichnisanbieter die Individualisierbarkeit der Anwendung: Aus gut 20 Themenbereichen wie „Nachtleben“, „Sport & Freizeit“ oder „Kultur“ kann sich der Nutzer seine Favoriten auf dem Startscreen anordnen. Mit einem Klick erhalte er dann sämtliche Einträge zum gewählten Thema aus seiner Umgebung, die er sich auch auf einer Karte anzeigen lassen kann.

Aber auch diverse Zusatzfunktionen wie die Rückwärtssuche, kostenlose Anrufmöglichkeit vieler gewerblicher Anbieter oder die Suche nach Geldautomaten vor Ort können das Leben unterwegs einfacher machen. Auch praktisch: Sämtliche gefundenen Kontaktinformationen können direkt in das iPhone-Adressbuch übernommen werden.

Wer sich zusätzlich die Weihnachtsmarkt-Suche von DasÖrtliche auf sein iPhone lädt, kann sich damit die Märkte in seiner Umgebung anzeigen lassen: Die Liste erscheint geordnet nach Entfernung zum eigenen Standort, ausgestattet mit Öffnungszeiten und teilweise zusätzlichen Infos oder Fotos. Auf einer Karte zeigt die App auch die Lage an und per Routenplaner führt sie den Nutzer direkt zum Markt. Nettes Extra: Aus der Anwendung heraus kann man Freunde per E-Mail eine Einladung zum Glühweintrinken mit der Adresse des ausgesuchten Weihnachtsmarkts senden.

Post mit lokaler Suche gestartet

Mit dem Online-Portal Allesnebenan.de mischt die Deutsche Post nun im Wettbewerb der lokalen Suchmaschinen und Verzeichnisse mit.

Laut der Website können Nutzer am PC gezielt nach Angeboten, Produkten oder Dienstleistungen in ihrer Nähe suchen oder durch die Kategorien wie „Auto & Verkehr“ oder „Spielzeug, Kind & Baby“ stöbern und sich inspirieren lassen. Die gefundenen Einträge erscheinen sowohl als Liste als auch auf einer Google-Karte. Für Unternehmen gibt es die Möglichkeit eines kostenfreien Eintrages in das Branchenverzeichnis, dieser verfügt jedoch nur über eingeschränkte Funktionen. Wer seinen Eintrag individuell ausgestalten, Anzeigen schalten oder Gutscheine ins Portal stellen möchte, muss dagegen ein Premium-Paket wählen – die voraussichtliche Preisspanne dafür liegt nach Angaben auf dem Portal zwischen 19,99 Euro und 59,99 Euro pro Monat. Dabei bietet Allesnebenan.de dann aber auch ein sogenanntes Reporting zum Erfolg einer geschalteten Anzeige.

Zum Start der Beta-Phase hat die Deutsche Post auf externe Adressdienstleister zurückgegriffen. Bis zum Jahresende soll die Plattform noch optimiert werden, so die Deutsche Post auf Anfrage der W&V. Für das nächste Jahr seien dann individuelle Features, erweiterter Content und Werbeschaltungen geplant.

Local goes Social: Bericht über einen spannenden Gipfel

Greg Sterling berichtet vom Local Social Summit in London. Sein Fazit: Es knistert kräftig in der Branche, weil sich hier zwei Welten mit hohem Tempo aufeinander zu bewegen.

Sterling schreibt in seinem Report:

“Much of the discussion throughout the day was provocative, trying to assess where the local and social media markets were headed and what the products of the near future would look like. For example, one of the panels I moderated was: Local Gets Social – The Impact of User Generated Content and the Promise of Real-Time Search”.

Mehr auf seinem Blog

Besuchen Sie Argleton – wenn Sie’s finden!

Google Maps ist eine feine Sache: Zu fast jeder beliebigen Stadt findet man dort ein Maximum an online verfügbaren Infos. Selbst wenn die Stadt gar nicht existiert.

Argleton heißt das Phantom, das seit letzter Woche durchs Internet geistert. Eine Stadt im Nordwesten Englands, in der Grafschaft Lancashire. Die Irische See ist nicht weit, und man spielt gerne Golf in dieser Ecke. Bis zum Verwaltungssitz Preston sind es mit dem Auto laut Maps-Routenplaner 39 Minuten, vorbei an Ormskirk, Rufford und Kaffs wie Little Hoole oder Much Hoole. Der einzige Schönheitsfehler bei der Sache: Argleton, mit seinen alten Kirchen und gemütlichen Villen, gibt es gar nicht. An den Tag gebracht hat es der britische Guardian. Wie es zu dem Fehler kommen konnte, kann sich Google nicht erklären, verspricht aber schnellstmögliche Lös(ch)ung. Die ist noch nicht erfolgt.

Mit Facebook local und mobil suchen

Yellix heißt die neue App für Smartphones, die Facebook und Branchenverzeichnisse unter einen Hut bringt und durch ihre Originalität besticht. In Österreich, dem Heimatland des  Yellix-Anbieters adaffix gewann die Anwendung den Android Developer Contest von T-Mobile.

Gedacht ist Yellix für Facebook-User, die miteinander telefonieren wollen. Die App lief zunächst auf Symbian, RIM BlackBerry und Windows Mobile und ist jetzt auch auf Android zu haben. Ob auch iPhones den Dienst bald nutzen können,  ist ungewiss.

Bei Anruf eines Facebook-Users poppt im Display des Mobilgerätes ein angepasstes Profil des Anrufers auf. Darüber hinaus sieht man auf einen Blick, welche Facebook-Freunde in den letzten Tagen angerufen oder es versucht haben. Außerdem bietet Yellix branchenspezifische Alternativen in der Nähe an, wenn man zum Beispiel vergebens versucht, eine Apotheke anzurufen.

Sucht suchfix fix?

GoYellow hat eine App für die Lokale Suche auf Twitter entwickelt. Sie heißt suchfix und erlaubt die direkte Suche nach Locations am gewünschten Ort.

Wer sich als Follower bei suchfix einträgt, der hat die Such-App automatisch ebenfalls als Follower. Die Suche selbst funktioniert als Direct Message, indem man den Suchbegriff, zum Beispiel „Hotel“, und den betreffenden Ort eintippt. Laut GoYellow antwortet suchfix auf die Anfrage mit bis zu drei Treffern.

Lokale Suche: Alles Google oder was?

Place Pages, Map Navigation, Social Search, Wave – hat der Google-Overkill der vergangenen Wochen zu einer Götterdämmerungs-Stimmung auf dem Markt der lokalen Suche geführt? In den letzten Tagen jedenfalls mehrten sich im Web Stimmen, die meinen: Irgendwie ist die Sache mit der Lokalen Suche doch gelaufen…

Bezeichnend ist der Beitrag von Matthew Berk auf Search Engine Land schon in der Headline: „Local Search: A Solved Consumer Problem“. Seine These: Die großen Suchmaschinen machen ihren Job bei lokalen Suchergebnissen inzwischen „gut genug“, sprich: Die User haben die Services, wie sie heute verfügbar sind, akzeptiert und sich so daran gewöhnt, dass kein Platz mehr für bessere, innovative Angebote bleibt. Was bleibt lokalen Firmen? Sie müssen sich den Tatsachen anpassen und stärker im „Reputation Management“ engagieren. Will laut Berk heißen: Schaut Euch genau an, wo im Web Ihr Eure digitalen Spuren hinterlassen habt. Mit anderen Worten: monitoren, wo was im Netz über eine Branche oder das eigene Unternehmen geredet wird, Bewertungsplattformen durchforsten, Kundenfeedback auswerten. Mit diesem Informationsvorsprung gilt es dann, seine (potenzielle) Klientel aktiv mit Informationen über die eigene Firma zu versorgen und so den digitalen Fußabdruck wieder stärker zu lenken.

Wen wundert es, dass dieser Beitrag für Diskussionsstoff gesorgt hat?

Noch eins drauf gesetzt hat dann Andrew Shotland, ebenfalls auf Search Engine Land. Kurz gesagt hält er Googles neue Social Search für das Nonplusultra in der Zukunft der Lokalen Suche. Spätestens mit der Einbindung von Twitter und dem Start lokaler Features bei Facebook ist es seiner Meinung nach dann soweit. Denn durch den konsequenten Aufbau von Social Communities auf diesen Plattformen habe jedes Unternehmen eine Riesenchance, bei den Social-Search-Treffern von Google gelistet zu werden, wenn denn der Suchbegriff denn passt. Shotlands Rezeptur hierzu: ein eigenes Profil auf den führenden Social-Networking-Seiten anlegen, falls vorhanden auf Social-Media-Seiten der eigenen Branche anmelden, Firmensitz und Firmenbranche in keinem der Profile vergessen, und natürlich: mit Leuten verbinden, die an der eigenen Branche oder dem Standort interessiert sind.

Lokale Suche für Fans: DasÖrtliche auf Facebook

Nahezu klammheimlich hat DasÖrtliche jetzt auf Facebook eine eigene Fanpage eingerichtet. Damit lassen sich jetzt auch über diesen Kanal Neuigkeiten rund um das Verzeichnis abrufen. Das kann freilich nur, wer selbst einen Account bei Facebook hat.

KW-45-Blog


Aufwärtstrend für mobile lokale Suche

Das mobile Internet nimmt eine immer wichtigere Rolle bei der regionalen Suche nach Kontaktdaten, Branchen und Unternehmen ein. So lautet das Fazit der neuesten Ergebnisse der Studenreihe „Lokale Suche in Deutschland“, die das Marktforschungsunternehmen GfK im Auftrag der Telegate AG erstellt hat.

Der Studie nach setzt bereits jeder zehnte Internet-User seine lokale Anfrage hierzulande über ein mobiles Endgerät wie iPhone, BlackBerry & Co. ab. Jährlich sind das in Zahlen ausgedrückt mehr als 50 Millionen Suchabfragen. Gemessen an dem lokalen Gesamtsuchvolumen von etwa 490 Millionen, das die lokale Suche im mobilen und stationären Internet ausmacht, zeichnet sich hier der Trend zur Recherche unterwegs ab. Laut GfK erreiche das mobile Web damit einen signifikanten Anteil am Marktvolumen. Dass die mobile lokale Suche immer beliebter wird, bestätigt auch die Auswertung von Anwenderdaten der Internet-Portale www.klicktel.de und www.11880.com sowie der klickTel-Applikationen für Smartphones des Lokale-Suche-Anbieters Telegate. So suchen laut entsprechender Pressemitteilung Nutzer von mobilen Endgeräten viermal häufiger nach lokalen Brancheninformationen als die PC-User.

Allgemein zeigt das Marktvolumen der GfK zufolge für die Lokale Suche in Deutschland mit rund 1,3 Milliarden Suchanfragen im Vergleich zum Jahr 2007 ein konstant hohes Niveau. Dabei entfallen auf das gedruckte Telefon- und Branchenbuch 44 Prozent aller Abfragen, auf das mobile und stationäre Internet 38 Prozent. Die Auskunft über das Telefon oder per SMS erreicht 12 Prozent, lediglich sechs Prozent der Nutzer wählt für die Suche eine CD-Rom. Bei der Recherche nach gewerblichen Einträgen habe das Internet mit rund 43 Prozent Anteil an den jährlichen Suchvorgängen die gedruckten Branchenbücher (etwa 40 Prozent) erstmals überholt.

App, Teil 3: Neue iPhone-Version von meinestadt.de

meinestadt.de hat seine iPhone-App überholt und neue Features integriert. Nach Auskunft der Siegburger wurde die Anwendung seit ihrem Start insgesamt 250.000 Mal heruntergeladen.

Was die neue App kann: Sehenswürdigkeiten im Umkreis kann sich der User jetzt mit Foto und Beschreibung zeigen lassen. Wetterdaten gibt es nicht mehr als Tagesdurchschnittswert, sondern aktuell. Und: Firmen können ihren Brancheneintrag mit Bildern, Produkt- und Serviceinfos anreichern. Neu ist auch ein Rückkanal für direktes Feedback zur App an meinestadt.de. „So möchten wir den aktuellsten Informationsstand gewährleisten“, so Senior Manager Philipp Stegger.

Das Google-Navi ist da – und eine Branche zittert

Ist das jetzt die Killer-Anwendung auf dem Markt der Navigationssysteme? Google hat mit Map Navigation eine Gratis-App für Android-2.0-Smartphones gestartet und damit den Einstieg ins Navi-Business vollzogen.

Die neue App gilt als Frontalangriff vor allem auf TomTom und Garmin und soll bereits mit Motorolas Droid ausgeliefert werden. Was sie alles kann, wenn auch erst einmal nur Beta und für die USA: Sie hat eine Sprachausgabe und kann per Sprache gesteuert werden. Und, wen wundert es, natürlich lassen sich über das mobile Internet Namen, Firmen, Tankstellen, Parkplätze usw. am gewünschten Ort oder auf der aktuellen Route suchen und finden und wahlweise auch mit Satellitenbildern oder Street View betrachten. Hinzu kommen aktuelle Verkehrsinfos mit einem Farbsystem für die Straßenauslastung (rot, gelb, grün). Das Ganze ist erwartungsgemäß kostenlos, neues Kartenmaterial oder Upgrades müssen laut Google nicht extra installiert werden, da alle Daten laufend aktualisiert werden.

Mehr dazu in einem interessanten Video
.

Lokale-Suche-Apps der Verzeichnismedien erfolgreich

Der Fachverband VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) schreibt in einer Pressemitteilung über den Erfolg von Apps rund um die Lokale Suche. Die Zahlen lesen sich interessant.

Seit Einführung der Smartphone-Applikationen für Auskunfts- und Verzeichnismedien wurden die lokalen Such-Anwendungen von DasTelefonbuch, GelbeSeiten, meinestadt.de, klicktel.de, GoYellow und 11880 laut VDAV insgesamt mehr als 1,1 Millionen mal heruntergeladen.

Die sogenannten „Apps“, für Smartphones – insbesondere für das iPhone – entwickelte Anwendungen, lösen nicht nur die kleinen Probleme des Alltags. Das iPhone als Wasserwaage, Scorecard, Diätplaner oder als Spielekonsole, über 65.000 verschiedene Apps machen das und noch viel mehr möglich.

Neben allen Gimmicks zählen dem VDAV nach für die Nutzer von iPhone, BlackBerry und Co. aber vor allem praktische Anwendungen wie die „lokale Suche“. Mehr als 1,1 Millionen Mal wurden seit Februar 2009 die iPhone-Apps und mobilen Such-Anwendungen heruntergeladen. „Das zeigt deutlich, dass die Verzeichnismedien mit all ihren lokalen Features und Angeboten auch in dieser neuen mobilen Umgebung viel genutzt werden“, freut sich Rhett-Christian Grammatik, Geschäftsführer des VDAV. Lokale Such-Anwendungen gehörten zu den beliebtesten Service-Angeboten im App-Store von Apple. DasTelefonbuch- und das meinestadt.de-App lagen dort monatelang auf Platz eins der kostenlosen Navigations-Anwendungen.

Der Trend zur mobilen Nutzung des Internets sei laut Pressemitteilung ungebrochen und der Bedarf, lokale Informationen auch unterwegs abzurufen, spiele eine immer größere Rolle. „Ob man mit dem Auto, zu Fuß, im Zug oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, der Nutzer kann jederzeit auf aktuelle Adressen, Telefonnummern und die zahlreichen zusätzlichen Features der Angebote zurückgreifen“, macht Rhett-Christian Grammatik deutlich. Durch die GPS-Technologie des iPhones erkennen die Applikationen den aktuellen Standort des Nutzers und liefern sekundenschnell alle gewünschten Informationen.

Nutzer anderer Mobilfunkgeräte können zudem nach wie vor unter den Mobil-Adressen der einzelnen Auskunfts- und Verzeichnismedien die für Handys optimierten Internetversionen verwenden. DasÖrtliche beispielsweise ist unter http://mobil.dasoertliche.de aufrufbar; die mobile Version von meinestadt.de ist unter http://mobil.meinestadt.de zu erreichen.