Archive for December, 2009
Trulia, trulala: Und wieder mal ist Google da…
Wieder mal nur ein Gerücht, aber wie so oft in der Lokalen Suche signifikant. Die Immobilien-Suchmaschine Trulia scheint in Übernahmeverhandlungen mit Google zu stecken.
Mit dem Dienst des Start-up kann man auf die Postleitzahl genau nach Häusern zum Verkauf suchen. Ein Schritt mehr auf Googles Weg zur Lokalen Suche…
Google schielt auf Yelp: Nachhilfe für 500 Milliarden Dollar
Das Web überschlägt sich mal wieder mit Gerüchten. Nach Informationen von TechCrunch will Google das regionale US-Bewertungsportal Yelp schlucken. Die Rede ist von einer halben Milliarde Dollar. Experten finden den Preis erstaunlich niedrig.
Und wieder streckt Google seine Fühler nach neuen Allianzen aus. Nach dem jüngsten Flirt mit Twitter jetzt also ein handfester Deal mit Yelp, das für 2009 mit 30, für kommendes Jahr mit 50 Millionen Dollar Umsatz rechnet. Der Suchmaschinenriese aus Mountain View merkt zusehends, dass die guten alten Zeiten des puristischen Googlens so allmählich Vergangenheit sind. Der Trend geht in Richtung Echtzeitsuche und Bewertung, und da hat der Marktführer noch eine Menge Hausaufgaben zu machen.
David Mimh zeigt sich in seinem Blog übrigens nahezu enttäuscht über den seiner Meinung nach niedrigen Kaufpreis, der im Moment kolportiert wird. Es scheint, als mache Google ein echtes Schnäppchen angesichts der Multi-Multi-Milliarden-Chance, die die Lokale Suche in den nächsten fünf bis zehn Jahren verheißt, schreibt er und erinnert daran, dass die Suchmaschine in diesem Segment mit den Place Pages erst kürzlich einen großen Schritt nach vorn gemacht hat.
De bello gallico streetviewensis
Ganz Deutschland ist im Griff von Google Street View. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Ratsherren regiertes Städtchen hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten.
Besagtes Städtchen heißt Ratingen, liegt gleicht neben Düsseldorf und will für jeden gefilmten Kilometer Straße von Google in Zukunft Wegezoll in Höhe von 20 Euro kassieren. Ob sich das große Mountain View davon beeindrucken lässt? Rechnet man alle 309 Kilometer Straße zusammen, über die die 90.000-Seelen-Stadt verfügt, würde Google am Ende eine Rechnung von 6.180 Euro ins Haus flattern.
Dort lächelt man nur müde. Die Fotoaufnahmen für Street View werden bei der regulären Teilnahme am Straßenverkehr gefertigt, zitiert dpa die Sprecherin Lena Wagner. Ratingen kontert und droht mit Paragraph 18 des nordrhein-westfälischen Straßen- und Wegegesetzes, demzufolge die Aufnahmen genehmigungspflichtig seien und die Stadt eine Sondernutzungsgebühr verlangen dürfe.
In Ratingen ist übrigens bislang noch nicht ein einziger Kilometer von Google fotografiert worden.
Location-Based Games: aka-aki setzt auf den Avatar
Avatare sind im Moment groß in Mode: Nicht nur im Kino, sondern jetzt auch im Social Web. Das lokale Network aka-aki lockt seine User jetzt mit ortsbezogenen Spielen, bei denen sie in die Gestalt von künstlichen Wesen schlüpfen können.
Wen interessiert schon, wer aus der Community sich gerade in der Nähe befindet? Viel spannender ist doch, mit Leuten aus dem Umkreis zusammen per iPhone zu spielen. Mit aka-aki games ist das ab Anfang kommenden Jahres möglich. Dann heißt es, im eigenen Viertel das größte Haus zu bauen oder den besten Aussichtsplatz zu besteigen. Dazu muss man die geeigneten Gegenstände an verschiedenen Orten der Stadt sammeln und steigt so auch in der Spielerhierarchie auf.
Das Wetter bei den aka-aki games ist übrigens identisch mit dem vor Ort. Das tröstet, denn wenn es doch zu schön sein sollte, um in irgendeiner Bude allein am iPhone zu sitzen, nimmt man das Gerät mit ins Straßencafé und trifft sich dort mit anderen aka-aki-Mitgliedern zum gemeinsamen Weiterspielen bei einem Latte macchiato.
Das Telefonbuch als Download
Per Mausklick kann man sich das komplette Telefonbuch für Deutschland auf den PC herunterladen. – Zwar nicht kostenlos, dafür bietet die Software jedoch zahlreiche Extras wie den Export von Einträgen in diverse Officeanwendungen oder Routenplaner.
Der TVG-Verlag bietet die Software in seinem Telefonbuch-Shop ab 12,95 Euro zum Download an. Die Software ist laut Produktbeschreibung mit vielen Zusatzfunktionen ausgestattet ist.
So kann der User etwa gefundene Adressen an die gängigen Office-Softwarepakete von Microsoft, Corel WordPerfect und StarOffice oder an einen installierten Routenplaner übergeben und direkt verwenden. Auch sind eine Termin- und Adressverwaltung, ein Textverabeitungsprogramm sowie ein To-Do-Planer enthalten.
Weihnachtlich glänzet das iPhone
Für das iPhone kann man sich gleich drei Weihnachtsmarkt-Apps im App Store kostenlos downloaden: Neben DasÖrtliche (wir bereichteten) bieten auch Mecomo und YellowMap eine spezielle Anwendung an.
Alle drei Apps zaubern Weihnachtsstimmung aufs Smartphone und machen Lust, sich mit Freunden auf einen Bummel bei Glühwein und gebrannten Mandeln zu verabreden. Mit den Anwendungen von DasÖrtliche, der Mecomo AG (Spezialist für Location Based Services) oder der YellowMap AG geht das ganz einfach: Allesamt bieten sie eine schnelle Suche nach den nächstgelegenen Weihnachtsmärkten zum Standort des Users. Die Ergebnisse kann man sich in einer Liste oder Karte anzeigen lassen. Dazu gibt es Zusatzinfos wie Öffnungszeiten, teilweise auch Fotos und die Möglichkeit, sich vom Routenplaner direkt zum Ziel weisen zu lassen. Bei der App von DasÖrtliche lassen sich Freunde sogar direkt per E-Mail zum Glühweintrinken einladen: Entsprechender Text und Adresse des Weihnachtsmarktes sind bereits automatisch in der Nachricht enthalten.
Neueste KlickTel-App für alle führenden Smartphones
Vier auf einen Streich: Mit der neuesten Version der Lokale-Suche-Applikation „klickTel 4.0“ hat die Telegate AG einen Rundumschlag vollzogen. Die Anwendung steht ab sofort für die Smartphone-Plattformen iPhone, BlackBerry, Windows Mobile sowie Google Android in den verschiedenen App-Stores und auf shop.klicktel.de kostenlos zum Download zur Verfügung.
Neu an der „vierten Generation“ der mobilen KlickTel-Anwendung sind neben der klassischen lokalen Suche elf Schnellsuch-Kategorien. Diese spiegeln laut Telegate, Betreiber des lokalen Such- und Verzeichnisportals KlickTel, die von Nutzern am häufigsten nachgefragten Themen. Denn entwickelt seien sie aufgrund ihres direkten Feedbacks sowie einer Auswertung ihres Suchverhaltens. So lassen sich über die Kategorien etwa die nächstgelegenen EC-Automaten, Notfallapotheken oder 24-Stunden-Tankstellen finden. Unter „Verkehr“ gibt es sogar einen Stau- und Radar-Informationsservice.
Desweiteren enthält die App, wie bereits die älteren Versionen, ein Telefon- und Branchenbuch, eine Routenplanungs- und Kartenfunktion sowie eine Rückwärtssuche.
Das Telefonbuch jetzt als App für Android
Eine kostenlose iPhone-Anwendung gibt es von DasTelefonbuch.de schon seit rund einem halben Jahr: Nun können auch Android-Nutzer unter dem Namen „DasTelefonbuch“ eine spezielle App des Verzeichnisanbieters im Market-Store herunterladen.
Nicht nur nach Kontaktdaten von Gewerbetreibenden und Privatpersonen kann der User unterwegs suchen, sondern auch nach Themenkategorien wie Restaurants, Apotheken oder Hotels. Dank GPS-Technologie des Android-Handys erkennt die Software, so vom Nutzer gewünscht, seinen aktuellen Standort und erhält dadurch Ergebnisse zum unmittelbaren Umkreis.
Die gefundenen Einträge lassen sich direkt anrufen – Dienstleister teilweise auch kostenlos -, per E-Mail kontaktieren oder in das Adressbuch des Endgerätes übertragen. Bei der Kartenansicht kann man zwischen Stadtplankarte, Satellitenbildern und Vogelperspektive wählen und sich vom Routenplaner den Weg zum gewünschten Ziel weisen lassen. Besonderes Schmankerl: Der User kann eine Position abspeichern, die er sich zu einem späteren Zeitpunkt, an dem er sich woanders befindet, auf der Karte anzeigen lassen sowie sich vom Routenplaner dort hinführen lassen. So findet sich zum Beispiel das geparkte Auto wieder.



