Foursquare: Neues Spiel, neues Glück?
Anfang Juni bewerteten Investoren Foursquare mit 100 Millionen Dollar und steckten 20 Millionen Dollar in das US-Unternehmen. Mit solch gestärktem Rücken lässt es sich zwar ruhiger schlafen, aber jetzt muss der ortsbasierte Check-in-Dienst das Kapital klug einsetzen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Foursquare hat dafür scheinbar bereits eine Idee in der Schublade: Das spielerische Element des Dienstes soll aufpoliert werden und dem User noch mehr Vergnügen bereiten. Dies verriet der Foursquare-Techniker Anoop Ranganath im The Big Money’s Disrupters podcast.
Die Community, in der die Mitglieder ihren Freunden mitteilen, wo sie gerade sind, ist Location Based Service und Spiel zugleich: Wer häufig in einem Café, Bar oder Restaurant eincheckt, kann Punkte sammeln und sich eine Auszeichnung (die höchste ist der Bürgermeister) verdienen, die andere User dann sehen. Obendrein locken die Betreiber von Locations als Belohnung für den regelmäßigen Besuch zunehmend mit Rabatten oder kleinen Aufmerksamkeiten wie Freigetränken.
Man darf gespannt sein, was sich Foursquare einfallen lassen wird, damit das Spiel die nötige Spannung erzeugt, um die Gunst der Internetnutzer zu gewinnen. Denn die großen Mitbewerber, die weitaus mehr User aufweisen können, schlafen nicht: Yelp integrierte vor Kurzem Check-ins, Facebook wird sicher bald nachziehen und Twitter hat auch schon ortsbezogene Features.
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