Like-Button übertrumpft Bewertungen
Bevor US-Verbraucher in ein lokales Geschäft oder Restaurant gehen, informieren sich die meisten zuvor online. Und wo? Ist doch klar: Auch hier ist Google mal wieder die Nummer eins. Allerdings: Wenn es um das Empfehlen von lokalen Anbietern via Internet geht, bevorzugen US-User den Klick auf Facebooks Like-Button. Dies geht aus einer aktuellen Studie von CityGrid Media hervor.
Wie die Erhebung zeigt, sind die Leute in den Staaten schreibfaul: So würden 20 Prozent der befragten Online-User auf den Like-Button bei Facebook drücken, wenn sie einen lokalen Anbieter weiterempfehlen wollen, einen Beitrag schreiben dagegen nur 13 Prozent. Auf die Frage welche Faktoren ihre Auswahl eines lokalen Anbieters beeinflussen, antwortete gut die Hälfte der Teilnehmer, dass die Entscheidung von der Empfehlung eines Freundes abhänge. Danach folgen mit nur zehn Prozent der Standort und andere Punkte. Von Online-Kommentaren lassen sich mit zwei Prozent die wenigsten beeinflussen.
Was die Studie noch zu Tage befördert: Über die Hälfte der unter 35-Jährigen besucht mehr als zwei Webseiten, bevor sie vor Ort in einen Laden gehen. Und: 63 Prozent davon suchen bei Google, 24 Prozent nutzen Facebook, der Rest wählt andere Quellen. Nimmt man die Ergebnisse aller Teilnehmer zusammen, sieht die Verteilung etwas anders aus: 43 Prozent derjenigen, die sich online über lokale Anbieter informieren, recherchieren bei Google, 30 Prozent nutzen Yellow Pages und Telefonbücher, 17 Prozent klicken auf die erstgelistete Website eines Suchergebnisses. Danach folgen Bewertungsportale mit 13 und Facebook mit zwölf Prozent. Nur knapp ein Drittel gab an, niemals via Internet nach lokalen Anbietern zu suchen.
Like-Button übertrumpft Bewertungen






