Google: Neue Offensive bei lokalen Brancheneinträgen
Die Macher aus Mountain View lassen es wieder krachen. Google nennt sein Local Business Center jetzt Google Places. Das ist weit mehr als “Verbalkosmetik”, sondern bedeutet auch jede Menge neuer Features. Aber ist es auch ein Angriff auf die Gelben Seiten, wie t3n meint?
Fest steht jedenfalls, dass der Suchmaschinenriese weiter mit Volldampf alles unternimmt, auf dem Gebiet der lange vernachlässigten kleinen und mittelständischen Unternehmen Boden gut zu machen. Denn für die wird es jetzt – wenn auch wie immer erst nur in den USA – um einiges einfacher, alle gewünschten Informationen über sich und ihren Standort zu bündeln. Zu den neuen Features, die Google in seinem offiziellen Blog vorstellt, gehören:
-Definition des Einzugsgebietes
-Hochladen von Fotos
-Vergabe von Tags in Google Maps ab 25 Dollar pro Monat
-QR-Codes fürs eigene Schaufenster. Wer den Code mit seinem Smartphone fotografiert gelangt direkt zur Place-Pages-Seite des Geschäfts.
Fazit: Die neuen Features, vor allem die QR-Codes, sind ohne Zweifel attraktiv. Die Umbenennung jedoch ist eigentlich nur die logische Konsequenz aus dem Start der Place Pages, die Google zu einer Art „erweiterten Brancheneintrag“ aufbauen will. Dass die Firmen jetzt mit wehenden Rockschößen weg von den Gelben Seiten hin zu Places wechseln – dafür reicht es aber sicher noch lange nicht.
Google: Neue Offensive bei lokalen Brancheneinträgen







