Posts Tagged ‘Bewertung’
App-laus for Townster: German Foursquare on the Mark?
One would think that with the Local Search, every provider would be available for the iPhone, but there are always a few lagging behind. One of them is Townster. Read the rest of this entry »
Foursquare will Glück, Loopt mobilen Spinat
Gleich zwei Communities setzen jetzt Social Networking in bare Münze um: Foursquare baut dabei auf die Kooperation mit dem Lifestyle-Magazin „Lucky“ . Loopt bandelt mit dem Vermarkter Mobile Spinach an, zu Deutsch: „mobiler Spinat“. Read the rest of this entry »
Lokale Suche 2010: Die Branche ist heiß wie nie
Wenn auch niemand mit absoluter Gewissheit in die Zukunft blicken kann, eins gilt unter Experten als sicher: Das Thema Lokale Suche wird in diesem Jahr bei Verzeichnissen, Suchmaschinen und Social Networks durchstarten wie ein Ferrari. Der Grund liegt im letzten Jahr: Nie zuvor hatte die Branche so viel Tempo wie 2009. Und nie war sie so „heiß“ wie jetzt.
Die Zeit zwischen den Jahren war wieder Anlass für zahlreiche Jahresrück- und -ausblicke. Quer durch die Bank sind sich fast alle Experten einig. 2009 war im Vergleich zu 2010 noch gar nichts. Mehr Firmenaufkäufe und Partnerschaften sowie ein stärkeres Zusammengehen zwischen mobilen und lokalen Anwendungen sind die Haupttrends im kommenden Jahr.
MG Siegler von TechCrunch beispielsweise spricht schon vom „Great Location Land Rush“ und setzt damit den Trend gleich mit der Besiedlung des Wilden Westens. David Mhim stößt auf Search Engine Land ins gleiche Horn und macht aus der „Great Frontier“ der jungen USA die „Local Frontier“ der kommenden Jahre. Und schließlich Greg Sterling: „Vor-Ort wird überall sein.“ Alles, meint der Experte, wird geokodiert oder ortsbezogen sein – Produkte, Dienstleistungen, Anbieter, Bewertungen, Menschen, Anzeigen, Angebote. Und – natürlich und „nicht überraschend“ – mobil.
Woran kann man diese Erwartungen festmachen? Die wesentlichen Punkte sind:
Googles Großoffensive
Lokale Suche galt Anfang 2009 noch als Bereich, in dem der Suchmaschinenriese den Anschluss zu verlieren drohte. Dann kam alles anders. Wichtigste Meilensteine waren
- die Einführung der Local Business Listings
- Latitude, um Freunde zu orten
- der Start der Place Pages
- der Analytics-Dienst für Nutzer des Local Business Center
- die Local Listing Ads als ortsbezogene Antwort auf Google Ads
- der Ausbau von Google Local fürs iPhone
- Map Navigation als Navi-System fürs Auto – mit Zugriff auf lokale Informationen von Google.
- Die größte Story 2009 aber war, wie David Mihm es sehr schön ausdrückt, diejenige, die gar nicht stattfand: Der 500-Millionen-Deal von Google, um das lokale Bewertungsportal Yelp zu kaufen – er platzte ebenso schnell, wie er bekannt wurde.
Local Social Media…
… also die Integration der Lokalen Suche in Social Networks: Twitter fand sicher die meiste Beachtung – erst war es die ortsbezogene API, mit der sich Tweets lokalisieren ließen (Twitter in seinem eigenen Blog damals: „Location, location, location“), Ende des Jahres dann der nächste große Coup: Twitter kauft Mixer Labs, die Macher der GeoAPI, und damit das nötige Know-how, um die eigene lokale API zu perfektionieren. Jennifer Van Grove von Mashable ist sogar überzeugt, dass das Ganze in eine eigene lokale App von Twitter münden wird. Nebenbei gehört den Kaliforniern übrigens mit dem Kauf auch die lokale Community TownMe – ein weiteres interessantes Experimentierfeld.
Nicht vergessen darf man auch die anderen Wettbewerber, so vor allem Yahoo mit Neighbors, die Bewertungsmöglichkeiten auf Googles Place Pages oder Shooting Stars wie Foursquare und Gowalla, die Local Social Media buchstäblich spielerisch aufgreifen.
Und Facebook? Genauso wichtig, wenn nicht wichtiger als zu wissen, dass einer meiner Freunde gerade einen Kaffee trinkt, ist zu wissen, wo er ihn trinkt, meint Mashable-Bloggerin Jennifer Van Grove (was im Übrigen für Twitter genauso gilt) und ergänzt: „Wenn irgendjemand im neuen Jahr bereit für den großen Schachzug im Lokalisierungs-Bereich ist, dann Facebook.“ MG Siegler meint ähnlich: „Wartet nur, bis sie ganz schnell mit dem Kaufen anfangen.“ Womit das dritte große Thema genannt ist:
Mergers & Acquisitions
Twitter und Mixer Labs, Google und (nicht) Yelp, Google und (vielleicht) Trulia, Citysearch und Twittter bzw. MySpace bzw. Mapquest, Bing und Yellow Pages, Citysquares und Praized – die Liste lässt sich fortsetzen.
MG Siegler von TechCrunch sieht hierin alles andere als die neue Harmonie einer Branche. Noch, meint er, spielen sie friedlich miteinander, weil sie alle gleichermaßen am Durchstarten der Lokalen Suche interessiert sind. Aber die potenziellen Aufkäufer ganzer Ideenschmieden scharren schon mit den Hufen. Und die sind: Google, Twitter und Facebook. Und natürlich Microsoft mit Bing. Jennifer Van Grove: „Die müssen noch kräftig Wellen schlagen, und sie wollen mit Google mitziehen, wann immer es geht.“
Man sieht, es liegt eine Menge in der Luft. Interessant ist, was Jennifer Van Grove für die nächsten Monate daraus ableitet: Die Medien, meint sie, werden wie immer erst einmal neiderfüllt nur auf den Misserfolgen in der Branche herumreiten, dann kommen die Hintergrundberichte, und wenn die ersten Anbieter mit Location-Based Services richtig Geld machen, dann schreibt man natürlich Erfolgsstorys. MG Siegler bricht es runter auf die einfache Formel: Allen geht es doch nur darum, die Welt der Social Media mit der realen Welt zusammenzubringen. Und weiter: „Denkt dran: Von nun an späht jeder Mitspieler bei der Lokalen Suche auf seine Einkaufsmöglichkeiten.“
Wir sind gespannt auf 2010.
Localist: Party in der Nachbarschaft
Event-Planer im Internet gibt es genug. Aber einen Social-Media-Event-Planer für die eigene Stadt? Da hat Localist eine Lücke geschlossen.
Zwar gibt es den Dienst bislang erst für die US-Städte Baltimore und Washington, D. C., aber der Ansatz klingt vielversprechend. Wer auch immer ein Event anzubieten hat, kann hier die entsprechenden Daten direkt einstellen und trägt somit zum lokalen Event-Verzeichnis für seine Stadt bei. Der Nutzer kann nach Kriterien wie Standorten, Art des Events, Altersbeschränkung oder Datum suchen, über Facebook und Twitter Bewertungen abgeben und sich die Termine mit Google Calendar, iCal oder per RSS Feed merken. Darüber hinaus kann man den Termin weiterempfehlen oder auch sehen, ob bereits Freunde das betreffende Event besuchen wollen.
Yelp starts in the United Kingdom
In July 2004, the local search and ratings portal Yelp was founded in the USA. It has continued to expand since its launch, introducing a Canadian version in August 2008 and finally has crossed the Atlantic to Britain.
Yelp-CEO and co-founder Yeremy Stoppelman detailed the changes in the company blog. Now Yelp users can also search for undertakings, and relevant ratings in London and surroundings.
In a press announcement, Stoppelman disclosed that London has long been a planned destination – it being the center of the English-speaking world, and comes additionally as a result of the wishes of British Yelp users.
Yelp is one of the market leaders in the area of local Web2.0 portals in the USA. According to sources, Yelp’s users have submitted more than 4,5 million ratings. In December 2008 alone, the website recorded a total of 16,6 million unique visitors. Can one predict a similar success story in the UK? The competition has not been sleeping ¬ Yelp is going head-to-head with successful contenders, including Brownbook, Trusted Places and the German search and ratings portal Qype (already in Britain since June 2007).
“Talking Points” – local information for seeing-challenged and seeing
Imagine walking along a city street and receiving on one’s cell phone all kinds of information on buildings, businesses or restaurants, in real-time as one strolls along. Using a new Bluetooth system, this may soon become a reality.
It’s called “Talking Points” and has been developed by scientists at the University of Michigan, Ann Arbor.
A press release reports that the system is foremost intended for the visually impaired, to convey information to them en route about their direct surroundings. For the sight-challenged, it is possible to get from point A to point B, but usually what they pass from A to B remains unnoticed, says James Knox, one of the service’s developers. “Talking Points” should change this situation. It should enable this group to locate, for example, public toilets, police stations, bus stops and stations, or restaurants providing menus in Braille.
However this service could also be useful to the seeing, added Knox. Uses for the system could be special offers being broadcast when passing businesses or stores. Also imaginable is the possibility to call up reviews and ratings of other users, relating to the firms or restaurants in the immediate vicinity.
The system works using a Bluetooth transmitter, which costs less than $20 US, and can be used everywhere where information can be beamed to passersby… shops, restaurants, parks, tourist attractions, city facilities or other important locations. A mobile end-user device would then receive the Bluetooth signals and convert them as necessary onto the display or sound information, according to the needs of the user. Also being considered is that the information for the specific location could be edited by the operator via a website and updated as needed. Further, all users will get the chance to comment and rate the offerings, via the Internet.
The scientists do admit that similar systems already exist. “Talking Points” is however the first service to use Bluetooth technology, broadcasting to non-seeing and seeing users alike, and allowing the user to be served entirely via speech, and allowing user generated content to be collected.







