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Lokale-Suche-Apps der Verzeichnismedien erfolgreich
Der Fachverband VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) schreibt in einer Pressemitteilung über den Erfolg von Apps rund um die Lokale Suche. Die Zahlen lesen sich interessant.
Seit Einführung der Smartphone-Applikationen für Auskunfts- und Verzeichnismedien wurden die lokalen Such-Anwendungen von DasTelefonbuch, GelbeSeiten, meinestadt.de, klicktel.de, GoYellow und 11880 laut VDAV insgesamt mehr als 1,1 Millionen mal heruntergeladen.
Die sogenannten „Apps“, für Smartphones – insbesondere für das iPhone – entwickelte Anwendungen, lösen nicht nur die kleinen Probleme des Alltags. Das iPhone als Wasserwaage, Scorecard, Diätplaner oder als Spielekonsole, über 65.000 verschiedene Apps machen das und noch viel mehr möglich.
Neben allen Gimmicks zählen dem VDAV nach für die Nutzer von iPhone, BlackBerry und Co. aber vor allem praktische Anwendungen wie die „lokale Suche“. Mehr als 1,1 Millionen Mal wurden seit Februar 2009 die iPhone-Apps und mobilen Such-Anwendungen heruntergeladen. „Das zeigt deutlich, dass die Verzeichnismedien mit all ihren lokalen Features und Angeboten auch in dieser neuen mobilen Umgebung viel genutzt werden“, freut sich Rhett-Christian Grammatik, Geschäftsführer des VDAV. Lokale Such-Anwendungen gehörten zu den beliebtesten Service-Angeboten im App-Store von Apple. DasTelefonbuch- und das meinestadt.de-App lagen dort monatelang auf Platz eins der kostenlosen Navigations-Anwendungen.
Der Trend zur mobilen Nutzung des Internets sei laut Pressemitteilung ungebrochen und der Bedarf, lokale Informationen auch unterwegs abzurufen, spiele eine immer größere Rolle. „Ob man mit dem Auto, zu Fuß, im Zug oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, der Nutzer kann jederzeit auf aktuelle Adressen, Telefonnummern und die zahlreichen zusätzlichen Features der Angebote zurückgreifen“, macht Rhett-Christian Grammatik deutlich. Durch die GPS-Technologie des iPhones erkennen die Applikationen den aktuellen Standort des Nutzers und liefern sekundenschnell alle gewünschten Informationen.
Nutzer anderer Mobilfunkgeräte können zudem nach wie vor unter den Mobil-Adressen der einzelnen Auskunfts- und Verzeichnismedien die für Handys optimierten Internetversionen verwenden. DasÖrtliche beispielsweise ist unter http://mobil.dasoertliche.de aufrufbar; die mobile Version von meinestadt.de ist unter http://mobil.meinestadt.de zu erreichen.
Micello: Google Maps „indoors“
Google Maps ist prima für die Routenplanung im Straßennetz, aber für große Gebäudekomplexe nicht geeignet. Das Start-up Micello aus Sunnyvale, Kalifornien, hat das erkannt und bietet jetzt Location-based Services „indoors“ an.
Kongress- oder Einkaufszentren, Universitätscampi oder auch Flughäfen – das alles sind Bereiche, in denen man mit Google Maps nicht weiterkommt, sagt Micello und setzt genau hier an. Nur sechs Minuten Zeit hatten die Tüftler auf der Demo 09 in Palm Desert in Kalifornien, um ihre neue Technik vorzustellen, und sie ernteten reichlich Applaus. Die iPhone-App basiert auf Google Maps. Wer einen Standort wie etwa ein Einkaufszentrum gefunden hat, klickt einfach auf den Zusatz-Button „Inside“ und sieht den Lageplan des Gebäudeinneren. Anschließend kann der Nutzer nach Angeboten seiner Wahl suchen, zum Beispiel „Schuhe“ als Suchbegriff eingeben, und dann weitere Informationen für alle in Frage kommenden Geschäfte im Center abrufen. Die Applikation ist offen für Entwickler, darüber hinaus will Micello seinen Dienst mit Hilfe von Communities voranbringen, die gemeinsam an der Kartendarstellung möglicher Standorte arbeiten.
Callis Tipps: Lokale Suche mit Reiner Calmund
Golocal, soziale Empfehlungsplattform und Partner von DasÖrtliche, lockt iPhone-User jetzt mit Ex-Fußball-Schwergewicht Reiner Calmund. „Calli“ tritt in der neuen App als Restaurant-Experte auf.
Die eigentlichen Tipps rund ums Essen und Trinken stammen wie im Web von den golocal-Usern, aber präsentiert werden sie in der App von einer Animationsversion des ehemaligen Managers von Bayer 04 Leverkusen. Der tritt dann schon mal als Elvis oder als Pizzabäcker auf und erklärt im O-Ton die einzelnen Restaurantkategorien. „Keine 1:1-Umsetzung des golocal-Portals sollte es werden, wir wollten eine Applikation entwickeln, die in erster Linie Spaß macht, mit der man spielen kann und die dennoch nützliche Funktionen hat“, schreiben die Macher in ihrem Blog.
Eine Demo-Version im Internet zeigt, wie die App auf dem iPhone funktioniert.
Meinestadt.de gibt’s jetzt auch für Android-Handys
Für das iPhone von Apple bietet meinestadt.de schon seit einiger Zeit eine spezielle Applikation an (wir berichteten. Seit Anfang Juli ist eine solche auch für Besitzer von Handys, die mit dem von Google entwickelten Betriebssystem Android ausgestattet sind, verfügbar.
Laut einer Pressemitteilung erkennt die Anwendung für Android-Handys dank der GPS-Technologie der genutzten Geräte automatisch den aktuellen Standort des Nutzers und liefert ihm Adressen – etwa von Unternehmen, Geldautomaten oder Apotheken – sowie Veranstaltungstermine aus seiner unmittelbaren Umgebung. Auch das Stadtwetter und das Kinoprogramm seien damit abrufbar. Wie der Betreiber des Städteportals, die allesklar.com AG, erklärt, gibt es diesen Umkreisradar für alle 12.241 deutschen Städte und Gemeinden. Damit sei die Applikation auch für alle ländlichen Regionen Deutschlands eine Orientierungshilfe.
Die neue Applikation steht übrigens im Android-Market kostenlos zum Download zur Verfügung.
GoYellow-App fürs iPhone
Auch von GoYellow.de gibt es nun eine kostenlose Anwendung für das iPhone.
Das verkündet der Betreiber der Internetauskunft in einer Pressemitteilung. Damit sollen Nutzer des Apple-Handys auf mehr als 34 Millionen gewerbliche und private Daten zugreifen und diese in ihrem privaten Adressbuch abspeichern können. Die zusätzliche Funktion „Radar“ zeige überdies beispielsweise Hotels, öffentliche Gebäude, Geschäfte, Kinos oder Friseure in der unmittelbaren Umgebung des Users auf dem Handy-Display an.
Übrigens soll auch eine spezielle Applikation der Onlineauskunft für das Google-Handy in Kürze folgen. Laut GoYellow ist ein Start für Ende Juni 2009 geplant.
Neu: GelbeSeiten-Applikation fürs iPhone
Auch von GelbeSeiten gibt es nun eine speziell auf das iPhone zugeschnittene Anwendung. Sie ist kostenlos und kann über den App Store von Apple heruntergeladen werden.
Das Besondere daran ist gemäß einer Pressemitteilung die „In der Nähe“-Funktion. Damit sollen die Nutzer Firmen und Anbieter in ihrem näheren Umkreis finden können, ohne ihren Standort angeben zu müssen. Die Ortung ihres Apple-Handys erfolge in diesem Fall automatisch per GPS. Aber auch bereits bekannte Services der GelbeSeiten – wie zum Beispiel die Freitextsuche im “Was“-Feld und die Merkzettelfunktion – seien Bestandteil der neuen iPhone-Applikation.
DasTelefonbuch: Neue Applikation fürs iPhone
Von DasTelefonbuch gibt es jetzt eine neue Applikation für das iPhone. Sie heißt „DasTelefonbuch.Online“ und kann kostenlos über den App Store von Apple herunter geladen werden.
Einer Pressemitteilung zufolge, greift das neue Tool via dastelefonbuch.de auf den aktuellen Bestand von über 30 Millionen Adressdaten zu und bietet zahlreiche Funktionen wie etwa eine Umkreis- und eine Rückwärtssuche oder den Schnellzugriff auf bestimmte Themen wie Restaurants, Hotels oder Apotheken. Teilweise ist sogar eine kostenlose Kontaktaufnahme zu gewerblichen Adressen möglich. Die Standorte und Routen werden in detaillierten Satelliten-, Hybrid- und Schrägansichten dargestellt.
Die kostenpflichtige iPhone-Version von DasTelefonbuch, die es bereits seit Dezember 2008 gibt (wir berichteten), bleibt jedoch weiterhin verfügbar. Sie hat im Gegensatz zu der neuen Ausgabe den Vorteil, dass man sie auch offline nutzen kann – was etwa bei schlechtem Netz oder im Flugzeug praktisch ist.
YellowMap-Applikation für das iPhone3G
Das Online-Branchenbuch YellowMap bietet bereits seit November 2007 eine speziell auf das iPhone ausgerichtete mobile Suche (wir berichteten). Nun gibt es auch eine Applikation des Online-Verzeichnisses für das jüngste Apple-Handy – das iPhone3G.
Die können sich iPhone-Nutzer im AppStore kostenlos herunterladen, wie es in einer Pressemitteilung der YellowMap AG heißt.
Bei einer lokalen Suche mit diesem Dienst werde dem Unternehmen zufolge automatisch der gegenwärtige Standort des Users ermittelt. Er könne sich dann lokale Informationen zu verschiedenen Kategorien wie „Reisen/Unterwegs“, „Einkaufen“, „Notfall“ oder „Essen & Trinken“ anzeigen lassen. Auch aktuelle Verkehrsmeldungen seien abrufbar, ebenso die Adressen der nächstgelegenen Geldautomaten, WLAN-Hotspots, Tankstellen (mit aktuellen Preisen) oder Apotheken – häufig mit zahlreichen Detailinformationen wie etwa Öffnungszeiten.
Neben dieser automatischen Umkreissuche sei auch eine Suche mit freier Ortseingabe möglich, mit der man auf sämtliche gewerbliche Einträge und Telefonnummern, die auf YellowMap.de verfügbar sind, zugreifen könne.
KlickTel für Android-Handys
Neben anderen lokalen Suchdiensten wie Google Maps oder Qype wartet nun auch KlickTel mit einer speziellen Applikation für Android-Geräte – etwa das Google-Smartphone G1- auf.
Mit “klickTel for Android” könne der G1-Nutzer unterwegs auf Adressen und Telefonnummern sowie auch auf Branchen- und Verkehrsinformationen zugreifen, erklärt die Telegate Media, der Betreiber von KlickTel, in einer Pressemitteilung. Auch eine GPS-gestützte Umkreissuche sei möglich. Damit könne man sich beispielsweise Geldautomaten, Fast-Food-Restaurants oder Notapotheken in seiner Nähe anzeigen lassen. So bietet diese Anwendung also die gleichen Funktionen wie der im Januar gestartete KlickTel-Service für das iPhone (wir berichteten).
Laut Telegate Media könne man sich “klickTel for Android” im Android Market kostenlos herunterladen.
Metasuche
Neuerungen gibt es aber auch auf der Webseite von KlickTel. Hier können die Nutzer nun die so genannte Metasuche verwenden, verkündet die Telegate Media in einem Newsletter. Statt viele einzelne Eingabefelder ausfüllen zu müssen, könne man dank der Metasuche mit einer Anfrage ganz klicktel.de durchforsten. Dazu gibt man das gewünschte Suchwort auf der Startseite in das „Wen/Was suchen Sie?“-Feld und den Ort in das „Wo suchen Sie?“-Feld ein.







