Groupon scharrt auf dem Parkett
Schnäppchen-Gigant Groupon nimmt die letzten 100 Meter bis zum Börsengang mit Siebenmeilenstiefeln. Die Chefetage wurde mit Edel-Namen hochglanzpoliert, nebenbei wurden noch einmal sechs Millionen US-Dollar Kapital akquiriert, und die Supermarktkette General Mills als neuen Deal-Partner zu haben, ist auch nicht schädlich…
US-Fachmedien titulieren Goupon längst als „Juggernaut“, als echten Koloss auf dem Markt. Gut eine Milliarde US-Dollar konnte das Unternehmen bereits von Kapitalgebern einheimsen, und alle Experten sind sicher, dass der Börsengang vor der Tür steht.
Auch die Personalliste lässt darauf schließen. Googles Vize-Präsident Margo Georgiadis, Jason Child von Amazon, Starbucks-Gründer Howard Schultz – welche Namen braucht man noch, um auf dem Parkett für Vertrauen und Kaufbereitschaft zu sorgen? Wenn man sich vorstellt, dass noch vor knapp einem halben Jahr Google meinte, mit läppischen sechs Milliarden Dollar einen künftigen Konkurrenten aufkaufen zu können…
Für Vertrauen und vor allem Reichweite dürfte auch die Partnerschaft mit dem Supermarktriesen General Mills sorgen. Ein erster Testballon erwies sich eher als Testrakete: Binnen sechs Stunden waren alle 4.500 Rabattgutscheine auf ein Lebensmittelpaket (inklusive Lieferung frei Haus) verkauft.
Na, wenn das dann mit den Aktien ähnlich läuft – fragt sich nur, ob die ein Schnäppchen werden…
Groupon scharrt auf dem Parkett






