Microsoft übernimmt Skype für Megasumme
Gerade ist Apple mit einem Markenwert von 153 Milliarden Dollar am bisherigen Spitzenreiter Google, dessen Wert auf gut 111 Milliarden Dollar leicht sank, vorbeigezogen. Dies ergab eine Erhebung der Marktforscher von Millward Brown. Der US-Softwarekonzern Microsoft landete der Studie nach mit einem Markenwert von 78 Milliarden Dollar nur auf Platz fünf. Jetzt sorgt Microsoft allerdings mit der Übernahme des Online-Telefondienstes Skype für Schlagzeilen.
Satte 8,5 Milliarden Dollar legt Microsoft nach eigenen Angaben für Skype auf den Tisch. Das ist das größte Geschäft seit der Gründung des Softwareriesen. Auf den ersten Blick könnte man dies als symbolhafte Geste verstehen, mit der der Konzern seine Position gegenüber Goolge und Apple stärken möchte. Doch nicht ganz: Denn Fakt ist, dass trotz des Erfolges, den Microsoft hauptsächlich seinem Betriebssystem Windows und den Office-Programmen zu verdanken hat, das Mobilfunkgeschäft eher dahinplätschert. Durch die Übernahme von Skype mit seinen rund 650 Millionen Nutzern kann Microsoft diesen Bereich stärken. So soll Skype in Microsoft-Geräte wie das Windows Phone oder die Spielkonsole Xbox integriert werden und mit dem E-Mail-Programm Outlook oder der Communitiy Xbox Live und anderen Netzwerken verbunden werden.
Skype soll ein eigener neuer Microsoft-Geschäftsbereich werden und der bisherige CEO von Skype Tony Bates diesen künftig leiten. „Skype ist ein phänomenaler Service, der bei Millionen von Menschen auf der der ganzen Welt beliebt ist“, gab sich Microsofts CEO Steve Ballmer euphorisch. Gemeinsam wolle man die Zukunft der Echtzeit-Kommunikation schaffen, damit die Leute unkompliziert mit der Familie, Freunden, Kunden und Kollegen weltweit in Verbindung bleiben könnten, so Ballmer weiter.
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