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GoYellow verkauft GoLocal
Erst im März war GoLocal.de an den Start gegangen (wir berichteten). Nun hat das Bewertungsportal für zwei Millionen Euro den Besitzer gewechselt.
Darauf weist die GoYellow Media AG in einer Pressmitteilung hin. Betrieben wurde die Beurteilungsplattform bislang von der GoLocal GmbH & Co. KG, einer Tochtergesellschaft der GoYellow Media AG. Das Mutterunternehmen, das unter anderem auch das Online-Branchenbuch GoYellow.de herausgibt, hat laut dem Bericht alle Anteile an der Tochter-GmbH an die GoLocal Holding GmbH & Co. KG verkauft – vorbehaltlich der kartellamtlichen Genehmigung. Gesellschafter der Käuferin seien verschiedene Verzeichnisverlage.
Die GoYellow Media AG werde allerdings nach dem Verkauf weiterhin die Branchenauskunft GoYellow.de betreiben, für welche die seit April 2007 bestehende Vertriebskooperation mit den Gelbe-Seiten-Verlagen jetzt deutlich erweitert worden sei. Zudem fokussiere sie sich auf den nationalen und internationalen Ausbau des kostenlosen Online-Telefondienstes PeterZahlt.de
Punkten bei youbizz.de
Anfang des Jahres war unter dem Namen youbizz.de ein neues Online-Branchenverzeichnis für Deutschland gestartet. Vor allem soll es Unternehmen die Möglichkeit bieten, kostenlos zu werben – viele scheinen jedoch noch nicht davon Gebrauch gemacht zu haben, denn: Auch nach einem guten halben Jahr sind die Suchergebnisse immer noch recht spärlich.
Betrieben wird das Portal von der Reed Business Information GmbH in München, einem Tochterunternehmen des weltweit tätigen Fachverlegers Reed Elsevier plc.. Laut einer Pressemitteilung konzentriert sich Reed Business in Deutschland auf die vier Marktsegmente Architektur, Medizin, Technik sowie E-Business und publiziert derzeit zehn Fachzeitschriften, darunter Titel wie “Detail”, “Ärztliche Praxis” und “Digital Production”.
Auf youbizz.de will Reed Business Information eigenen Angaben zu Folge jedem Gewerbetreibenden die Möglichkeit geben, online kostenlos für sich zu werben – und zwar auf innovative Weise. Schaut man sich den Service an, fällt das Neuartige daran nicht direkt ins Auge. Wie bei anderen lokalen Suchdiensten auch, kann man ein Stichwort – beispielsweise eine Branche oder ein Produkt – sowie einen Ort oder eine Postleitzahl in die Suchmaske eingeben und erhält dann eine Liste von Anbietern. Diese lässt jedoch im Vergleich mit anderen Web-Branchenverzeichnissen oder lokalen Suchmaschinen, zumindest in der Zahl der Resultate, zu wünschen übrig. Auch gibt es keine Kartensuche. Den Standort ausgewählter Treffer kann man sich allerdings auf einer Google-Map anzeigen lassen. Einen Routenplaner gibt es nicht.
Neu und anders an youbizz ist, dass jeder Gewerbetreibende selbst bestimmen kann, wie prominent seine Firma in der Trefferliste platziert wird. Das geschieht über so genannte Bizz-Punkte. Denn jeder Unternehmer kann seinen Eintrag durch detaillierte Informationen über sich kostenlos aufwerten und erhält dafür besagte Punkte. Wie Reed Business erklärt, gibt es diese zum Beispiel für ausführliche Kontaktdaten, die Einstellung des Firmenlogos oder die Eingabe von weiterführenden Informationen, Neuigkeiten oder Pressemitteilungen. Daneben haben auch User die Möglichkeit, Firmenprofile weiterzuempfehlen. Auch für jede dieser Empfehlungen erhalte eine Firma einen weiteren Bizz-Punkt. Je mehr Punkte eine Firma sammelt, desto besser wird sie platziert.
Die Punkte nutzen laut Ramon Parma von der Reed Business Information GmbH aber nicht nur den Werbetreibenden, sondern auch den Suchenden, da diese ausführliche und aktuelle Informationen erhalten. Firmen, die sich bei youbizz.de eintragen, müssen übrigens keinen vorgegebenen Kategorien folgen. Sie können sich stattdessen selbst verschlagworten und damit nach eigenem Belieben bestimmen, unter welchen Begriffen sie gefunden werden wollen. Daher können beispielsweise nicht nur Branchen, sondern auch Produkte als Schlagworte angegeben werden
Google Maps weitet lokalen Inhalt aus
Google Maps wandelt sich mehr und mehr von einem klassischen lokalen Suchdienst zu einem umfassenderen ortsbezogenen Informationsservice.
Die Funktion “Meine Karten”, über die User selbst Inhalte erzeugen und anderen zur Verfügung stellen können, war wahrscheinlich einer der ersten Schritte in diese Richtung. Kürzlich hat der Suchmaschinenprimus seiner lokalen Suche dann auch noch ortsbezogene Fotos und Videos hinzugefügt, die man sich über “Erkunden Sie dieses Gebiet” anzeigen lassen kann (wir berichteten).
Nur wenig später folgte dann der Einbau des “Mehr…”-Buttons. Er ist in dem Menü in der Karten- und Luftbildansicht zu finden. Damit kann man sich neben den – aus der “Erkunden Sie…”-Funktion bereits bekannten – “Panoramio“-Fotos auch ortsbezogene Artikel aus der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia in der Karte anzeigen lassen. An jedem Ort, zu dem ein solcher Beitrag existiert, erscheint in der Karte dann ein kleines Wikipedia-Symbol. Klickt man darauf, öffnet sich ein Auszug aus dem Lexikon-Beitrag mit einem Link zum vollständigen Artikel. Die Texte beschreiben zum Beispiel Gebäude, Straßen, Plätze oder Institutionen.
Durch diese Funktionen möchte Google es seinen Nutzern leichter machen, Informationen in ihrem geografischen Kontext zu erhalten. Das erklärt Christoph Oehler, Produkt Manager von Google, im Google Lat Long Blog.
Als eines der nächsten Features in diese Richtung folgt bei Google Maps vermutlich die Einbindung ortsbezogener Nachrichten. Eine derartige Funktion gibt es laut dem Google Lat Long Blog seit Mitte Mai bereits in der US-Ausgabe des virtuellen Globus Google Earth. Und bald soll dieser Dienst nicht nur auch in der deutschen Google-Earth-Version zur Verfügung stehen, sondern auch von Google Maps aus zugänglich sein. Das ließ der Pressesprecher von Google Deutschland, Stefan Keuchel, gegenüber “Spiegel-Online” verlauten







