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Artikel-Schlagworte: „Handynavigation“

Ö-Navi2.1 – Routenplanung ohne GPS

Kürzlich ist die kostenlose Handynavigation Ö-Navi von DasÖrtliche in einer neuen Version erschienen. Sie bietet neben den bewährten Funktionen des Vorgängers (wir berichteten) auch ein paar neue Features.

So können mit Ö-Navi2.1 nun auch Besitzer von Mobiltelefonen ohne GPS-Empfänger Strecken unterwegs planen. Das ersetzt quasi die klassische Routenplanung am PC vor der Fahrt sowie das Hantieren mit Ausdrucken während der Reise. Wie der Betreiber mitteilt, wird nach der Eingabe von Start und Ziel die vorgeschlagene Strecke auf dem Handydisplay dargestellt. So sehe der Nutzer, an welchen Punkten er die Richtung ändern müsse. Ö-Navi zeige dabei auch die Fahrtzeit und die Entfernung für die gesamte Strecke sowie für einzelne Abschnitte an. Überdies ist laut der Pressemitteilung mit der neuen Version auch das Kartenmaterial für viele europäische Länder aktualisiert worden. Damit habe der Nutzer automatisch Zugriff auf die neuesten Daten, ohne auf teure Updates zurückgreifen zu müssen.

amAze: LocatioNet Systems und Telegate kooperieren

Das israelische Unternehmen LocatioNet Systems und die Telegate AG haben sich zusammengetan. Sie bieten nun gemeinsam amAze an – eine kostenlose Offboard-Navigationssoftware mit lokaler Suche für Mobiltelefone.

Darauf macht LocatioNet in einer Pressemitteilung aufmerksam. Der Dienst basiert auf dem bereits im letzten Jahr von LocationNet veröffentlichten Handy-Navigationsdienst amAze, und er heißt auch weiterhin so. Allerdings ist er jetzt hierzulande auch mit dem Online-Branchenverzeichnis 11880.com der Telegate AG verknüpft. Die Anwender können dadurch in dessen Datenbank nach Unternehmen in Deutschland suchen und sich direkt dahin navigieren lassen. Freilich zeigt amAze auch den Weg zu jeder anderen Adresse – wahlweise per Sprachanweisung oder visuell auf der Karte. Dafür benötigt man einen GPS-Empfänger. Der kann intern ins Mobiltelefon eingebaut oder extern über Bluetooth angeschlossen sein. Neben der Navigation stehen den Usern unter anderem auch detaillierte Kartenansichten, hochauflösende Satellitenbilder und ein Wetterbericht zur Verfügung.

Ähnlich wie vergleichbare Dienste – etwa Skobbler (wir berichteten) oder Ö-Navi (wir berichteten) – ist auch amAze kostenlos und wird über Werbung finanziert. Für den User können jedoch je nach Vertrag mit seinem Mobilfunkanbieter Kosten für den Datentransfer im Rahmen des Downloads und der Nutzung anfallen. amAze kann man sich zum Beispiel auf der mobilen Internetseite http://navi.11880.com direkt auf sein Handy herunterladen.

Ö-Navi – die Zweite

Bereits seit Mitte 2007 stellt DasÖrtliche eine kostenlose Software zur Verfügung, mit der man sein Handy zum Navigationsgerät aufrüsten kann – das Ö-Navi. Nun ist eine neue Version da, und sie hat einige zusätzlichen Features in petto.

Eigentlich ist Ö-Navi 2, das sich noch in der Beta-Phase befindet, bereits seit Mitte August zu haben. Doch erst jetzt wurde sein Erscheinen auch offiziell in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Auch beim neuen Ö-Navi braucht man, möchte man es zur Navigation nutzen, ein GPS-fähiges Mobiltelefon oder einen extern angeschlossenen GPS-Empfänger. Und wie bisher wird auch die neue Handynavigationssoftware über Werbeeinblendungen finanziert und ist daher kostenlos. Da auch das Ö-Navi 2 ein so genanntes Offboard- Navigationssystem ist, bei dem Kartendaten nicht auf dem Handy installiert, sondern bei jeder Weganfrage auf das Gerät übertragen werden, entstehen für den User jedoch Kosten für den Datentransfer je Strecke. Die stellt ihm sein Netzbetreiber in Rechnung.

Das Ö-Navi bietet aber nicht nur Wegbeschreibungen, es erlaubt zum Beispiel auch den Zugriff auf die komplette Datenbank des Online-Verzeichnisses DasÖrtliche. Dadurch kann man nach privaten und gewerblichen Adressen suchen und sich auch gleich den Weg dahin zeigen lassen. Das war schon in der ersten Version so; neu beim Ö-Navi 2 ist, dass man viele darin verzeichnete Gewerbetreibende nun kostenlos aus der Anwendung heraus anrufen kann.

Eine weitere Besonderheit an der neuen Version sind die so genannten Zenlets. Das sind dem Betreiber zufolge individuelle Zusatzprogramme, die auf der Basis einer neuartigen Technologie entwickelt und einfach integriert werden können – beispielsweise kleine Applikationen, mit denen das Wetter am Zielort abgefragt oder der nächste Geldautomat gesucht werden könne. Diese Zenlets könne man privat entwickeln. Aber auch Markenanbietern sei es möglich, sie für ihr individuelles Angebot zu nutzen.

Auch an der Darstellung wurde gearbeitet. So soll das neue Ö-Navi übersichtlicher als sein Vorgänger sein. Außerdem werden die Karten jetzt im Vektorformat dargestellt, was ihre Ladezeiten verkürzen und ihre Ansicht verbessern soll.

Noch ist die neue Ausgabe des Ö-Navi nur für relativ wenige Handymodelle verfügbar. Doch das soll anders werden. Wie DasÖrtliche erklärt, wolle man sie bis Ende 2008 für alle gängigen Mobilgeräte auf Java-Basis verfügbar machen, um dann die bislang noch aktuelle Version von Ö-Navi abzulösen.

Auf welchen Handys man das Ö- Navi 2 bereits nutzen kann, erfährt man hier;  man kann sich die neue Handynavigationssoftware auch gleich herunterladen, falls man über ein passendes Gerät verfügt.

Verzeichnismedien-Verband vergibt “Branchen-Oskars”

Der Verband deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien, kurz VDAV, hat kürzlich den deutschen VerzeichnismedienPreis 2008 verliehen.

Wie der VDAV berichtet, wurden die Gewinner während des VDAV-Branchentreffs, eines Kongresses der deutschen Verzeichnismedien-Industrie, der vom 18. – 20. Juni in Bremen stattfand, ausgezeichnet. Die “Branchen-Oskars” seien dabei in drei Kategorien für besonders innovative Produkte und Anwendungen verliehen worden.

Ö-NaviIn der Kategorie “Elektronische Verzeichnismedien” siegte die kostenlose Handynavigation Ö-Navi von DasÖrtliche. Das Telekommunikationsverzeichnis bietet diese kostenlose Software, mit der man sein Mobiltelefon zum Navigationsgerät aufrüsten kann, seit Mitte vergangenen Jahres an. Finanziert wird das Ganze über Werbeeinblendungen. Mit dem Ö-Navi erhält man aber nicht nur eine Wegbeschreibung, man kann unter anderem auch auf die komplette Datenbank des Online-Verzeichnisses DasÖrtliche und damit auf alle dort enthaltenen Privat- und Firmenaderessen zugreifen und diese direkt in die Navigation übernehmen.

Was den zweiten Platz betrifft, konnte sich die sechsköpfige Jury offensichtlich nicht entscheiden – und daher gab es zwei zweite Plätze. So ging Silber zum einen an die mobile Ausgabe von meinestadt.de (meinestadt.de/mobil). Bei der Handy-Version des Städteportals wurde laut deren Betreiber, der Allesklar.com AG , vom VDAV besonders das umfangreiche Angebot an lokalen Informationen gelobt – unter anderem auch die mobile Lehrstellensuche und die Möglichkeit, Ausbildungsangebote kostenlos per SMS weiterleiten zu können.

Silber erhielt zum anderen auch die Online-Kooperation des Vereins “gesundheitsstadt berlin” und des Branchenportals “gewusst wo“. Das teilt der Betreiber von gewusst-wo.de, die Verlagsgruppe Beleke, in einer Pressemitteilung mit.

Neben den digitalen Angeboten wurden auch Printmedien sowie besondere Marketingaktionen ausgezeichnet. Alle Preisträger findet man übrigens auf der Webseite des VDAV.

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