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Google und das Social Problem: Reviews statt Wave

Google eiert weiter auf seinem Social-Media-Kurs vor sich hin. Wave wird endgültig begraben, dafür bekommt Places ein Extra-Leckerchen für Firmeninhaber: Die können jetzt nämlich auf Bewertungen von Usern direkt antworten.

Bewertungen im Internet sind für die meisten Firmen ein Schreckgespenst. Schmähkritiken, Beleidigungen, wüste Beschimpfungen – das Szenario kann für viele Unternehmer nicht schlimm genug sein. Auch wenn das Quatsch ist: Bei golocal zum Beispiel vergeben nur gerade einmal fünf Prozent der User nur einen von fünf möglichen Sternen, bei qype ist es ganz ähnlich.

Aber wer Angst hat, hört bekanntlich nur schwer auf die Fakten. Und so ist es nur folgerichtig, dass Google jetzt – wie zuvor schon Yelp und CitySearch auch – den Flaschenhals aufbohrt und Firmen die Möglichkeit bietet, auf User-Meinungen über ihre Produkte und Services direkt zu reagieren. Dass nämlich kann vielen die Angst vor dem Thema nehmen, aber auch viele User davon abhalten, mit ihrer Kritik allzu „bodenständig“ zu werden, weil sie wissen – da kann ja noch was zurückkommen…

Unterdessen rudert Mountain View bei einer anderen Social-Media-Baustelle zurück: Die Tage von Wave sind endgültig gezählt, wie die Macher mit der möglichst unauffälligen Überschrift  „Update von Google Wave“ samtpfoten bekanntgeben. Der Grund: Die User haben das Projekt nicht angenommen. Auch wenn Google klagt, Wave sei doch zum Start im vergangenen Jahr von der Fachwelt so bejubelt worden – allein die Einführung des Dienstes war ein echter Social-Media-Crash. Wenn man hunderttausende Interessenten auf die Registrierung warten lässt, weil Teilnehmer nur auf Einladung eines bevorzugten Users zugelassen werden, darf man sich nicht wundern, dass man hinterher bei Öffnung des Dienstes von der Community böse abgestraft wird.

Versuch’s nochmal, Google…Ratings in the net are just about the scariest things in the world for businesses. Malicious critics, insults, and curses – the scenario couldn’t be worse for business owners. Even if it’s just a joke – as an example, only about five percent of users of golocal distribute one of five possible stars; for qype it’s similar.

But whoever is afraid pays close attention to the facts. Consequently, Google, like Yelp and CitySearch already have, has jumped on the bandwagon and now offers businesses the opportunity to directly react to user opinions about products and services. That could relieve the fear a bit, but it can also prevent reckless users from going wild and help them to write a more “down-to-earth” review, as they now know that something might come back…

In addition, Mountain View is taking a step back to another social media construction site: the days for Wave are numbered, as the makers released the most unnoticeable signature possible: “Google Wave Update”. The reason: the users never caught on to the project. Even if Google is going whine, Wave was highly celebrated at the announcement of its release last year. But the launch was a complete social media disaster. To let hundreds of thousands of interested parties wait for the registration because users can only join when invited by a preferred user, well, we don’t need to wonder about why the entire idea was a major flop.

Nice try, Google.

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