hidden
sitebar

Posts Tagged ‘Anzeigen’

ReachLocal: Lokale Suche als 100-Millionen-Dollar-Regen?

Der lokale Anzeigenvermarkter ReachLocal will an die Börse gehen. Das Ziel: 100 Millionen Dollar in die eigenen Kassen zu spülen. Das ist gar nicht mal so abwegig.

Anders als viele Wettbewerber wie etwa Yelp oder Yext schickt ReachLocal seine Vertriebsleute zum Akquirieren von Anzeigen auf die Straße und lässt sie nicht nur vom Telefon aus arbeiten. So konnte das Unternehmen aus Kalifornien die Zahl seiner Verkaufsberater binnen drei Jahren von knapp 30 auf mehr als 500 steigern.

Laut Erick Schonfeld von TechCrunch genau die richtige Strategie: „Der Umfang der Vertriebstruppen wird ein entscheidender Bestimmungsfaktor für den späteren Gewinner sein.“ Dass ReachLocal die 100 Millionen an der Börse machen wird, ist für ihn sicher. Seit Gründung 2004 hat das Unternehmen schon 68 Millionen US-Dollar an Risikokapital zusammenbekommen.

AdLocal: Anzeigen als Location-Based Services

Cirius Technologies hat den nach eigenen Angaben weltweit ersten ortsbezogenen mobilen Anzeigendienst zum Selbsteintragen als Vollversion in den USA gestartet. Der neue Service ermöglicht es Werbungtreibenden, von Handynutzern gefunden zu werden, die sich gerade in ihrer Nähe aufhalten.

Als Werbekunde kann man die Anzeigen selbst gestalten und dann zu einem definierbaren Budget festlegen, wo und zu welchen Gelegenheiten man von Handynutzern gefunden werden möchte. Das Ganze lässt sich über einen Online-Assistenten steuern. Apps-Anbieter können diese lokalen Anzeigen über eine API dann bei sich integrieren.  

Derzeit funktioniert der Dienst nur für iPhones und Android-Geräte. Als Beta-Version läuft er bereits seit 2006 mit Erfolg in Japan und soll dort laut Cirius Marktführer bei den mobilen lokalen Anzeigen sein.

Google gibt Gas bei lokaler Suche, Apple geht auf Distanz

Der Suchmaschinenriese wartet mit einer Reihe neuer Features und Services auf: So gibt es jetzt speziell auf den neuen Dienst Place Pages zugeschnittene Anzeigen, die Karten-App des iPhone zeigt neuerdings Sponsored Links von Google, und auch die lokale Suche von Google fürs iPhone hat eine Reihe zusätzlicher Extras bekommen. Derweil macht Apple erste Anstalten, sich von Googles Umklammerung beim iPhone zu befreien.

Der Reihe nach: Erst vergangene Woche war Place Pages an den Start gegangen (wir berichteten). Der Dienst bietet zu jedem lokalen Suchtreffer bei Google eine eigene Übersichtsseite mit allen zur Suche passenden Ergebnissen an. Wie David Naffziger von Brand Verity jetzt feststellte, blendet Google bei Suchanfragen nach Produkten oder Marken auf der jeweiligen Place Page eines passenden Anbieters nicht nur organische Treffer ein, sondern auch Sponsored Links von Wettbewerbern – vorerst nur für San Francisco, aber Naffziger wertet ihr Erscheinen als Testballon für ein ganz neues lokales AdWords-Angebot.

Auch bei der lokalen Suche mit dem iPhone ist Google aktiv geworden, was die Wettbewerber nach Meinung von Ben Paar bei Mashable.com einmal mehr in arge Bedrängnis bringt. So erscheinen bei der vorinstallierten Karten-App des iPhone außer den organischen Treffern von Google nun auch Sponsored Links, zu erkennen an einem organgefarbenen Icon (statt des roten Stecknadelkopfs). Und: Wer auf dem iPhone lieber direkt mit Google Local sucht, der kann jetzt seine Suche mit dem PC synchronisieren – leider vorerst nur in den USA und in China. Praktisch ist das, wenn man eine Shopping-Tour oder eine Reise plant: So lassen sich interessante Standorte vorab am Rechner auf Google Maps mit einem Stern markieren. Wer hinterher unterwegs auf dem iPhone Google aufruft und sich an seinem Account anmeldet, kann diese markierten Standorte unter dem Link „Local“ direkt abrufen. Ebenfalls neu bei Google Local auf dem iPhone: Branchen lassen sich jetzt anhand voreingestellter Kategorien finden – das spart eine Menge Eintipp-Arbeit.

Mehr dazu in diesem Video.

Unterdessen versucht Apple offenkundig, sich aus der wachsenden Umklammerung von Google zu lösen. Wie bekannt wurde, hat der iPhone-Hersteller schon im Juli den Kartenanbieter Placebase aufgekauft. MG Siegler von TechCrunch sieht hierin einen klaren Versuch, sich von der Abhängigkeit von Google Maps zu lösen. Zumindest erscheint nun in einem klareren Licht, warum Apple erst kürzlich die beiden Google-Dienste Voice und Latitude nicht als Apps fürs iPhone zugelassen hat.

Gezielte lokale Online-Werbung für KMU

Ein neuer Internetdienst möchte speziell kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) die Möglichkeit bieten, mit gezielter Online-Werbung auf diversen Webseiten Neukunden zu gewinnen. Er heißt Lokale-Internetwerbung.de und wird von neun Telefonbuchverlagen betrieben, die unter anderem Verzeichnisse wie GelbeSeiten oder DasTelefonbuch herausgeben.

Nach einer kostenlosen Registrierung kann man dort laut einer Pressemitteilung eine Anzeige erstellen. Diese erscheine dann auf verschiedenen Plattformen wie etwa suchen.de, T-Online, DasÖrtliche, Immobilienscout24 oder Local24. Dabei behalte der Unternehmer die volle Kostenkontrolle, da er erst dann den festgelegten Preis zahle, wenn auf seine Anzeige geklickt werde. Je höher sein Suchwort-Gebot sei, desto besser sei die Platzierung der Anzeige auf der jeweiligen Plattform. Zusätzlich werde die individuelle Ausgabenkontrolle über ein Tages-, Wochen- oder Monatsbudget gesichert. Die Abrechnung erfolge dann nach Anzahl der Klicks. Auch eine zeitliche und regionale Ausrichtung der Werbung sei möglich.

Google Maps edges localized ads more into view

For quite a while now, Google Maps has offered localized advertising, visible on search results pages.  As of recently, these ads have now been moved into a more prominent position directly under the generated map.

Ads on the Google Maps site are now displayed on the left side of the pages, either or both above and below the results list. To clearly separate the ads from the results, the ads are generated in blue, and labelled with “Advert” [de=Anzeige]. In addition, Google is also now allowing ads to appear directly in the map views – whereas regular search results are marked in red, ads are given the option of various special symbols, which are then also linked visually with the text link at the left.

On each results page, a total of 4 Adwords Ads are displayed, with one above, and three below the search results.  The latest innovation is that now the three lower ads can also be displayed under the map view, and therefore in the center of the page.  However, only one of the three lower ads is ever visible at one time… one can navigate to the other two ads using an arrow button.

The reasons for these new measures probably came as a result that most users usually only saw the upper search results, and the lower results are certainly viewed less often, if at all.  With the addition of the results directly under the map, Google is trying to compensate for the lost views, by raising these ads effectively to display higher up on the page.

Facebook
Follow us
User