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Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Archive for October, 2009

Lokale-Suche-Apps der Verzeichnismedien erfolgreich

Der Fachverband VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) schreibt in einer Pressemitteilung über den Erfolg von Apps rund um die Lokale Suche. Die Zahlen lesen sich interessant.

Seit Einführung der Smartphone-Applikationen für Auskunfts- und Verzeichnismedien wurden die lokalen Such-Anwendungen von DasTelefonbuch, GelbeSeiten, meinestadt.de, klicktel.de, GoYellow und 11880 laut VDAV insgesamt mehr als 1,1 Millionen mal heruntergeladen.

Die sogenannten „Apps“, für Smartphones – insbesondere für das iPhone – entwickelte Anwendungen, lösen nicht nur die kleinen Probleme des Alltags. Das iPhone als Wasserwaage, Scorecard, Diätplaner oder als Spielekonsole, über 65.000 verschiedene Apps machen das und noch viel mehr möglich.

Neben allen Gimmicks zählen dem VDAV nach für die Nutzer von iPhone, BlackBerry und Co. aber vor allem praktische Anwendungen wie die „lokale Suche“. Mehr als 1,1 Millionen Mal wurden seit Februar 2009 die iPhone-Apps und mobilen Such-Anwendungen heruntergeladen. „Das zeigt deutlich, dass die Verzeichnismedien mit all ihren lokalen Features und Angeboten auch in dieser neuen mobilen Umgebung viel genutzt werden“, freut sich Rhett-Christian Grammatik, Geschäftsführer des VDAV. Lokale Such-Anwendungen gehörten zu den beliebtesten Service-Angeboten im App-Store von Apple. DasTelefonbuch- und das meinestadt.de-App lagen dort monatelang auf Platz eins der kostenlosen Navigations-Anwendungen.

Der Trend zur mobilen Nutzung des Internets sei laut Pressemitteilung ungebrochen und der Bedarf, lokale Informationen auch unterwegs abzurufen, spiele eine immer größere Rolle. „Ob man mit dem Auto, zu Fuß, im Zug oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, der Nutzer kann jederzeit auf aktuelle Adressen, Telefonnummern und die zahlreichen zusätzlichen Features der Angebote zurückgreifen“, macht Rhett-Christian Grammatik deutlich. Durch die GPS-Technologie des iPhones erkennen die Applikationen den aktuellen Standort des Nutzers und liefern sekundenschnell alle gewünschten Informationen.

Nutzer anderer Mobilfunkgeräte können zudem nach wie vor unter den Mobil-Adressen der einzelnen Auskunfts- und Verzeichnismedien die für Handys optimierten Internetversionen verwenden. DasÖrtliche beispielsweise ist unter http://mobil.dasoertliche.de aufrufbar; die mobile Version von meinestadt.de ist unter http://mobil.meinestadt.de zu erreichen.

GoYellow startet eigene App auf Facebook

Die Münchner GoYellow hat jetzt eine eigene Facebook-App live geschaltet. Wer sich gerade in der Community aufhält, kann also direkt von hier aus nach Freunden, Bekannten oder Firmen suchen.

Die App lässt sich ins eigene Profil einbinden und erlaubt somit auch den Zugriff anderer User auf Profilinformationen, Fotos, Informationen über Freunde und weitere Inhalte rund um den jeweiligen Facebook-Nutzer, wie es in der Pressemitteilung heißt.  Mit dem „Share-Button” in der Anzeigenliste bei jedem Eintrag kann der Nutzer außerdem Freunden und Bekannten zeigen, wo er zum Beispiel eine Pizza gegessen oder und wie sie geschmeckt hat.

Google baut lokale Suche für Blackberry aus

Google hat seine neue Version von Maps Mobile für Blackberry gelauncht. Das Release 3.2 bietet jetzt die Möglichkeit, verschiedene Layers über die Karten zu legen.

Wie Michelle Chen auf dem Google Mobile Blog berichtet, bietet Maps Mobile damit jetzt auf dem Blackberry eine Vielzahl der Funktionen wie bei den Versionen für Windows Mobile und S 60. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Layers, also die unterschiedlichen Informationsebenen, die sich künftig auf der Kartendarstellung einblenden lassen. So kann sich der Nutzer beispielsweise Wikipedia-Einträge über Standorte in seiner Nähe anzeigen lassen oder mit “Google My Maps” Orte auf seiner Reise aufrufen, die er vorher ausgesucht hat.  Ebenfalls im Boot ist jetzt “Google Latitude” – so lassen sich Freunde im Umkreis finden.

Mehr dazu im Video von Google.

meinestadt.de sieht sich bei lokaler Suche auf Kurs

Gute Nutzerbewertungen bei der lokalen Stellensuche, neue Angebote bei der lokalen Event-Suche – die Siegburger Allesklar.com sieht ihr Städteportal meinestadt.de auf dem richtigen Kurs. Vor allem bei den Werbemöglichkeiten für regionale Anbieter punktet der Dienst nach Ansicht von Vorstandschef Manfred Stegger.

Im Interview mit dem Online-Portal Köln-Bonn-Business-On erklärte Stegger, die themenbasierten und georeferenzierten Werbemöglichkeiten böten vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen „interessante und langfristige Werbemöglichkeiten für kleine Werbeetats“. Beispiel hierfür: die neue Eventanzeige auf meinestadt.de, mit der örtliche Anbieter wie Hotels, Restaurants, Kinos oder Museen auf dem lokalen Veranstaltungskalender Aktionen und Events bewerben können.

Unterdessen hat sich die lokale Stellensuche bei meinestadt.de in der jüngsten Nutzerumfrage des Marktforschers Cross Pro auf Platz sechs verbessert. Der Stellenmarkt, heißt es in einer Pressemitteilung, sei mit mehr als 5,8 Millionen Besuchern und 125 Millionen Seitenaufrufen pro Monat Deutschlands größte Online-Jobbörse.

GoYellow startet „deutschen Skype-Dienst“

GoYellow Media steigt in die Internet-Telefonie ein. Bis Mitte nächsten Jahres wollen die Münchner den neuen Dienst starten, der wahrscheinlich werbefinanziert sein wird.

Gegenüber der Financial Times Deutschland sprach GoYellow-Chef Klaus Harisch von einem „deutschen Skype-Dienst“. Damit ist der Zeitung zufolge das bisherige Modell „Peter Zahlt“ angezählt. Denn statt wie bisher kostenlos Gespräche von Telefon zu Telefon mit Hilfe des Vermittlungsdienstes zu führen, sollen Computernutzer künftig mit ihrem Headset direkt auf dem Computer ihres Gesprächspartners anrufen können. Allerdings denkt GoYellow auch bei dem neuen Dienst wie bei “Peter Zahlt” an ein werbefinanziertes Modell. Im Dezember startet GoYellow darüber hinaus mit seiner Telefonauskunft 11800, die im kommenden Jahr zehn Millionen Euro Umsatz in die Kasse spülen soll.

GoYellow präsentiert den Ausbau seiner Services vor dem Hintergrund – bedingt – positiver Ergebnisse. Zwar kletterten Umsatz (von 8,52 auf 13,23 Mio. Euro) und operatives Ergebnis (um 0,43 auf 4,26 Mio. Euro) seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dafür sackte das Ergebnis aber im dritten Quartal von 3,25 auf 1,57 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal.

Neue Suchmaschine Wowd an den Start gegangen

Mit Wowd gibt es nun eine „Echtzeit“-Suchmaschine, deren Ergebnisse nach Beliebtheit und Aktualität geordnet erscheinen.

Das Volumen und die Geschwindigkeit von neuen Informationen im Web seien zu überwältigend, als dass die Leute noch Schritt halten könnten, sagt CEO Mark Drummond. Wowd will dieses Problem lösen: Das Ranking, also die Anordnung der gelisteten Webseiten, richtet sich danach, wie aktuell die Ergebnisse sind und wie häufig eine Webseite besucht wurde. Dabei berücksichtigt die Suchmaschine Inhalte des gesamten Web – auch aus dem Bereich Social Media wie etwa Blogs oder Netzwerke.

Neu an der Suchmaschine ist auch der Peer-to-Peer-Ansatz. Eine spezielle Software, die sich der User herunterladen kann, ermöglicht Wowd, das Browsing-Verhalten mitverfolgen zu können, um so noch bessere Ergebnisse zu liefern. Denn auf herkömmliche Web-Crawler, deren Ergebnisse in Datenzentren gespeichert werden, möchte sich das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht verlassen. Es will nur solche Webseiten auflisten, die auch tatsächlich von Leuten besucht wurden.

Wie Wowd funktioniert, zeigt die Suchmaschine in einem kurzen Video.

Google gibt Gas bei lokaler Suche, Apple geht auf Distanz

Der Suchmaschinenriese wartet mit einer Reihe neuer Features und Services auf: So gibt es jetzt speziell auf den neuen Dienst Place Pages zugeschnittene Anzeigen, die Karten-App des iPhone zeigt neuerdings Sponsored Links von Google, und auch die lokale Suche von Google fürs iPhone hat eine Reihe zusätzlicher Extras bekommen. Derweil macht Apple erste Anstalten, sich von Googles Umklammerung beim iPhone zu befreien.

Der Reihe nach: Erst vergangene Woche war Place Pages an den Start gegangen (wir berichteten). Der Dienst bietet zu jedem lokalen Suchtreffer bei Google eine eigene Übersichtsseite mit allen zur Suche passenden Ergebnissen an. Wie David Naffziger von Brand Verity jetzt feststellte, blendet Google bei Suchanfragen nach Produkten oder Marken auf der jeweiligen Place Page eines passenden Anbieters nicht nur organische Treffer ein, sondern auch Sponsored Links von Wettbewerbern – vorerst nur für San Francisco, aber Naffziger wertet ihr Erscheinen als Testballon für ein ganz neues lokales AdWords-Angebot.

Auch bei der lokalen Suche mit dem iPhone ist Google aktiv geworden, was die Wettbewerber nach Meinung von Ben Paar bei Mashable.com einmal mehr in arge Bedrängnis bringt. So erscheinen bei der vorinstallierten Karten-App des iPhone außer den organischen Treffern von Google nun auch Sponsored Links, zu erkennen an einem organgefarbenen Icon (statt des roten Stecknadelkopfs). Und: Wer auf dem iPhone lieber direkt mit Google Local sucht, der kann jetzt seine Suche mit dem PC synchronisieren – leider vorerst nur in den USA und in China. Praktisch ist das, wenn man eine Shopping-Tour oder eine Reise plant: So lassen sich interessante Standorte vorab am Rechner auf Google Maps mit einem Stern markieren. Wer hinterher unterwegs auf dem iPhone Google aufruft und sich an seinem Account anmeldet, kann diese markierten Standorte unter dem Link „Local“ direkt abrufen. Ebenfalls neu bei Google Local auf dem iPhone: Branchen lassen sich jetzt anhand voreingestellter Kategorien finden – das spart eine Menge Eintipp-Arbeit.

Mehr dazu in diesem Video.

Unterdessen versucht Apple offenkundig, sich aus der wachsenden Umklammerung von Google zu lösen. Wie bekannt wurde, hat der iPhone-Hersteller schon im Juli den Kartenanbieter Placebase aufgekauft. MG Siegler von TechCrunch sieht hierin einen klaren Versuch, sich von der Abhängigkeit von Google Maps zu lösen. Zumindest erscheint nun in einem klareren Licht, warum Apple erst kürzlich die beiden Google-Dienste Voice und Latitude nicht als Apps fürs iPhone zugelassen hat.

Augmented Reality: Neue Services mit Wikipedia und Google Earth

Gleich zwei neue Apps bieten jetzt Augmented Reality (AR) mit dem iPhone an: Sie heißen Wikitude – bislang nur für Android verfügbar – und Cyclopedia. Wissenschaftler in Atlanta tüfteln darüber hinaus an der Einblendung von Videos auf Google Earth.

Die beiden neuen iPhone-Apps funktionieren nur mit dem iPhone 3 GS. Der Grund: Außer GPS braucht das Gerät auch einen Kompass, damit der Dienst weiß, in welche Richtung der Nutzer gerade schaut und welche Einträge er folglich auf dem Display sehen soll. Wikitude zeigt Einträge von Wikipedia und Qype, erlaubt aber über eine Schnittstelle zu Wikitude.me auch User Generated Content. Jeder Nutzer kann also eigene Beiträge für die AR-Plattform schreiben.

Cyclopedia von Chemical Wedding dagegen beschränkt sich ausschließlich auf Wikipedia-Inhalte. Das Überraschende: Die App ist eigentlich gar nicht neu. Es gibt sie schon seit Juli und somit länger als die vermeintlich erste AR-App von Yelp – sie ist mehr oder weniger durch Zufall erst jetzt „entdeckt“ worden, wie Marshall Kirkpatrick in seinem Blog Readwriteweb.com berichtet. Sein Fazit zu den beiden neuen Programmen: Spannend, aber noch nicht augereift. GPS sei noch zu ungenau und der Datenbestand der beiden Dienste noch zu mager.

Unterdessen bastelt das Georgia Institute of Technology in Atlanta an einer beachtlichen Fortentwicklung von Google Earth. Wissenschaftlern um Kihwan Kim ist es gelungen, Echtzeit-Videos in die Satellitenkarten einzufügen. Der User sieht dann Autos auf einer Straße fahren oder Fußballer in einem Stadion kicken. Allerdings handelt es sich nicht immer um authentische Live-Bilder. Das System zeigt immer nur ein zum betrachteten Standort passendes Video – aber immerhin: ein erster Schritt in Richtung Bewegtbild-AR.

Wie das aussieht, zeigt dieses Video.

Micello: Google Maps „indoors“

Google Maps ist prima für die Routenplanung im Straßennetz, aber für große Gebäudekomplexe nicht geeignet. Das Start-up Micello aus Sunnyvale, Kalifornien, hat das erkannt und bietet jetzt Location-based Services „indoors“ an.

Kongress- oder Einkaufszentren, Universitätscampi oder auch Flughäfen – das alles sind Bereiche, in denen man mit Google Maps nicht weiterkommt, sagt Micello und setzt genau hier an. Nur sechs Minuten Zeit hatten die Tüftler auf der Demo 09 in Palm Desert in Kalifornien, um ihre neue Technik vorzustellen, und sie ernteten reichlich Applaus. Die iPhone-App basiert auf Google Maps. Wer einen Standort wie etwa ein Einkaufszentrum gefunden hat, klickt einfach auf den Zusatz-Button „Inside“ und sieht den Lageplan des Gebäudeinneren. Anschließend kann der Nutzer nach Angeboten seiner Wahl suchen, zum Beispiel „Schuhe“ als Suchbegriff eingeben, und dann weitere Informationen für alle in Frage kommenden Geschäfte im Center abrufen. Die Applikation ist offen für Entwickler, darüber hinaus will Micello seinen Dienst mit Hilfe von Communities voranbringen, die gemeinsam an der Kartendarstellung möglicher Standorte arbeiten.

Wie Micello funktioniert, zeigt auch dieses Video.

Twitter wird immer lokaler

Immer mehr Features auf Twitter gehen in Richtung lokale Suche. Twitter Local ist live, mit Twaller gibt es jetzt ein Twitter für Reisende, und Twellow macht als Katalog und Branchenverzeichnis für Twitter auf sich aufmerksam.

Spannung auf der Twitter Conference in Los Angeles. Twitter kündigte an, die Neuauflage von Twitter Local könne „jeden Tag“ live gehen – was inzwischen geschehen ist. Bei dem Feature handelt es sich um eine sogenannte Opt-in-Funktion für den User. Mit anderen Worten: Tweets werden nur bei Einwilligung des Nutzers mit Geodaten versehen. Nach 24 Tagen werden diese Geodaten außerdem gelöscht. Twitter kommt damit Bedenken von Datenschützern entgegen. Außerdem stellte sich in Los Angeles Twaller vor: Der Dienst verbindet Twitterer unterwegs mit anderen Twitterern, die sich vor Ort auskennen und mit Tipps für ausgewählte Locations weiterhelfen können.

Und auch das war nur eine Frage der Zeit: Mit Twellow, ein Angebot des US-amerikanischen Internet-Mediennetzwerkes iEntry, gibt es ein Twitter-Branchenverzeichnis. Wer etwa nach einer Bar in Berlin sucht, findet über die Suchfunktion passende Einträge zum Thema auf Twitter. Die Ausbeute freilich ist bislang recht dürftig.

Localyte: Sherpa in der Hosentasche

Der Reisedienst Localyte hat mit Pocket Sherpa einen neuen lokalen Suchdienst fürs iPhone gestartet. Wer privat oder geschäftlich unterwegs ist, kann mit der kostenlosen App Ortskundige nach Infos zum Reiseziel fragen.

Localyte (Motto: „Travel Like A Local“) verbindet Reisende mit Menschen vor Ort, die sich als virtuelle Stadtführer oder Ratgeber zur Verfügung stellen. Das Spektrum reicht von der kostenpflichtigen Führung bis hin zum Gratis-Tipp von Teilnehmern, die einfach nur helfen wollen. Ob jedoch Reaktionszeiten von „wenigen Stunden“, wie es Localyte-Chef Guillermo Baensch auf TechCrunch ausdrückt, für die Nutzer ausreichend sind, sei dahingestellt. Nach eigenen Angaben umfasst der Service inzwischen 40.000 Stadtführer an mehr als 10.000 Zielen in 160 Ländern. Viele davon hat Localyte via Social Networking gewonnen, zum Beispiel über ein eigenes Facebook-Profil und einen Twitter-Account.

Goby: Neue lokale Suchmaschine am Start

Und wieder eine lokale Suchmaschine: Goby heißt das Start-up aus Boston, das seinen Nutzern verspricht, in bislang einmaliger Weise „neue Wege zu finden, wie man seine Freizeit verbringen kann“.

Wer bei Goby sucht, muss drei Fragen beantworten: „What“, „Where“ und „When“. Das Ergebnis, versprechen die Betreiber, seien Treffer von höchster Relevanz und Qualität. Nach eigener Aussage durchsucht Goby Hunderte ausgewählter Websites sowie Datenquellen wie die Bewertungs-Community Yelp, um seinen Nutzern Informationen über „Millionen von Attraktionen, Aktivitäten, Events, Restaurants und weiteren interessanten Locations quer durch die USA” zu bieten. Die Trefferliste wird flankiert von Google Maps – bis die Treffer zu sehen sind, braucht die derzeitige Beta-Version allerdings noch recht viel Zeit.

Hinter dem Projekt stehen ein paar ausgemachte Namen der Branche, wie Elisabeth Osmeloski auf Search Engine Land berichtet: Mit von der Partie sind unter anderem Mark Watkins vom Suchtechnologie-Anbieter Endeca Technologies oder Professor Michael Stonebraker vom Massachusetts Institute of Technology.

Place Pages: Ein Standort, eine Seite

Google Maps bohrt die lokale Suche weiter auf: Jetzt kann man sich zu einem konkreten Standort alle Ergebnisse aus dem Web direkt auf einer Übersichtsseite, der „Place Page“, anschauen.

Der Weg dorthin führt über die bekannte Info-„Blase“, die sich beim Anklicken eines Treffers auf der Karte von Google Maps öffnet. Wenn man dort jetzt auf „mehr Infos“ klickt, gelangt man zu der Übersichtsseite. „Eine Place Page ist eine Webseite für jeden Ort auf der Welt, die jede weltweit verfügbare Information zu diesem Ort zusammenstellt“, schreibt Avni Shah im Google Lat Long Blog. Sein bevorzugter Schoko-Shop ist das Burdick Chocolate Cafe in Boston, an dessen Beispiel er den neuen Service zeigt. Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Fotos, Routenplaner, Bewertungen  – das alles kann man auf der Place Page auf einen Blick sehen. Verfügbar ist das Feature ebenso für Sehenswürdigkeiten, Städte oder auch  geografische Ziele.

Augmented Reality erobert die dritte Dimension

Layar gibt es jetzt dreidimensional: Der Browser ermöglicht es Entwicklern, echte Objekte vor der Handy-Kamera mit Texten oder Bildern in 3 D anzureichern.

Auf der Picnic Conference in Amsterdam, stellte die niederländische SPRX Mobile – Betreiber von Layar – ihr neues Feature vor. Wer die Augmented-Reality-Plattform mit seinem Smartphone nutzt, sieht in Zukunft mitunter dreidimensionale Hinweistexte, die beispielsweise vor einem Geschäft schweben. Oder es fliegt ein virtuelles Flugzeug vor dem Auge der Kamera durchs Bild und macht etwa auf ein Reisebüro aufmerksam. Alles, was ein Entwickler dafür tun muss, ist, ein 3-D-Objekt in die betreffenden Inhalte einzubetten und mit Geokoordinaten zu versehen.

Wie das dann für den Betrachter aussieht, demonstriert Layar in zwei Videos auf YouTube:
Layar3D Augmented Reality Engine Trial: Venue Tagging
Layar3D Augmented Reality Engine Trial: Flyby of a Boeing 747