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Geofencing: Die Zukunft ortsbezogener Apps

Eine Geofencing-App, was ist das eigentlich? Simpel ausgedrückt, stellen Geofencing-Apps virtuelle und ortsbezogene geographische Grenzen dar. Das heißt, der Benutzer der App bekommt durch eine automatische Mitteilung aktuelle Angebote von Produkten in seiner Nähe. Das funktioniert auch mit Freunden. Der Benutzer kann mit Hilfe dieser Geofencing-App genau sehen, welcher Freund sich gerade in seinem Umkreis aufhält.
Doch was bedeutet das nun genau für ortsbezogene Technologien?
Bisher war es immer so, dass die Akkuleistung der meisten Smartphones nicht ausreichte, um diese Apps zu nutzen. Doch mit den neuen Background-Apps und der mittlerweile wesentlich besseren Akkuleistung wie beispielsweise beim neuen iPhone gibt es nun endliche die passende Plattform für Geofencing-Apps. Trendsetter in diesem Bereich ist das neue iPhone mit dem neuen iOS 4.0, da es neue Features gibt, die den Bau von eigenen Geofences ermöglichen. Durch die neuen Background-Apps für iOS 4.0 gestalten sich also Geofences sehr viel effizienter.
Was heißt das nun für die Benutzer?
Um einen Vorgeschmack für die Zukunft zu bekommen, braucht man sich einfach nur ein paar der aktuellen ortsbezogenen Apps anzuschauen. Die Apps von Foursquare oder auch Gowalla, die eine check-in und check-out-Funktion besitzen, könnten es bald ermöglichen, dass die User ganz automatisch ein- und auschecken, wenn ein bestimmter Umkreis betreten wird. Dies würde den gesamten check-in und check-out-Kram erheblich vereinfachen. Ein anderer Wettbewerber, Yelp, hat die ganze Sache schon längst im Griff, selbstverständlich auch mit check-in und check-out-Features, damit der User auch ja nicht seine Freunde verpasst.
Das gesamte lokale Marketing könnte von Geofencing profitieren, da neben den Usern selbstverständlich auch die Unternehmer schauen können, wann, wie lange und wo sich die User gerade aufhalten. Geofencing könnte sogar solche Ausmaße annehmen, dass es auch in Häusern und Wohnungen integriert wird, damit zum Beispiel die Klimaanlage angeht oder das Licht, wenn sich der Benutzer im Umkreis vom Zuhause aufhält.
Mit gutem Beispiel geht Trapster voran. Das ist eine Background- App, die entwickelt wurde, um den User im Auto vor Verkehrsbehinderungen, wie Staus, Blitzern oder auch überfahrene Tiere auf der Straße zu warnen. Und nebenbei kann der Nutzer trotzdem die aktuellen Hits im Radio hören.
Da muss es doch einen Haken geben oder?
Wie bei vielen lokalen iPhone-Apps ist der Empfang nicht immer der Beste und auch das GPS hat öfter mal Aussetzer. Doch wer über diese kleinen Schwächen hinwegsehen kann, wird viel Freude mit den Apps haben. Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis für aller Benutzer: Bei der Benutzung von Trapster muss darauf geachtet werden, dass man die App nach dem Einsteigen ins Auto sofort einstellt, um rechtzeitig gewarnt zu werden. Ansonsten kann es passieren, dass einen die Gesetzeshüter unterwegs anhalten und die Sache richtig teuer wird. Da hilft dann nur noch ein guter Anwalt, doch der ist ebenfalls nicht ganz preiswert. Wenn jedoch im Vornherein alles richtig eingestellt wird, kann nichts mehr schiefgehen.

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