Archive for February, 2010
Da lacht das Social Web: Bitte raub‘ mich aus!
Please Rob Me -
bitte raub’ mich aus – fordert eine nicht ganz ernst gemeinte Seite in den USA ihre Leser auf. Sie legt den Finger in eine Wunde, die dem Social Web in letzter Zeit immer mehr zu schaffen macht – die Privatsphäre. Read the rest of this entry »
Foursquare will Glück, Loopt mobilen Spinat
Gleich zwei Communities setzen jetzt Social Networking in bare Münze um: Foursquare baut dabei auf die Kooperation mit dem Lifestyle-Magazin „Lucky“ . Loopt bandelt mit dem Vermarkter Mobile Spinach an, zu Deutsch: „mobiler Spinat“. Read the rest of this entry »
Google Maps: Acht auf einen Streich
Googles Kartendienst gibt mal wieder Volldampf. Gleich acht neue Features sind versuchsweise an den Start gegangen. Entwickelt haben sie die Tüftler der Google Labs. Read the rest of this entry »
Google: Konkurrenz für gelbe Seiten
Google macht in Gelb. 25 Dollar nimmt Mountain View dafür, wenn ein Unternehmen seinen Eintrag mit der typischen Branchenbuchfarbe hervorheben will. Ein Raunen geht durch die Szene… Read the rest of this entry »
suchen.de: Zwei Fliegen mit einer Klappe
Wer auf die Lokale Suche von www.informiert.de und www.gewusst-wo.de klickt, sollte sich nicht wundern. Mit Hilfe der lokalen Suchmaschine suchen.de haben die beiden Anbieter ihre Internet-Auftritte synchronisiert. Read the rest of this entry »
Alle Wetter: suchen.de verrät, ob und wo’s regnet
Die lokale Suchmaschine suchen.de verrät ihren Usern jetzt nicht nur, wo es den passenden Anbieter in der gewünschten Stadt gibt, sondern informiert auch über das Wetter vor Ort. Möglich macht es die Kooperation mit der Telekom-Beteiligung wetter.info. Read the rest of this entry »
YellowMap startet das Mitmach-Branchenbuch
Alles hängt mit allem zusammen. Das hat sich wohl auch die YellowMap AG gedacht. Wer das Branchenverzeichnis nutzt, kann jetzt Anbieter aus einer Stadt miteinander verknüpfen. Read the rest of this entry »
Pages Jaunes: Vive la révolution!
Frankreich vermeldet mal wieder eine Revolution. Diesmal findet sie im Internet statt. Die französischen Pages Jaunes , zu Deutsch: gelbe Seiten, öffnen sich den Bewertungen ihrer Kunden durch User. Read the rest of this entry »
Yelp löst Aufschrei aus
Yelp mausert sich allmählich zur Kratzbürste. Das Bewertungsportal lehnte bereits 550 Millionen Dollar für die Übernahme durch Google ab. Und auch die 700 Millionen von Microsoft haben die Kalifornier jetzt ausgeschlagen.
Bezeichnenderweise ist Yelp der Fachbegriff für eine besonders schrille Polizeisirene. Schrill gibt sich auch das Bewertungsportal, indem es in den letzten Wochen immer wieder für saftige Schlagzeilen gesorgt hat, die sich dann doch als nichtig erwiesen haben. Übernahme durch Google, Übernahme durch Microsoft – alles Makulatur. Yelp bleibt vorerst Yelp, auch wenn mit Elevation Partners ein neuer Geldgeber gefunden wurde. 25 Millionen Dollar hat der Private-Equity-Investor, an dem auch U2-Sänger Bono beteiligt ist, in das junge Unternehmen gepumpt und ermöglicht ihm somit das Durchstarten in den USA und den strategischen Zielen Kanada sowie Westeuropa.
Vielleicht liegt der Grund für Yelps Geziere in den erfreulichen Besucherzahlen: 29 Millionen Unique Visitors sind es zurzeit, und Experten wie die Blogger der Kelsey Group fragen sich, wie lange es eigentlich noch dauert, bis sich das Bewertungsportal zum vollwertigen Branchenverzeichnis emanzipiert hat.
Trotz des gescheiterten Deals zeigt Google bei lokalen Suchanfragen auch Ergebnisse von Yelp, wie Fachmann Greg Sterling unlängst berichtet hat. Vielleicht auch das ein Zeichen für die Stärke, die Yelp als Marke in der Branche inzwischen gewonnen hat.
Yodle jodelt vor Freude
Das New Yorker Start-up Yodle hat weitere zehn Millionen Dollar in seine Kassen gespült und somit jetzt stolze 38 Millionen Dollar zum Durchstarten zusammenbekommen. Damit wird der Vermarkter lokaler Online-Anzeigen für seine 2009er-Zahlen belohnt.
Und die liegen bei stolzen 135 Prozent Umsatzwachstum. Yodle hat sich der kleinen Firmen angenommen, die vor allem in ihrer Stadt oder Region nach Kunden suchen. Der Dienst hilft diesen Unternehmen, auch bei den großen Suchmaschinen mit Bezug auf ihren Standort vom User gefunden zu werden. Firmen, die noch keine Website haben, können stattdessen Yodles AdverSite buchen – eine Art Microsite mit Basis-Informationen über das Unternehmen.
Augmented Reality: Jetzt auch als Handy
Viel wurde in den letzten Monaten über neue Dienste für Augmented Reality (AR) geschrieben. Völlig neu ist jedoch die Ankündigung eines Start-ups mit dem sperrigen Namen QderoPateo, ein spezielles Handy für AR auf den Markt zu bringen. Die Branche ist voller Erwartung.
Der Chinese Steve Chao, einer der Väter des Angebotes und laut „Business Week“ Asiens bester Unternehmer 2009, will mit dem Projekt zweifellos auch Geld verdienen, aber offiziell geht es ihm darum, den Ruf der AR zu retten. Denn die Technologie ist für Chao weit mehr als zum Beispiel das Ablesen von Strichcodes auf irgendwelchen Plakaten. Ihm geht es um echte Bilderkennung, und genau das soll das neue Handy auch können. Damit nicht genug: Das Wunder-Werkzeug soll die Position seines Nutzers auch zehnmal genauer bestimmen können als herkömmliche GPS-Geräte, weil es neben der Satellitenpositionierung unter anderem auch Beschleunigungssensoren verwendet.
Das Örtliche geht auf Android
Die mobile App von Das Örtliche ist inzwischen nicht nur fürs iPhone erhältlich, sondern auch für Android-Smartphones. Die Features für Android sind die gleichen wie beim iPhone.
Die App ermittelt nach dem Okay des Users automatisch seinen Standort und lässt sich dann auf individuelle Wünsche zuschneiden. Der Nutzer kann sich so informieren, was ihn rings um seinen Aufenthaltsort interessieren könnte. Das funktioniert so: Lieblingsthemen als Favoriten direkt auf den Startbildschirm legen, zum Beispiel Sport, Kultur, Nachtleben. Ein Klick, und man hat zum gewünschten Thema die passenden Einträge aus seinem Umkreis, wahlweise auf einer Karte oder als Luftbild - Adresse und Telefonnummer inklusive. Die mehr als 500.000 Gewerbeeinträge lassen sich mit einem weiteren Klick direkt kostenfrei anrufen. Eigentlich praktisch, wenn man im Restaurant oder Kino gleich reservieren will. Der Routenplaner erklärt den schnellsten Weg ans Ziel.
Twitter zeigt lokale Trends
Twitter geht weiter in Richtung Location Based Services: In den USA hat das Kurznachrichten-Portal sein neues Feature „Local Trends“ herausgebracht.
Vor wenigen Tagen haben Ryan Sarver sowie Raffi Krikorian vom Twitter-Team mitgeteilt, dass der neue Service „Local Trends“ in den USA an den Start gegangen ist. Dank geokodierter Daten kann sich der User damit zeigen lassen, was in seiner direkten Umgebung in der Twitter-Community gerade besonders angesagt ist. Noch können nur wenige den neuen Service nutzen, aber das soll sich schnell ändern.
Mit der Einführung der „Local Trends“ verfolgt Twitter seinen jüngst durch den Kauf von Mixer Labs (wir berichteten) eingeschlagenen Weg, in Zukunft verstärkt auf Standort basierte Dienste zu setzen.
Nokia: Welt-Navi für lau
Konkurrenz für Google: Seit 21. Januar dieses Jahres bietet Nokia seinen Navigationsdienst Ovi Maps mit Kartenmaterial zu mehr als 180 Ländern für seine GPS-fähigen Smartphones kostenlos an. Zunächst steht die Gratissoftware für zehn solcher Geräte zur Verfügung, weitere folgen in Kürze.
Der finnische Handy-Riese Nokia antwortet mit seiner kostenlosen Navigationslösung Ovi Maps auf den Vorstoß des Internet-Riesen Google, der im November vergangenen Jahres mit seiner Map Navigation (wir berichteten) eine Gratis-App für Android-Smartphones herausbrachte. Das Google-Angebot gibt es bislang nur für die USA. Nokia hingegen bietet seine Fahrzeug- und Fußgängernavigation für 74 Länder und in 46 Sprachen an. Laut Nokia steht bereits für 180 Länder – nahezu für die ganze Welt – das Kartenmaterial zur Verfügung.
Google wird deshalb nicht zittern, sondern schnell nachlegen. Unter Druck geraten könnten jedoch Hersteller klassischer mobiler Navigationsgeräte.
Bing Maps zeigt lokale Events
Die neue App von Bing Maps zeigt dem Nutzer auf der Karte, welche Veranstaltungen in seiner Nähe stattfinden.
Chris Pendleton vom Bing-Team hat ein neues Feature im Blog der Suchmaschine vorgestellt: Wer sich die neue Applikation „Local Events“, die kostenlos zum Download auf der Site bereit steht, auf seinen Rechner lädt, dem werden auf der Karte Veranstaltungen zum gewünschten Ort gezeigt. Die Ergebnisse lassen sich nach Art und Zeitpunkt filtern. Mit einer Merkfunktion kann der User favorisierte Events speichern oder auch anderen mitteilen.
Lokale Suche in Online-Verzeichnissen weiter gestiegen
Die neueste Nutzerstudie vom VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) belegt, dass der Trend hin zur Lokalen Suche am PC und per Handy anhält.
Die mobile und die Online-Nutzung für die lokale Suche nach Privatpersonen oder gewerblichen Adressen ist gegenüber dem Vorjahr um 12 auf 38 Prozent gestiegen. Dies ergab die repräsentative Studie, die das Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des VDAV durchführte. Die Umfrageergebnisse machen aber auch deutlich, dass die Verzeichnissmedien insgesamt – ob gedruckt oder online – eine Wachstumsbranche bleiben: Auch im harten Wettbewerb mit Google & Co. werden sie von 93 Prozent der Deutschen genutzt. Selbst die gedruckten Verzeichnisse sind beliebter geworden: 79 Prozent der Befragten, und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr, greifen zum klassischen Buch, um Adressen zu finden.



