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Dornröschen erwacht: Google Latitude greift Foursquare an (oder auch nicht)
Hoffentlich kein spätes Erwachen: Google öffnet seinen Lokalisierungs-Dienst Latitude über eine API anderen Entwicklern. Damit macht Mountain View (endlich) den Weg frei für Check-in-Features nach dem Vorbild von Hauptkonkurrent Foursquare. Diesen Beitrag weiterlesen »
Google baut lokale Suche für Blackberry aus
Google hat seine neue Version von Maps Mobile für Blackberry gelauncht. Das Release 3.2 bietet jetzt die Möglichkeit, verschiedene Layers über die Karten zu legen.
Wie Michelle Chen auf dem Google Mobile Blog berichtet, bietet Maps Mobile damit jetzt auf dem Blackberry eine Vielzahl der Funktionen wie bei den Versionen für Windows Mobile und S 60. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Layers, also die unterschiedlichen Informationsebenen, die sich künftig auf der Kartendarstellung einblenden lassen. So kann sich der Nutzer beispielsweise Wikipedia-Einträge über Standorte in seiner Nähe anzeigen lassen oder mit “Google My Maps” Orte auf seiner Reise aufrufen, die er vorher ausgesucht hat. Ebenfalls im Boot ist jetzt “Google Latitude” – so lassen sich Freunde im Umkreis finden.
Google Latitude als Web-Anwendung fürs iPhone
Der Ortungsdienst von Google, mit dem Freunde ihren aktuellen Standort gegenseitig auf einer Karte in Echtzeit verfolgen können, steht nun auch als Web-Anwendung für das Apple iPhone bereit.
Google Latitude, eine Funktion von google maps für Handys, gibt es schon seit längerem für verschiedene Handytypen (wir berichteten). Seit ein paar Tagen kann man die Anwendung auch mit dem Apple-Smartphone nutzen. Wie Mat Balez vom Google-Mobile-Team im offiziellen Blog erklärt, stehe es für das iPhone und das iPod Touch, ausgestattet mit der mobilen Apple-Version Safari OS3.0 und höher, zur Verfügung. Vorerst funktioniere der Dienst nur in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland, weitere Länder sollen bald hinzukommen.
Der Dienst lässt sich mobil unter google.com/latitude herunterladen – allerdings steht er nicht im App Store von Apple bereit. Wie die Zeit online berichtet, habe Apple die Aufnahme der beiden Google-Programme „Latitude“ und „Voice“ verweigert. Laut Balez vom Google-Team hat Apple um die Entwicklung einer Web-Anwendung gebeten, um eine Verwechslung mit der auf dem iPhone vorinstallierten Kartenanwendung zu vermeiden.
Freunde orten mit Google Latitude
Latitude (zu Deutsch Breitengrad) nennt sich ein brandneues Google-Produkt. Damit kann man anderen Personen in Echtzeit mitteilen, wo man sich gerade befindet und im Gegenzug dazu auch deren derzeitigen Standort erfahren.
Die Anwendung ist laut einer Pressemitteilung des Suchmaschinenriesen ein Feature von „Google Maps for mobile“ und „iGoogle“. Während das iGoogle-Gadget für den PC bislang nur in der US-Version der Google Suche funktioniert, ist die mobile Variante jedoch auch hierzulande bereits nutzbar. Dazu braucht man einen Google-Account und ein passendes Handy, auf dem die Latitude-Software installiert ist. Die steht unter google.com/latitude zum Download bereit.
Ist das geschehen, kann man andere Leute einladen, auch an dem Dienst teilzunehmen. Sobald sie dieses Angebot akzeptieren, erscheint ihr Profilbild auf einer Karte. Es zeigt den Ort an, wo sie sich gerade befinden. Mit Klick darauf, kann man mit ihnen dann beispielsweise per Telefonanruf, E-Mail oder SMS Kontakt aufnehmen. Außerdem erhält man – falls man sich treffen möchte – eine Wegbeschreibung zu ihrem Standort. Google ortet die Personen dabei auf Wunsch automatisch per GPS, WLAN oder über Handymasten. Aber auch eine manuelle Eingabe der Position ist möglich.
Wer nun um seine Privatsphäre fürchtet, den beruhig Google. Der Nutzer habe jederzeit die Kontrolle darüber, ob überhaupt, von wem, wie genau und wann er gefunden werden möchte. Dennoch erheben sich bereits kritische Stimmen. So warnt die britische Datenschutzorganisation Privacy International, dass nicht alle Mobilfunkgeräte in der Lage seien, die Nutzer, wenn der automatische Ortungsdienst aktiviert ist, regelmäßig auch daran zu erinnern – wie es Google eigentlich vorgesehen hat. Damit könnten sich laut Privacy International erschreckende Szenarien ergeben: Böswilligen Menschen sei es damit ein Einfaches auf den Geräten anderer Personen Latitude ohne deren Wissen zu installieren und sie somit zu überwachen.
„Google Latitude“ für „Google Maps for mobile“ steht derzeit für 27 Länder und in 42 Sprachen zur Verfügung. Auf welchen Geräten es funktioniert, erfährt man auf der Webseite des Dienstes.







