Archive for May, 2009
Frühjahrsputz bei dastelefonbuch.de
DasTelefonbuch hat seiner Webseite dastelefonbuch.de eine Rundum-Erneuerung spendiert. Neben einem neuen Layout wartet das Online-Adressverzeichnis auch mit neuen Features auf.
Die wichtigsten Neuerungen laut einer Pressemitteilung:
- Neugestaltung der gesamten Website mit direkterer Menüführung.
- Recherchen können von jeder Unterseite aus verfeinert, verändert oder neu gestartet werden.
- Die Nutzer können via „Feedback-Button“ in der Trefferliste mitteilen, ob sie mit den Suchergebnissen zufrieden sind.
- Die Rückwärtssuche ist bei gewerblichen Teilnehmern auch mittels Adressdaten möglich.
- Gefundene Kontaktdaten können per Mouseover-Effekt unter den einzelnen Einträgen direkt aus der Trefferliste weiterbe-arbeitet werden – zum Beispiel können die Nutzer den Kontakt via SMS oder E-Mail versenden, sich die Adressdaten herunterladen oder in der Kartenansicht anzeigen lassen.
- Die Detailansicht zeigt die Adresse gleich auch in einem Kartenausschnitt an. Dem User werden weiterhin interessante Zusatzinformationen zu einem gewerblichen Eintrag, zum Beispiel mit Videos oder Anzeigen, geboten.
Qype und Qiro haben sich zusammengetan
Das mobile Netzwerk Qiro hat Qype in seine Plattform eingebunden.
Laut einer Pressemitteilung von Qype können Nutzer der Qiro-Community durch diese Kooperation nun auch ohne iPhone oder das Google Handy G1 über den Location Based Service von Qiro mit jedem java-fähigen Handy auf die Daten des lokalen Such- und Bewertungsportals zugreifen. Das heißt, sie können sich jetzt Plätze in der Nähe des eigenen Standortes anzeigen lassen und sich mittels der Bewertungen der Qype-User einen ersten Eindruck davon verschaffen.
DasTelefonbuch: Neue Applikation fürs iPhone
Von DasTelefonbuch gibt es jetzt eine neue Applikation für das iPhone. Sie heißt „DasTelefonbuch.Online“ und kann kostenlos über den App Store von Apple herunter geladen werden.
Einer Pressemitteilung zufolge, greift das neue Tool via dastelefonbuch.de auf den aktuellen Bestand von über 30 Millionen Adressdaten zu und bietet zahlreiche Funktionen wie etwa eine Umkreis- und eine Rückwärtssuche oder den Schnellzugriff auf bestimmte Themen wie Restaurants, Hotels oder Apotheken. Teilweise ist sogar eine kostenlose Kontaktaufnahme zu gewerblichen Adressen möglich. Die Standorte und Routen werden in detaillierten Satelliten-, Hybrid- und Schrägansichten dargestellt.
Die kostenpflichtige iPhone-Version von DasTelefonbuch, die es bereits seit Dezember 2008 gibt (wir berichteten), bleibt jedoch weiterhin verfügbar. Sie hat im Gegensatz zu der neuen Ausgabe den Vorteil, dass man sie auch offline nutzen kann – was etwa bei schlechtem Netz oder im Flugzeug praktisch ist.
Google: Ergebnisse individuell anpassen
Im November vergangenen Jahres war das Google-Feature SearchWiki in den USA gestartet, seit Ende April steht diese Web2.0-Funktion auch den Usern der deutschen Ausgabe der Websuche zur Verfügung.
In einer Pressemitteilung erklärt der Suchmaschinenriese den neuen Dienst. SearchWiki – mitunter auf der Webseite auch als Such-Wiki bezeichnet – erlaubt es den Nutzern demnach, nun selbst Hand an die Ergebnisse ihrer Suchanfragen zu legen und die Treffer nach ihrem eigenen Geschmack zu sortieren. Das heißt, die User können damit beispielsweise Ergebnisse neu ordnen, indem sie für sie wichtige Resultate an die Spitze ihrer Ergebnisliste setzen oder für sie unrelevante ausblenden. Außerdem können sie jeden Treffer kommentieren und fehlende Internetseiten hinzufügen.
Um diese Änderungen vorzunehmen, muss man allerdings über ein Google-Konto verfügen und angemeldet sein. Dann kann man seine Einstellungen auch mit anderen Nutzern teilen und im Gegenzug dazu über den Link „Alle Einträge für dieses Such-Wiki anzeigen“ auch deren Empfehlungen für die eigene Recherche nutzen, kommentieren und bewerten. Auch später ist es möglich, über „Alle meine Such-Wiki Einträge anzeigen“ auf die individuellen Ergebnisse zurückzugreifen. Hier lassen sich sämtliche Änderungen und Kommentare jederzeit erneut bearbeiten oder rückgängig machen.
YellowMap.de: Unterwegs ins Netz
Bei YellowMap.de kann man nun noch gezielter nach geeigneten WLAN-Hotspots suchen. Dazu kooperiert das Online-Verzeichnis mit Portel.de, einem B2B-Portal für Telekommunikation in Deutschland.
Mit dem verbesserten Dienst lassen sich ab sofort bundesweit rund 11.000 öffentlich zugängliche WLAN-Hotspots finden, erklärt die YellowMap AG in einer Pressemitteilung. Dabei erfahre man nicht nur, wo sich Funknetzwerke in der gewünschten Umgebung befinden, sondern erhalte auch aktuelle Informationen über Kosten, Konditionen und Zugangsdaten des jeweiligen Anbieters vor Ort. Ein fünfstufiges Bewertungssystem für die Hotspots komplettiere den Service.
Der Dienst ist über www.YellowMap.de oder www.Businesshotspot.de abrufbar, und mobil per Handy – etwa über www.YellowMap.mobi oder iphone.YellowMap.de.
Relaunch bei DasÖrtliche.de
Das Telefonverzeichnis DasÖrtliche hat seine Webseite überarbeitet.
Eine verbesserte Nutzerführung, ein klarer Seitenaufbau sowie neue Suchmöglichkeiten sollen nun schneller zu den gewünschten Ergebnissen führen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Dafür hat man zum Beispiel das Suchfeld auf der Startseite optisch deutlich stärker als zuvor in Vordergrund gerückt, überdies steht es nun als zentrales Element auch auf allen anderen Seiten stets zur Verfügung. Auch die lokale Suche wurde verbessert – so kann der User jetzt seine Ergebnisse nicht nur über die Eingabe einer Postleitzahl, sondern auch über Stadtteilnamen gezielt einschränken.
Außerdem mausert sich das Telefonverzeichnis offensichtlich zu einer Art Regio-Info-Portal. Es gibt nun nämlich auch regionale Startseiten, die man über die Eingabe eines Ortsnamens in die Suchmaske erreicht. Darauf erhält der User Zusatzinformationen zum jeweiligen Ort – wie etwa das aktuelle Kinoprogramm, Veranstaltungstermine, die Wettervorhersage oder Jobangebote in der Gegend.
Für diese Regionalseiten sucht DasÖrtliche übrigens derzeit noch jede Menge Fotos – etwa von Straßen, Bauwerken, prägenden Persönlichkeiten oder typischen Landschaften. Dazu veranstaltet es laut einer Pressemeldung mit Unterstützung der Fotocommunity Chip Fotowelt den Fotowettbewerb „Entdecke Deinen Ort“. Auf der eigens dazu eingerichteten Webseite kann jeder bis zum 3. Juli das Foto seines Lieblingsortes hochladen und zur Wahl stellen.
CitySquares: Unternehmen können Beurteilungen untersagen
Während Yelp Unternehmen jetzt eine Kommentarfunktion bei Bewertungen einräumt (wir berichteten), schlägt der US-Service CitySquares einen anderen Weg ein.
Das lokale Suchportal ermöglicht verzeichneten Anbietern nun, über ihr Profil jegliche Kritik an ihrem Unternehmen – positive wie negative – zu erlauben oder aber gänzlich auszuschließen. Allerdings geht das nur bei Unternehmen, die für ihren Eintrag zahlen. Und das schlägt mit 5,99 Dollar pro Monat zu Buche.
Ben Saren, Mitgründer und CEO von CitySquares, legt die Gründe für diesen Schritt im offiziellen Blog des Dienstes dar. Seiner Meinung nach haben Konsumenten durch Bewertungsmöglichkeiten zu viel Macht. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen würden unter negativer Kritik leiden und seien nicht in der Lage, sich dagegen so gut zur Wehr zu setzen wie etwa ihre großen Konkurrenten, die das beispielsweise über gezielte Werbemaßnahmen wieder wettmachen könnten. Von einer Kommentarfunktion wie Yelp sie nun bietet, hält Saren wenig, denn es stehe damit nur Aussage gegen Aussage. Außerdem könnten sich die Nutzer hinter ausgedachten Usernamen verstecken, wogegen von den Unternehmen alles bekannt sei.
Wie sinnvoll die neue Funktion ist, bleibt fraglich. Denn ein Unternehmen, das keinerlei Kritik zulässt, könnte so manchem Konsumenten schon von vornherein suspekt erscheinen. Überdies schließt sie ja nur die Beurteilungen auf CitySquares aus – einem von vielen Bewertungsportalen.
genialoTel: Neues Telefonbuch mit intelligenter Suche
Seit Mitte April bereichert ein weiteres Auskunftsportal das Internet. Sein Name ist genialoTel, und es will sich von den Wettbewerbern vor allem durch seine ausgeklügelte Suchtechnologie abheben.
Diese nämlich soll – wie es in einer Pressemeldung heißt – aufgrund eines intelligenten Suchalgorithmus und einer eingebauten Fehlertoleranz auch dann sinnvolle Ergebnisse liefern, wenn der User den genauen Namen, dessen Schreibweise oder den richtigen Wohnort der gesuchten Person nicht (mehr) kennt.
Schon bei der Sucheingabe werde der gesamte Datenbestand auf Einträge durchforstet, die ähnlich geschrieben werden oder in der Nähe des gesuchten Ortes liegen. Dadurch erhält der Nutzer noch vor Absenden seiner Anfrage die besten Ergebnisse in einem Vorschlagfenster präsentiert und kann daraus das passenden auswählen, während andere Suchdienste in der Regel in solchen Fällen lediglich oft eine „Leider keine Treffer“-Meldung liefern. Das funktioniert beeindruckend gut und auch noch überaus schnell, wie unser Test ergab. Gibt es bei häufig vorkommenden Namen sehr viele Resultate, kann der Nutzer diese mit Hilfe von Suchnavigatoren im linken Bereich der Webseite weiter einschränken – nach gewerblichen Einträgen oder Orten in der Umgebung. Allerdings bietet der Dienst ansonsten nur noch eine Kartenansicht. Weitere längst gängige Features wie etwa einen Routenplaner, eine Merkliste oder eine kostenlose Anruffunktion sucht man dagegen vergebens.
Betrieben wird das Portal von der Stadtkontakt GmbH & Co. KG in Bremen, die auch das soziale Netzwerk stadtkontakt.de unterhält. Bei genialoTel setzt sie auf den SearchNavigaor der Exorbyte GmbH. Dieser bietet laut einer Mitteilung des Konstanzer Suchspezialisten auch bei großen Datenmengen eine ausgefeilte Fehlertoleranz.
Yelp: Unternehmen dürfen Bewertungen kommentieren
Wie bereits berichtet, kündigte Yelp Anfang April an, eine Kommentarfunktion für Anbieter einzurichten. Diese ist jetzt online.
Darauf weist Yelp-Chef Jeremy Stoppelman im Blog des amerikanischen Bewertungsportals hin. Mit diesem Feature können sich Unternehmen öffentlich zu den Beurteilungen äußern – allerdings müssen sie sich dabei an einige Vorgaben halten, wie man den Business Owner’s Guide entnehmen kann. Laut Stoppelmann gab es schon kurz nach dem Start des neuen Features ein paar Unternehmen, die diese Möglichkeit genutzt haben.
Sightwalk: Erste Straßenansichten aus Deutschland
Während Google laut der Nachrichtenagentur pressetext noch mit Datenschützern über die Modalitäten des Google Maps Features „Street View“ für deutsche Städte verhandelte, hat die panogate GmbH einen ganz ähnlichen Dienst längst veröffentlicht – er heißt sightwalk.
Die 360°Grad-Ansichten des neuen Services sind allerdings bislang nur von Köln verfügbar. Aber noch im zweiten Quartal 2009 sollen Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg und München folgen.
Eine der Besonderheiten an sightwalk ist, dass man damit im Gegensatz zu Google Street View auch durch Fußgängerzonen und Parks bummeln kann. Die je nach Wunsch in die Ansichten eingeblendeten Infosymbole weisen auf verschiedene ortsbezogene Inhalte wie etwa historische Fotografien, Wikipedia-Artikel, Informationen zu Unternehmen und Dienstleistern oder von Nutzern erstellte Tags hin – das macht einen virtuellen Stadtspaziergang noch interessanter. Geschäftskunden bietet der Dienst die Möglichkeit, sich den Nutzern auf Visitenkarten zu präsentieren. Dabei können sie auch ein Innenraumpanorama ihres Unternehmens zur Verfügung stellen und ihre Produkte dem User via Onlineshopping direkt zugänglich machen.
Ähnlich wie Google hat auch sightwalk alle fotografierten Gesichter und Nummernschilder unkenntlich gemacht. Die Frage ist, ob das den Datenschützern hierzulande wirklich ausreicht. Schließlich musste auch der Konkurrent den Wächtern der Privatsphäre noch weitere Zugeständnisse machen: Der Suchmaschinenriese hat sich nämlich pressetext zufolge dazu bereit erklärt, für Deutschland spezielle Datenschutz-Tools zu entwickeln. Welche das genau seien, konnte Google-Sprecher Kay Oberbeck auf Nachfrage der Nachrichtenagentur allerdings noch nicht öffentlich erläutern.
Qype Radar v2 lässt Echtzeit-Bewertungen zu
Qype-Nutzer, die über ein Android-Handy oder ein iPhone verfügen, können nun dank der zweiten Version von „Qype Radar“ auch unterwegs Beurteilungen verfassen und Fotos hochladen.
Im vergangenen Dezember hatte das lokale Such- und Bewertungsportal Qype die erste Fassung der Anwendung veröffentlicht (wir berichteten). Mit dieser konnte man beispielsweise per iPhone oder später auch mit einem Android-Handy Adressen von Anbietern in seiner Nähe finden und die Bewertungen anderer User dazu lesen. Eine direkte Interaktion wie auf der Webseite war über diese Applikation jedoch noch nicht möglich.
Das ändert sich mit der aktuellen Version (Qype Radar v2). Wie es in einer Pressemitteilung dazu heißt, erlaubt sie den Nutzern, sich nun auch “on Tour” mit ihrem persönlichen Qype-Profil zu verknüpfen, Bewertungen zu schreiben und Fotos hochzuladen. So sei es möglich, seine Erfahrungen unmittelbar in die Bewertungen einfließen zu lassen. „Ob unsere Nutzer gerade beim Essen sind, einen Cocktail in einer schönen Bar trinken, einen Shopping-Bummel machen oder sich Denkmäler anschauen, wir wollen sie in die Lage versetzen, direkt vor Ort bei Qype zu kommentieren.“, erklärt Stephen Taylor, CEO von Qype, den Grund für die Einführung der neuen Funktionen.
Übrigens hat Qype in Kooperation mit GoomRadio.de ein so genanntes Corporate Radio gestartet, das eigens auf das lokale Such- und Bewertungsportal zugeschnitten sein soll. Laut einer Pressemitteilung gehören zum Konzept von “The Qype Radio” neben internationaler Loungemusik auch Sendungen mit Empfehlungen der Internetplattform und interaktive Features. Bislang ist “The Qype Radio” auf GoomRadio.de und über www.qype.com/radio zu hören – allerdings ist es noch nicht über die Webseite von Qype auffindbar.
Schnäppchen finden bei meinestadt.de
Bei meinestadt.de können Schnäppchenjäger nun Sonderangebote von Geschäften in ihrer Nähe finden.
Diesen neuen Service bietet das Städteportal in Zusammenarbeit mit dem Online-Schaufenster kaufDA.de an. Er heißt „Angebote“ und ist auf den jeweiligen Städteseiten aller 12.241 deutschen Städte und Gemeinden über den Reiter „Marktplatz“ zu erreichen.
Hier finden User digitalisierte Prospekte mit Sonderangeboten von Läden in ihrer Umgebung vor. Die kann man durchblättern und so die Preise der einzelnen Anbieter miteinander vergleichen. Wie es in einer Pressemitteilung des meinestadt.de-Betreibers, der Allesklar.com AG, heißt, sind derzeit aktuelle Prospekte von über 50.000 Geschäften verfügbar. Das Angebot wachse zudem von Tag zu Tag. Die Bandbreite reiche dabei von Supermärkten über Mode- und Elektrofachhändler bis hin zu Baumärkten und Warenhäusern.



