Studie: Lokale Suchmaschinen im Usability-Check
Wie nutzerfreundlich sind lokale Suchmaschinen? Dies untersuchte Sonja Quirmbach, Suchmaschinenexpertin bei der Deutsche Telekom, zusammen mit Prof Dr. Dirk Lewandowski von der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Die Teilnehmer nahmen dabei Google Maps, Bing Maps und die Lokale Suche von T-Online unter die Lupe. Testsieger war Google. Hier der Gastbeitrag von Sonja Quirmbach:
Ziel unserer Studie im Februar 2010 war herauszufinden, wie sich User bei lokalen Suchmaschinen verhalten und welche Defizite bei der Nutzung einzelner Funktionen sichtbar werden. Die Untersuchung lieferte Erkenntnisse darüber, wie sich bei lokalen Suchmaschinen die Usability auf der Benutzeroberfläche und in der Nutzerführung verbessern lässt.
Einige Beispiele:
Darstellung der Ergebnisse
Die Teilnehmer der Studie bevorzugten die vollständige Darstellung der Ergebnisse innerhalb des Kartenausschnitts wie bei Google. Diese Darstellung erleichtert dem Nutzer die Orientierung, weil möglichst viele Ergebnisse auf einen Blick zu sehen sind und er so den Eindruck hat, ein weitgehend vollständiges Angebot vorzufinden.
Suchanfragen ohne Ergebnisse
Frust kommt bei den Usern auf, wenn ihre Suchanfrage keine Ergebnisse bringt. Deshalb wünschten sich viele für diesen Fall konkrete Hilfestellung, zum Beispiel Hinweise, wie sich durch Veränderung der Suchanfrage doch noch Treffer erzielen lassen.
Eingabefelder
Die Mehrheit der User bevorzugte ein einziges Eingabefeld bei der Suche. Wenn das Eingabefeld mehrere Funktionen bietet, zum Beispiel die Adresssuche und einen Routenplaner, muss immer deutlich erkennbar sein, welche Option gerade eingestellt ist. Auch sollte die Eingabe nach dem Starten der Suche im Eingabefeld stehen bleiben.
Zoom
Die Erwartungen der User beim Kartenzoom war sehr hoch. So muss die Suche beispielsweise automatisch den richtigen Zoomlevel zeigen. Manche User wussten bei der Befragung außerdem nicht, wie sie den Zoom verändern konnten, da sie diese Funktion nicht sahen oder nicht kannten.
Zusatzfeatures
Die Teilnehmer wünschten sich darüber hinaus eine Verknüpfung weiterer Services direkt aus der Karte heraus, wie beispielsweise Fahrplanauskünfte bei Klick auf eine S-Bahnstation.
Von den drei untersuchten Anbietern wurde Google Maps klar als fortschrittlichster Dienst bewertet. Fazit: Die Studie zeigt, dass lokale Suchmaschinen und Location-Based Services noch viel Optimierungsbedarf haben.
Studie: Lokale Suchmaschinen im Usability-Check5 Kommentare zu „Studie: Lokale Suchmaschinen im Usability-Check“
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Prinzipiell ist scheint mir die Studie ja ganz interessant zu sein. Noch spannender wäre es, wenn sie online vefügbar und hier verlinkt wäre …
Ich werde ein Extrakt erstellen…
[...] auch: Studie Lokale Suchmaschinen im Usability-Check, im Lokale Suche Blog, veröffentlicht am 12. Mai [...]
Das stellen wir dann gerne auch hier im Blog ein!
Ok. Sommerpause vorbei.
Extrakt kommt