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Archiv für 2009

Local goes Social: Bericht über einen spannenden Gipfel

Greg Sterling berichtet vom Local Social Summit in London. Sein Fazit: Es knistert kräftig in der Branche, weil sich hier zwei Welten mit hohem Tempo aufeinander zu bewegen.

Sterling schreibt in seinem Report:

“Much of the discussion throughout the day was provocative, trying to assess where the local and social media markets were headed and what the products of the near future would look like. For example, one of the panels I moderated was: Local Gets Social – The Impact of User Generated Content and the Promise of Real-Time Search”.

Mehr auf seinem Blog

Besuchen Sie Argleton – wenn Sie’s finden!

Google Maps ist eine feine Sache: Zu fast jeder beliebigen Stadt findet man dort ein Maximum an online verfügbaren Infos. Selbst wenn die Stadt gar nicht existiert.

Argleton heißt das Phantom, das seit letzter Woche durchs Internet geistert. Eine Stadt im Nordwesten Englands, in der Grafschaft Lancashire. Die Irische See ist nicht weit, und man spielt gerne Golf in dieser Ecke. Bis zum Verwaltungssitz Preston sind es mit dem Auto laut Maps-Routenplaner 39 Minuten, vorbei an Ormskirk, Rufford und Kaffs wie Little Hoole oder Much Hoole. Der einzige Schönheitsfehler bei der Sache: Argleton, mit seinen alten Kirchen und gemütlichen Villen, gibt es gar nicht. An den Tag gebracht hat es der britische Guardian. Wie es zu dem Fehler kommen konnte, kann sich Google nicht erklären, verspricht aber schnellstmögliche Lös(ch)ung. Die ist noch nicht erfolgt.

Mit Facebook local und mobil suchen

Yellix heißt die neue App für Smartphones, die Facebook und Branchenverzeichnisse unter einen Hut bringt und durch ihre Originalität besticht. In Österreich, dem Heimatland des  Yellix-Anbieters adaffix gewann die Anwendung den Android Developer Contest von T-Mobile.

Gedacht ist Yellix für Facebook-User, die miteinander telefonieren wollen. Die App lief zunächst auf Symbian, RIM BlackBerry und Windows Mobile und ist jetzt auch auf Android zu haben. Ob auch iPhones den Dienst bald nutzen können,  ist ungewiss.

Bei Anruf eines Facebook-Users poppt im Display des Mobilgerätes ein angepasstes Profil des Anrufers auf. Darüber hinaus sieht man auf einen Blick, welche Facebook-Freunde in den letzten Tagen angerufen oder es versucht haben. Außerdem bietet Yellix branchenspezifische Alternativen in der Nähe an, wenn man zum Beispiel vergebens versucht, eine Apotheke anzurufen.

Sucht suchfix fix?

GoYellow hat eine App für die Lokale Suche auf Twitter entwickelt. Sie heißt suchfix und erlaubt die direkte Suche nach Locations am gewünschten Ort.

Wer sich als Follower bei suchfix einträgt, der hat die Such-App automatisch ebenfalls als Follower. Die Suche selbst funktioniert als Direct Message, indem man den Suchbegriff, zum Beispiel „Hotel“, und den betreffenden Ort eintippt. Laut GoYellow antwortet suchfix auf die Anfrage mit bis zu drei Treffern.

Lokale Suche: Alles Google oder was?

Place Pages, Map Navigation, Social Search, Wave – hat der Google-Overkill der vergangenen Wochen zu einer Götterdämmerungs-Stimmung auf dem Markt der lokalen Suche geführt? In den letzten Tagen jedenfalls mehrten sich im Web Stimmen, die meinen: Irgendwie ist die Sache mit der Lokalen Suche doch gelaufen…

Bezeichnend ist der Beitrag von Matthew Berk auf Search Engine Land schon in der Headline: „Local Search: A Solved Consumer Problem“. Seine These: Die großen Suchmaschinen machen ihren Job bei lokalen Suchergebnissen inzwischen „gut genug“, sprich: Die User haben die Services, wie sie heute verfügbar sind, akzeptiert und sich so daran gewöhnt, dass kein Platz mehr für bessere, innovative Angebote bleibt. Was bleibt lokalen Firmen? Sie müssen sich den Tatsachen anpassen und stärker im „Reputation Management“ engagieren. Will laut Berk heißen: Schaut Euch genau an, wo im Web Ihr Eure digitalen Spuren hinterlassen habt. Mit anderen Worten: monitoren, wo was im Netz über eine Branche oder das eigene Unternehmen geredet wird, Bewertungsplattformen durchforsten, Kundenfeedback auswerten. Mit diesem Informationsvorsprung gilt es dann, seine (potenzielle) Klientel aktiv mit Informationen über die eigene Firma zu versorgen und so den digitalen Fußabdruck wieder stärker zu lenken.

Wen wundert es, dass dieser Beitrag für Diskussionsstoff gesorgt hat?

Noch eins drauf gesetzt hat dann Andrew Shotland, ebenfalls auf Search Engine Land. Kurz gesagt hält er Googles neue Social Search für das Nonplusultra in der Zukunft der Lokalen Suche. Spätestens mit der Einbindung von Twitter und dem Start lokaler Features bei Facebook ist es seiner Meinung nach dann soweit. Denn durch den konsequenten Aufbau von Social Communities auf diesen Plattformen habe jedes Unternehmen eine Riesenchance, bei den Social-Search-Treffern von Google gelistet zu werden, wenn denn der Suchbegriff denn passt. Shotlands Rezeptur hierzu: ein eigenes Profil auf den führenden Social-Networking-Seiten anlegen, falls vorhanden auf Social-Media-Seiten der eigenen Branche anmelden, Firmensitz und Firmenbranche in keinem der Profile vergessen, und natürlich: mit Leuten verbinden, die an der eigenen Branche oder dem Standort interessiert sind.

Lokale Suche für Fans: DasÖrtliche auf Facebook

Nahezu klammheimlich hat DasÖrtliche jetzt auf Facebook eine eigene Fanpage eingerichtet. Damit lassen sich jetzt auch über diesen Kanal Neuigkeiten rund um das Verzeichnis abrufen. Das kann freilich nur, wer selbst einen Account bei Facebook hat.

KW-45-Blog


Aufwärtstrend für mobile lokale Suche

Das mobile Internet nimmt eine immer wichtigere Rolle bei der regionalen Suche nach Kontaktdaten, Branchen und Unternehmen ein. So lautet das Fazit der neuesten Ergebnisse der Studenreihe „Lokale Suche in Deutschland“, die das Marktforschungsunternehmen GfK im Auftrag der Telegate AG erstellt hat.

Der Studie nach setzt bereits jeder zehnte Internet-User seine lokale Anfrage hierzulande über ein mobiles Endgerät wie iPhone, BlackBerry & Co. ab. Jährlich sind das in Zahlen ausgedrückt mehr als 50 Millionen Suchabfragen. Gemessen an dem lokalen Gesamtsuchvolumen von etwa 490 Millionen, das die lokale Suche im mobilen und stationären Internet ausmacht, zeichnet sich hier der Trend zur Recherche unterwegs ab. Laut GfK erreiche das mobile Web damit einen signifikanten Anteil am Marktvolumen. Dass die mobile lokale Suche immer beliebter wird, bestätigt auch die Auswertung von Anwenderdaten der Internet-Portale www.klicktel.de und www.11880.com sowie der klickTel-Applikationen für Smartphones des Lokale-Suche-Anbieters Telegate. So suchen laut entsprechender Pressemitteilung Nutzer von mobilen Endgeräten viermal häufiger nach lokalen Brancheninformationen als die PC-User.

Allgemein zeigt das Marktvolumen der GfK zufolge für die Lokale Suche in Deutschland mit rund 1,3 Milliarden Suchanfragen im Vergleich zum Jahr 2007 ein konstant hohes Niveau. Dabei entfallen auf das gedruckte Telefon- und Branchenbuch 44 Prozent aller Abfragen, auf das mobile und stationäre Internet 38 Prozent. Die Auskunft über das Telefon oder per SMS erreicht 12 Prozent, lediglich sechs Prozent der Nutzer wählt für die Suche eine CD-Rom. Bei der Recherche nach gewerblichen Einträgen habe das Internet mit rund 43 Prozent Anteil an den jährlichen Suchvorgängen die gedruckten Branchenbücher (etwa 40 Prozent) erstmals überholt.

App, Teil 3: Neue iPhone-Version von meinestadt.de

meinestadt.de hat seine iPhone-App überholt und neue Features integriert. Nach Auskunft der Siegburger wurde die Anwendung seit ihrem Start insgesamt 250.000 Mal heruntergeladen.

Was die neue App kann: Sehenswürdigkeiten im Umkreis kann sich der User jetzt mit Foto und Beschreibung zeigen lassen. Wetterdaten gibt es nicht mehr als Tagesdurchschnittswert, sondern aktuell. Und: Firmen können ihren Brancheneintrag mit Bildern, Produkt- und Serviceinfos anreichern. Neu ist auch ein Rückkanal für direktes Feedback zur App an meinestadt.de. „So möchten wir den aktuellsten Informationsstand gewährleisten“, so Senior Manager Philipp Stegger.

Das Google-Navi ist da – und eine Branche zittert

Ist das jetzt die Killer-Anwendung auf dem Markt der Navigationssysteme? Google hat mit Map Navigation eine Gratis-App für Android-2.0-Smartphones gestartet und damit den Einstieg ins Navi-Business vollzogen.

Die neue App gilt als Frontalangriff vor allem auf TomTom und Garmin und soll bereits mit Motorolas Droid ausgeliefert werden. Was sie alles kann, wenn auch erst einmal nur Beta und für die USA: Sie hat eine Sprachausgabe und kann per Sprache gesteuert werden. Und, wen wundert es, natürlich lassen sich über das mobile Internet Namen, Firmen, Tankstellen, Parkplätze usw. am gewünschten Ort oder auf der aktuellen Route suchen und finden und wahlweise auch mit Satellitenbildern oder Street View betrachten. Hinzu kommen aktuelle Verkehrsinfos mit einem Farbsystem für die Straßenauslastung (rot, gelb, grün). Das Ganze ist erwartungsgemäß kostenlos, neues Kartenmaterial oder Upgrades müssen laut Google nicht extra installiert werden, da alle Daten laufend aktualisiert werden.

Mehr dazu in einem interessanten Video
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Lokale-Suche-Apps der Verzeichnismedien erfolgreich

Der Fachverband VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) schreibt in einer Pressemitteilung über den Erfolg von Apps rund um die Lokale Suche. Die Zahlen lesen sich interessant.

Seit Einführung der Smartphone-Applikationen für Auskunfts- und Verzeichnismedien wurden die lokalen Such-Anwendungen von DasTelefonbuch, GelbeSeiten, meinestadt.de, klicktel.de, GoYellow und 11880 laut VDAV insgesamt mehr als 1,1 Millionen mal heruntergeladen.

Die sogenannten „Apps“, für Smartphones – insbesondere für das iPhone – entwickelte Anwendungen, lösen nicht nur die kleinen Probleme des Alltags. Das iPhone als Wasserwaage, Scorecard, Diätplaner oder als Spielekonsole, über 65.000 verschiedene Apps machen das und noch viel mehr möglich.

Neben allen Gimmicks zählen dem VDAV nach für die Nutzer von iPhone, BlackBerry und Co. aber vor allem praktische Anwendungen wie die „lokale Suche“. Mehr als 1,1 Millionen Mal wurden seit Februar 2009 die iPhone-Apps und mobilen Such-Anwendungen heruntergeladen. „Das zeigt deutlich, dass die Verzeichnismedien mit all ihren lokalen Features und Angeboten auch in dieser neuen mobilen Umgebung viel genutzt werden“, freut sich Rhett-Christian Grammatik, Geschäftsführer des VDAV. Lokale Such-Anwendungen gehörten zu den beliebtesten Service-Angeboten im App-Store von Apple. DasTelefonbuch- und das meinestadt.de-App lagen dort monatelang auf Platz eins der kostenlosen Navigations-Anwendungen.

Der Trend zur mobilen Nutzung des Internets sei laut Pressemitteilung ungebrochen und der Bedarf, lokale Informationen auch unterwegs abzurufen, spiele eine immer größere Rolle. „Ob man mit dem Auto, zu Fuß, im Zug oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, der Nutzer kann jederzeit auf aktuelle Adressen, Telefonnummern und die zahlreichen zusätzlichen Features der Angebote zurückgreifen“, macht Rhett-Christian Grammatik deutlich. Durch die GPS-Technologie des iPhones erkennen die Applikationen den aktuellen Standort des Nutzers und liefern sekundenschnell alle gewünschten Informationen.

Nutzer anderer Mobilfunkgeräte können zudem nach wie vor unter den Mobil-Adressen der einzelnen Auskunfts- und Verzeichnismedien die für Handys optimierten Internetversionen verwenden. DasÖrtliche beispielsweise ist unter http://mobil.dasoertliche.de aufrufbar; die mobile Version von meinestadt.de ist unter http://mobil.meinestadt.de zu erreichen.

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