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City Tours: Google erleichtert den Stadtrundgang
Der Stadtführer von Google Maps hat neue Features: User können jetzt selbst gewünschte Sehenswürdigkeiten in die Labs-Anwendung importieren, die zudem fußgängerfreundlicher geworden ist.
City-Tours ist ein Service von Google Maps, der bei der Planung von Stadtrundgängen hilft. Der Dienst stellt die Sehenswürdigkeiten einer gewünschten Stadt zu einer Tour zusammen, indem er vorher die entsprechenden Daten bei Maps abruft. Mit dem Update kann man jetzt eigene Etappen aus My Maps in die Anwendung hochladen. City Tours beachtet bei der Routenplanung dann nicht nur diese Standorte, sondern auch zum Beispiel Öffnungszeiten und für den, der möchte, Abschnitte, die wirklich nur zu Fuß erreichbar sind und nicht von Autoverkehr beeinträchtigt werden. Einziges Manko: Da der Dienst noch im Laborstadium ist, kennt er bislang noch recht wenige Städte…
Weihnachtlich glänzet das iPhone
Für das iPhone kann man sich gleich drei Weihnachtsmarkt-Apps im App Store kostenlos downloaden: Neben DasÖrtliche (wir bereichteten) bieten auch Mecomo und YellowMap eine spezielle Anwendung an.
Alle drei Apps zaubern Weihnachtsstimmung aufs Smartphone und machen Lust, sich mit Freunden auf einen Bummel bei Glühwein und gebrannten Mandeln zu verabreden. Mit den Anwendungen von DasÖrtliche, der Mecomo AG (Spezialist für Location Based Services) oder der YellowMap AG geht das ganz einfach: Allesamt bieten sie eine schnelle Suche nach den nächstgelegenen Weihnachtsmärkten zum Standort des Users. Die Ergebnisse kann man sich in einer Liste oder Karte anzeigen lassen. Dazu gibt es Zusatzinfos wie Öffnungszeiten, teilweise auch Fotos und die Möglichkeit, sich vom Routenplaner direkt zum Ziel weisen zu lassen. Bei der App von DasÖrtliche lassen sich Freunde sogar direkt per E-Mail zum Glühweintrinken einladen: Entsprechender Text und Adresse des Weihnachtsmarktes sind bereits automatisch in der Nachricht enthalten.
Das Telefonbuch jetzt als App für Android
Eine kostenlose iPhone-Anwendung gibt es von DasTelefonbuch.de schon seit rund einem halben Jahr: Nun können auch Android-Nutzer unter dem Namen „DasTelefonbuch“ eine spezielle App des Verzeichnisanbieters im Market-Store herunterladen.
Nicht nur nach Kontaktdaten von Gewerbetreibenden und Privatpersonen kann der User unterwegs suchen, sondern auch nach Themenkategorien wie Restaurants, Apotheken oder Hotels. Dank GPS-Technologie des Android-Handys erkennt die Software, so vom Nutzer gewünscht, seinen aktuellen Standort und erhält dadurch Ergebnisse zum unmittelbaren Umkreis.
Die gefundenen Einträge lassen sich direkt anrufen – Dienstleister teilweise auch kostenlos -, per E-Mail kontaktieren oder in das Adressbuch des Endgerätes übertragen. Bei der Kartenansicht kann man zwischen Stadtplankarte, Satellitenbildern und Vogelperspektive wählen und sich vom Routenplaner den Weg zum gewünschten Ziel weisen lassen. Besonderes Schmankerl: Der User kann eine Position abspeichern, die er sich zu einem späteren Zeitpunkt, an dem er sich woanders befindet, auf der Karte anzeigen lassen sowie sich vom Routenplaner dort hinführen lassen. So findet sich zum Beispiel das geparkte Auto wieder.
Mit Facebook local und mobil suchen
Yellix heißt die neue App für Smartphones, die Facebook und Branchenverzeichnisse unter einen Hut bringt und durch ihre Originalität besticht. In Österreich, dem Heimatland des Yellix-Anbieters adaffix gewann die Anwendung den Android Developer Contest von T-Mobile.
Gedacht ist Yellix für Facebook-User, die miteinander telefonieren wollen. Die App lief zunächst auf Symbian, RIM BlackBerry und Windows Mobile und ist jetzt auch auf Android zu haben. Ob auch iPhones den Dienst bald nutzen können, ist ungewiss.
Bei Anruf eines Facebook-Users poppt im Display des Mobilgerätes ein angepasstes Profil des Anrufers auf. Darüber hinaus sieht man auf einen Blick, welche Facebook-Freunde in den letzten Tagen angerufen oder es versucht haben. Außerdem bietet Yellix branchenspezifische Alternativen in der Nähe an, wenn man zum Beispiel vergebens versucht, eine Apotheke anzurufen.
Aufwärtstrend für mobile lokale Suche
Das mobile Internet nimmt eine immer wichtigere Rolle bei der regionalen Suche nach Kontaktdaten, Branchen und Unternehmen ein. So lautet das Fazit der neuesten Ergebnisse der Studenreihe „Lokale Suche in Deutschland“, die das Marktforschungsunternehmen GfK im Auftrag der Telegate AG erstellt hat.
Der Studie nach setzt bereits jeder zehnte Internet-User seine lokale Anfrage hierzulande über ein mobiles Endgerät wie iPhone, BlackBerry & Co. ab. Jährlich sind das in Zahlen ausgedrückt mehr als 50 Millionen Suchabfragen. Gemessen an dem lokalen Gesamtsuchvolumen von etwa 490 Millionen, das die lokale Suche im mobilen und stationären Internet ausmacht, zeichnet sich hier der Trend zur Recherche unterwegs ab. Laut GfK erreiche das mobile Web damit einen signifikanten Anteil am Marktvolumen. Dass die mobile lokale Suche immer beliebter wird, bestätigt auch die Auswertung von Anwenderdaten der Internet-Portale www.klicktel.de und www.11880.com sowie der klickTel-Applikationen für Smartphones des Lokale-Suche-Anbieters Telegate. So suchen laut entsprechender Pressemitteilung Nutzer von mobilen Endgeräten viermal häufiger nach lokalen Brancheninformationen als die PC-User.
Allgemein zeigt das Marktvolumen der GfK zufolge für die Lokale Suche in Deutschland mit rund 1,3 Milliarden Suchanfragen im Vergleich zum Jahr 2007 ein konstant hohes Niveau. Dabei entfallen auf das gedruckte Telefon- und Branchenbuch 44 Prozent aller Abfragen, auf das mobile und stationäre Internet 38 Prozent. Die Auskunft über das Telefon oder per SMS erreicht 12 Prozent, lediglich sechs Prozent der Nutzer wählt für die Suche eine CD-Rom. Bei der Recherche nach gewerblichen Einträgen habe das Internet mit rund 43 Prozent Anteil an den jährlichen Suchvorgängen die gedruckten Branchenbücher (etwa 40 Prozent) erstmals überholt.
Das Google-Navi ist da – und eine Branche zittert
Ist das jetzt die Killer-Anwendung auf dem Markt der Navigationssysteme? Google hat mit Map Navigation eine Gratis-App für Android-2.0-Smartphones gestartet und damit den Einstieg ins Navi-Business vollzogen.
Die neue App gilt als Frontalangriff vor allem auf TomTom und Garmin und soll bereits mit Motorolas Droid ausgeliefert werden. Was sie alles kann, wenn auch erst einmal nur Beta und für die USA: Sie hat eine Sprachausgabe und kann per Sprache gesteuert werden. Und, wen wundert es, natürlich lassen sich über das mobile Internet Namen, Firmen, Tankstellen, Parkplätze usw. am gewünschten Ort oder auf der aktuellen Route suchen und finden und wahlweise auch mit Satellitenbildern oder Street View betrachten. Hinzu kommen aktuelle Verkehrsinfos mit einem Farbsystem für die Straßenauslastung (rot, gelb, grün). Das Ganze ist erwartungsgemäß kostenlos, neues Kartenmaterial oder Upgrades müssen laut Google nicht extra installiert werden, da alle Daten laufend aktualisiert werden.
Mehr dazu in einem interessanten Video.
GoYellow startet eigene App auf Facebook
Die Münchner GoYellow hat jetzt eine eigene Facebook-App live geschaltet. Wer sich gerade in der Community aufhält, kann also direkt von hier aus nach Freunden, Bekannten oder Firmen suchen.
Die App lässt sich ins eigene Profil einbinden und erlaubt somit auch den Zugriff anderer User auf Profilinformationen, Fotos, Informationen über Freunde und weitere Inhalte rund um den jeweiligen Facebook-Nutzer, wie es in der Pressemitteilung heißt. Mit dem „Share-Button” in der Anzeigenliste bei jedem Eintrag kann der Nutzer außerdem Freunden und Bekannten zeigen, wo er zum Beispiel eine Pizza gegessen oder und wie sie geschmeckt hat.
Localyte: Sherpa in der Hosentasche
Der Reisedienst Localyte hat mit Pocket Sherpa einen neuen lokalen Suchdienst fürs iPhone gestartet. Wer privat oder geschäftlich unterwegs ist, kann mit der kostenlosen App Ortskundige nach Infos zum Reiseziel fragen.
Localyte (Motto: „Travel Like A Local“) verbindet Reisende mit Menschen vor Ort, die sich als virtuelle Stadtführer oder Ratgeber zur Verfügung stellen. Das Spektrum reicht von der kostenpflichtigen Führung bis hin zum Gratis-Tipp von Teilnehmern, die einfach nur helfen wollen. Ob jedoch Reaktionszeiten von „wenigen Stunden“, wie es Localyte-Chef Guillermo Baensch auf TechCrunch ausdrückt, für die Nutzer ausreichend sind, sei dahingestellt. Nach eigenen Angaben umfasst der Service inzwischen 40.000 Stadtführer an mehr als 10.000 Zielen in 160 Ländern. Viele davon hat Localyte via Social Networking gewonnen, zum Beispiel über ein eigenes Facebook-Profil und einen Twitter-Account.
11880: Jetzt auch mit lokaler Suche fürs iPhone
Einer geht noch: Nachdem bereits Auskunftsmedien wie DasTelefonbuch oder die GelbenSeiten eine eigene App fürs iPhone entwickelt haben, mischt jetzt auch die 11880 von Telegate mit.
Wie seine „Vorgänger“ ist auch diese App kostenlos. Laut Pressemitteilung hat der Nutzer Zugriff auf 30 Millionen Adressdaten und kann außerdem nach Standorten wie Geldautomaten, Fast-Food-Restaurants, Notapotheken oder Kaffeebars im Umkreis suchen. Auch sonst bietet 11880 alle Features, die man von einer lokalen Suche erwarten kann, zum Beispiel: Direktanruf des privaten Teilnehmers oder Dienstleisters, Speicherung des Kontakts im persönlichen Adressbuch, Routenplanung und Rückwärtssuche. Hinzu kommen aktuelle Verkehrsinfos.







