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Archive for August, 2009

Wo ist der nächste Briefkasten?

iPhone-Besitzer können sich jetzt den Weg zur nächsten Filiale der Deutschen Post oder zum nächsten Briefkasten zeigen lassen.

Möglich macht es der Dienst Post mobil, den man sich kostenlos im App Store von iTunes auf das Gerät laden kann. So wird der Nutzer per integrierter Karte von Google Maps von seinem aktuellen Standort zur nächsten Post-Filiale geleitet, kann sich aber vorher noch über die Öffnungszeiten informieren. Genauso funktioniert es mit der Briefkastensuche. Post mobil zeigt nicht nur den Weg an, sondern auch die Leerungszeiten. Die Applikation bietet eine Reihe weiterer ortsbezogener Features, so etwa die Suche nach Briefmarken- und Geldautomaten, nach Finanzcentern und Annahmestellen für Geschäftspost. Hinzu kommen zusätzliche Services rund um die Post wie die Online-Sendungsverfolgung von Briefen und Paketen oder das Kaufen von Porto per SMS.

Google: Mehr Transparenz bei Street View

Google hat offensichtlich gezielt auf die vielen Proteste gegen sein Maps-Feature Street View reagiert.

Der Suchmaschinenriese hat in seinem Lat Long Blog mitgeteilt, die Übersichtsseite des Dienstes überarbeitet zu haben und bringt damit mehr Transparenz in das Projekt. So kann sich der User jetzt informieren, wie Google den Schutz der Privatsphäre gewährleistet und was man tun muss, um eine Aufnahme – zum Beispiel vom eigenen Haus – löschen zu lassen. Darüber hinaus gibt Google Auskunft, wo die nächsten Aufnahmen gemacht werden. Wer den Dienst ausprobieren will, kann sich auf der Karte zeigen lassen, wo Street View bereits verfügbar ist. Prompt haben Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar und Google ihren Streit über fehlende Transparenz bei Street View beigelegt. Hintergrund war, dass Google die Behörden offenbar nicht informiert hatte, wo im August die nächsten Aufnahmen gemacht werden sollten. Dies sei inzwischen nachgeholt worden.

DasTelefonbuch mobil immer beliebter

Das mobile Angebot von DasTelefonbuch erfreut sich wachsender Beliebtheit, wie die neusten Nutzerzahlen zeigen.

So meldet die Servicegesellschaft, dass die mobile Site im Juli erstmals die Schwelle von einer Million Seitenaufrufen verbuchen konnte. Mit dem Angebot kann der Handynutzer zahlreiche Features von DasTelefonbuch.de nutzen. Dazu gehört beispielsweise, dass man einen gefundenen Kontakt im Outlook-Format speichern und somit später auch auf seinen Rechner laden kann, oder auch die Anzeige der Route zum gewünschten Ziel. Auch die kostenlose iPhone-Applikation meldet wachsende Besucherzahlen: Elf Wochen nach ihrem Start Mitte Mai kommt sie auf 250.000 Downloads. Auch hier können gefundene Kontakte direkt ins Adressbuch des Mobilgeräts integriert werden. Das Online-Magazin Netzwelt erklärte DasTelefonbuch für iPhones zum „Liebling der Redaktion“.

Lokale Suche für den Lastwagen

TomTom Work hat ein neues Navigationsgerät für Nutzfahrzeuge auf den Markt gebracht, das Bürokommunikation und lokale Suche miteinander kombiniert.

Wie die B2B-Sparte des Navigationsanbieters in einer Pressemitteilung erklärt, handelt es sich beim TomTom 9000 um ein neues sogenanntes Connected-Navigationsgerät, das speziell auf die Bedürfnisse von Berufsfahrern zugeschnitten sei. Demnach kann der Fahrer mit ein und demselben Gerät sein Zeit- und Auftragsmanagement erledigen, mit seinem Disponenten kommunizieren, aber auch wichtige ortsbezogene Informationen abrufen. Dazu gehören einerseits die klassischen TomTom-Funktionen wie Routenplanung und Verkehrsinformationen in Echtzeit, aber auch die Verbindung mit der lokalen Suche von Google Maps. Dies ermöglicht dem Fahrer, sich unterwegs über interessante Anlaufstellen wie das nächste Hotel, die nächste Tankstelle oder Gaststätte zu informieren.

Gratiseintrag für Firmen bei meinestadt.de

Beim Städteportal meinestadt.de können sich Unternehmen ab sofort kostenfrei und ohne zeitliche Begrenzung im Branchenbuch eintragen.

Das neue Angebot bietet laut Pressemitteilung der Allesklar.com AG, Betreiber von meinestadt.de, Firmen die Möglichkeit, sich unkompliziert sowohl im Branchenbuch als auch im Webkatalog von meinestadt.de und allesklar.de anzumelden. Der Eintrag mit Adresse, Branchenangabe und Öffnungszeiten werde einer Kategorie zugeordnet sowie der Standort des Unternehmens im Online-Stadtplan angezeigt.

Daneben gibt es für Firmen, die sich prominenter darstellen möchten, weiterhin auch kostenpflichtige Angebote mit erweiterten Funktionen wie etwa das Einstellen von Produktinfos, Fotos oder Videos.

GoYellow nun auch fürs Google-Handy

Vor gut einem Monat ging die mobile Version von GoYellow für das Apple-iPhone an den Start (wir berichteten). Nun gibt es den Service des Internet-Branchenbuches auch als Android-Applikation.

Laut GoYellow-Blog lässt sich die Anwendung über das GPhone (Google-Handy) im Android Market kostenlos herunterladen. Damit stelle GoYellow die verfügbaren Suchfunktionen nach Telefonnummern und Adressen auch Nutzern von Google-Handys, die unter dem Betriebssystem Android laufen, zur Verfügung. Zusätzlich biete die neue Applikation praktische Features für unterwegs: Über die Selbstpositionierung via GPS vereinfache sich die Suche nach Restaurants, Bars oder Cafés in der Nähe. Außerdem würden wichtige POIs (Points of Interest) wie die nächstgelegenen Haltestellen und Geldautomaten sowie Notapotheken mit Öffnungszeiten angezeigt.

Google Latitude als Web-Anwendung fürs iPhone

Der Ortungsdienst von Google, mit dem Freunde ihren aktuellen Standort gegenseitig auf einer Karte in Echtzeit verfolgen können, steht nun auch als Web-Anwendung für das Apple iPhone bereit.

Google Latitude, eine Funktion von google maps für Handys, gibt es schon seit längerem für verschiedene Handytypen (wir berichteten). Seit ein paar Tagen kann man die Anwendung auch mit dem Apple-Smartphone nutzen. Wie Mat Balez vom Google-Mobile-Team im offiziellen Blog erklärt, stehe es für das iPhone und das iPod Touch, ausgestattet mit der mobilen Apple-Version Safari OS3.0 und höher, zur Verfügung. Vorerst funktioniere der Dienst nur in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland, weitere Länder sollen bald hinzukommen.

Der Dienst lässt sich mobil unter google.com/latitude herunterladen – allerdings steht er nicht im App Store von Apple bereit. Wie die Zeit online berichtet, habe Apple die Aufnahme der beiden Google-Programme „Latitude“ und „Voice“ verweigert. Laut Balez vom Google-Team hat Apple um die Entwicklung einer Web-Anwendung gebeten, um eine Verwechslung mit der auf dem iPhone vorinstallierten Kartenanwendung zu vermeiden.

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