OhSoWe: Hyperlokales Online-Netzwerk für Nachbarschaftshilfe
Chuck Templeton, Gründer von OpenTable, einem Portal für kostenlose Restaurant-Reservierungen, hat ein neues Baby: Mit OhSoWe hat er gemeinsam mit Arun Sivashankaran ein lokales Netzwerk mit buchstäblichen sozialen Charakter aus dem Hut gezaubert. Auf der Plattform kann man seine Nachbarn nicht nur kennen lernen und mit ihnen über lokale Themen diskutieren. Hier können User einander Dinge vor Ort ausleihen, die sie sonst kaufen müssten, und sich auch gegenseitig helfen. Damit sollen die Community-Mitglieder Geld sparen und obendrein Ressourcen schützen können.
Bohrmaschine, Hochdruckreiniger oder auch Frack und Ballkleid: Es gibt viele Dinge, die wir uns anschaffen, aber nur selten benutzen. Darin sieht Templeton dem Online-Magazin Mashable nach ein großes Problem und möchte dieses mit OhSoWe beseitigen. Denn auf der Plattform können die Nutzer sich Dinge teilen, zum ausleihen anbieten und finden. Auf diese Weise soll die Online-Community eigenen Angaben zufolge einen Beitrag zur Umwelt leisten und durch den Spareffekt zu höherer Lebensqualität führen. Es lassen sich aber auch Dienste wie das Helfen beim Schneeschaufeln einstellen. Wer in die Suchmaske seinen exakten Wohnort eingibt, der sieht dann beispielsweise wer in seiner unmittelbaren Gegend ein Camping-Zelt ausleihen oder bei der Gartenarbeit helfen kann.
Und noch etwas will die Plattform: Menschen aus der Anonymität herausholen, Nachbarn zusammenführen. Im sozialen Netzwerk lassen sich Gruppen bilden und Treffen im realen Leben organisieren, um den Zusammenhalt zu fördern.
Momentan läuft OhSoWe noch in der Beta-Version und steht nur US-Usern zur Verfügung. Doch wenn die Plattform ähnlich erfolgreich wie OpenTable durchstartet, könnte sich das schon bald ändern.
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