Artikel-Schlagworte: „Augmented Reality“
Golocal: Augmented-Reality-App fürs iPhone
Als erste deutsche Bewertungs-Community bringt golocal, Partner von Das Örtliche, eine iPhone-App mit Augmented Reality heraus. Mit dem neuen Feature können sich User durch die Kamera nicht nur in Echtzeit ihre aktuelle Umgebung ansehen, sondern erhalten per Live-Einblendung von Symbolen Informationen zu Locations vor Ort.
Wer sich die kostenlose App im App-Store herunterlädt und sich registriert, kann die Funktion direkt ausprobieren: Klickt man das „Radar“-Symbol an oder geht in der Rubrik „Alles in der Nähe“ auf „Radar“, springen über der aktuellen Ansicht kleine Zeichen auf, die Anlaufstellen in Blickrichtung des Nutzers darstellen. Per Fingertipp auf ein Symbol und unten in einer Leiste gibt es sowohl Detailinformationen wie Name der Location, Adresse und Entfernung als auch die Bewertungen von Community-Mitgliedern. So weiß man selbst in einer fremden Gegend ganz schnell, wo beispielsweise das nächstgelegene Café, Restaurant, Hotel, Theater, Museum oder Kino zu finden ist. Möglich wird diese so genannte Augmented Reality (zu Deutsch: erweiterte Realität) durch das Zusammenspiel der iPhone-Kamera, des Kompass’ und GPS. Darüber hinaus können User genauso wie am PC einchecken, Fotos hochladen, Bewertungen lesen und schreiben.
Poynt: Deutsche Version fürs iPhone
Die mobile lokale Suche von Poynt gibt es in Deutschland ab sofort auch als App für das iPhone und das iPod Touch. Gespeist wird die Anwendung mit Ergebnissen der lokalen Suchmaschine suchen.de, die wie zuvor schon für die Poynt-Versionen für Android-Geräte und BlackBerry-Smartphones Kooperationspartner ist.
Wer sich die kostenlose Anwendung im iTunes App Store herunterlädt, findet sich unterwegs schnell zurecht. Mit Poynt kann der User beispielsweise nach dem nächstgelegenen Café, Hotel oder Einkaufsmöglichkeiten vor Ort suchen. Die App liefert aber ebenso Ergebnisse zu öffentlichen Einrichtungen oder Sehenswürdigkeiten. Zu den Treffern gibt es jeweils Zusatzinformationen wie Kontaktdaten, Websites oder bei Kinos die Vorstellungszeiten. Diesen Beitrag weiterlesen »
,Sextäter, aufgepasst: Augmented Reality spürt Euch auf!
Prima oder pervers? Typisch USA, oder wird es irgendwann auch in Deutschland möglich sein? Die Personensuchmaschine BeenVerified hat jetzt eine mobile App gelauncht, mit der man sich vor Sexualstraftätern in der Nähe warnen lassen kann. Das Ganze funktioniert mit Augmented Reality. Diesen Beitrag weiterlesen »
Augmented Reality: Jetzt auch als Handy
Viel wurde in den letzten Monaten über neue Dienste für Augmented Reality (AR) geschrieben. Völlig neu ist jedoch die Ankündigung eines Start-ups mit dem sperrigen Namen QderoPateo, ein spezielles Handy für AR auf den Markt zu bringen. Die Branche ist voller Erwartung.
Der Chinese Steve Chao, einer der Väter des Angebotes und laut „Business Week“ Asiens bester Unternehmer 2009, will mit dem Projekt zweifellos auch Geld verdienen, aber offiziell geht es ihm darum, den Ruf der AR zu retten. Denn die Technologie ist für Chao weit mehr als zum Beispiel das Ablesen von Strichcodes auf irgendwelchen Plakaten. Ihm geht es um echte Bilderkennung, und genau das soll das neue Handy auch können. Damit nicht genug: Das Wunder-Werkzeug soll die Position seines Nutzers auch zehnmal genauer bestimmen können als herkömmliche GPS-Geräte, weil es neben der Satellitenpositionierung unter anderem auch Beschleunigungssensoren verwendet.
Augmented Reality: Neue Services mit Wikipedia und Google Earth
Gleich zwei neue Apps bieten jetzt Augmented Reality (AR) mit dem iPhone an: Sie heißen Wikitude – bislang nur für Android verfügbar – und Cyclopedia. Wissenschaftler in Atlanta tüfteln darüber hinaus an der Einblendung von Videos auf Google Earth.
Die beiden neuen iPhone-Apps funktionieren nur mit dem iPhone 3 GS. Der Grund: Außer GPS braucht das Gerät auch einen Kompass, damit der Dienst weiß, in welche Richtung der Nutzer gerade schaut und welche Einträge er folglich auf dem Display sehen soll. Wikitude zeigt Einträge von Wikipedia und Qype, erlaubt aber über eine Schnittstelle zu Wikitude.me auch User Generated Content. Jeder Nutzer kann also eigene Beiträge für die AR-Plattform schreiben.
Cyclopedia von Chemical Wedding dagegen beschränkt sich ausschließlich auf Wikipedia-Inhalte. Das Überraschende: Die App ist eigentlich gar nicht neu. Es gibt sie schon seit Juli und somit länger als die vermeintlich erste AR-App von Yelp – sie ist mehr oder weniger durch Zufall erst jetzt „entdeckt“ worden, wie Marshall Kirkpatrick in seinem Blog Readwriteweb.com berichtet. Sein Fazit zu den beiden neuen Programmen: Spannend, aber noch nicht augereift. GPS sei noch zu ungenau und der Datenbestand der beiden Dienste noch zu mager.
Unterdessen bastelt das Georgia Institute of Technology in Atlanta an einer beachtlichen Fortentwicklung von Google Earth. Wissenschaftlern um Kihwan Kim ist es gelungen, Echtzeit-Videos in die Satellitenkarten einzufügen. Der User sieht dann Autos auf einer Straße fahren oder Fußballer in einem Stadion kicken. Allerdings handelt es sich nicht immer um authentische Live-Bilder. Das System zeigt immer nur ein zum betrachteten Standort passendes Video – aber immerhin: ein erster Schritt in Richtung Bewegtbild-AR.
Augmented Reality erobert die dritte Dimension
Layar gibt es jetzt dreidimensional: Der Browser ermöglicht es Entwicklern, echte Objekte vor der Handy-Kamera mit Texten oder Bildern in 3 D anzureichern.
Auf der Picnic Conference in Amsterdam, stellte die niederländische SPRX Mobile – Betreiber von Layar – ihr neues Feature vor. Wer die Augmented-Reality-Plattform mit seinem Smartphone nutzt, sieht in Zukunft mitunter dreidimensionale Hinweistexte, die beispielsweise vor einem Geschäft schweben. Oder es fliegt ein virtuelles Flugzeug vor dem Auge der Kamera durchs Bild und macht etwa auf ein Reisebüro aufmerksam. Alles, was ein Entwickler dafür tun muss, ist, ein 3-D-Objekt in die betreffenden Inhalte einzubetten und mit Geokoordinaten zu versehen.
Wie das dann für den Betrachter aussieht, demonstriert Layar in zwei Videos auf YouTube:
Layar3D Augmented Reality Engine Trial: Venue Tagging
Layar3D Augmented Reality Engine Trial: Flyby of a Boeing 747
Augmented Reality: Neuer Hype bei lokaler Suche
Zu Jahresbeginn machte die österreichische Mobilizy mit Wikitude für Android Schlagzeilen. Jetzt legen die Salzburger bei ihrem Browser nach, aber auch weitere Apps katapultieren die lokale Suche ins Zeitalter der Augmented Reality.
Mobilizy hat jetzt die Plattform Wikitude.me in den Browser integriert. Damit hat jeder User die Möglichkeit, direkt über Wikitude ortsbezogene Informationen in seinen Facebook-, Twitter-, Google- oder Yahoo-Account zu integrieren und für andere Nutzer zugänglich zu machen, die sich vor Ort aufhalten.
Wer in Paris mit dem iPhone 3 GS unterwegs ist, kann sich mit “Metro Paris Subway” von Presselite nicht nur durch das U-Bahn-Netz navigieren, sondern erhält auch Infos zu Buslinien, Restaurants, Coffeeshops, Fast-Food-Ketten, Hotels und Erholungsorten. Dabei blendet das Programm erklärende Avatare ins Live-Bild der iPhone-Kamera ein.
Auch das Branchen-Empfehlungsportal Yelp ermöglicht jetzt Augmented Reality, hat das neue Feature jedoch in einem so genannten Osterei versteckt. Wer sich die Yelp-App aufs iPhone lädt, muss sein Gerät erst dreimal schütteln, dann startet das “Monocle”. Yelp blendet dann Zusatzinformationen zu bestimmten Standorten in die iPhone-Kamera ein.
Das Programm ARound von Sequence Point Software, entwickelt für das Symbian-Betriebssystem S60 von Nokia, bezieht seine Zusatzinfos von Wikipedia und geonames.org, einer freien Datenbank mit Namen von über 6,5 Millionen topografischen Orten, und zeigt darüber hinaus Twitter-Einträge aus der Umgebung an.
Und natürlich darf Google nicht fehlen, wenn auch erst einmal mit einer eher nicht waschechten Lösung. Street View zeigt dem User am PC beim virtuellen Gang durch die Straßen einer Stadt jetzt Zusatzinformationen in Form der von Google Maps bekannten Pop-ups. Man kann sich auch von Maps aus, je nach Verfügbarkeit der Informationen, direkt zu Street View durchklicken.







